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Akademiker erschiesst mexikanische Ex-Frau
#26
Noch einmal: Würde so etwas jede Woche passieren, würde die Gesellschaft irgendwann checken, dass etwas nicht stimmt und die (H)exen würden ihre Rachsucht nicht mehr über die Kinder ausleben, weil sie Angst bekommen würden.
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#27
Ja, so ähnlich wie man sich anlässlich gestiegener Eibruchszahlen Gedanken macht, wie man den armen Menschen helfen kann, damit sie nicht zum Einbrecher werden und nicht, wie man vor Einbruch schützt...
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#28
(11-07-2015, 23:41)p__ schrieb: Nach wie vor kommt man in Europa viel zu leicht legal an Schusswaffen.

Das ist, mit Verlaub, dummes Zeug.

Um in Deutschland legal an eine Schusswaffe zu kommen, muss man einen wochenlangen Qualifizierungs- und Überprüfungsmarathon durchlaufen.
Am Frankfurter Hauptbahnhof hat man so ein Schießdings in wenigen Stunden.

Preis für eine Tokarev-Pistole aktuell in Kroatien oder Ungarn: 300 - 500 Euro.

Die meisten Straftaten mit legalen Waffen begehen übrigens Polizeibeamte, nach aktueller Kriminalstatistik.

Wenn also irgendwo jemand erschossen wird, dann nicht weil die Sportschützen oder Jäger oder Soldaten oder Polizeibeamte zu viele Waffen haben. Sondern weil die Verhältnisse in diesem Land manche Menschen in den Amoklauf treiben.....
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#29
(15-07-2015, 08:03)Austriake schrieb: Die meisten Straftaten mit legalen Waffen begehen übrigens Polizeibeamte, nach aktueller Kriminalstatistik.

Ein Vergleich mit Grossbritannien bringt da so einiges ans Licht. Die Frage bleibt bestehen, woher der Mann seine Waffe hatte und die Feststellung, dass so was offenbar zu leicht klappt - egal ob legal oder illegal.
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#30
(15-07-2015, 08:26)p__ schrieb:
(15-07-2015, 08:03)Austriake schrieb: Die meisten Straftaten mit legalen Waffen begehen übrigens Polizeibeamte, nach aktueller Kriminalstatistik.

Ein Vergleich mit Grossbritannien bringt da so einiges ans Licht. Die Frage bleibt bestehen, woher der Mann seine Waffe hatte und die Feststellung, dass so was offenbar zu leicht klappt - egal ob legal oder illegal.

Nein, die Frage ist längst beantwortet.

Die Anzahl der Schusswaffen in der Bevölkerung steht in keinem Zusammenhang mit der Anzahl der Straftaten, die damit begangen werden.

Die grösste Zahl an Schusswaffen in Privathand findet man in der Schweiz und in Finnland. Diese beiden Länder sind nicht gerade für auffällig hohe Kriminalität bekannt, oder?
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#31
@ p ... wie er an die Waffe kam? Wer sucht der findet ... das geht in z.B. HH recht einfach ... möchte aber nicht weiter darauf eingehen ... nur soviel: es geht und es ist leichter als mancher glaubt

Und ist es in der Schweiz nicht sogar so, dass Soldaten nach der Wehrzeit Waffe und Uniform mit nach Hause bekommen?

Also woher die Waffe stammt ist völlig nebensächlich ... und nebenbei ... es gibt doch kaum etwas was nicht als Tötungsinstrument missbraucht werden könnte. Die meisten Dinge in meiner Werkstatt können bei nicht sachgemäßem Gebrauch zu tödlichen Verletzungen führen ...

Das dies eine verabscheuungswürdige Tat ist und Wasser auf die Mühlen der institutionalisierten Väterzerstörungs-/Männerhassindustrie ist steht außer Frage ... allerdings ist die Frage nach dem Motiv auch nicht ohne ...

Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei???

