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Mangelnde gesundheitliche Leistungsfähigkeit Wie vorgehen ?
#1
(28-07-2015, 23:12)CheGuevara schrieb: ... Ab zum Arzt und Psychologen zur Dokumentation der mangelnden gesundheitlichen Leistungsfähigkeit ?

Wie geht man vor um eine mangelnde gesundheitliche Leistungsfähigkeit zu belegen ?

gegeben:
- Schwerbehinderung, GdB > 55 % wegen körperlicher Leiden und seit > 20 Jahren deshalb in Behandlung, GdB Feststellung und Bescheid vor etwa 5 Jahren
- Behandlung von seelischen Leiden seit etwa 5 Jahren, bisher kein GdB wegen diesem ist beantragt
- seit etwa einem Jahr aus gesundheitlichen Gründen in 28 h Woche arbeitend (vorher 40 h + Überstunden) (AG hat hierfür kein Atest gefordert)
- Erwerbsunfähigkeitsrente ist seit 1 Jahr beantragt (hab aber keine Ahnung wie man da vor geht), wenn diese bewilligt werden sollte werde ich das Geld für eine weitere Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 20 bis 26 h verwenden

gesucht:
- gibt es irgend welche Papiere die man aus Gründen des nachehelichen Unterhalts oder des Kindesunterhalts wegen der eingeschränkten gesundheitlichen Leistungsfähigkeit erzeugen sollte ? (bisher liegen noch keine Urteile zu dieser oder jener Unterhaltspflicht vor, sind wohl auch noch nicht beantragt)
- wie geht man bei einer angestrebten Teil oder Voll Erwerbsunfähigkeitstrente vor ?
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#2
Da hilft nur:
  • Fitness Club und Schwimmbad, um gesund und fit zu werden
  • Kein Rauchen, Alkolol
  • Jobs als Flaschensammler, Zeitungsaustraeger u.a.
  • Abhauen a la Leutnant Dino ins Ausland 
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#3
@Bruno...

Deine Frage kann ich Dir erst später beantworten. Ich bin mittendrin in der Misere, Gefahr zu laufen, nicht mehr arbeiten zu können.

So eine zweifache Vaterentsorgung hält kein Mann auf Dauer durch. Ich bin trotzdem immer weiter voll arbeiten gegangen. Immerhin diene ich ja dem Volk. Da muss ich auf dessen Gemeinwohl achten und mein Persönliches auch mal außer Acht lassen. Zuletzt tat ich das im Zeitraum 2005 - 2012. In der Zeit verschwand mein Zweitgeborener aus meinem Leben. Ich wurde aus seinem Leben quasi zwangsentfernt. O-Ton damals vom FamRichter. Sie sind selbst schuld, dass sie keinen Umgang mit ihrem Sohn haben. Lassen sie sich gefälligst von ihrem Arbeitgeber eines Arbeitszeitplan geben, in dem Platz für Standardumgang ist. Das Sorgerecht nehmen wir ihnen sowieso weg. Ein Vater, der immer nur arbeiten geht, kann sich schon deswegen nicht genügend um sein Kind kümmern. Weshalb das alles an der armen Mutter hängen bleibt. Die werden wir jetzt unterstützen. Sie und ihr Kind müssen zur Ruhe vor ihnen kommen.

Herr Dzombo ->Str.-Alt.-Entf. Exclamation

Jetzt ist mein Akku leer. Ich wurde mir selbst zur Last. Darüber konnte ich nie mit geeignetem Personal auf Arbeit reden. Weil es solches dort einfach mal nicht gibt. Ergo schleppte ich meinen innerlichen Frust und all die Enttäuschungen mit mir rum. All die Jahre lang.

Dabei wäre es so einfach.

