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Alle drehen wieder am Rad
#51
Und das hier ist ehrlich gesagt das Allerletzte:

(06-06-2015, 00:17)JonDon schrieb: Bei Ankunft hat das Kind sein Stofftuch von Ihr in der Hand gehabt. Seine Armbanduhr von mir.
Bei weg fahren sagt Sie, gib Ihm sein Stofftuch und sein Stoffhase von mir.

Stoffhase gibts nicht. Papa hat Ihm letztens auch ein Stofhase gekauft. Diese mag er auch sehr. Zum einschlafen wollte er sein Stoftuch haben, hab es erlaubt. Ist aber wieder weg.

Du zerrst hier das Kind in einen massiven Loyalitätskonflikt, indem Du ihm seine Kuscheltiere wegnimmst, nur weil sie von der Mutter sind.

Es geht nicht um irgendeinen Stoffhasen, es geht um den, den er offenbar immer bei sich hat. Für ein Kind ist das ein wichtiger Anker, der Geborgenheit gibt.
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#52
(06-06-2015, 11:27)Skipper schrieb: der Umgang vorübergehend ausgesetzt oder zumindest begleitet wird.

Ach gottchen wie süß. Skipper der Umgangsaussetzer Smile

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#53
Wenn man hier in die Details geht, wird es richtig schlimm.

Der Mutter bleibt das nicht verborgen, daher auch ihr verständlicher Ansatz, die Umgänge behutsam anlaufen zu lassen, damit sich das Kind eingewöhnen kann.


JonDon,

versuche Deine durchaus verständliche Spannung, Enttäuschungen über unser Familienrecht von Mutter und Kind fern zu halten. Versuche die Mutter anders zu sehen:

Die Paarbeziehung hat nicht gehalten. Sie ist daher zu ihrer Ursprungsfamilie zurückgekehrt, um Betreuung und Job besser vereinbaren zu können. Das kommt auch Dir zugute, da so kein Betreuungsunterhalt gegen Dich fällig wurde. Die Folgen der Entfernung bezüglich des Umgangs trägt sie mit, indem sie sich an der Organisation stark beteiligt und sich sichtlich bemüht, Dich wieder ins Spiel zu bringen.

Schreibe ihr oder sag es Dir nur:

"Hallo Ulrike,

wir schaffen es, den Umgang wieder einzufädeln, die Betreuung für Ben aufzuteilen.

Das freut mich für uns Eltern, aber ganz besonders für unseren geliebten Sohn.
Ich danke Dir für Dein Entgegenkommen und bitte Dich um Verständnis für mein etwas eigenwilliges Verhalten Dir gegenüber in den vergangenen Wochen. Neuer Job, Gesundheit der Eltern, Ihr weit weg, nicht ganz einfach für mich. Bitte sieh es mir nach.

Deine Tipps, wie ich gut mit Ben umgehen kann, sind mir hoch willkommen. Dein Tuch und Kuscheltier finde ich sehr wichtig, so wie ihn meine Uhr bei Dir begleiten kann. Soweit mir bekannt, können diese 'Übergangsobjekte' für jüngere Trennungskinder wichtg sein.

Ich habe großes Interesse daran, daß wir für Ben zu einer guten Regelung finden, schlage vor, daß wir unsere Arbeits- und Dienstzeiten dazu vergleichen und eine passende Umgangsregelung finden, mit der wir Eltern gut leben können, die wir zuverlässig für Benjamin organisieren können.

Die gemeinsam gefundene Regelung könnten wir dann noch von Amt und Gericht prüfen und die alte Regelung ersetzen zu lassen.

Anbei sende ich Dir meine Arbeits- und Urlaubszeiten, damit Du Dir schon mal Gedanken machen kannst.
Bitte sei so gut und schicke mir Deinen Dienstplan, damit ich
Deine Zeiten mit meinen Möglichkeiten gut harmonisieren kann.

Vielleicht könnten wir schon zur nächsten Übergabe unsere Ideen zusammentragen und schaun, wo es noch klemmen könnte.

Was meinst Du dazu?

Lieben Gruß sendet Dir,
JonDon"
 

Smile

S.
Geht die Sonne auf im Westen, muss man seinen Kompass testen.
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#54
Ich seh das so wie Skipper, nimm die Schärfe, die Konflikte raus.

