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Diskussion zu: Geteiltes Sorgerecht
#51
Das hatten wir schon letztes Jahr und sie wollte ihn zu mir geben. Dann hat sie einen Rückzieher gemacht... Das Problem ist auch dass er dort ein zu hause hat, seine Geschwister lieben ihn ja. Immer wenn ich ihn bringe fallen die ihm in die Arme! Das währe jetzt denke ich auch nicht richtig. Sie muss was tun und erkennen. Vor allem sind die Probleme die sie mit ihm hat bei mir nicht, was ja schon für einen Konflikt mit seiner Mutter bzw. einem innerfamiliären Konflikt spricht. Ich hätte viel früher reagieren müssen.
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#52
(25-10-2015, 13:32)dersozialarbeite schrieb: Sie muss was tun und erkennen.

Muesste, haette, sollte, tut sie aber nicht!!! Es sind doch grundsaetzlich immer die anderen Schuld. Das ist Wunschdenken von Dir, die wird sich nicht aendern oder was "erkennen"

(25-10-2015, 13:32)dersozialarbeite schrieb: Vor allem sind die Probleme die sie mit ihm hat bei mir nicht, was ja schon für einen Konflikt mit seiner Mutter  bzw. einem innerfamiliären Konflikt spricht. Ich hätte viel früher reagieren müssen.

Vergangenheit, ist Vergangenheit, ich wuerde versuchen das er bei Dir wohnt. Die Kindesbesitzerin hat mit den anderen 4 Kindern und sich selbst mehr als genug zu tun. Ein zuhause kann er auch bei Dir haben, was spricht dagegen? Seine Geschwiister kann er ja oft besuchen.
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#53
Tja wenn das genau so einfach währe, aber die Chancen gehen da eher gegen Null, weshalb ich auch vor 7 Jahren aufgehört habe in der Jugendhilfe zu arbeiten. Aber es ist Zeit zu kämpfen und der alten Feuer unterm [Unterschreitung des Mindestniveaus] zu machen. Nun reagiert sie seid einigen Tagen auf gar nix - Anrufe, sms usw. - mehr zwecks Umgangstermin. Wie sollte ich da bestenfalls reagieren? Direkt zum Anwalt, oder Umgangsregelung beim Gericht beantragen? Was währe hier der erste Schritt?
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#54
Vermutlich (!) gleich Ordnungsgeldantrag. Dann Antrag auf Umgang nach Wechselmodell? Du kriegst ja bei raid schon mit, was dann alles passiert. Also vorher nochmal schön Urlaub.
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#55
Okay vor 3 jahren haben wir vor dem JA mündlich vereinbart, wie die Umgangsregelung aussehen soll. Dieses We währe dran. Soll ich bis dahin noch warten, dann hin fahren(mit Zeugen) und abwarten was passiert?
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#56
(04-11-2015, 12:39)Gualterius schrieb: Vermutlich (!) gleich Ordnungsgeldantrag.

Genau. Man braucht zwar einen gerichtlichen Umgangsbeschluss mit Ordnungsgeldandrohung dafür, aber mit solchen Petitessen wollen wir uns natürlich nicht aufhalten, wenn wir schon 'mal in Kampfeslaune sind.

(04-11-2015, 12:39)Gualterius schrieb: ann Antrag auf Umgang nach Wechselmodell?

Auch das ist natürlich ungeheuer sinnvoll bei einem siebenjährigen Kind und 300 km Entfernung.

Gualterius, denkst Du eingentlich manchmal auch oder bist Du einfach nur süchtig nach sinnfreier Agitation?

(04-11-2015, 11:24)dersozialarbeite schrieb: Nun reagiert sie seid einigen Tagen auf gar nix - Anrufe, sms usw. - mehr zwecks Umgangstermin. Wie sollte ich da bestenfalls reagieren? Direkt zum Anwalt, oder Umgangsregelung beim Gericht beantragen? Was währe hier der erste Schritt?

Eigentlich sollte man zunächst das Jugendamt anrufen, um zu dokumentieren, dass man sich um eine außergerichtliche Lösung bemüht.

Allerdings nicht zuviel Zeit verstreichen lassen. Wenn absehbar ist, dass keine Lösung zustande kommt, bleibt Dir nur der Ganz zum Familiengericht.
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#57
Sollte ich zum Ja einen Zeugen mitnehmen? Habe mit denen sehr schlechte Erfahrungen. Alter Standard Vater gegener 100% auf Seite der Mutter.
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#58
(04-11-2015, 13:52)dersozialarbeite schrieb: Sollte ich zum Ja einen Zeugen mitnehmen? Habe mit denen sehr schlechte Erfahrungen. Alter Standard Vater gegener 100% auf Seite der Mutter.