Scheiß aufs Sorgerecht und Scheiß auf Unterhalt. Das konnte sie (die KM) alles haben. Mir aber ohne Grund unser Kind vorzuenthalten. Das geht gar nicht bzw. ging nie. Wiederum O-Ton meines Arbeitgebers dazu. Dienst ist Dienst. Was sie in ihrer Freizeit machen, ist ihre Sache. Die darf aber nicht zu lasten ihrer Arbeit gehen. Die haben sie fortlaufend zu tun. Denn dafür erhalten sie ja Steuergeld des Volkes. Dieser Verpflichtung musste ich nachkommen. Weshalb mir das Loslassen blieb. Jetzt hat der Staat den Salat. Meine Vergangenheit holt mich jede Nacht ein. Ich werde träumerisch jede Nacht verhaftet und interniert. Und muss an der Brust den gelben Aufnäher "Rabenvater" tragen.

Wie hoch wird wohl der volkswirtschaftliche Schaden sein, der durch elterliche Entsorgung entstand bzw. entsteht?
Wer baut all die zerstörten "Eltern-Kind-Beziehungen" wieder auf?
Und überhaupt. Wer bezahlt die Rechnung?

30 Jahre Vaterentsorgung. Und trotzdem 25 Jahre für Staat und Volk geschuftet. Narr oder Idiot? Sucht euch das Passende raus Cool
Wer Deutschland für kapitalistisch hält, hält auch Kuba für demokratisch. G.W.
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#4
(11-08-2015, 04:20)Dzombo schrieb: ... Deine Frage kann ich Dir erst später beantworten. Ich bin mittendrin in der Misere, Gefahr zu laufen, nicht mehr arbeiten zu können. ...Jetzt ist mein Akku leer. Ich wurde mir selbst zur Last. Darüber konnte ich nie mit geeignetem Personal auf Arbeit reden. ...

Wenn du direkten Gesprächsbedarf hast sende mir eine PM. Spätestens zum nächsten Forentreffen (20-22. Mai 2016 ?) können wir uns ja wieder 1:1 unterhalten. Ich freue mich schon !

Solltest du aus körperlichen Gründen eine Schwerbeschädigung beantragen wollen mache das nicht erst wenn du kurz vor der Rente bist. Sonst bekommst du gesagt, dass die entsprechenden Einschränkungen normal in dem Alter sind.
Bei Schwerbeschädigung (ab 50 %) bekommst du:
- 5 Tage mehr Urlaub pro Jahr !!!
- 2 bis 3 Jahre früher Altersrente (hängt vom Baujahr ab) !!!
- theoretisch besseren Kündigungsschutz
- und due erhälst sich marginal auswirkende höhere steuerliche Freibeträge
...
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#5
@Bruno...

Ich freue mich auch auf unser nächstes Forentreffen. Wo hängt eigentlich der Camper ab? Habe lange nichts mehr von ihm gehört oder gelesen?

Zur Zeit kann ich erneut nicht arbeiten. Die Vergangenheit rund um meine zweifache Entsorgung als Vater plus aller weiteren Unannehmlichkeiten, die ich dadurch arbeitstechnisch und privat erlitten habe lassen mich nachts nicht schlafen. Ichträume brutal. Das geht von spontaner Verhaftung wegen Kindsvernachlässigung, bis hin zur Verurteilung wegen Mütteralleinlassung und zu wenig Unterhalt gezahlt. Ich wache immer unter Meinesgleichen auf in einer Grube und oben stehen Mütter mit ihren Kindern auf dem Arm. Sie beschimpfen mich/uns, dass wir Versager seinen, weil für nur unsern Spaß.

Ich konnte diese Träume lange Zeit verdrängen. Bin hart arbeiten gegangen. Dachte dadurch Abstand zu gewinnen. Ich half viel anderen. Ging ins Tierheim und organisierte hier für wirklich gestrandeten kleine Abwechslungen. Hauptsache reden. Das war wichtig.

Meine Konzentrationsfähigkeit ist äußerst mangelhaft. Abends schlafe ich derzeit nur durch Einnahme bestimmter Medikamente ein. Die wiederum wirken am Tag danach wie gaga im Kopf. Was aber immer bleibt ist die Frage nach dem Warum?

Ich war mal sehr leistungsfähig. Dann verschrieb ich meine Arbeitskraft meinem Arbeitgeber. Das ist 25 Jahre her. In der Zeit war viel passiert.

Als meine damals langjährige Freundin erfuhr, dass ich zur Polizei gehe, war sie weg.

