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Bald mehr Wechselmodelle ?
#1
Unter der Überschrift: "Ein neuer Meilenstein im Familienrecht steht bevor", postet man im nachfolgenden Link sehr interessantes.

Die Worte höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube ...

https://familiefamilienrecht.wordpress.c...eht-bevor/
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#2
Kanzlei-Marketing !
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(Donovan)
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#3
Bald mehr Wechselmodelle in Österreich? Das ist ja super! Dann gibt es 2050 auch mehr in Dschland Cool
Wer Deutschland für kapitalistisch hält, hält auch Kuba für demokratisch. G.W.
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#4
Hier noch ein Zeitungsartikel, der die Fragen ausführlich benennt:

Zitat:http://derstandard.at/2000022664037/Verf...elresidenz
Verfassungsrichter grübeln über "Doppelresidenz


Nicht nur zu diesem Punkt hakten die Verfassungsrichter gründlich nach. Was genau hat der offizielle Hauptwohnsitz mit dem tatsächlichen Ausmaß der Betreuung und mit dem Kindeswohl zu tun, war eine ausführlich erörterte Frage. Auch darüber, wie eine "hauptsächliche Betreuung" überhaupt definiert wird, wurde diskutiert.

Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.
# Familienrechtslogik: Wer arbeitet, verliert die Kinder. Wer alleinerziehend macht, kriegt alles. Wer Kindeswohl sagt, lügt #
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#5
Problem ist halt, dass es nie zur hälftigen Betreuung kommen wird, wenn die Mutter nicht will.

Siehe hier: http://www.bundesverfassungsgericht.de/S...48614.html

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#6
Das ist eigentlich die identische Rechtslage wie bei Zaunegger vor EGHMR. Mann kann nur ins Sorgerecht kommen, wenn Mutter zustimmt.

Beim Sorgerecht geht es um gesetzliche Regelung. Beim Wechselmodell um eine gerichtliche Feststellung.

Stellt sich die Frage, ob Mann damit vorm EGHMR durch kommen würde? Es ist klar, bis zu dessen Urteil sind die Kids erwachsen!
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#7
Es "kann" eine Doppelresidenz verordnet werden vom Gericht, nur muss dann geprüft werden, "ob" es geht. Ob die Eltern nämlich kooperieren. D.h. wenn die Mutter nicht kooperiert (wegen fehlender Kommunikationsbasis), kann der Vater wieder rotieren gehen, denn dafür muss man bei einer Mutter Verständnis haben. Es entspricht nicht dem Kindeswohl, eine Mutter für mangelnde Kooperation zu bestrafen. Das Wechselmodell/die Doppelresidenz wäre eine Strafe.
Ich konnte nicht ausfindig machen, ob in Belgien die garde alternée gegen die Mutter durchsetzbar ist.
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#8
Umgang

Wenn die Kindsmutter nicht will, gibt es wenig bis gar keinen.

Betreuung

Wenn die KM das Wechselmodell nicht will, wird es nicht eingerichtet.

Sorgerecht

Wenn die KM das gemeinsame Sorgerecht nicht will, gib es das auch nicht.

Unterhalt

Wenn die KM davon immer mehr haben will, kriegt die den auch.

Arbeit

Wenn die KM meint, nicht arbeiten gehen zu müssen, obwohl sie es könnte, braucht sie es trotzdem nicht tun.

Lügen, Intrigen, Falschbeschuldigungen, Gewaltvorwurf

Wenn die KM davon reichlich präsentiert oder behauptet, dann wird das am Ende zur Wahrheit erklärt.

Lobby

Mütter haben sie und werden von ihr gesponsert. Väter haben keine und bezahlen das Sponsoring. Und sie müssen deshalb oft doppelt arbeiten gehen. Damit das Geld für genügend Unterhalt an die KM reicht.


Da ist schwer vorstellbar, dass es auch bei uns bald mehr Wechselmodelle geben wird. Denn die Frauenlobby befürchtet ja dann gravierende Gewinneinbußen. Nicht auszudenken, wenn so eine nette Müttervertreterin nicht mehr wie gehabt für ihre Mandantin vor Gericht ziehen kann wegen Geld. Sondern sich fortan um die Einhaltung der Vereinbarung in Sachen WM kümmern muss. Es bräche ein gut florierendes "Geld für keine Gegenleistung"  System zusammen.

Leute. Das geht doch nicht. Außerdem ist ja das WM nur ein Modell von vielen. Frau wird ja wohl noch wählen dürfen.
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#9
Eine langsame Bewegung gibt es schon. Mitgeteilt von Peter Tromp, NL:

Zitat:Interesting development on shared parenting at the European level in the Council of Europe (COE) in Strasbourg this week:

In this weeks session the Parliamentary Assembly of the Council of Europe in Strasbourg will be discussing a draft resolution drawn up by deputy Françoise HETTO-GAASCH from Luxembourg and forwarded by the Parliamentary Assembly Committee on Equality and Non-Discrimination which for a change does not only address the window dressing shared parental responsibility and custody (i.e. joint legal custody), but - although very hesitatingly - also forwards the principle of shared parental residence (i.e. joint physical custody) as well as parenting plans and reinforcement of court parenting orders. Indeed a step forward. This is what the draft resolution has to say about it:

   (...)

   5. In the light of these considerations, the Assembly calls on the member States to:

   (...)

