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BVerfG Absolution zur Manipulation Schutzbefohlener?
#26
(22-05-2015, 15:09)wackelpudding schrieb: Nach der Pressemitteilung des BVerfG nehme ich an, dass er Elternrecht über Kindeswohl gesetzt sehen wollte.

Der väterliche Antrag forderte die Aufhebung des Beschlusses zum Umgangsausschluss. Das kann man auf verschiedene Weise interpretieren. Das BVerfG wendet auch erstaunlich viel Energie auf, in langen Abschnitten den Vater als Querulant darzustellen, wie er sich gegen die heiligen Richterinnen versündigt, indem es z.B. langatmig ganze Kapitel über Befangenheitsanträge und Terminverlegungen schreibt.

Sehr wenig zur Sprache kommt etwas über den tatsächlichen Antrag des Vaters, vor allem nichts über seine Begründungen. Das ist auffällig, in Beschlussbegründungen stellt das BVerfG sonst die Argumentation der Klägerseite ausführlich dar. Davon fühlt es sich offenbar enthoben, weil es ja nur eine Nichtannahme ist.
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#27
Der Umgangsausschluß folgt doch dem Willen des Kindes. Dieser ist manipuliert - aber er ist verfestigt und beachtlich. Der Fehler ist liegt in der Zeit davor.

Aus meiner Sicht ist eine wesentliche Botschaft, dass Kindesrecht gegen Elternrecht durchsetzbar ist, die Chance mithin, es auch gegen Mütterrecht durchzusetzen. Das wäre etwas, worüber sich nachzudenken lohnen könnte...
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#28
Der von der Mutter manipulierte Kindeswille steht über dem Elternwillen. Also braucht man nur zu manipulieren. Also müsste der nächste Antrag an den EGMR sein, so dumm das jetzt klingt, als Vater sein Kind genauso manipulieren zu dürfen wie die Mutter. Oder?
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#29
(22-05-2015, 17:58)Gualterius schrieb: Also müsste der nächste Antrag an den EGMR sein, so dumm das jetzt klingt, als Vater sein Kind genauso manipulieren zu dürfen wie die Mutter. Oder?

Das können wir Männer nicht. Hinzukommt (tief in einem verwurzelt), dass man niemandem schaden kann, den man ehrlich und tief liebt.

Warum also können Mütter ihre Kinder gegen den Vater aufhetzen und ihnen (den Kindern) somit einen erheblichen Schaden zufügen?

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#30
(22-05-2015, 15:23)zeitgenosse schrieb: Hoffentlich geht der hier runtergedrückte Vater an der Niederlage nicht zu Grunde. Kennt jemand den? Vielleicht können wir ihm helfen.

Dein Helfersyndrom in Ehren aber was willst Du machen?
Abends mit n paar Bier vorbei gehen und mal über alles reden?

Der is bis zum BVerfG gegangen. Da kommt man nicht in 2 Jahren hin.
Wenn man da ist ist es nur noch ne Formalität. Worüber es geht liegt eh aufgrund der Zeit schon in Trümmern.

Vors EGMR kann man dann noch gehen wenn einem langweilig ist.
Scheidung 2014 - Arm aber glücklich.
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#31
(22-05-2015, 10:17)wackelpudding schrieb: Die Überschrift fand ich auch befremdlich, denn in der Sache bringt der Beschluß nichts Neues.
Ich auch. ;-) Und auch wußte ich, dass es in der Sache nichts Neues bringt, was das BVerfG dort abgelehnt hat.
Mit meinem "Zitieren" der Medien war mir klar, dass eine Diskussion aufkommt. Und @Avatar hat ja auch reagiert.
Ob die jetzige Überschrift die bessere Wahl ist, stelle ich auch zur Diskussion. Denn die jetzige überschrift zeigt,
dass das/die FAQ auf Krawall aus ist und nicht das übernimmt, wie es für das Kindeswohl bestimmt ist.
;-)

Die "eigentliche" Überschrift ist, Dir rechtgebend, genauso verlogen.

(22-05-2015, 10:17)wackelpudding schrieb: Der Fehler liegt  im vorgelagerten Verfahren.
Full Ack!