Als meine Grundfamilie erfuhr, dass ich einen "Bastard" (die Worte meiner Eltern) da draußen produziert hatte und zur Polizei ging, lösten sich große Teil ab und wollten nichts mehr mit mir zu tun haben.

Als meine 1. Frau merkte, der rebelliert in Wort und Tat, was der Beförderung nicht dienlich ist, ging sie fremd, verweigerte die Ehe, nahm alles mit und mir blieb nichts. Mich ereilte der harte Weg in die Insolvenz.

Dann lernte ich die Mutter meines 2. Sohnes kennen. Es war, als hätten sich Seelenverwandte getroffen. Endlich reden können. Nichts mehr in sich reinfressen müssen. Mein 2. Sohn sollte mal sein. Damals war es aber umständehalber absolut ungünstig. Egal. Er war auf dem Weg. Ich tat alles. Vor allen versorgte ich sie. Ich ahnte nicht, dass die bereits ab dem 5. Monat woanders unter die Bettdecke kroch. Das erfuhr ich über Dritte, als sie im 6. Monat war. Es ist brutal hart. Da denkst Du mal und wirst gnadenlos enttäuscht. Und als sie erfuhr, dass ich ihr fremdgehen wusste, provozierte sie mich wie keine zweite aus dem Lager Kreidekreismutter. Von 2005 bis 2012 lebte ich wie in der Hölle. Egal. Ich ging immer arbeiten. Und ich gehörte zu den Besten. Die Lorbeeren kassierten Andere. Was mich ärgerte. Jedoch nicht das Ärgern, sondern die innere Wut lassen mich nicht mehr leistungsfähig sein. Nützliche Leistung erbringen kann nur, wer nicht wütend durchs Leben geht.

Fazit:

Man hätte mich trotz aller möglichen bestehenden Komplikationen NIE aus gelebter Vaterschaft drängen lassen dürfen.

Ich liebe meine Kinder.
Ich habe ihnen nie was Böses getan.
Ich hatte nie Unterhaltsschulden.
Ich habe nie um meine Kinder gestritten.

Mich aber trotzdem und gleich zweimal aus dem Leben meiner Kinder entfernen zu lassen, obwohl der Staat, für den ich seit über 20 Jahren arbeiten gehe, ohne jemals Zweifel an meiner Loyalität ihm gegenüber hatte aufkommen zu lassen, VIELE Möglichkeiten gehabt hatte, um meinen Kindern und mir das Elend väterlicher Ausgrenzung zu ersparen. Was soll ich sagen. Der Staat hatte sich geweigert, mir zu helfen. Stattdessen half er den Müttern UND sich selbst. Denn Alleinerziehung soll ja ein Erfolgsmodell sein.

Das Thema Schadenersatz gehe ich tatsächlich an Exclamation
Wer Deutschland für kapitalistisch hält, hält auch Kuba für demokratisch. G.W.
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#6
Wenn das alles nicht mehr zu ändern ist, empfehle ich
http://www.psyberlin.com/2012/01/23/radikale-akzeptanz/
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#7
Genau. Akzeptieren wir unser Schicksal ganz einfach bzw. nehmen es als real hin. Dann lebt es sich gleich viel besser. Denn wir wissen ja jetzt, dass wir sowieso nichts ändern können am Zustand unserer Betroffenheit. Linderung durch Nichtstun ergo.

Dann aber bittschön auch keine Anträge für irgendwas beim Gericht einreichen. Dadurch ändert sich ja wie wir jetzt wissen nichts.
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#8
(12-08-2015, 09:48)Dzombo schrieb: Das Thema Schadenersatz gehe ich tatsächlich an Exclamation

Hab mir vor etwa einem Jahr eine Arbeits und Sozialrechtschutzversicherung per Gewerkschaftsbeitritt zu gelegt. Kostet wohl 1% vom Brutto. Soweit wie ich es verstehe gibt es hierbei keinen Eigenbeitrag bei einem Prozess. Wichtig ist das du das mind. 3 Monate vor dem Entzstehen der rechtlichen Probleme ab schließt. Also erst eintreten und dann nach > 3 Monaten dich um den Schadensersatz kümmern.