   5.5. introduce into their laws the principle of shared residence following a separation, but under no circumstances in cases of sexual or gender-based violence, with the amount of time for which the child lives with each parent being adjusted according to the child’s needs and interests;

   5.7. take shared residence arrangements into account when awarding social benefits;

   5.8. take all necessary steps to ensure that decisions relating to children’s residence and to access rights are fully enforced, including by following up complaints with respect to failure to hand over a child;

   (...)

   5.11. encourage parenting plans which enable parents to determine the principal aspects of their children’s lives themselves and introduce the possibility for children to request a review of arrangements that directly affect them, in particular their place of residence

   (...)

The proof of the pudding ofcourse is only in the eating of it, so let's first wait and see what the parliamentary assembly voting in the Council of Europe on this draft resolution will result in.

According to its agenda the draft resolution will be presented, discussed and voted on in the Parliamentary Assembly of the Council of Europe on next Friday 2 October 2015 in the morning session.
I will try to keep you all posted on the results as soon as I find them.

For further info also see the following news article which is fully included below:

   Equality and Non-Discrimination: Ensuring that parents have equal rights vis-à-vis their children
   Council of Europe COE, PACE: News, 10/09/2015
   http://www.assembly.coe.int/nw/xml/News/...=2&cat=135

Regards,
Peter Tromp, PEF president
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#10
"but under no circumstances in cases of sexual or gender-based violence," klingt ja wieder nach der entscheidenden Hintertür...
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#11
Ein bisschen ist leider nicht genug. Denn wenn das WM mal flächendeckend eingeführt werden sollte, bleiben viele zurück, die davon nicht mehr profitieren können. Erfahrungsgemäß kümmert sich um die und ihre Verluste dann niemand. Geschweige denken an die Toten. Umgekehrt profitieren die, die einfach nur abgewartet und andere die Arbeit haben machen lassen. Erfahrungsgemäß sind das die, die hinterher sagen, schon immer gewusst zu haben, dass es mal so kommen wird.
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#12
Wird wohl noch 10 Jahre dauern ...

... und dann auch nur dies Trennungen danach betreffen.

Kann dann auch nur über EUGH für Menschenrechte kommen.
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#13
Europarat unterzeichnet Resolution zur Doppelresidenz als Standardmodell
http://www.vaeter-ohne-rechte.at/europar...ardmodell/

Hallo! Diesen Link verschickt Franzjörg Krieg. Es macht gerade die Runde, aber offenbar nicht hier im Forum... Ungewiss ist, was das heißt. Wer ist überhaupt der Europarat und wem kann der Vorschriften machen und wer kann Resolutionen übergehen? Wie lang ist der Behördenweg top down?
Vorsitzender ist ein Norweger. (Ist doch schon mal, was Familienrecht angeht, besser als ein Deutscher.)
Gruß G
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#14
(04-10-2015, 19:59)Gualterius schrieb:  Ungewiss ist, was das heißt.



Da steht ja ".....soll von den Mitgliedsstaaten ratifiziert werden" (ohne Quellenangabe) .......ich denke das kann man ab jetzt jeder Richterin bei Umgangsverhandlungen entgegenwedeln..........braucht Zeit....aber ich find`s GROSSARTIG.


puh, wer hat diese Schriftart erfunden.....
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#15
Es könnte aber auch eine Abspeisung sein. Nach dem Motto "ihr habt ja nie genug?". Aber volle Rechte, niemals.
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#16
Wo ist dazu die Originalquelle?
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#17
Das kann ich gerade nicht glauben. Das beudete ja, dass wir ab Unterzeichnung grdsl. die Doppelresidenz als Standard hätten. Unvorstellbar. Vermutlich handelt es sich hier um einen Gag.

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#18
Hier das Dokument im Original als pdf.

http://www.vaeter-ohne-rechte.at/wp-cont...athers.pdf

Raid: ich würde noch abwarten. Ich hab nach dem Zaunegger Urteil auch schon aufgeatmet...
Die Femanzen fahren sicher Geschütze auf.
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#19
Gebet es da auch was vom Europarat?

... schriftlich ....
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#20
http://assembly.coe.int/nw/xml/XRef/Xref...22&lang=en
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#21
Cool, danke!
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#22
(04-10-2015, 21:49)Gualterius schrieb: http://assembly.coe.int/nw/xml/XRef/Xref...22&lang=en

Yap cool, danke für den link. 

Also ist das nun ein Dammbruch oder nicht? Smile
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#23
(05-10-2015, 21:20)Pinke Ohnesorg schrieb: Also ist das nun ein Dammbruch oder nicht? Smile

Glaub ich zwar nicht, aber ist noch nicht ausgeschlossen. Vielleicht steigen die Anzeigen wegen Gewalt... Ohne Gefängnissstrafe für Falschbeschuldigung kommen die sicher auf die Idee.

Dann müsste man diese Schutzdingsbumsschrift von Che besser verstehen lernen.
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#24
Und hier noch ein Link:
Zitat:Straßburg, Wien (OTS) - Die "Parlamentarische Versammlung" des Europarates unterzeichnete einstimmig die Resolution zur Ratifizierung der Doppelresidenz als Standard in allen Mitgliedsstaaten.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_2...elresidenz

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#25
Das könnte schon ein Dammbruch sein. Denn wenn das WM erst gesetzlich verankert ist, ändert sich ja auch die Unterhaltszahlerei.

Kann aber auch sein, dass ich den Sinn des eingeforderten WM einfach nur falsch verstanden habe.
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