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Diskussion zu: Geteiltes Sorgerecht
#26
Hast Du schon mal mit dem Arzt gesprochen?
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#27
Jupp ein 70 - jähriger Quacksalber, der es nicht hin bekommt in Rente zu gehen. Er darf mir ja keine Auskunft geben, da ich kein Sorgerecht habe... Tja und wenn ich das Sorgerecht habe und zu sehr mit ihr streite, wird es mir wieder weg genommen. Na toll....
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#28
Ich hab mir jetzt noch alles durchgelesen. Tu uns mal einen Gefallen und schreib übersichtlicher. Mit mehr Absätzen und so.

Wie viel Umgang hast du?
Gerichtliche Umgangsregelung? Wahrscheinlich nicht.
Ich kann nur hoffen, dass p_ und the notorius iglo bald vorbei schauen. Die machen das beruflich. Wir anderen sind "nur" Betroffene. Netlover hat seine Tochter bei sich, weil er besser lernt mit ihr als die KM, soweit ich mich erinnere. KM ist glaub ich Brasilianerin.

Mein Tipp:
1. Umgangsregelung gerichtlich regeln.
2. Danach (!) nur noch Unterhalt nach Düsseldorf oder besser nach Titel.
3. Danach gemeinsames Sorgerecht oder vielleicht noch ABR (Aufenthaltsbestimmungsrecht) Übertragung beantragen
4. Gut ausruhen, gesund bleiben. Cool bleiben.
5. Keine Diskussionen mit KM mehr (wo du dir vor deinem Sohn Zeug anhören musst wie "geh zu deinem Scheißvater").
6. Bei Übergaben möglichst Zeugen mitnehmen.
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#29
Vielen vielen Dank, das ist die bisher beste Antwort sachlich klar verständlich ohne sich selbst persönlich da mit eigenen Emotionen aus zu breiten. Danke, werde mal die Profis anschreiben.
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#30
Ja, und vor der KM so tun, als wär nichts. Sie im Unklaren lassen. Dann hast du ein bisschen Vorsprung. (Eigentlich hat sie schon den Vorsprung, aber du könntest etwas aufholen.)

Theo ist glaub ich auch vom Fach... Karlma ist von deinem Fach.
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#31
Es gibt bereits ein gutes Spektrum von Antworten, viel mehr kann man da nicht hinzufügen. Eis düsterer Fall, bereits seit Jahren in der Spätphase, in der nicht mehr viel zu ändern ist. Sorry, wenns dich frustriert und dich das eine oder andere offene Wort auch verletzt.

Unterhalt: Die deutschen Unterhaltssätze sind ohnehin extrem hoch, auch nur einen Cent mehr zahlen wie diese hohen Sätze ist ein grandioses Eigentor. Wer Geld hat, das er fürs Kind verwenden will, sollte das selbstverständlich nicht an die Ex zahlen, sondern direkt an das Kind. Ebenso selbstverständlich nicht in Form von Bar-Scheinen, sondern von Umgangskosten, Kleidern, Bildung, Spielzeug und so weiter. Geld an die Mutter ist nicht nur wirkungslos, sondern wie gesagt ein Eigentor, wie es im Fall von "dersozialarbeite" auch an anderen Stellen vorkam. Das ist auch in der faq ausgeführt. Mehr Geld weckt immer nur mehr Begehrlichkeiten nach noch mehr Geld und stellt ihn in die Position eines Zahltrottels. Das ist er sowieso, aber doch bitte nicht freiwillig noch mehr als nicht zu verhindern!

Zitat:Ich muss dazu sagen, dass sie eine schwere nicht diagnostizierte Persönlichkeits Störung hat. Da ich aber vom Fach bin (Sozialarbeiter =Schwerpunkt Psychiatrie Nachsorge seit 17 jahren)kann ich das mit Gewissheit sagen.

Unlogisch. Wenn Du wirklich "vom Fach" bist, hast du dich absichtlich total blind gestellt, mit wem du da im Bett liegst, woher sie kommt, warum sie schon zwei Kinder von zwei Vätern hat, was passieren kann wenn man ungeschützt rummacht? Wie kam es dazu, dass du völlig sorglos mit einer angeblich so schwer gestörten Person Kinder gezeugt hast? Die Frage ist natürlich rhetorisch: Du warst komplett taub und blind, ein Liebeskasper, teilweise auch jetzt noch und die Dame hat eine Show abgezogen, die schon öfter verfangen hat. Hast du diese Fragen an dich selbst schon angefangen aufzuarbeiten?