(22-05-2015, 10:17)wackelpudding schrieb: Der jetzige Beschluß bestätigt, dass der Wille des Kindes nicht zu übergehen ist, wenn ein Übergehen zur weitergehende Beschädigung des Kindes führen würde.
Auch full Ack!
Aber: Wenn das Kind "längst in den Brunnen gefallen ist", seine eigene Meinung hat oder diese oktroyiert
wurde, braucht man auch nicht mehr zum BVerfG.

Wenn viele Väter diese Situation erkennen würden, könnten sie eine Menge Geld sparen und dieses nicht
mehr in die Rachen dieser Rechtsverdreher stecken!

(22-05-2015, 10:17)wackelpudding schrieb: Insofern steht der Beschluß auch nicht im Widerspruch zum EGMR.
Sehe ich auch so! Ansonsten sehe ich es so wie @p, dass hier in diesem Fall die Verbrecherbande, die
sich Rechtsstaat nennt, auf allerhöchster Ebene und so wortgewand, dass es sicherlich nicht in einer anderen Sprache übersetzt werden kann, übertroffen hat.

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#32
(22-05-2015, 18:58)raid schrieb: Das können wir Männer nicht.

Das müssen wir auch nicht. Zeige Deinem Kind, dass es in Ordnung ist, wenn es originäre eigene Wünsche hat und dass es ein Recht hat, dass diese ernst genommen werden. Manipulierende Eltern können nämlich genau diese zwei Dinge nicht und ein Kind merkt, wo es "echt" sein darf.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#33
(22-05-2015, 19:17)blue schrieb: Wenn viele Väter diese Situation erkennen würden, könnten sie eine Menge Geld sparen und dieses nicht mehr in die Rachen dieser Rechtsverdreher stecken!

Also man soll einfach so akzeptieren, wenn ein Kind plötzlich sagt, es will nicht mehr zu einem Elternteil? Kann ein Kind die Folgen seines Tuns bzw. seiner Aussagen überhaupt abschätzen? War nicht jeder von uns mal auf Mutter oder Vater böse und wollte ihn bzw. sie nicht mehr sehen? Nur unterstützte dann der andere Elternteil diese Aussage nicht und zwangsläufig traf man sich abends wieder am Essenstisch. Oder?

Nun aber, nachdem die Eltern getrennt sind, ist es der natürliche Wille des Kindes, wenn es seinen leiblichen Vater nicht mehr sehen will?

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#34
Als mein Sohn nicht mehr zu seiner Mutter zurück wollte am Ferienende, hatte ich ihm gesagt, dass auch bei mir holiday vorbei ist und er zur Schule gehen müsste. Es käme jetzt verdammt viel Neues auf ihn zu und wenn er meint, dass nicht aushalten zu können, dürfe er zu seiner Mama zurück und ich hätte ihn weiterhin ganz doll lieb. Wäre das passiert, hätte ich das Verfahren beendet.
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#35
Das ist mit Verlaub etwas ganz anderes. Dein Sohn hoch geschätzter wackelpudding hat doch nur seinen Lebensmittelpunkt gewechselt. Den Umgang boykottiert nun die Mutter und nicht dein Sohn. Außerdem ist es imho deutlich stärker dem freien Willen zuzuschreiben, wenn ein Kind plötzlich nicht mehr zu dem Elternteil zurück will, bei dem es bis dato an 25 Tagen im Monat gelebt hat.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#36
(22-05-2015, 20:38)wackelpudding schrieb: Zeige Deinem Kind, dass es in Ordnung ist, wenn es originäre eigene Wünsche hat und dass es ein Recht hat, dass diese ernst genommen werden.

Was für eine bornierte Einstellung von Dir! Einem Kind etwas zu zeigen, setzt voraus, dass Du die Möglichkeit hast!

(22-05-2015, 20:41)raid schrieb: Also man soll einfach so akzeptieren, wenn ein Kind plötzlich sagt, es will nicht mehr zu einem Elternteil? Kann ein Kind die Folgen seines Tuns bzw. seiner Aussagen überhaupt abschätzen?


1.) Wenn man sich genug aufgerieben hat und Du es schriftlich bekommst, dann ist es die bessere Wahl.