Aber blos keine Einmalzahlungen erkämpfen. Die werden ja neuerdings wohl voll auf den Unterhalt angerechnet. Es sei denn diese wird zur Tilgung einer bestehenden Schuld eingesetzt. Also bei drohender Einmalzahlung ein Kredit für xyz auf nehmen und nach Erhalt der Einmmalzahlung diesen vollständig tilgen. (Geht bei Konsumkrediten nach Laufzeit >6 Monate in D kostenlos). Am besten ist wohl eine monatliche Rentenzahlung und dann die entsprechende Apassung der Arbeitszeit aus gesundheitlichen Gründen nach unten.

Rentenzeit ist auch Lebenszeit.
--
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#9
(12-08-2015, 13:00)Dzombo schrieb: Dann aber bittschön auch keine Anträge für irgendwas beim Gericht einreichen. Dadurch ändert sich ja wie wir jetzt wissen nichts.

Das Konzept der radikalen Akzeptanz beschäftigt sich ausschliesslich mit der Bewältigung vergangener Ereignisse, nicht der zukünftigen. Es soll Kraft freimachen, die Zukunft zu gestalten. 
Wenn Du das nicht auseinander halten kannst, eignet sich das Konzept nicht für Dich.
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#10
Es gibt Dinge in einem Trennungsvaterleben, die sollten und dürfen nicht vergessen werden. Daher ist besagtes Konzept tatsächlich für mich völlig ungeeignet. Ich muss mit meiner Vergangenheit im Reinen sein. Deshalb muss ich meine zweifache Vaterentsorgung aufarbeiten. Nichts anderes tue ich derzeit. Deswegen ist es mir derzeit auch nicht möglich arbeiten zu gehen.

In 25 Dienstjahren für dieses Land hier passierten mir drei schwerwiegende Trennungen mit zeitgleichen Verlust meiner beiden leiblichen Kinder. Und ich hatte jedes Mal mein gesamtes Vermögen verloren. Dennoch war ich immer wieder aufgestanden und hatte neu angefangen. Das waren verdammt schwere Zeiten. Immerhin musste ich mich ja zusätzlich dazu noch dauernd dafür entschuldigen, Beamter zu sein. Der ja sein Geld nur bekommt. Ergo nicht verdient. Egal, wie oft und wie lange er seine Familie zurück gelassen hat, um dem Volk zu dienen. Dass das kein Einziger auf Dauer durchhält, dürfte einleuchtend sein. Mein Akku ist genauso leer wie meine Geldbörse.

Ein was Gutes hat mein jetziges krank sein denn doch.

Jetzt, wo auf Arbeit mitbekommen wurde, dass ich es ernst gemeint habe mit "Die Arbeit hat mich krank gemacht", interessiert man sich plötzlich für mich. Es wird gefragt, wie es mir geht? In 25 Jahren das erste Mal. Ich muss mich also nicht vollends nutzlos fühlen.

Ich kann nachts nur noch Ruhe finden durch die Einnahme von Mirtazapin bzw. ersatzweise Fluoxtin. Der Tag danach läuft träge ab.

Das kommt aber wieder in Ordnung. Ich weiß eine starke Familie (nicht Patchwork) hinter mir. Ohne die geht nichts Wink
Wer Deutschland für kapitalistisch hält, hält auch Kuba für demokratisch. G.W.
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#11
(14-08-2015, 05:31)Dzombo schrieb: Es gibt Dinge in einem Trennungsvaterleben, die sollten und dürfen nicht vergessen werden. Daher ist besagtes Konzept tatsächlich für mich völlig ungeeignet. Ich muss mit meiner Vergangenheit im Reinen sein. Deshalb muss ich meine zweifache Vaterentsorgung aufarbeiten. Nichts anderes tue ich derzeit. Deswegen ist es mir derzeit auch nicht möglich arbeiten zu gehen.