Damit kannst du annehmen, dass ihre Shows auch vor Gericht und sonstigen wichtigen Stellen ebenso ernst genommen werden. Du hast dich von oben bis unten einseifen lassen. Ich hoffe wirklich, du hast deine neue Verlobte mit genügend Blut im Gehirn kühl und ehrlich betrachtest, noch besser wäre es, ihr bleibt nur Freunde, du sorgst für Verhütung.

Nach deiner Beschreibung der Ex bekommt man ein wenig zu änderndes Bild der Zukunft. Das Sorgerecht ist ein Nebenthema, gemeinsame Sorge würde sie mühelos unterminieren. Fälle wie deiner gehen meist so aus: Nicht nur die Mutter, sondern auch der Vater macht eifrig neue Kinder mit neuer Frau ("aber die ist ganz anders", "neue Kinder sind der Beweis dass ich guter Vater bin"), mit Kind 1 und Mutti 1 gibt es immer wieder Probleme, der Kontakt ist mühsam, man guckt gezwungenermassen zu wie das Kind den Bach runter geht. So ab dem Alter von 10 hat die Ex mit ihrem Eispickel schliesslich lange genug so tief im Hirn des Kindes herumgehackt, dass der Kontakt Lücken bekommt und immer problematischer wird. Mit 12 reisst er ab und alle ausser der Ex sind unglücklich, vor allem die Stiefgeschwister. Von da an geht es nur noch um Unterhalt, weitere Kontaktversuche werden von allen Seiten abgeblockt. Gerichtsgeplänkel zwischendurch bleibt wirkungslos.

Dein Handlungsspielraum ist längst extrem klein. Sorgerecht hätte vor zwei Jahren eingeklagt werden müssen. Die Probleme der Ex sind nicht justitiabel. Dir bleibt nur, den Umgang wahrzunehmen, nach Möglichkeit ein ausgleichendes Element für das Kind zu sein. Man könnte dir auch den Rat geben, alles einfach abzuschneiden und abzubrechen. Wahrscheinlich wirst du nach 15 Jahren sagen "hätte ich das bloss gemacht", aber das hilft dir bei deinem Weg jetzt auch nichts.

Mein Rat lautet: Entwickle dich selbst, hadere nicht mit kaum zu ändernden äusseren Faktoren. Burnout, das klingt auch an anderer Stelle nach mangelnder Distanz. Den richtigen Abstand einzuhalten ist für dich wichtiger wie vergeblicher Nähe hinherzulaufen. Nach innen ist bei dir noch viel Luft, nach aussen nicht mehr.
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#32
Da ich persönlich angesprochen wurde, will ich hier gerne antworten. Aber das wird keine schöne Antwort werden:

Wer meint so sehr vom Fach zu sein, dass er Persönlichkeitsstörungen diagnostizieren kann, sollte die Persönlichkeitsgestörte nicht noch mit einem Kind beglücken. Wenn er es trotzdem tut, dann ist das wohl als milde Spende anzusehen.

Entweder der TO ist nicht ein kleines Bruchteilchen so sehr vom Fach wie er glaubt, was tatsächlich nicht selten ist, oder er ist tatsächlich vom Fach, der vielleicht in einem Moment der Schwäche einen gewaltigen Bock geschossen hat (hah, witzigBig Grin) und kann sich selbst helfen. In beiden Fällen habe ich keine Lust, mich mit der Sache näher zu beschäftigen.
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#33
okay was ich heraus lese immer und immer wieder ist, dass es keinen Sinn macht und letztendlich nur dem kleinen schadet.

Über den Geisteszustand der KM ist es sicherlich nicht so einfach wie du hier geschrieben hast. Das Spektrum ist sehr viel umfangreicher und mal ebenso den Schaden zu erkennen ist sogar sehr häufig nicht immer offensichtlich. Natürlich hat hier zu Anfang sicher eine gewisse Blindheit bestanden.

Letztendlich ist das aber wurscht. Es geht mir darum dass ich das richtige für meinen Sohn tun möchte und nicht das richtige für mich.

Ich werde mir das alles hier noch einmal durch den Kopf gehen lassen.

Den Kontakt zu meinem Sohn zu beenden ist unmöglich und würde den Schaden vielleicht/sicherlich noch größer machen.... Oder auch nicht...

Meine Beziehung zu ihm ist sehr fest und intensiv. Wer die Beziehung zwischen meinem Sohn und mir kennt sagt das auch, weil es offensichtlich ist.

Ich habe von Geburt an 2-wöchentlichen Kontakt übers Wochenende, dazu in den Ferien für 2-4 Wochen. Dazwischen gab es 4-6 mal über Wochen keinen Kontakt, da die Mutter mal wieder nen Rappel hatte und ich damit zum JA rennen musste.

