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4. Bundeskongress Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sorgerechts- u Umgangsverfahren
#1
Ursula Kodjoe, Dipl.-Psychologin, systemische Familientherapeutin und Sachverständige bei Familiengerichten in Sorgerechtsverfahren, referierte am 21.11.2013 als Eröffnungsrednerin des 4. Bundeskongresses "Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sorgerechts- und Umgangsverfahren" am OLG Dresden u.a. über psychische Kindesmisshandlung durch ausgrenzende Elternteile und die KIMISS-Studie 2012.




Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#2
Zitat:Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf, ehemalige Scheidungsanwältin, Wissenschaftlerin und Autorin des 900-seitigen wissenschaftlichen Fachbuchs "Wechselmodell: Psychologie - Recht - Praxis" (2013), referierte am 21.11.2013 im Rahmen des 4. Bundeskongresses "Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sorgerechts- und Umgangsverfahren" am OLG Dresden über den internationalen Stand der Forschung zum Thema "Wechselmodell" (auch "Doppelresidenz"), dem für Kinder grundsätzlich entspanntesten Betreuungsmodell nach Trennung und Scheidung ihrer Eltern.




Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#3
Darüber referieren ist out. In wäre die strafrechtliche Ahndung des ausgrenzenden Elternteils. Unabhängig seiner gesellschaftlichen Stellung. Den ausgegrenzt wird arm wie reich. Oben wie unten. Hüben wie drüben. Eben überall.
Wer Deutschland für kapitalistisch hält, hält auch Kuba für demokratisch. G.W.
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#4
Ups, der Link zum Video war weg.

https://www.youtube.com/watch?v=HpV4AXJF...ogle&hl=de

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#5
(16-07-2015, 16:08)raid schrieb: Ursula Kodjoe, Dipl.-Psychologin, systemische Familientherapeutin und Sachverständige bei Familiengerichten in Sorgerechtsverfahren, referierte am 21.11.2013 als Eröffnungsrednerin des 4. Bundeskongresses "Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sorgerechts- und Umgangsverfahren" am OLG Dresden u.a. über psychische Kindesmisshandlung durch ausgrenzende Elternteile und die KIMISS-Studie 2012.




ab 34:50
48% der Befragten nicht mit dem Kind zusammenlebenden Elternteile haben angegeben, daß ihres Wissens der andere Elternteil in seiner eigenen Kindheit und Jugend selbst von den Eltern sexuell, körperlich oder emotional mißbraucht wurde.
http://www.kimiss.uni-tuebingen.de/get/K...ht2012.pdf
S.9
Unter den Kritischen Faktoren des Teils C tritt mit größter Häufigkeit auf, dass der andere Elternteil als Kind selbst in einem Zuhause aufgewachsen sei, in dem es sexuell, körperlich oder emotional missbraucht worden sei (FC01, 48% der Fälle). Obwohl der Fragebogen zwischen den drei genannten Missbrauchs-formen nicht differenziert, verweist der Befund auf die Vererbbarkeit von Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen ehemaliger Opfer auf ihre eigenen Kinder, wie aus den Forschungen zu den Themen sexueller Missbrauch, Traumabewältigung oder Epigenetik bekannt.
Die Vererbung elterlichen Missbrauchsverhaltens muss sich demnach nicht auf sexuellen Missbrauch beschränken, sondern könnte in vergleichbarer Weise auch auf psychologische oder emotionale Missbrauchsformen zutreffen.


Das würde ich gerne mal diskutieren. Gibt es zu diesem Zusammenhang noch weiter Erkenntnisse?

Gruß
c
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#6
Da ist was dran. Die Mutter meines Sohnes wurde angeblich im Ausland als Kind von einem Nachbarn (sexuell) missbraucht. Nun missbraucht sie meinen Sohn emotional und psychisch.

Die andere war wegen Selbstmordversuchen und Wahnvorstellungen zweimal in der geschlossenen (was ich erst Jahre später erfahren habe) und hat vermutlich auch irgendwas traumatisierendes in ihrer Kindheit erlebt, weil sie immer sagte, dass sie ihre Eltern - vor allem ihren Vater, weil er angeblich nie für sie da war und selbst an Ängsten leidet - extrem hasst. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass sie schlichtweg verrückt und eiskalt ist. Denn auch solche Menschen gibt es.

Fakt ist, dass solche kranken sry Bestien nicht nur ihren Ex sondern auch ihre eigenen Kinder kaputt machen und in ihren Strudel hineinziehen. Oder vereinfacht gesagt: Kranke Mütter = kranke oder wenigstens extrem belastete Kinder.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#7
(11-08-2015, 15:55)chuloralf schrieb: Die Vererbung elterlichen Missbrauchsverhaltens muss sich demnach nicht auf sexuellen Missbrauch beschränken, sondern könnte in vergleichbarer Weise auch auf psychologische oder emotionale Missbrauchsformen zutreffen.


Das würde ich gerne mal diskutieren. Gibt es zu diesem Zusammenhang noch weiter Erkenntnisse?

Genauso gut kann es durch die Erziehung vermittelt worden sein. Ich finde das viel einleuchtender. Mutter gefühllos, kalt, missbrauchend .... Kinder orientieren sich doch an dem mütterlichen Vorbild UND haben emotional gar nichts anderes zur Verfügung. Eine liebevolle, einfühlsame Mutter sein, ist ihnen doch GAR NICHT möglich.
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