Ich würde es schriftlich machen. Einen Umgangsvorschlag hinschicken mit der Bitte um Vermittlung und dem Hinweis, dass Du die Mutter nicht erreichen kannst.
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#59
Okay so mache ich es. Danke!
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#60
Ok, ich wusste das mit dem fehlenden Umgangsbeschluss nicht. Aber ich schreibe bewusst vermutlich. Kreidekreismütter agieren nicht fair, auf alle Fälle.
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#61
Ich hatte das auch so verstanden, danke auch Dir!
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#62
Mich wundert nur, wenn du beim JA immer wieder mal erreicht hast, dass die den Knaben rausrückt, worauf das beruht.
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#63
Ganz einfach! Niemand darf ihr - wenn auch respektvoll - die Meinung sagen. Dann dreht SIE durch. Es ging darum, dass mein Onkel gestorben ist und nur Schulden vererbt hat. Ich konnte das Erbe nicht für ihn ausschlagen, da ich kein Sorgerecht usw. Habe.

Also muss SIE das machen. Bei so etwas kann man sich auf Sie grundsätzlich nicht verlassen auch wenn es um Ihren Sohn geht. Es sind dann ja immer die anderen Schuld. Ich habe ihr schon alles vorbereitet und vorgeschrieben und per Einschreiben zugesandt. Sie hat es verpatzt und noch nicht mal den Brief von der Post geholt und es schlichtweg verschlampt.

Aber anstatt das zu zugeben, hat sie mich angemacht, ich hätte ihr ja sagen können dass ich den Brief abgeschickt habe, bla bla...

Jedoch habe ich sie vorher 2 mal darauf angesprochen und ihr per WhatsApp Bescheid gegeben. Sie weiss natürlich mal wieder nix.

Ergebnis ist dass mein Sohn vielleicht 7000 € Schulden erbt.

Da musste ich mal, - wo ich so oft [Unterschreitung des Mindestniveaus] halte - einmal (ich bin noch so blöd respektvoll) ihr in dir Tüte pusten.

Ergebnis = Kontakt abgebrochen, keine Reaktion auf gar nix mehr.......

Ich war bisher 1 mal beim JA und wir habrn mündlich die 14 tägigen Umgangs WE besprochen.

Jetzt hab ich mal echt genug und will zeitig reagieren!
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#64
So JA hat sich schnell gemeldet schickt mir nen Termin zu. Im Sinne der Lösungsorientierten Gesprächsführung werde ich lediglich über das Umgangsrecht ohne Vorwürfe gegen die KM reden.
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#65
Hallo, hier mal eine kleine Rückmeldung zu meinem JA Termin.

Die Mutter hat die ganze Zeit versucht gegen mich zu wettern und ordentlich Geschichten ausgepackt. Ich hingegen hab keine der Dinge kommentiert, sondern darauf verwiesen, dass ich lediglich wegen der Umgangsregelung hier bin und sonst nix anderes. Irgendwann wurde es der JA Mitarbeiterin zu bunt und sie hat die Mutter mitten im Satz unterbrochen und darauf hingewiesen, dass es jahrelang einen regelmäßigen Kontakt vom Vater zum Sohn gibt und dieser aufrecht erhalten werden soll. Sie wollte eigentlich gar keinen Umgang mehr für mich, worauf die JA Tante sagte, dass ich auch gerichtlich dagegen vor gehen könnte und damit wohl auch durch kommen würde.

Daraufhin hat die Mutter sich darauf eingelassen und es findet weiterhin Kontakt wie vorher immer statt.

Desweiteren hat die Frau vom Jugendamt erwähnt, dass sie der Mutter Hilfe anbietet, da ihre Überforderung sehr deutlich sichtbar ist. Das hat die Mutter natürlich ausgeschlagen, bzw. gesagt sie würde sich diesbezüglich noch einmal melden. Was sie natürlich nicht tun wird.