In 25 Dienstjahren für dieses Land hier passierten mir drei schwerwiegende Trennungen mit zeitgleichen Verlust meiner beiden leiblichen Kinder. Und ich hatte jedes Mal mein gesamtes Vermögen verloren. Dennoch war ich immer wieder aufgestanden und hatte neu angefangen. Das waren verdammt schwere Zeiten. Immerhin musste ich mich ja zusätzlich dazu noch dauernd dafür entschuldigen, Beamter zu sein. Der ja sein Geld nur bekommt. Ergo nicht verdient. Egal, wie oft und wie lange er seine Familie zurück gelassen hat, um dem Volk zu dienen. Dass das kein Einziger auf Dauer durchhält, dürfte einleuchtend sein. Mein Akku ist genauso leer wie meine Geldbörse.

Ein was Gutes hat mein jetziges krank sein denn doch.

Jetzt, wo auf Arbeit mitbekommen wurde, dass ich es ernst gemeint habe mit "Die Arbeit hat mich krank gemacht", interessiert man sich plötzlich für mich. Es wird gefragt, wie es mir geht? In 25 Jahren das erste Mal. Ich muss mich also nicht vollends nutzlos fühlen.

Ich kann nachts nur noch Ruhe finden durch die Einnahme von Mirtazapin bzw. ersatzweise Fluoxtin. Der Tag danach läuft träge ab.

Das kommt aber wieder in Ordnung. Ich weiß eine starke Familie (nicht Patchwork) hinter mir. Ohne die geht nichts Wink

Ich hoffe doch inständig das sie dir als erstes die Waffe abgenommen haben.
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#12
(14-08-2015, 05:31)Dzombo schrieb: Es gibt Dinge in einem Trennungsvaterleben, die sollten und dürfen nicht vergessen werden. Daher ist besagtes Konzept tatsächlich für mich völlig ungeeignet.

Es geht um Akzeptanz, nicht um Vergessen!
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#13
@Karlma...

Na ich habe doch akzeptiert, dass ich als Vater nicht gebraucht wurde. Ich habe losgelassen. Ergo vergessen, was meinem Kind und mir durch die KM angetan wurde. Ich habe es schlichtweg vergessen. Erinnere mich sozusagen nicht mehr an das, was mal war. Mit der Einstellung lebe ich seit 2012 bedeutend ruhiger. Außerdem kann sich ja der Next meiner Ex um mein Kind kümmern. So wie halt von nicht wenigen Usern hier gefordert.
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Um sicher zu gehen, dass man mangelnde gesundheitliche Leistungsfähigkeit besitzt, sollte diese ärztlich bzw. gutachterlich bestätigt werden. Schließlich darf man zumindest Kranke hier im Land noch nicht zur Arbeit zwingen.

Wobei ich damit vorsichtig umgehen würde. Sonst kommt die KM noch auf die Idee, den Umgang mit dem Kind nicht zu gestatten, weil sie meint. Wer krank ist, ist nicht in der Lage, Kinder zu betreuen. Deshalb verbleibt das Kind bei der nie krank werdenden Mutter.
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#14
Das kann man auch im do it yourself Verfahren machen. Das Ergebnis ist aber nicht zufriedenstellend, wenn es sich wie in Beitrag #5 darstellt.
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#15
In Sachen Leistungsfähigkeit machen sich viele zu lange etwas vor. Sie wollen schaffen, was nicht zu schaffen ist. Und damit sind sowohl die gesundheitliche, als auch die finanzielle Leistungsfähigkeit gemeint.

Als früher im alten System die Mutter meines Sohnes mich von allem ausschloss, blieb ich standhaft und fing neu an.

Als meine damalige Ehefrau die Biege machte, blieb ich wieder standhaft und fing auch wieder neu an.

Als die Mutter meines Zweitgeborenen die Biege machte, blieb ich wieder standhaft und fing auch da neu an.

Insgesamt betroffener Zeitraum 1985 bis 2012. Und davor noch Ausgrenzung in der eigenen Familie bis rückwirkend zur Geburt in 1966.

Das war kein einfacher Weg. Er war hart und brutal. 2012 hörte dieser brutale Weg auf. Weil ich akzeptierte, dass mein Leben halt so und nicht anders verlaufen ist. Und ich hörte endlich auf, vor Gott und Welt um die Gunst meiner Kinder betteln gehen zu müssen. In einem Land, dass mich damals rief, weil es mich angeblich brauchte. Das ist 22 Jahre her. Nochmal 8 Jahre hinzu gerechnet. So lange bin ich bereits von Vaterentsorgung betroffen. 