Aber was die Nähe anbetrifft glaube ich du hast recht und wenn ich das alles nicht in Angriff nehme, werde ich Distanz waren müssen.

Ich bin sicher keiner deiner pauschalen Fälle. Habe 1 Kind bin 37 Jahre bin seit mehreren Jahren mit meiner neuen Partnerin zusammen und wir werden nicht aufgrund des Verlustes von Hirnmasse mal eben wieder ein paar Kinder in die Welt braten.

Trotzdem gebe ich dir recht sieht man ja immer wieder in seinem Umfeld.

Danke wenn auch knallhart, sehr aufschlussreich dein Kommentar dazu.
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#34
(20-10-2015, 22:03)dersozialarbeite schrieb: Letztendlich ist das aber wurscht.

Nicht ganz. Deine neuen Partnerschaften und sozialen Beizehungen, deine Einschätzung der alten Partnerschaft mit den Konsequenzen daraus hängen durchaus stark von deinem Erkennen und Erfahren von Menschen ab. Es ist leicht, das entstandene Desaster als einzelnen Fehltritt wegzuwischen, aber meiner Erfahrung nach liegt darin sehr viel mehr wie ein Fehltritt und temporäre Blindheit- auch im Bezug auf die Gestaltung deiner Zukunft. Leute, die das angegangen sind sprechen offen darüber und reflektieren sich stärker. Das war bei dir trotz des langen Texts nicht zu spüren.

Zitat:Ich habe von Geburt an 2-wöchentlichen Kontakt übers Wochenende, dazu in den Ferien für 2-4 Wochen. Dazwischen gab es 4-6 mal über Wochen keinen Kontakt, da die Mutter mal wieder nen Rappel hatte und ich damit zum JA rennen musste.

So viel ist das nicht, mehr ginge aber wohl auch nicht bei 300km Entfernung. Man sagt immer, dass Qualität des Umgangs wichtiger sei wie Quantität. Das ist, mit Verlaub, das typische Schönsaufen der Helferindustrie, die möglichst billig dem Vater verkaufen will, dass er wegzubleiben hat. Die Entfernung wirkt wie Dauersmog, macht das Atmen schwer, die Sicht, die Nähe, zehrt aus.

Ein Pluspunkt ist, dass bisher wenigstens keine gerichtliche Auseinandersetzung nötig war, sondern Jugendamtsgespräche ausreichten. Ein Rest Kooperation ist bei der Mutter also vorhanden. Immerhin! Das Beste, was unter diesen Umständen passieren kann, wäre ein "weiter so". Nicht viel, aber besser wie eine offene Auseinandersetzung, bei der du aufgrund der Persönlichkeit der Ex und der Entfernung immer nur den kürzeren ziehen kannst.
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#35
Ok, p und iglu waren jetzt die, die damit tagtäglich zu tun haben... der eine ist immer so ruppig... aber man bekommt immer wieder gute Hinweise.

Wenn ich mich jetzt in deine Situation versetze und in den Kleinen, dann ist es immerhin so, dass ihr Kontakt habt...das ist doch schon mal was. Er braucht dich. Er fühlt sich gut bei dir und kann seine Jacke zu machen. Da gilt dann wohl das Kontinuitätsprinzip. Das könnte mal wichtig werden, wenn der Junge aussagen muss.
Aber geregelt ist der Kontakt nicht, oder? Was sagt das JA, wenn du hinrennst? Sagen die "Frau X, rücken sie den Jungen wieder raus"...? Jetzt ist die Frage eben die: die Mutter gibt dir den Jungen nur, weil sie meint, dass sie dich eh im Griff hat... oder weil sie zu faul ist, sich weiter zu erkundigen, was sie mit dir anstellen kann? Was passiert, wenn du gerichtlich kommst...? Verlierst du dann nur? Oder kannst du etwas absichern? Im Grunde müsste es aber möglich sein, falls sie Schwierigkeiten beim Umgang macht, den einzuklagen. Aber aufs Sorgerecht brauchst du nicht hoffen...