2.) Sicherlich nicht. Aber was soll die Frage? Wie lange soll sich ein Mann/Vater aufreiben?
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#37
Mütter verstehen das geschickt für sich einzuschätzen.

Beispiel:

Das Kind merkt, dass Mama den Papa ablehnt, ergo lehnt ggf. bzw. mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit auch irgendwann das Kind aus Loyalität zu seiner Mama den Papa ab. Nun genügt es, wenn der Mutter zu dem Thema nichts mehr einfällt und sie sich passiv verhält alla 'du musst nicht zum Papa, wenn Du nicht willst'. Wobei die Mutter das noch nicht einmal kommunizieren muss, damit sich das Kind so verhält, wie sie es auch macht.

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#38
@blue

Ja, die Möglichkeit hatte ich - in der Zeit bevor die Mutter mit ihm wegzog und dann eben auch weiterhin beim Umgang.

Ich denke, wenn ich Umgang ab Geburt hätte gerichtlich durchsetzen müssen, hätte ich trotzdem darauf geachtet, was das für das Kind bedeutet und mich dann beraten lassen, was gut für die Entwicklung des Kindes gewesen wäre; genauso, wie ich es ja tat, als die Mutter wegzog und dann auch später bei weiteren Knackpunkten. Es ist halt so eine Art Grundhaltung, dass für mich nicht gut sein kann, was für mein Kind schlecht ist.

Das schließt mit ein, dass Äußerungen des Kindes auch altersabhängig relativiert werden.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#39
Ich halte es auch für eine Falle wenn Umgang immer nur als Recht des Kindes angesehen wird. Ich selbst als Vater beanspruche fürich das Recht auf Umgang mit meinen Kindern.
Dann kann niemand darüber spekulieren ob das auch meinem Willen oder Interesse entspricht. Und wenn MIR der Umgang verweigert wird, entstehtt MIR ein Schaden.
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#40
(22-05-2015, 21:23)raid schrieb: Mütter verstehen das geschickt für sich einzuschätzen.
Väter können das genauso gut. Bleib beim Thema.

Aber ich gebe Dir insoweit Recht, dass der BDM immer noch existiert.

Das Problem dabei ist, dass alle unsere Pudel-Poliker-Männer dran glauben.
;-)
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#41
@beppo
Ist das wirklich die relevante Fragestellung? Mein Frage würde eher dahin gehen, wie ich den Schaden klein halten kann, den mein Kind aus der Trennung seiner Eltern erfahren hat.
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#42
(22-05-2015, 21:30)beppo schrieb: Ich halte es auch für eine Falle wenn Umgang immer nur als Recht des Kindes angesehen wird. Ich selbst als Vater beanspruche fürich das Recht auf Umgang mit meinen Kindern.

Sehe ich auch so. Das ist eine sehr gesunde und realistische Einstellung.

Diese ganzen Robenträger urteilen doch nur aus Faulheit, dass der Kindeswille über dem Recht des Vaters auf Umgang steht.

Mein Sohn möchte auch oft bei mir bleiben und nicht zurück. Na und? Nicht, dass es mir egal ist, aber: Akzeptierte ich nun den Kindeswillen und würde ihn dabehalten, dann käme wohl anschließend bei einer Klage der Mutter - abgesehen davon, dass sie ihn sowieso einfach mit der Polizei holen könnte - kein Richter auf die Idee den Willen meines Sohnes zu respektieren. Oder täusche ich mich? Stattdessen wäre mein Umgang vermutlich schneller ausgeschlossen, als ich bis 3 zählen kann.

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#43
(22-05-2015, 21:11)blue schrieb: Wie lange soll sich ein Mann/Vater aufreiben?

Solange, wie er denkt, das für sein Kind leisten zu können, ohne sich selbst aufzugeben?

(22-05-2015, 21:57)raid schrieb: Mein Sohn möchte auch oft bei mir bleiben und nicht zurück. Na und? Nicht, dass es mir egal ist, aber: Akzeptierte ich nun den Kindeswillen und würde ihn dabehalten, dann käme wohl anschließend bei einer Klage der Mutter - abgesehen davon, dass sie ihn sowieso einfach mit der Polizei holen könnte - kein Richter auf die Idee den Willen meines Sohnes zu respektieren. Oder täusche ich mich? Stattdessen wäre mein Umgang vermutlich schneller ausgeschlossen, als ich bis 3 zählen kann.