Jetzt hat sich mein Körper gemeldet. Bis hierher und nicht weiter. Das hat er mir deutlich zu verstehen gegeben. Er lässt mich nachts aufwachen. Damit ich darüber nachdenke, wann ich denn gedenke, die Dinge meines restlichen Lebens in Angriff zu nehmen. Noch kämpfe ich hin mit Medikamenten nieder. Auch körperliche Selbstverarsche genannt. Am Ende wird er gewinnen. Falls ich weiter wie gehabt akzeptiere. Was ich nicht vor habe.

Ich habe kaum noch was zu verlieren. Vor allen DAS habe ich akzeptiert. Deswegen kann ich ab und an auch wieder etwas ruhiger schlafen. Trotzdem steht mir wohl der schwerste Weg noch bevor. Ich habe damit aufgehört, nicht zu kämpfen. Der Gesundheit wegen. Denn wer rastet, der rostet.
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#16
(14-08-2015, 12:58)Dzombo schrieb: In Sachen Leistungsfähigkeit machen sich viele zu lange etwas vor.
...
Jetzt hat sich mein Körper gemeldet. Bis hierher und nicht weiter. Das hat er mir deutlich zu verstehen gegeben.
...
Ich habe kaum noch was zu verlieren. Vor allen DAS habe ich akzeptiert. Deswegen kann ich ab und an auch wieder etwas ruhiger schlafen.

Höre auf deinen Körper.

Die Damen die statistisch gesehen eher 30 h /Woche als 40 h/Woche arbeiten und immer schön zur Vorsorge gehen und auf ihren Körper leben, leben nicht ohne Grund etwa 7 Jahre länger als die Männer.
--
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#17
Ich habe auch jahrelang alles dafür getan, damit alle Ihr Geld bekommen. Egal ob vor oder nach der Trennung. Ich dachte mir besonders nach der Trennung, wenn ich brav bin und meinen Unterhalt der Kinder bezahle, nachdem ich aus dem Haus geschmissen worden bin, bekomme ich auch meine Kinder regelmäßig zu sehen. Das Problem ist aber, das Mutti anders denkt. Jetzt sehe ich meine Kinder nicht mehr und darf oben drauf mehr Unterhalt zahlen. 

Wenn ich als Zahlesel sage, mehr geht nicht, schließlich sind 1100 Unterhalt monatl. Nicht wenig und Kredit muss auch gezahl werden... Kommt und knapp... Pech gehabt. Der Kredit geht uns nichts an. Sehen sie zu wie sie klar kommen. Danke...
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#18
@Bruno...

Gestern wurde im Fernsehen von einer finnischen Studie berichtet. Und die besagt, dass Ehemänner länger leben würden als Singlemänner. Ich bin verheiratet. Ergo achte ich auf meinen Körper. Dein Wunsch war mir Befehl Big Grin

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Die Berichte von Betroffenen darüber, dass sie auf Grund des KM-Verhaltens ihre Kinder immer weniger bis am Ende gar nicht mehr sehen, dafür aber weiter fleißig und regelmäßig erhöhend Unterhalt zahlen müssen. Das wäre ziemlich der Hauptgrund dafür, das bestehende UH-Recht radikal zu reformieren.

Denn auf Dauer macht dieser katastrophale Zustand seelisch krank bis hin zur gesundheitlichen LeistungsUNfähigkeit.

In diesem Zustandsstadium befinde ich mich jetzt. Ich will leisten, kann aber nicht. Mein Akku ist auf Grund der Ereignisse rund um meine Vaterentsorgung und dem Abtun der Sache durch meinen Arbeitgeber in die Rubrik "unwichtig" einfach mal leer.

Ich hätte trotz Entsorgung aus der Sorge einfach Umgang mit meinem Sohn gebraucht. Das ging aber nicht, denn die KM hatte sofort nach der Gerichtsentscheidung die Biege gemacht. Für sofort gleich wieder prozessieren müssen fehlte mir das Geld. Ich durchlief ja zu der Zeit die Privatinsolvenz.