Frauen reagieren i.d.R. gut auf der Ebene.
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#55
Ich bin dir sehr dankbar, dass du das geschrieben hast @Theo. Als ich das in der Nacht las, wäre mir fast mein Mitternachtshappen wieder hochgekommen.

Das zeigt sehr eindrucksvoll, und diese Erkenntnis ist für dieses Forum sehr heilsam, dass nicht jeder Vater ein guter oder kompetenter Vater ist und auch nicht jeder Vater willens oder in der Lage ist die Verantwortung als in irgendeiner Form gleichwertig zur Mutter zu übernehmen.

Einfacher gesagt: bei manchen Vätern muss man sich schon die Frage stellen, ob oder in welchem Umfang man sie ihren Kindern zumuten kann.

Es bleibt nur festzustellen, dass der Vater in diesem Fall nach wie vor mehr daran interessiert ist, den Konflikt mit der Mutter auszutragen, als für sich und sein Kind etwas Konstruktives zu erreichen.

Er hat sich wie quasi uni sono geraten war, niemanden gesucht, der ihn vor Ort unterstützt und geeignet ist John etwas zu erden, mit der Realität bekannt zu machen und ihm zu helfen, den Ball flach zu halten.
Er hat sich nicht bemüht, seinen Konflikt mit der Mutter, wenn auch nur behelfsmäßig, zur Seite zu schieben.

Stattdessen wabert er hier herum und sucht Unterstützung und Bestätigung im Kampf gegen die Mutter, die er hier leider von den üblichen Verdächtigen, mir wären hier durchaus noch andere Formulierungen eingefallen, auch erhält.

Wenn es halbwegs "normal" läuft, wird er dafür die fette Rechnung, und man muss sagen auch völlig zurecht, präsentiert bekommen.
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#56
Die Übergabeszenen sind natürlich schlecht. Entweder von Dritten abholen (z.B. direkt aus der Betreuungseinrichtung) oder feste Rituale etablieren. Ersteres wäre besser.

Nimm dem Kind kein Spielzeug weg. War ein Eigentor.

(06-06-2015, 03:12)JonDon schrieb: In der Zeit von 26.03 – 24.04 bin ich mehrfach zur Übergabe an der Raststätte XXXXX anwesend gewesen, Frau XXXXX ist nicht erschienen.

Das zu wiederholen bringt jetzt auch nichts mehr. Beim Unterhalt ist die Rechtslage klar: Du bist zur Titulierung verpflichtet. Du musst auch langsam anfangen, nicht realisierbare Wünsche loszulassen oder sich nur auf die Voraussetzungen dafür zu konzentrieren. Gemeinsame Betreuung geht bei dieser Entfernung schlicht und ergreifend nicht. Du könntest dir ein paar Türen offen halten, so dass du irgendwann umziehen kannst, wenn deine Eltern dich nicht mehr am jetzigen Wohnort halten.
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#57
(06-06-2015, 00:17)JonDon schrieb: Bei weg fahren sagt Sie, gib Ihm sein Stofftuch und sein Stoffhase von mir (den ich ihm mal gekauft habe).

Stoffhase gibts nicht (mehr). Papa hat Ihm letztens auch ein Stofhase gekauft. Diese mag er auch sehr. Zum einschlafen wollte er sein Stoftuch haben, hab es erlaubt. Ist aber wieder weg.

Den Stoffhasen hat die Mutter dem Kind mal gekauft, als sie bei JonDon zu Besuch waren. JonDon hat ihn nicht mehr, deshalb hat er ja völlig korrekt einen neuen gekauft. Ob man nach dem Einschlafen das Stofftuch noch im Bett lässt oder nicht, darüber kann man diskutieren.

Bitte bei JonDon auch berücksichtigen, dass er sich beim verständlichen Schreiben schwer tut.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#58
Wie kann es angehen sowas durchsetzbar zu machen. Ihre Eltern wollen Enkel haben Sie aber einen Problem damit haben das Sie so weit weg Wohnt. Na dann klauen wir dem Vater das Kind.