Hat ihn die männerverachtende, zermürbende Rechtspraxis zum Mord getrieben oder sind  Taten wie Diese Rechtfertigung für die zermürbende Rechtspraxis? Die Öffentlichkeit wird Letzteres betonen ... wer die Thematik nur im Ansatz kennt weiß, dass Ersteres der Grund ist ..
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#32
(15-07-2015, 08:44)Austriake schrieb: Nein, die Frage ist längst beantwortet.

Nein, ist sie nicht. Nicht mal annähernd. Wo steht, woher er die Waffe hatte? Gibts neue Informationen?

(15-07-2015, 08:44)Austriake schrieb: Die Anzahl der Schusswaffen in der Bevölkerung steht in keinem Zusammenhang mit der Anzahl der Straftaten, die damit begangen werden.

Ach, das ist bewiesen? Es mag manchen hier nerven, aber ich nehme Schlagwortdrescherei nicht unhinterfragt hin. Nie. Andere Ansicht hier: "mehr Waffen, mehr Tote." Studie siehe Google.
Oder hier: "... besteht in den meisten Ländern ein Zusammenhang zwischen der Zahl der im Privatbesitz befindlichen Schusswaffen und der Zahl der Tötungsdelikte, bei denen Schusswaffen zum Einsatz kamen". Eine Eindeutigkeit mag nicht mit letzter Gewissheit bewiesen sein, aber das Gegenteil ganz sicher auch nicht.

Man sollte abseits von persönlichen Vorurteilen genau hinsehen. So erhöht zum Beispiel das Vorhandensein legaler Waffen auch leichter die Existenz illegaler Waffen, erst vor wenigen Monaten wurde in Hamburg bei einem Jäger eingebrochen und fünf Langwaffen, zwei Handfeuerwaffen sowie die dazugehörigen 800 Schuss Munition gestohlen.

Der Täter in unserem Thread war Österreicher, nicht Schweizer, die Tat fand in der Schweiz statt, er lebte in Deutschland. Für eine legale Waffe dürften die rechtlichen Verhältnisse seines Wohnorts, also Deutschland ausschlaggebend gewesen sein, wenn es so war hat er sie einfach mitgenommen. Bei einer nicht legalen Waffe spielt das natürlich keine Rolle.
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#33
(15-07-2015, 10:30)p__ schrieb:
(15-07-2015, 08:44)Austriake schrieb: Nein, die Frage ist längst beantwortet.
Bei einer nicht legalen Waffe spielt das natürlich keine Rolle.

Zum Erwerb einer Waffenbesitzkarte müssen vom Antragsteller im Allgemeinen fünf Voraussetzungen erfüllt werden (§ 4 WaffG). Er muss

- mindestens 18 Jahre alt sein,
- waffenrechtlich zuverlässig und
- persönlich geeignet sein,
- die erforderliche Sachkunde und
- ein waffenrechtliches Bedürfnis nachgewiesen haben.

So nun habe ich seit über 25 Jahren so eine Karte da ich u.a. Mitglied in einem Sportschützenverein bin und u.a. mit Schwarzpulver-Langwaffen, sowie Revolver 375, schiesse.

Die Auflagen diesbezüglich sind Glasklar und sehr Deutlich geregelt (Waffentresor) - ich lagere die Munition im großen Panzerschrank des Vereins, die Kurzwaffe sowie die Pulverbüchse im eigenen Waffenschrank.

Absolut gesehen gibt es in Deutschland bezogen auf die Einwohnerzahl mehr legale und illegale Waffen als in den USA, in Austria, Swiss und France ist das Verhältnis ähnlich.

Man kann legal für 300€ eine Langwaffe (Pulverbüchse) ohne Auflagen ab 18 Jahren kaufen im Internet/Laden und besitzen!

Der Schwarzpulverschein (zum schiessen) muss aber erworben werden, die Auflagen erfüllt sein, wenn Pulver im Haus ist!

Deine Rhetorik diesbezüglich zeigt einmal mehr wie Weltfremd und Tagträumerisch du dieses Thema siehst und reflektierst.

Nicht die Waffe tötet, es ist der Mensch mit dem Finger am Abzug.

Ein Mensch der töten will kommt illegal ganz schnell an Waffen aller Art, er braucht sie, die Waffen aber nicht zwingend um zu töten!