Vier Jahre habe ich das jetzt durchgehalten. Ergo nach dem Motto "außer Spesen nichts gewesen" gelebt. Kind weg, Geld weg, Seele kaputt ->LeistungsUNfähigkeit.

Es ist traurig, diesen Weg gehen zu müssen. Aber wie gesagt. Es gibt Dinge, die vergisst Mann nicht so einfach. So sie passierten.
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#19
(15-08-2015, 07:47)Dzombo schrieb: (...)

Vier Jahre habe ich das jetzt durchgehalten. Ergo nach dem Motto "außer Spesen nichts gewesen" gelebt. Kind weg, Geld weg, Seele kaputt ->LeistungsUNfähigkeit.

Es ist traurig, diesen Weg gehen zu müssen. Aber wie gesagt. Es gibt Dinge, die vergisst Mann nicht so einfach. So sie passierten.

Das ist genau diese In-Akzeptanz, auf die oben gezielt wird.
Die Mißachtung eigener Grenzen, Folgen einer mißverstandenen Männlichkeit, die eigene Grenzen ausblenden läßt, Folgen einer schäbig-hämmernden einseitigen Rechtsprechung zu Bar- und Naturalunterhalten, die Väter geradezu verheizen will.... und diese machen zu oft und zu lange mit, bis sie umfallen.    

S.
Geht die Sonne auf im Westen, muss man seinen Kompass testen.
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#20
@Skipper...

Die fallen doch nicht nur wegen dem Unterhalt um. Da spielen viel mehr Faktoren ein Rolle. Der Krieg mit der Ex. Der Kampf mit Jugendamt, FamGericht & Co zehrt innerlich auf. Und immer wieder Niederlagen. Am Ende steht unterm Strich "0" zu Buche.

Wir werden zum Leben unserer Kinder übergangen. Und jeder Tag länger weg aus dem Leben unserer Kinder lässt die Hoffnung schwinden, später doch noch "wiedervereint" sein zu können.

Im Übrigen verstehe ich meine Männlichkeit nach wie vor richtig. Ich bin Vater zweier leiblicher und eines Adoptivsohnes. auch bin ich glücklich wiederverheiratet, lebe nach wie vor nicht über meine Verhältnisse, fühle mich auch total hetero und bin nicht vasektomiert Smile
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#21
Ach Dzombo,
nun lies und versteh doch meine Beiträge erst einmal, versuch es zumindest...

(15-08-2015, 22:42)Dzombo schrieb: @Skipper...

Die fallen doch nicht nur wegen dem Unterhalt um. Da spielen viel mehr Faktoren ein Rolle. Der Krieg mit der Ex. Der Kampf mit Jugendamt, FamGericht & Co zehrt innerlich auf. Und immer wieder Niederlagen. Am Ende steht unterm Strich "0" zu Buche.
Nirgends habe ich 'Umfallen' auf Unterhaltsfragen reduziert. Die Achtung eigener Grenzen verstehe ich universell! Es liegt in der Verantwortung eines jeden selbst, gut auf diese zu achten.  

(15-08-2015, 22:42)Dzombo schrieb: Wir werden zum Leben unserer Kinder übergangen. Und jeder Tag länger weg aus dem Leben unserer Kinder lässt die Hoffnung schwinden, später doch noch "wiedervereint" sein zu können.
Eine Illusion, die die Selbstverletzung bereits in sich trägt. Wer Trennungen dahingehend verarbeitet, der kann nur krank werden. Kinder entfernen sich, sobald sie aus Mama gekrochen sind. Dabei begleiten wir Väter unsere Kids.
Familie, Familienleben auch eines Trennungsvaters haben einen hohen Stellenwert und drücken sich im Umgangsrecht aus. So schnell wird da niemand übergangen, der gesunde und realistische Vorstellungen bezüglich seiner Kids entwickelt.... und diese nicht etwa zum Ausgleich eigener Defizite oder Kränkungen mißbraucht.  