Nicht so! Sollen Sie doch umziehen. Meine Eltern können das nicht. Alte noch dazu Kranke Bäume verpflanzt man nicht.

Warum Sie das Kind nicht mehr geben will, ist ersichtlich. Wo alle zusammen gewohnt haben, war ich der jenige der in der Nacht aufstand, sich um das Kind gekümmert hat. Ich war der jenige der von der Arbeit nach Hause ist, sich um Kind gekümmert hat, Kind sofort zum Papa gerannt ist.

Aus dem Grund will Sie das Kind minimal geben, da Sie weiß mit minimal kann ich das Kind nicht auf meine Seite wenden.

Also soll mir keine erzählen was für ein Schlechter Vater ich doch sei. Sicherlich kann man über kleinigkeiten Streiten die nicht von belangen sind.

Dem Amen in der Kirche kann man andere Namen geben. Die bedeutung bleibt gleich.

Was Interessiert mich daher die Mutter. Die kann von mir aus "Tanzen" gehen.

Frieden oder Krieg. Kann beides haben. Ein Kind alleine besitzen, wird Sie nie ereichen mit mir. Heut abend mehr, wenn Kind schläft.
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#59
(06-06-2015, 11:27)Skipper schrieb: und ja, leider wissen wir noch immer nicht, wie die gerichtliche Umgangsregelung aus 2014 genau aussieht.
Gerichtliche Rückmeldung, Schreiben vom Amt und Anwalt lassen Gründe vermuten, diese hier zu verheimlichen.

Beitrag #34 lesen
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#60
OK. Vielen Dank.

Unter Nr. 4 ist das Protokoll zum Vergleich zu finden. Habe es versäumt, mich wegen dieses nervigen dingensupload.net bis dahin vorgearbeitet.

Die Regelung erscheint mir für das Alter des Kindes ungewöhnlich großzügig. Zu großzügig, denn Du konntest sie nicht zuverlässig umsetzen. Die gute Regelung hast Du versemmelt.

Nach größerer Unterbrechung ist es verständlich, daß der Umgnag erst wieder angebahnt werden sollte.

Eure Arbeits- und Dienstpläne sollten besser abgestimmt und in der neuen Regelung abgebildet werden.
Überlege Dir vorher ! sehr gut, welches Umgangsvolumen Du überhaupt realisieren kannst.
Oder in die Nähe ziehen, dann könnte ich mir mit dieser Mutter auch gut das paritätische Wechselmodell vorstellen.  Verbau Dir diesen Weg nicht mit Giftigkeit!

S.
Geht die Sonne auf im Westen, muss man seinen Kompass testen.
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#61
@Skipper: Bitte keine übergriffigen Äußerungen wie in Beitrag No. 60.

Zitat:[...]daß dieser Zirkus erstmal gestoppt wird, der Umgang vorübergehend ausgesetzt oder zumindest begleitet wird.

Und bitte überlasse JonDon selbst, ob er sein Umgangsmaß als großzügig empfindet oder nicht.

Zitat:Die Regelung erscheint mir für das Alter des Kindes ungewöhnlich großzügig. Zu großzügig

Bitte auch keine wertenden Herablassungen und aggressiven Schuldvorwürfe.

Zitat:denn Du konntest sie nicht zuverlässig umsetzen. Die gute Regelung hast Du versemmelt.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#62
Moin JonDon,

nach Beitrag #58 frage ich mich, ob Dir überhaupt noch irgendwie zu helfen ist.

Undecided

S.
Geht die Sonne auf im Westen, muss man seinen Kompass testen.
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#63
(07-06-2015, 13:45)Skipper schrieb: Moin JonDon,nach Beitrag #58 frage ich mich, ob Dir überhaupt noch irgendwie zu helfen ist.Undecided
S.

Iglu hat es weitestgehend auf den Punkt gebracht und Skipper hat auch durchaus Recht.

Solange sich hier mehrere Väter gegenseitig entsprechend "aufladen" und eine Kriegerkaste bilden wird das nicht schön enden in naher Zukunft für den ein oder anderen.

Die Protagonisten dieses Trauerspiels haben noch nicht realisiert das der einzige Trumpf ein regelmäßiger Umgang ist um überhaupt in der Zukunft eine realistische Chance gegen die Mütter zu haben!

