Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
wie in der Öffentlichkeit mit der FAQ umgehen?
#26
Was allen Beiträgen in diesem Thread zu entnehmen ist - die Realität ist derart hässlich, das glaubt einfach niemand. Ausser den Betroffenen.

Und weil die deutsche Familien-Rechtssprechung derart eklatant gegen jedes Rechtsempfinden, gegen jedes Gefühl von Recht und Gerechtigkeit verstösst, dass es der Durchschnittsmensch nicht glauben mag (eigentlich nicht glauben kann, weil sonst sein ganzes Weltbild ins Wanken gerät) - genau deshalb dürfen wir nicht still sein.

Ich versuche mein Umfeld nicht zu langweilen mit meiner Geschichte, aber ausserhalb meines direkten persönlichen Umfelds lasse ich keine Gelegenheit aus, offensiv gegen dieses Unrechtssystem aufzutreten. Am allerliebsten bei öffentlichen Veranstaltungen von Institutionen wie Parteien, Anwaltskanzleien, Volkshochschule u.ä. Was ich noch vorhabe ist ein Auftritt als Flugblattverteiler vor einer Brautmodenschau, Hochszeitsmesse oder einer ähnlichen Veranstaltung. Mache ich irgendwann mal.


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
   
Bibel, Jesus Sirach 8.1

Zitieren
#27
Ich gehe offensiv mit meiner Geschichte um. Sie ist zwar relativ "harmlos", weil ich keine Unterhaltspflichten habe und haben werde, die Trennung bis jetzt einvernehmlich und friedlich läuft. Auf Arbeit diskutiere ich das aber auch über die Trennungs FAQ. Leider haben viele Leute keinen Einblick in die Untiefen dieses sogenannten Rechtsstaats. Solange niemand mit dem Familienrecht in Berührung kommt, können sich meine Kollegen nicht vorstellen, in ähnliche Situationen zu geraten. Ich weise dann auf die Fälle hier im Forum hin und sage ihnen dick unterstrichen, dass das keine Einzelfälle sind und nicht alle betroffenen Männer öffenlich Hilfe in Foren suchen. Wenn alle betroffenen Männer (und bestimmt auch einige Frauen) die gleiche lobbyistische Einflussnahmen  wie Frau Schwarzer und Co. erreichen könnten, würde sich etwas verändern. Ich weise auch auf die rechtliche Lage in den skandinavischen Ländern hin, die ein für uns traumhaftes Familienrecht haben. Warum geht das auch nicht bei uns? Tja, die arme Scheidungsindustrie müßte dann Insolvenz anmelden Big Grin

Kontrovers dikutiere ich auch die sogenannte Gleichberechtigung, die der sogenannte Feminismus predigt. Wer überzeugt davon ist, der Feminismus (besonders der Feminismus Schwarzerischer Provenienz) schafffe Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, der ist auch überzeugt, dass Adolf Hitler ein Sozialdemokrat war Exclamation

Ich war vorher immer vom Rechtsstaat überzeugt. Die ersten Zweifel schuf der Kachelmann-Prozeß, der endgültige Bruch kam mit der Beschäftigung des sog. "Familienrechts" und der dahintersteckenden Scheidungsindustrie mit ihren Millionenumsatz. Das ist vorbei. Ich sage den Leuten, insbesondere junge Männer, dass sie sich das heiraten und insbesondere Kinder in die Welt setzen sehr genau überlegen sollten. De "Einstieg" wird schön billig gemacht, die Trennung unsverschämt teuer.

Weiter so, liebe Trennungs FAQ. Damit vielen Betroffenen geholfen werden kann und zweifelnde überzeugt werden, dass richtige zu tun.

@ Austriake: Dein Anhang gefällt mir. Müßte man auf A4 ausdrucken und an strategischen Stellen plakatieren.
Frauen, das subventionierte Geschlecht!!!
Zitieren
#28
Gleichberechtigung wäre o.k.

Was die Feministinnen fordern, ist die Gleichstellung. Das ist ganz was anderes.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

Zitieren
#29
Damit mich keiner hier missversteht: Ich bin und trete für Gleichberechtigung in allen gesellschaftlichen Belangen ein. Die Feministinnen verstehen darunter aber Vorteilsnahme. Und genau das haben sie doch leider erreicht. Im Familienrecht gilt ein übertriebener, wenn nicht gar krankhafter Mütterkult. Aber das brauche ich den beteiligten Foristen nicht erzählen. Beim Kind vergessen manche Frauen die Gleichberechtiung ganz schnell und sagen nur noch "mein Kind". Wie, du wilst gleiches Recht in Kindessachen? Geh mal nach Hause.

Übrigens, bei meinem Arbeitgeber ist die Gleichberechtiung in Sachen Bezahlung kein Thema. Frauen und Männer verdienen in der gleichen Tätigkeitsgruppe das für diese Tätigkeit tariflich vorgesehene Gehalt. Genau diese Aspekte stelle ich mir unter Gleichberechtigung vor. Ich trete auch für volle Quotenregelungen bei Berufen wie Bohrinselnarbeitern, Bauarbeitern usw ein. Denn merkwürdigerweise schreit dort keine Feministin nach einer Quotenregelung, obwohl ich keinen gegenteiligen Grund sehe.
Frauen, das subventionierte Geschlecht!!!
Zitieren
#30
(16-06-2015, 18:00)Herbstwind schrieb: ... Übrigens, bei meinem Arbeitgeber ist die Gleichberechtiung in Sachen Bezahlung kein Thema. Frauen und Männer verdienen in der gleichen Tätigkeitsgruppe das für diese Tätigkeit tariflich vorgesehene Gehalt. ...

Das ist nach meinem bisherigen (beruflichen) Erfahrungen nicht nur bei Deinem Arbeitgeber so, sondern bei allen.
Mein Lieblingsargument ist, für das Fall, dass das Thema hochkommt, dass ein auf Gewinn optimiertes Unternehmen nur noch Frauen anstellen würde, wenn das stimmen würde. Schneller könne man schließlich nicht 23% mehr Gewinn machen, oder? Ich habe bisher noch kein treffendes Gegenargument gehört...
Zitieren
#31
(16-06-2015, 18:59)bubble schrieb: Schneller könne man schließlich nicht 23% mehr Gewinn machen, oder? Ich habe bisher noch kein treffendes Gegenargument gehört...

Genau, ich weiß nicht mehr, welche Berufsemanze dieses Märchen verbreitet hat. Mich würde interessieren, ob die EMMA-Redakteurinnen alle gleich bezahlt werden oder unsere saubere Steuerzahlerin als Chefin wieder mit zweierlei Maß misst.
Frauen, das subventionierte Geschlecht!!!
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste