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Alltag einer Familienrichterin
#26
Nun,

ich habe über 40 Jahre lang Einkommenssteuern und Sozialabgaben bezahlt in Deutschland, Steuer zuletzt zwischen 30.000 und 35.000 Euro jährlich, Sozialversicherungsbeiträge über der Beitragsbemesseungsgrenze. Und das mindestens seit 1985.

Die Verurteilung zu Lebenslänglich(er Unterhaltspflicht für meine versoffene Ex) hat mich veranlasst, Deutschland zu verlassen und die letzten Jahre anderswo zu verbringen. Einkommenssteuern habe ich seit Juni 2014 keine mehr bezahlt, weder in Deutschland noch in meinem derzeitigen Aufenthalts-Land. Verdienst immer noch fünfstellig.

Wenn Richter rechnen könnten, dann hätten sie in meinem Fall entschieden, meine Exe per Transferleistungen zu alimentieren und mich weiter machen zu lassen. Das wäre diesem Staat billiger gekommen. Jetzt haben sie weder meine Steuereinnahmen, noch meine Sozialversicherungsbeiträge. Und meine Exe arbeitet natürlich nichts mehr, die darf der Staat füher oder später voll alimentieren.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#27
Opportunitätskosten interessieren Familienrichter grundsätzlich nicht.
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#28
Wo bist du? Austriake klingt so nach Österreich. Aber da zahlst du ja auch an den Staat. Also wo? Fernost?
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#29
(21-10-2015, 12:24)p__ schrieb: Opportunitätskosten interessieren Familienrichter grundsätzlich nicht.

Schon klar "p".

Nun sollte es die Politik langsam interessieren. Aber die hat momentan Wichtigeres zu tun.

lg

Robert
Gottes Mühlen malen langsam, aber klitzeklein.

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#30
(21-10-2015, 13:02)Gualterius schrieb: Wo bist du? Austriake klingt so nach Österreich. Aber da zahlst du ja auch an den Staat. Also wo? Fernost?

Natürlich zahle ich an den Staat, aber nicht mehr an den Staat der mir diese Sch..sse eingebrockt hat. Sondern an einen anderen Staat eben. Dieser Staat braucht aber noch einige Zeit, bis er ausgerechnet hat, was er von mir haben will.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#31
Liebe Richterin,

ein Junge von gerade mal 11 Jahren kehrt nach dem Umgang mit dem Vater zur Mutter zurück. Als er zurückkam, wartete seine Mutter bereits mit zornigem Blick und sein Vater umarmte ihn mit Tränen in den Augen, weil er sich schon auf den nächsten Umgang mit ihm freute, allerdings seit Jahren auch mit der Gewissheit leben muss, dass jeder Umgang der letzte sein könnte. Der Vater umarmte seinen Sohn so stark er konnte, weil er gleich wieder 100te von Kilometer zurückfahren muss. Darauf sagte ihm der Sohn: "Papi ich weiß, dass du mich magst, aber du blamierst mich, wenn du mich so vor allen umarmst als wäre ich noch ein Kleinkind! Außerdem habe ich Angst, dass mich die Mami dann wieder schikaniert." Das verstand der Vater, aber innerlich verletzte es ihn ein kleinwenig, da er dachte sein Sohn wäre nicht froh ihn wieder zu sehen.

Nachdem nun mehrere Umgänge nicht mehr stattfanden, weil sich die Mutter immer wieder eine Ausrede einfallen ließ, holte der Vater irgendwann Monate später wieder seinen Jungen zum Umgang ab. Auch dieses Mal begleitete ihn der Vater wieder zur Mutter zurück und um sich zu verabschieden. Doch dieses mal umarmte er ihn nicht, sondern drehte ihm den Rücken zu und sagte mit tiefer Stimme zu ihm "Pass auf dich auf mein Sohn. Ich liebe dich."
Nun vergingen wieder etliche Monate, weil die Mutter immer bindungsintoleranter und sturer wurde und es folglich dem Sohn immer schwerer machte seinen Vater besuchen zu dürfen.

Ein halbes Jahr später fuhr der Sohn mit seinem Großvater zum Haus des Vaters. Der Vater war aber nicht mehr da. Als der Sohn in's Haus ging, sah er einen Brief mit einem Foto von ihm zusammen mit seinem Vater. Voller Neugier öffnete er den Brief und las ihn durch, als er fertig war, brach er weinend zusammen, weil es gerade der schlimmste Zeitpunkt seines Lebens war.

Im Brief stand: Mein Sohn, als ich dich vor 14 Jahren zum ersten Mal sah und dich die Hebamme in meine Arme legte, weinte ich vor Freude und Stolz und ich weinte auch bei jeder Nachhausefahrt allein im Auto, nachdem ich dich zu deiner Mutter brachte. Doch wenn du dieses Zeilen irgendwann liest, bin ich bereits auf dem Friedhof in einem Sarg, da ich an Krebs gestorben bin. Ich weinte erst, nachdem ich dir den Rücken nach dem letzten Umgang zudrehte, da ich dich nicht blamieren wollte und weil ich wusste, dass es das letzte mal war, dass ich dich sah. Ich liebe dich sehr und bin immer in deiner Nähe . . in Liebe, dein Papa!

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#32
@raid:

Das ist sehr emotional! Bist Du der wahre Künstler, oder irgendwo gefunden?
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#33
Ich lese oft Sachen und dann irgendwann verschwurbelt sich das in meinem Kopf mit meinen Gedanken und dann kommt es irgendwann wieder raus. Vermute ich. Ja, das ist sehr emotional, aber es entspricht halt auch der Realität. Weißt Du, ob deine Gesundheit durch diesen extrem negativen Stress nicht bereits nachhaltig geschädigt wurde? Also ich bemerke meinen körperlichen Zerfall seit drei Jahren sehr stark, obwohl ich eigentlich noch relativ jung sein sollte.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#34
Das ist allerdings Emotional. Mein Tipp an raid wie an  mich auch.

Sowas nicht Lesen. Bewusst nicht lesen. Sich mit andere dinge beschäftigen. Was kann ich meinem Kind gutes tun, und voralem wie. Erkennen was das Kind sich wünscht wie auch für Ihn da sein.

Mit den Emotionen kann man lernen umzugehen. Je mehr das Trainiert wird, desto mehr Klappt es mit allen und allem.
Kampf dem Kinderklau. Stoppt Väterkriminalisierung!
Wechselmodell per Gesetz!
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#35
Mit Emotionen umgehen kann imho jeder Trennungsvater, der sich bis dato trotz mütterlicher Gegenwehr irgendwie im Leben seines Kindes behauptet hat. Wer das nicht kann, landet nach kurzem Auf und Ab erfahrungsgemäß beim Nervenarzt oder gleich in der Psychiatrie. Die Geschichte soll viel mehr zeigen, wie es ausgehen kann, wenn ein Vater ständig schikaniert wird und gegen Windmühlen ankämpfen muss. Viele geben dann einfach auf und sterben einen anderen Tod. Wer bitte nimmt diesen Richtern und Frauen das Recht einem Kind dessen Vater vorzuenthalten?

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#36
(26-10-2015, 09:49)raid schrieb: Wer das nicht kann, landet nach kurzem Auf und Ab erfahrungsgemäß beim Nervenarzt oder gleich in der Psychiatrie.

Na na! Es gibt viele akzeptable und anerkannte Bewältigungsstrategien, auch, wenn Du sie Dir nicht vorstellen kannst. Du versuchst es mit Schwarz - Weiß, das ist vom Ansatz her schon mal nicht richtig.
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#37
Habe ich gesagt, dass ich sie mir nicht vorstellen kann? Du hast dich ja auch irgendwann von deiner Ex getrennt und konntest dir keine andere Bewältigungsstrategie als diesen Totalbruch vorstellen oder sie hat sich von dir getrennt und anschließend war auf beiden Seiten Krieg bzw. zumindest Eiseskälte. Auch da gab es keinen Mittelweg. Wenn also ein Vater ca. 6 Jahre gegen eine bindungsintolerante Mutter kämpft, die ihm das Leben so schwer wie nur gerade möglich macht - u.a. auch durch kompletten Kommunikationsboykott, infolge man sich über die wesentlichen Dinge um und für's Kind nicht austauschen kann sondern sich vieles auf einer virtuellen und abstrakten Ebene zusammenbasteln muss, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwann aussteigt - auf welche Art und Weise auch immer - nicht unwahrscheinlich. Wenn es ein Vater aber dennoch trotz der widrigen Umständen schafft, dann muss das ja wohl ein Zeichen für seine besonders große emotionale Stärke sein oder nicht ? Wobei ich ja singemäß schrieb, dass man die Situation aushalten kann oder eben nicht. Genausowenig wie es auch kein 'bischen schwanger' gibt, gibt es auch nur ein entweder halte ich es aus oder eben nicht. Dein Einwurf 'Es gibt viele akzeptable und anerkannte Bewältigungsstrategien' zielt verschärft darauf ab, dass man es eben aushält. Ich habe in meinem Thread nicht auf mögliche Bewältigungsstrategien aufmerksam gemacht sondern darauf, dass es passieren kann, dass einem bei einem ständigen Kampf gegen Windmühlen irgendwann ggf. die Puste ausgeht. Mit Schwarz und Weiß hatte diese Diskussion gar nichts zu tun. Es ist sogar so, dass deine Antwort sehr auf Abwertung und Negation abzielt, folglich Du eher in Richtung schwarz-weiß gehst. Nur weil ein Vater evtl. bereits frühzeitig seine Emotionen soweit unter Kontrolle hat, dass er sich aus diesem Kampf um's Kind verabschieden kann, bedeutet das nicht, dass er emotional besonders stabil ist sondern es kann auch ein Zeichen gerade für ein schwarz-weiß Denken sein, weil er einen Graution nicht zulässt.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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