Ich selber war auch noch nicht bei Gericht im Übrigen. Trennung vor vier Jahren. Ich schlucke immer wieder eine anti-bittere Pille, neulich habe ich ein bisschen aufgemuckt (da merkt man schon die Unterwürfigkeit, schrecklich). Aber ich nutze jede unjuristische Möglichkeit, wie dass ich mit den Eltern der anderen Kinder und den Lehrern in der Schule rede, solange das noch geht... das erhält mir die Normalität meiner Kinder und sie werden nicht hineingezogen. Aber ich merke auch schon den Eispickel in ihrem und meinem Gehirn, der immer wieder, mal kräftiger, mal weniger kräftig ansetzt.
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#36
Du liebe Güte,

wenn das mit Vermittlung des Jugendamts bis jetzt immer geklappt hat, dann kann die Gute so gestört nicht sein. Das spricht erstens für das Jugendamt und zweitens dafür, dass die Mutter den Vater zumindest toleriert. Das ist die notwendige Grundvoraussetzung, auf der sich auch aufbauen lässt, wenn man vom Fach ist.

Wenn ich jedesmal einen Euro für die Bahauptung hätte, dass die Ex/Mutter bekloppt ist...Was rede ich, habe ich ja.Big Grin

Wenn er wissen will, was er für sein Kind tun kann, dann ist die eindeutige Antwort im Leben des Kindes zu bleiben und zwar um jeden Preis. Das ein oder andere Ärgernis mit der Mutter ist normal und der Ärger über Unterhalt erst recht, wobei das ja hier nicht das Kernproblem zu sein scheint, wenn ich es hier richtig quer gelesen habe.

Es ist verständlich und sicherlich auch gesund, sich in einem Forum mal den Frust von der Seele zu schreiben, ob man nun vom Fach ist oder nicht, aber damit sollte es dann auch gut sein...

Die Mutter stellt sich nicht final gegen Umgang, die Distanz hat sie auch nicht geschaffen. Auch mit einem Auge ist hier alles im grünen Bereich. Ich bin auch nicht ruppig sondern bl0ß effizient und ehrlich.
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#37
Ok, geht doch... Big Grin
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#38
@Gualterius hast ne pn, da dieser Beitrag hier nicht hin gehört. Gruß und danke zunächst einmal an alle die sich die Mühe gemacht haben, sich mit meinem Fall auseinander zu setzen.
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#39
da nich für... hab pn gelesen... lass mal sacken...
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#40
Ganz ehrlich, wenn der Kontakt mit der gestoerten KM doch noch so "gut" laeuft, wuerde ich an Deiner Stelle versuchen gerichtliche Auseinandersetzungen unbedingt zu vermeiden und mein Ziel anders zu erreichen. Dir geht es ja in erster Linie darum, dass Dein Sohn nicht mit Ritalin vollgepumpt wird. Ich wuerde versuchen an den Arzt ranzukommen, egal wie. Ausserdem versuchen der KM "Hilfe" anzubieten, sie scheint ja doch etwas ueberfordert zu sein. Da Euro Kommunikation doch halbwegs klappt, kannst Du auf diesem Weg ev. was erreichen. Per Gericht wird wahrscheinlich alles schlimmer machen und eine "jetzt erst Recht" Haltung ausloesen. Bei Gericht kann das auch ganz schnell nach hinten losgehen, dann heisst es auf einmal Du wuerdest die Krankheit Deines Sohnes leugnen! Wird jedefalls das erste sein was der gegnerische Anwalt vorbringt.
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#41
Ja du hast vollkommen Recht !!! Der Mutter helfen klappt leider nicht da sie meine Hilfsangbote komplett ablehnt.

Und das von Anfang an. Das einzige was funktioniert, damit wir im Gespräch bleiben, dass ich mich als Idioten darstelle. Dann fühlt sie sich mächtig und ist diejenige, die mir die Welt erklärt. Dann kann ich auch meinen Sohn sehen usw.

Sobald ich - wenn auch mit Respekt und sehr sehr vorsichtig - meine Meinung sage, wie der kleine muss in den kiga, dann rastet sie sofort aus, bricht den Kontakt ab. Dann muss ich wieder langwierig den Kontakt neu aufbauen usw. Usw....

Ja für mich scheint es immer mehr 8n die Richtung zu laufen, dass alles beim alten bleibt.

Vielen Dank auch dir.
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#42
.......
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#43
habt ihr schon mal eine kostenlose Mediation mit Schweigepflicht der Mediatoren gemacht? Was will die Mutter überhaupt? Wie soll das weitergehen? Wenn klar istl das du nicht locker lässt kann ihr vielleicht jemand verklickern das Streit ohne Ende für alle ätzend ist. Auch für sie.
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#44
(23-10-2015, 23:27)Absurdistan schrieb:  mit Schweigepflicht der Mediatoren gemacht

So ähnlich. Die Erziehungsberatung in der ich mit der KM war sagte die Frau das sie keine Information an das Gericht weiter gibt. Aber so richtig mit Schweigepflicht wie soll das gehen und was soll es bringen.
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen!
Für Gerichte gilt! Kein Kind kein Geld !!!
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#45
Es ist Voraussetzung von Mediation, dass die Mediatoren nicht später als Zeugen oder Gutachter vor Gericht erscheinen.

Sonst wird bei der Mediation nur die Prozesstaktik fortgesetzt. Was die Streitenden wirklich bewegt und wie sie sich dann tatsächlich nähern könnten, kann nicht mehr zur Sprache kommen. So wäre die Mediation nutzlos.
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#46
(23-10-2015, 23:27)Absurdistan schrieb: habt ihr schon mal eine kostenlose Mediation mit Schweigepflicht der Mediatoren gemacht? Was will die Mutter überhaupt? Wie soll das weitergehen? Wenn klar istl das du nicht locker lässt kann ihr vielleicht jemand verklickern das Streit ohne Ende für alle ätzend ist. Auch für sie.
Ich muss schon sagen, dass ich vor einigen Tagen sehr schockiert über Reaktionen auf meine Geschichte hier war. Vor allem da es total oberflächlich von mir geschildert - die gesamte Story ist immerhin bald 7 jagre alt- wurde und ne menge bis dato passiert ist.

War wohl auch mein Fehler. Leider war und ist die Kindesmutter zu so etwas nicht bereit. Eine super Sache eigentlich so eine Meditation, hatte ich auch schon vorgeschlagen. Jedoch hat die KM Angst vor so etwas. Würde sie so nicht formulieren, sondern eher mit den Worten "das bringt nix" oder "Pädagogen und Therapeuten sind Schrott".

Man muss sich mal vorstellen. Ihre ehemals beste Freundin ist systemische familien - Therapeutin. Als die einmal zu ihr gesagt hat, dass sie eine Depression u.a. Probleme hat, da hat sie nach 13 Jahren die Freundschaft gekündigt, was nach jetzt 5 Jahren immer noch Bestand hat.

Sie ist sich selbst gegenüber total resistent und grundsätzlich beratungsresistent. Aus ihrer Sicht machen Psychologen (unter uns wovon es echt wenig gute gibt), Pädagogen usw. Nur Familien kaputt.
Ich habe ewig auf sie eingeredet, bis sie den kleinen endlich in den Kiga , oder zur Ergo geschickt hat. Was sie beides auch häufig ausfallen lassen hat, weil sie zu fauel war, kein bock hatte. Dann musste ich ewig auf sie inneren bis ich den kleinen zur Ergo bringen konnte, damit da eine Regelmäßigkeit rein kommt. Es ist wirklich schade und letztendlich ist immer der Kleine der Leidhammel.
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#47
(25-10-2015, 08:28)dersozialarbeite schrieb: Sie ist sich selbst gegenüber total resistent und grundsätzlich beratungsresistent. Aus ihrer Sicht machen Psychologen (unter uns wovon es echt wenig gute gibt), Pädagogen usw. Nur Familien kaputt.

Kenne ich nur zu gut, alle die ihr nicht nach dem Mund reden sind bekloppt, haben keine Ahnung oder von mir bestochen. Oder halt auch alles zusammen. Wobei Du noch Glueck hast da eine (eingeschraenkte) Kommunikation moeglich ist und Du teilweise auch was erreichst.
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#48
Es bleibt aber die Frage, ob die Energieleistung (Aufwand an Kommunikation) es Wert ist oder ob nicht doch die härtere Gangart angemessen erscheint?
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#49
Da bin ich momentan immer hin und her gerissen und weiss nicht womit ich dem kleinen mehr schade, denn es geht mir in erster Linie um ihn. Sie hat jetzt ihr 5. Kind bekommen und im Zuge ihres "Glücks" mal wieder sehr umgänglich, solange ich meinen Mund halte. Zur Zeit sehe ich ihn auch lediglich alle 4 Wochen für ein paar Stunden. Da er Schwierigkeiten zu Hause =Konflikte mit Geschwistern. Ich bin der einzige Vater der von Anfang an seinen Sohn holt usw. Und Konflikte in der Schule... Naja ich lasse mich dann häufig darauf ein, da empirische wenn ich meine Meinung sage und Vorschläge mache die Frau gleich explodiert und das alles an ihm auslässt. Habe am Dienstag bei einem (ausnahmsweise) guten Psychologen =Analytiker einen Termin, um das ganze mal durch zu gehen. Hatte vor einigen Jahren schon eine Analyse und schwöre total darauf. Aber das ist ein anderes Thema.
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#50
Wenn er so "schwierig" zuhause ist, kannst du sie nicht irgendwie "ueberzeugen" dass es besser waere, er wuerde bei Dir leben?
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