Siehe diese Frau; http://www.fr-online.de/rhein-main/atten...39246.html

Zur Not nimmt er halt ein Flugzeug oder das Auto um andere mit in den Tot zu reissen.
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#34
Du weisst also auch nichts über die Frage, woher der Täter die Waffe hatte. Und die Slogans der US-Waffenloby kennen wir auch längst zur Genüge. Angesichts dieser Grossartigen Kenntnis über Waffen: Woher hatte er die Waffe?
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#35
(15-07-2015, 10:30)p__ schrieb: Ach, das ist bewiesen? Es mag manchen hier nerven, aber ich nehme Schlagwortdrescherei nicht unhinterfragt hin. Nie. Andere Ansicht hier: "mehr Waffen, mehr Tote."

Ach p, merkst du nicht, dass du viel zu sehr gehirngewaschen worden bist von der Gutmenschenindustrie und ihren in Auftrag gegebenen, sogenannt wissenschaftlichen Studien? Vorurteilsfreie Wissenschaft im Bereich der Gesellschaftswissenschaften ist leider vorbei!!! Es geht darum, mit Studien die Vorgaben der Gutmenschenindustrie, der Sozialindustrie, der Öko-Gender-Homo-Lobby zu belegen. Und ganz sicher ist dies auch bei Waffen so.

Mit einem bisschen gesunden Menschverstand und etwas weniger Google-Gläubigkeit kannst du das ganz leicht auch selbt erkennen.

 Es ist schon gesagt worden. In der Schweiz hat jeder Mann eine Waffe zu Hause in seinem Schrank stehen. Munition ist - wie mir versichert wurde- seeehr leicht zu besorgen. Und trotzdem sind Fälle von Missbrauch äussert selten. Reicht in der Wissenschaft bei der Prüfung einer These nicht ein Gegenbeispiel aus?


Und: Ich wollte hier nicht eine Diskussion wegen Schusswaffen anzetteln, sondern einmal zu bedenken geben, dass sich sehr wohl etwas ändern würde, wenn so etwas - ganz klar Verabscheuungswürdiges - jede Woche passieren würde.
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#36
Schau dir mal die Zahlen zu Suiziden von Geisterfahrern an in den letzten 24. Monaten, woher hatten die denn die "Waffe" Auto?

Zu deiner Frage, Frei ab 18 Jahre Galleger Langwaffe .Kal. 54 (Schwarzpulver) jederzeit per DHL innerhalb einer Woche erhältlich!

Schwarzpulver nimmt man dann illegal aus Böllern (als Beispiel), hierfür muss man weder in ein Bahnhofsviertel oder in das Ausland.

Seit dem Fall des Ostblocks sind aus Bosnien, Kroatien, Polen, CSSR usw. diverse (illegale) Waffen ab 250€ relativ leicht zu erwerben.

Fahre mal nach Karlsbad in Tschechien und besuche einen Fidschi Markt, Handgranaten ab 25€ und diverse Kurzwaffen Kaliber 9mm oder 22 bekommst du innerhalb weniger Minuten.

So oder so, wer töten will, braucht diese aber nicht zwingend, es reicht ein Auto und der Wille zum töten Unschuldiger!

Was jetzt "p"? Autos verbieten?
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#37
Ob eine Studie etwas taugt, ergründe ich selbst aufgrund meiner Sichtung der Studie. Und nicht, wenn irgend ein völlig fachfremder Gelegenheitskommentator behauptet, sie sei von der "Gutmenschenindustrie" oder umgekehrt von den "Waffennarren" in Auftrag gegeben.

Auf welchen Grundlagen welcher Fakten und Beweise kommt man zu welchen Schlussfolgerungen? Auf welche Forschungs­ergebnisse anderer Wissenschaftler wird sich berufen? Unspektakulär, für die Meisten zu dröge, mühevoll. Aber das ist eben der Weg der Erkenntnis, der ist schwerer wie einen Standardspruch zu äussern.