Im ABR-Verfahren, hatte ich schon öfter ans Milgram-Experiment gedacht, wenn ich nach Umgang ein todtrauriges Kind zurücklassen mußte... meine Rolle kam mir da nicht sehr schmeichelhaft vor.
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#44
(22-05-2015, 21:36)blue schrieb: Väter können das genauso gut.

Klar könnten wir das grdsl. evtl. auch. Aber ob es trotz ggf. schlechter Absicht Sinn macht an 6, 7, 8 oder 10 Tagen im Monat an's Kind hinzumanipulieren, wenn der Mutter ein vielfaches an Manipulationszeit zur Verfügung steht und sie darüber hinaus ohne Probleme den Umgang bei den ersten Anzeichen von Illoyalität des Kindes ihr ggü. wochenlang aussetzen könnte, ohne, dass ihr eine Strafe droht?

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#45
(22-05-2015, 21:11)blue schrieb: Wie lange soll sich ein Mann/Vater aufreiben?

Das kann ich dir nicht sagen. Von gar nicht über wenig bis hin zu totaler Selbstaufgabe mit abschließendem Suizid ist leider alles möglich.

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#46
Ich habe den Eindruck, dass meine Wertschätzung für das  Kind dieses vielleicht ein Stück gegen mütterliches Gedankengut immunisiert hat: Im Protokoll der richterlichen Anhörung zu einem Umgangsverfahren als es 6+ war, steht, dass es erkennbar unter mütterlichem Druck stand.

Da ich Schule als Abholpunkt vereinbart hatte, konnte die KM nicht ´mal so eben den Umgang aussetzen. Als sie mir mit der Polizei drohte, wenn ich das Kind gegen ihren Willen abholen würde, hatte ich das JA informiert: Ich solle es auf keinen Fall zur Eskalation kommen lassen. Meine Antwort: Man möge doch bitte in die Pötte kommen und auf die KM einwirken, dass diese sich an die Umgangsregelung halte. Jedenfalls gab´s keine Störung, als ich das Kind abholte.
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#47
(22-05-2015, 22:41)wackelpudding schrieb: Als sie mir mit der Polizei drohte, wenn ich das Kind gegen ihren Willen abholen würde, hatte ich das JA informiert: Ich solle es auf keinen Fall zur Eskalation kommen lassen.

Wird ihr Wille höher gewichtet bzw. kann sie effektiv mit der Polizei drohen, obwohl eine gerichtliche und vollstreckbare Umgangsvereinbarung besteht?

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#48
Bei mir war´s halt nicht effektiv. Andererseits mußte ich mich dem Risiko aussetzen ggf. 2 x 400 km zu fahren, ohne mein Kind zu sehen. Vom JA hatte ich ja nichts mehr gehört...
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#49
Frauen manipulieren schon besser als Männer. Die haben dieses Streicheleinheiten-Gen, wo Lob so gut tut und Liebesentzug so weh. Naja, die meisten.
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#50
(22-05-2015, 21:45)wackelpudding schrieb: Ist das wirklich die relevante Fragestellung? 

Ich denke schon.

Das hilft gegen die simple Argumentation: "Das Kind will gar nicht, deswegen brauchen wir auch nichts zu tun!" 
Dann will ich sagen können: "Ich will aber und es ist auch mein Recht." Und die Mutter hat das Kind genauso aufzufordern, zu mir zu kommen, wie es zur Schule zu gehen hat.
Da wird ja auch keine Ausnahme gemacht, nur weil das Kind nicht will.
Und die Mutter das Kind da nicht hin schickt, bekommt sie ja auch Ärger und nicht ein: "Da kann man nichts machen!"

Und wenn dann doch jemand meint, dadurch sei das Kindeswohl gefährdet, möge das beweisen. So wie beim Schulbesuch auch, wo dem Kind ja auch Männer, also Täter auflauern könnten.
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