Es ist eine Kunst richtig um Umgang zu kämpfen, beim Geld kann man ruhig härtere Geschütze auffahren, beim Umgang, ausser in Extremfällen sollte man ruhig, sachlich aber bestimmt den Ton angeben.

Das geht nur über die Mutter und je kleiner die Kinder umso mehr muss man der Ex Honig ums Maul schmieren, was nicht heist das man sich alles gefallen lassen muss.

Die Vergangenheit und die vielen Fälle die ich erlebt habe zeigen deutlich, dass wenn Kinder älter werden und guter, regelmäßiger Umgang da war, es nicht selten war, dass Kinder beim Vater lebten irgendwann!

Und ganz klar, bei all denen Kindern wo die Eltern sich vom Kleinkind an bis zum Jugendlichen zofften, unabhängig vom Umgang, die Kinder mit der Pubertät die Schnauze von beiden Eltern voll haben und auch entsprechend auffällig leben. 

Als Konsequenz dessen oftmals im Heim leben müssen und nicht mehr bei dem Vater und/oder Mutter sein wollen.
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#64
Sehr geehrter Herr ....,

wie ist Stand der Dinge?

Das JA ist sehr schnell und angagiert. Nichts, keine Antwort.

Für den Fall das mir demnächst vor Gericht was wiederfährt, was kein Vater möchte. Kündige ich andere Geschütze aufzufahren.
Diesem gesocks setz ich dann ein Ende. Glücklich wird mit sicherheit keine dabei.
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#65
Antwort von JA:


am heutigen Tag konnte mit Frau XXXX ein Gespräch im Jugendamt geführt werden. Im Ergebnis konnte ein Vorschlag zur Umgangsregelung erarbeitet werden.
Vorweg ist der Punkt Ferienregelung besprochen worden. Frau XXXXX schlägt vor, dass 2x jeweils eine Woche Urlaub mit XXXX zur Verfügung steht. Eine hälftige Ferienregelung möchte die Kindesmutter erst mit Eintritt in die Schule beginnen.
 
Im Folgenden schlüssele ich Ihnen die Umgangsvorschläge auf:
19.-21.06.2015
03.-05.07.2015 mit Abholung Kita (ab 11:30 Uhr); Übergabe erfolgt in Eisenach, da die Kindesmutter an Umgangs-Wochenenden dienstlich eingebunden ist.
17.-19.07.2015
31.07.-07.08.2015 Urlaubsumgang
Frau XXXX hat in der Zeit vom 14-21.08.2015 Urlaub. (Es empfiehlt sich, zum Jahresende generell  den Jahresurlaub dem anderen Elternteil mitzuteilen, um für das Jahr 2016 den Urlaub mit XXXX gut planen zu können)
28.-30.08.2015
11.-13.09.2015
25.-27.09.2015 (wie WE vom 03.-05.07.2015)
09.-11.10.2015
19.-25.10.2015 Urlaubswoche
06.-08.11.2015
20.-22.11.2015
04.-06.12.2015 (wie WE vom 03.-05.07.2015)
 
Dann schlägt die Kindesmutter bzgl. der Weihnachtszeit folgende Varianten vor:
18.-20.12.2015 und 30.12.2015-03.01.2016 oder
25.12.2015-03.01.2016
 
Die Umgänge bzw. Übergaben erfolgen alle in Eisenach an der bekannten Raststätte (Zeitpunkt 14:00 Uhr). Bzgl. der Kitaabholungen wird die Kindesmutter für den jeweiligen Tag Vollmachten zur Abholung ausstellen.
 
Schauen Sie bitte den Vorschlag an und geben mir bitte entsprechend Bescheid, wie Sie damit verfahren. Gleichwohl können Sie auch Gegenvorschläge einbringen. Falls Sie mit dem Vorschlag einverstanden sind, sollten Sie entsprechend den Antrag beim Familiengericht zurückziehen.



Möchte hälftige Betreuung. Am Ehemaligen Wohnort.
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#66
(16-06-2015, 15:41)JonDon schrieb: Eine hälftige Ferienregelung möchte die Kindesmutter erst mit Eintritt in die Schule beginnen. 

Nicht bei der Entfernung. 