Aber offensichtlich weisst du auch nicht, woher die Waffe kam. Sonst noch jemand, der es nicht weiss und Nichtwissen verkünden will?
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#38
(15-07-2015, 11:19)p__ schrieb: Aber offensichtlich weisst du auch nicht, woher die Waffe kam. Sonst noch jemand, der es nicht weiss und Nichtwissen verkünden will?

Ja, ich! Big Grin

Hätte er eine legale Waffe gehabt wäre dies von den Systemmedien aufgegriffen worden und entsprechend instrumentalisiert worden.

Er wird sich die Waffe also illegal besorgt haben, was auch in der kommenden Verhandlung sicherlich thematisiert werden wird!

Warten wir also ab.
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#39
(15-07-2015, 11:19)p__ schrieb: Aber offensichtlich weisst du auch nicht, woher die Waffe kam. 

Das ist völlig irrelevant, woher die Waffe kam; das ist es, was wir dir zu vermitteln versuchen.

Du stellst ja indirekt die Behauptung auf, diese Tat (die ich genauso schädlich für unsere Sache halte wie du) wäre nicht geschehen, käme man in Deutschland (oder Europa, meinetwegen) nicht so leicht und legal an eine Waffe.

Eben das bezweifeln wir. Wer beschlossen hat, seine Exe umzubringen, der findet Mittel und Wege.

P.S.: die grossen Kabelbinder, die die Strassenbauverwaltung benutzt um die Aufprallpolster an den Leitplanken zu befestigen, sind eine ebenso tödliche Waffe. Und überall frei erhältlich.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#40
(15-07-2015, 11:42)Austriake schrieb: Das ist völlig irrelevant, woher die Waffe kam; das ist es, was wir dir zu vermitteln versuchen.

Wir haben nicht behauptet, die Fragen sei relevant, sondern wir haben gefragt, woher sie kam. Aber selbst das war wohl zu kompliziert gefragt.
Abgesehen davon ist es für die Aufklärung des Tathergangs sehr wohl relevant, woher der Täter die Tatwaffe und die Munition hatte. Es wundert mich, dass du das in Abrede stellst, wir können es nicht ernst nehmen wenn Grundlagen jeder Ermittlung für irrelevant erklärt werden.

(15-07-2015, 11:42)Austriake schrieb: Du stellst ja indirekt die Behauptung auf, diese Tat (die ich genauso schädlich für unsere Sache halte wie du) wäre nicht geschehen, käme man in Deutschland (oder Europa, meinetwegen) nicht so leicht und legal an eine Waffe.

Erneut falsch. Eine Studie wurde genannt und nicht behauptet, eine konkrete Tat wäre bei anderen Waffengesetzen nicht geschehen. So eine konkrete Folge ist überhaupt nicht beweisbar. Du scheinst uns zu unterstellen, was ich generell ablehne, auf Schlagworte und unbewiesen Phantasien reinzufallen.
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#41
(15-07-2015, 12:10)p__ schrieb: Wir haben nicht behauptet, die Fragen sei relevant, 

Doch. Dein Post #25, "Nach wie vor kommt man in Europa viel zu leicht legal an Schusswaffen."
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#42
Hast du nicht bemerkt, dass zwischen dieser allgemeinen Feststellung und der konkreten Tat keine Kausalität behauptet wird? Oder noch simpler formuliert: Weniger Waffen bedeutet gemäss Studie vermutlich weniger Morde, aber es bedeutet nicht: Der Dr. Jur. hätte dann seine Frau nicht umgebracht.
Wahrscheinlichkeit für Ereignisse != Eintreffen eines konkreten Ereignissses.