(15-08-2015, 22:42)Dzombo schrieb: Im Übrigen verstehe ich meine Männlichkeit nach wie vor richtig. Ich bin Vater zweier leiblicher und eines Adoptivsohnes. auch bin ich glücklich wiederverheiratet, lebe nach wie vor nicht über meine Verhältnisse, fühle mich auch total hetero und bin nicht vasektomiert Smile
Das ist DEINE nach Äußerlichkeiten sortierte Auffassung von Männlichkeit.

Für mich umfaßt der Begriff auch einen guten Kontakt zu den eigenen Gefühlen zu pflegen, den Verstand zu schärfen, Ziele mit Mut und Ausdauer zu verfolgen, dabei klug mit Hindernissen und Konflikten umzugehen... eben gut auf sich zu achten und gut mit sich umzugehen... auch mal entschlossen NEIN zu Erwartungen anderer zu sagen.

Gibt es Nachlässigkeiten in einem der Bereiche, dann kann das drohen, was wir hier Thema ist.

S.
Geht die Sonne auf im Westen, muss man seinen Kompass testen.
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#22
Genau. Anderen immer schön ein schlechtes Gewissen einreden. Dafür bist Du hier bekannt wie ein bunter Hund.

Und mache Dir mal um mich keine Sorgen. Ich verweigere einfach nur meine Teilnahme am Elternkrieg. Auch auf die Gefahr hin, meine Kinder deswegen nicht sehen zu können und von anderen Vätern dafür moralisch geohrfeigt zu werden.

Was Männlichkeit bedeutet oder nicht. Das überlasse ich den Experten. Ergo u. a. Dir. Du kannst das immer so wunderbar formulieren.
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#23
(11-08-2015, 04:20)Dzombo schrieb: @Bruno...
Deine Frage kann ich Dir erst später beantworten. Ich bin mittendrin in der Misere, Gefahr zu laufen, nicht mehr arbeiten zu können.
@ Dzombo,
ich drück dir die Dauem und bin schon gespannt auf deine Erfahrungen.

Wo holst du dir die Anregungen für den Weg den du gerade gehst ?

Gruß
Bruno
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#24
@Bruno...

Ich arbeite seit 1990 für dieses Land. Und ich war stets an der Basis arbeiten. Was mich die Realität ganz gut einschätzen lässt. Ich bin ergo kein labernder Theoretiker. Ich kämpfte viele Jahre gegen meine Entsorgung an. Für ein Kind in zwei Systemen. Das kostete mich meine Leistungsfähigkeit. Von 1985 bis 2012 nur immer wieder kämpfen. Dieser Gedanke wäre für viele andere Betroffene der reinste Horror. Von denen kippten viele schon in den ersten Tagen um. Ich hatte mich nie unterkriegen lassen. Zwei Beziehungen zerstört. Zwei Kinder verloren. Alles Ersparte wegkassiert. Mit 50 null Altersvorsorge. Da muss ein Strich gezogen werden.

Ich bin von der deutschen Väterbewegung maßlos enttäuscht. Und mit der gehe zumindest ich keinen einzigen Schritt. Mir vorheucheln kann ich allein. Abgesehen davon, dass die Meisten aus der vorgenannten Bewegung einfach mal zu blöd sind, die wirkliche Gedankenwelt geprellter Väter in Wort, Bild und Ton unters Volk zu bringen. Zuletzt gelang das nur dem Dino. Der nur deswegen kein Vater sein will, weil er Geld bezahlen soll. Gefühle für Kinder hatte der doch noch nie. Aber Hauptsache, dass leider auch hier ihm derart gehuldigt wird, dass hier keine guten Texte mehr kommen. Texte, die bewegen. Schade eigentlich.
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#25
Moin Dzombo...

(16-08-2015, 18:15)Dzombo schrieb: Genau. Anderen immer schön ein schlechtes Gewissen einreden. Dafür bist Du hier bekannt wie ein bunter Hund.(...)

Nun komm mal wieder runter!
Ich stelle hier lediglich meine Ansichten und Erfahrungen ein.
Für 'schlechtes Gewissen', das andere beim Lesen entwickeln, bin ich nicht verantwortlich!

S.
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