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#67
(16-06-2015, 15:41)JonDon schrieb:
Möchte hälftige Betreuung. Am Ehemaligen Wohnort.

Wenn Du der Forderung durch lautes Aufstampfen mit dem Fuß den nötigen Nachdruck verleihst, kommt das Gericht Deinem Wunsch auch nach.

Ganz bestimmt!

Rolleyes
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#68
Hoch geschätzter JonDon,

ich habe dir schon mal gesagt, wenn Du das willst, dann musst Du in die Nähe deines Sohnes ziehen. Mein Gefühl ist sogar, dass Du ihn dann sehr oft sehen würdest.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#69
(16-06-2015, 15:41)JonDon schrieb: Möchte hälftige Betreuung. Am Ehemaligen Wohnort.

Gut so. Aber solltest du das nicht durchsetzen können, brauchst du einen Plan B. Ich habe in meinen Anträgen auch immer gemeinsame Betreuung an erster Stelle beantragt, obwohl ich wusste dass ich damit nicht durchkomme.

Wie du siehst, war der Jugendamtszuständige durchaus weiter aktiv und hat auch wieder mit der Ex gesprochen. Nun liegen konkrete Vorschläge auf dem Tisch, das ist immerhin konstruktiv. Bei den Vorschlägen fehlt etwas ganz wesentliches, das noch wesentlicher ist wie die gesamte Einzelterminliste: Eine regelmässige Regelung, so dass nicht immer wieder Einzeltermine ausgehandelt werden müssen.
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#70
Umgangsregelungen sollten NIE Einzeltermine enthalten, sondern 'generisch' formuliert sein, als Formel, die zeitlich unbegrenzt angewendet werden kann, also so, daß man genau sagen könnte, wo sich das Kind in der 12. Kalenderwoche 2019 oder Weihnachten 2023 aufhält.

Ich vergleiche das gern mit einer Sinuskurve: Sie läßt sich in unendlich vielen x,y-Wertepaaren beschreiben oder elegant als Formel.

Wenn ich recht erinnere, hatte ich den TO schon darauf hingewiesen.

S.
Geht die Sonne auf im Westen, muss man seinen Kompass testen.
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#71
@Skipper

Deine Umgangsvereinbarungen sind imho sehr gut. Mach JonDon doch mal zugeschneidert auf seine Situation einen Vorschlag. Ich denke, der Jugendamtsmann wäre anschließend baff.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#72
Hi jondon
du müsstest die Macht des Faktischen anerkennen. sonst reibst du dich auf und wirst verlieren. wechselmodell , davon kannst du nur sprechen, wenn du wohnortnah wohnst!! alles andere ist unrealistisch. akzeptiere jetzt diese Regelung, bis auf die ferienregelung. da würde ich einen Vorschlag machen mit fünf Wochen im Jahr und mich dann auf vier wochen runterhandeln lassen. überlege dir, ob du nicht umziehen könntest in die nähe der (h)exe
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#73
(16-06-2015, 22:49)zeitgenosse schrieb:  überlege dir, ob du nicht umziehen könntest in die nähe der (h)exe

Umziehen kann er nicht. Den Tanten hinterher ziehen kann ja auch nicht die Dauerlösung sein.
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen!
Für Gerichte gilt! Kein Kind kein Geld !!!
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#74
(16-06-2015, 23:18)Zala schrieb:
(16-06-2015, 22:49)zeitgenosse schrieb:  überlege dir, ob du nicht umziehen könntest in die nähe der (h)exe

Umziehen kann er nicht. Den Tanten hinterher ziehen kann ja auch nicht die Dauerlösung sein.

Umziehen kann ich nicht.

Vater ist Pflegebedürftig. Mutter greife ich auch unter die Arme. Zudem kann die Mutter sehr Schlecht Deutsch.
Aus der sicht gesehen das Sie hier im Ort ein lebenlang gelebt haben, sich hier auskennen, ist schlecht meine Meinung nach Sie alleine lassen. Verplanzen? Vergleiche das mit alten Baum. In wie weit ich mich da Irre, nehme ich gerne vorschläge.