Und Danke, Bereschit, schöner hätte man mein Argumente kaum illustrieren können dass man sehr leicht legal an Schusswaffen gelangt. Da sind wir ja ganz einer Meinung.
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#43
Was Tante Google alles weiß:

Zitat aus einem Dokument der deutschen Gewerkschaft der Polizei, GdP:

Zitat Anfang:

Von Wolfgang Dicke

Ein schreckliches Massaker bestimmte vor fünf Jahren weltweit die Schlagzeilen. Am 13. März 1996 tötete der Amokschütze Thomas Hamilton in der Turnhalle der Dorfschule im schottischen Dunblane 16 Kinder und ihre Lehrerin. Als Folge erheblichen öffentlichen Drucks wurde in Großbritannien das Waffenrecht so sehr verschärft, dass der private Waffenbesitz weitgehend verboten ist. Das erklärte Ziel war, durch ein Verbotdes privaten Waffenbesitzes die kriminelle
Verwendung von Schusswaffen möglichst zu verhindern. Jetzt, nach fünf Jahren, beweist die Bilanz, dass dieses Ziel völlig
verfehlt wurde. In England wurde noch nie so häufig von Kriminellen geschossen wie heute.

Zitat Ende.

Bekanntlich ist "gut gemeint" das Gegenteil von "gut gemacht". Gilt auch für Waffengesetze.

An dieser Stelle ist jetzt Schluss für mich in diesem Thread, das geht zu weit OT.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#44
Korrekt ist, dass die Zahl der Straftaten mit Schusswaffen in GB nach 1996 bis 2006 angestiegen ist. Korrekt ist ebenso, dass sie sich nach der strengen nächsten Reform von 2006 sich seither halbiert hat, noch weit unter das Niveau von 1996.

Bis 2006 waren private Schusswaffen zwar verboten, aber die Folgen einer Übertretung waren nicht drastisch. Seit der Reform 2006 führt eine illegale Schusswaffe in GB zu einer Mindeststrafe von 5 Jahren Gefängnis. Das hat zu Ausweichbewegungen geführt, z.B. Umbau von Anscheinswaffen, aber nicht in dem Umfang, dass es die Folgen des Verbots kompensiert hätte.

Natürlich gibts auch andere Waffen oder als Waffen verwendbare Gegenstände. Aber, überspitzt gesagt, Wasserstoffbomben freigeben weil es ja schliesslich auch Atombomben gibt, halte ich für keine gute Strategie.
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#45
(15-07-2015, 14:08)p__ schrieb: Korrekt ist, dass die Zahl der Straftaten mit Schusswaffen in GB nach 1996 bis 2006 angestiegen ist. Korrekt ist ebenso, dass sie sich nach der strengen nächsten Reform von 2006 sich seither halbiert hat, noch weit unter das Niveau von 1996.Natürlich gibts auch andere Waffen oder als Waffen verwendbare Gegenstände. Aber, überspitzt gesagt, Wasserstoffbomben freigeben weil es ja schliesslich auch Atombomben gibt, halte ich für keine gute Strategie.

Unser Schützenverein besteht seit 1891, es gab noch nie einen größeren Unfall, keine Toten und bisher keine bekannten Straftaten durch Mitglieder im Zusammenhang mit Schusswaffen.

Bei uns sind viele Polizeibeamte, Zoll, Kripo etc. im Verein, die Privat das Brauchtum pflegen (Schwarzpulver Büchse, Vorderlader).

Es gibt die Armbrustschützen, Bogenschützen und die Kinder mit Luftpistole und Luftgewehr.

Es ist immer der Mensch der den Abzug drückt, auf den roten Knopf im Atomsilo haut oder das Flugzeug mit hunderten Menschen an Bord gegen den Berg steuert.
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#46
War das ein Elitepartner ?
neuleben
----------------
Nur noch geringe, keine staatliche Rente ? Dann braucht Deutschland auch keine Kinder mehr, BASTA !
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#47
Spielt es eine Rolle woher die Waffe war? Nebenbei gesagt, war der Handel mit Waffen in der Schweiz bis vor einiger Zeit noch legal und man konnte sogar Armeegewehre über Zeitungsannoncen erwerben. Die fragliche Waffe war aber mit Sicherheit aus einer schwarzen Quelle.

Die interessantere Frage wäre, warum ein System so weit gehen kann, einen bestens qualifizierten, promovierten, an mehreren angesehen Universitäten und Forschungseinrichtungen international tätigen und ausgezeichneten Juristen so fertig zu machen, dass der offensichtlich nur noch einen Ausweg sieht. Der war kein Verrückter und auch kein Extremist. Offensichtlich stand er vor der Wahl, sein Leben gegen ihr Leben abzurechnen, und sah keine Alternative und hat es auch nicht als erweiterten Suizid inszeniert - das war die ultimative Beseitigung der Ursache eines Problems mit allen Konsequenzen.

Man gehe in der Zeit zurück und überlege, welcher Mensch mit vergleichbarer Reputation in der Vergangenheit ähnlich gehandelt hat.

Abgesehen vom Einzelfall, sind Fälle von extremer Gewalt in der Schweiz keine Seltenheit: http://redd.it/3danmu
BM-2cUtSwJnsKAXmyCrqc9vSXJXY7kasczcjy
/r/Trennungsfragen  -  tinyurl.com/GdrFukc
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#48
Offensichtlich stand er vor der Wahl, sein Leben gegen ihr Leben abzurechnen, und sah keine Alternative und hat es auch nicht als erweiterten Suizid inszeniert - das war die ultimative Beseitigung der Ursache eines Problems mit allen Konsequenzen.

Genau so sieht es aus, diese Fälle werden sich immer wieder abspielen. Dabei wird vollkommen übersehen, dass die Mehrheit der derart betroffenen Männer daran zerbrechen, dem Alkohol und Drogen verfallen oder Suizid begehen.

Frau hat Waffen per Gesetz und Gesellschaft an die Hand bekommen, die mitunter ebenso tödlich in ihren Folgen [zensiert]


Solange das nur Einzelfälle sind wird uns das per Sippenhaft zum Nachteil gereichen, kommt es warum auch immer zu einem sprunghaften Anstieg solcher Morde bin ich gespannt auf die Reaktionen.
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#49
(17-07-2015, 23:54)Bereschit schrieb: Frau hat Waffen per Gesetz und Gesellschaft an die Hand bekommen, die mitunter ebenso tödlich in ihren Folgen [zensiert]
Solange das nur Einzelfälle sind wird uns das per Sippenhaft zum Nachteil gereichen, kommt es warum auch immer zu einem sprunghaften Anstieg solcher Morde bin ich gespannt auf die Reaktionen.

Hatte genau den gleichen Gedanken oben schon mal ausgeführt. Aber wir haben hier ein Gutmenschenforum, da will man solche -  letztendlich sogar lebenserhaltenden - Überlegungen nicht hören und diskutiert lieber über irgendeinen, mit dem Thema in keinem Zusammenhang stehenden Blödsinn.

Ist aber ganz einfach. Würde man solchen Fällen mal nachgehen, und das würde man, wenn sie denn andauernd stattfinden würden, käme man schon irgendwann mal dazu sein grösstes Organ, das menschliche Gehirn, einzuschalten und diese Unrechtssituation, dieses Herabstufen von uns Vätern auf Sklavenniveau (von den Rechten und Pflichten her gesehen) und diese Geiselhaft der Kinder (wenn die Mutter die Kinder entfremdet) einmal zu erkennen und wirksam Abhilfe zu schaffen.
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#50
Ganz klar.
So wie Gewaltfälle gegen Frauen dazu geführt haben, mal drüber nachzudenken warum die Gewalt stattfand und nicht zur Einführung von Frauenhäusern, Gewaltschutzgesetz, Sprüchen auf Bäckertüten, Dämonisierung von Männern.
Und wenn LKWs zu schnell fahren und Unfälle bauen, fragt man auch nach Zeitnot und Druck der Fahrer, zu engen Terminplänen anstatt Strafen zu verhängen und Begrenzer einzuführen.
Nach den Amokläufen an deutschen Schulen wurde viel besser auf frustrierte Jugendliche eingegangen statt Waffengesetze zu verschärfen und die Überwachung zu erhöhen.

Und je mehr Morde an Müttern begangen werden, desto mehr wird einfühlsam nach dem mordenden Vater gefragt und seine Probleme wichtig genommen, statt weitere "Schutz"mauern für Mutter und Kind zu errichten. Aber sicher doch, so funktionieren Gesellschaft, Politik und öffentliche Meinung. Und wer was anderes sagt, ist ein Gutmensch. Gewonnen.
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