Sollte das doch möglich sein, traue ich diese Mutter alles. Da kann Sie dann wieder am Ehemaligen Wohnort zurück. Was habe ich dann gemacht?
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#75
Moin JonDon,

der Vorschlag der Mutter ist  eine recht gut Vorbereitung auf den Standard-Umgang eines Schulkindes.

Meine Frage an Dich: Kannst Du diese Frquenz und die Zeiten überhaupt zuverlässig darstellen?
Bei Eurer Entfernung ist der zeitliche und finanzielle Aufwand erheblich.

Bleibt die Distanz so, weil Du nicht umziehen kannst, dann sollte überlegt werden,
a) ob ein WE im Monat darstellbar ist (wird dann auch problemlos von jobcenter unterstützt !),
b) das Kind in möglichst großen Zeitblöcken zu übernehmen. Keine Zerfaserung der Feiertage!

Unabdingbar sind in jedem Fall gewisse Freiheiten im Job, uU mit Zeitkonten usw., uU ist über eine Teilzeit-Reduzierung nachzudenken. Das sollte offen mit dem Arbeitgeber besprochen werden.

Auf der Grundlage des mütterlichen Vorschlages habe ich mal ein Elternvereinbarung formuliert und etwas 'ergänzt'.

Freue mich über eine konstruktive Diskussion des anliegenden Entwurfs... Smile

S.

"Elternvereinbarung zum Umgangsrecht gem. § 1684 BGB
für Kind: Lisa, geb. am xyz,
zwischen Mutter: Ute und Vater: Max

1. Umgänge
1.1. Wochenend-Umgang

Der Umgang am Wochenende findet in jeder Woche mit un-gerader Zahl statt. Er beginnt am Freitag um 15 Uhr mit Abholung in der Kita und endet Sonntag um 20 Uhr an der Raststätte in Eisenach.

1.2. 7-Tage-Umgang
Zweimal im Jahr, im Sommer und im Herbst, nimmt der Vater das Kind für 7 Tage zu sich. Diese Zeiten werden spätestens im Dezember des Vorjahres vereinbart und orientieren sich bereits an den Schulferien des Landes. In diesen 7 Tagen und den darauf folgenden fällt der Wochenend-Umgang aus.

1.3. Umgang an hohen Feiertagen
Weihnachten verbringt das Kind am Stück im jährlichen Wechsel bei der Mutter bzw. beim Vater, sodass das Kind dann Silvester und dann in der Folge Ostern und Pfingsten im Wechsel beim jeweiligen Elternteil verbringen.

Diese Regelung beginnt in 2015 damit, dass das Kind die Weihnachtstage komplett bei der Mutter verbringt, zum Jahreswechsel ist das Kind dann beim Vater, Ostern 2016 bei der Mutter, Pfingsten 2016 dann beim Vater.

Dann der Wechsel:
Weihnachten 2016 ist das Kind beim Vater, zum Jahreswechsel dann bei der Mutter, Ostern 2017 beim Vater und Pfingsten 2017 bei der Mutter usw.

An Weihnachten und zum Jahreswechsel erfolgt die Übergabe am Vortag, also am 23.12. bzw. am 30.12. des Jahres. Ostern erfolgt die Übergabe am Tag vor Karfreitag, an Pfingsten am Freitag vor dem Pfingstsonntag.

Der Umgang beginnt um 15 Uhr, wann immer möglich in der Kita, sonst an der Raststätte Eisenach und endet dort am jeweils letzten Feiertag um 20 Uhr.

1.4. Anderer Umgang
Kontakte über Telefon und Internet werden aktiv unterstützt. Es wird ein fester Termin einmal unter der Woche für 19 Uhr vereinbart.

2. Ausfall von Umgangszeiten
Fallen Umgangstermine aus, sind diese umgehend nachzuholen. Umgangsunterbrechungen von mehr als einem Monat sind streng zu vermeiden.

3. Ausweise, Dokumente
Das Kind führt Ausweis und Krankenversicherungskarte stets mit sich.

4. Änderungen und Abweichungen
Änderungen und Abweichungen von dieser Regelung sind nur im elterlichen Einvernehmen oder mit gerichtlicher Prüfung zulässig.

Im Juni 2015
"
Geht die Sonne auf im Westen, muss man seinen Kompass testen.
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