Also alles schriftlich fest gehalten. Mal sehen wann sie wieder mit dem nächsten Boykott anfängt. Aber erst mal Juhuuuu.....
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#66
passt doch!

wenns dir finanziell paßt, lass dir das protokoll geben, such einen familienanwalt, lass ein schreiben ans FG VORBEREITEN, dann im
ersten fall u-boykott - bombs release! - mit cc ans JA.

die mütter kriegen vorm FG immer öfters eins auf dach, das geht bis hin zur übertragung des ABR auf vater, wenn die situation
paßt! also bereite dich irgendwie drauf vor!

si vis pacem - parabellum!

bb
netlover
mit der fehlenden shittaste...
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#67
Bekommt ihr vom Jugendamt ein Protokoll?
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#68
wird bei einem Sorgerechtstreit immer automatisch das Kind ab 3 Jahre in der Verhandlung angehört?
KM hat auf Antrag reagiert und übelste anwältinnenverdreherei und Lügerei fabriziert in Form eines Schreibens, welches mich als den schlechtesten Vater der Welt darstellt.
nun bin ich natürlich der böse, da ich das arme Kind vor Gericht zerre, was ja letztendlich nur geschieht, weil die Dame nicht möchte, dass ihr ins Leben gefuscht wird. statt ihre eigenen egoistischen Befindlichkeiten außen vor zu lassen, sich somit ehrlich zu gestehen, dass es dem Kindeswohl nicht widerspricht, wenn Mama sowie Papa am Wohlbefinden des Kindes teilhaben, zerrt sie es letztendlich vor Gericht. der Vater setzt nun alles in Gänge um den Kind dieses zu ersparen, indem er ein letztes Mal an die Vernunft appelliert und gemeinsame Gespräche beim JA sucht, die die Mutter aber ablehnt.
durch das GSR möchte der Vater mehr Fairness in Gesprächen mit der Mutter bringen, akteneinsicht haben, an wichtigen Dingen im Leben des Kindes mitentscheiden, eventuelle obsorgeverfahren dem Kind ersparen wenn etwas passieren würde und später einfach dem Kind antworten können, dass er alles versucht hat, um möglichst immer für das Kind da zu sein.
wie läuft so eine Verhandlung ab für ein so ein kleines Kind? ich finde das furchtbar.
Gruß
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#69
Ob die Anhörung von Kindern ab drei Jahren einem Automatismus unterliegt, kann ich nicht beurteilen.
Ich tendiere aber zu "Nein". Es muß hier wohl eine Notwendigkeit geben, den Willen des Kindes zu erforschen.
Als Kind war ich wegen der Streitigkeiten meiner Eltern schon so oft bei Gericht anwesend, daß ich die Mitarbeiter der Geschäftsstelle schon fast alle mit Vornamen kannte. Also, du mußt dir da keine Sorgen machen. Es gibt keine mittelalterlichen Kreuzverhöre für Kinder. Die werden da absolut altersgerecht angefaßt. Furchtbar ist, was die Eltern daraus machen. Es hängt also maßgeblich von der Atmospähre ab, welche die Eltern zu so einem Termin (und auch danach) schaffen. Und natürlich auch ein klein wenig vom Einfühlungsvermögen der Person, die das Kind "anhört". Also, bei uns war das alles immer ganz entspannt. Von uns wurde auch nie verlangt, jemanden in die Pfanne zu hauen. Weder von den Eltern, noch von der befragenden Person. Die Verhandlung wird für ein Kind in dem Alter wahrscheinlich nervtötend und langweilig ablaufen. Ist quasi wie im Wartezimmer beim Arzt, bis du endlich dran bist.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#70
(02-12-2015, 02:14)Panum schrieb: wie läuft so eine Verhandlung ab für ein so ein kleines Kind? ich finde das furchtbar.
Gruß

In meinem Fall wartete mein Kind umlagert von drei Personen - Mutter, Halbschwester, Freund der Kindsmutter und Anwalt - einige Meter weit weg vom Gerichtssaal. Deshalb weit weg, weil ihm Mami bis zuletzte zuredete. Irgendwann gingen wir dann in den Gerichtssaal und der Kleine blieb zusammen mit der Halbschwester und dem Freund der Kindsmutter draußen stehen. Irgendwann forderte uns der Richter auf rauszugehen, weil er jetzt meinen Sohn befragen wolle. Schnurstracks ist die Mutter zu ihm rausgerannt und redete ihm weiterhin zu. Der Richter ist dann wenige Minuten später genervt raus, weil niemand zu ihm in den Gerichtssaal kam und draußen bemerkte er wortwörlich "Oh der Kleine wird schon massiv beeinflusst von den ihn Umringenden." Daraufhin führte die Kindsmutter wie eine Gefängniswärterin meinen Sohn in den Gerichtssaal. Später berichtete der Richter, was mein Sohn sagte. Nun, eigentlich sagte mein Sohn genau das, was die Kindsmutter von ihm verlangte. Während der Richer berichtete, grinste die Kindsmutter vor sich hin. Wunder oder Loyalität darf man hier also keine bzw. nicht vom Kind erwarten. Gut war, dass er wenigstens sagte, dass es ihm bei mir eigentlich immer gut gefiel. Man muss allerdings fairerweise auch dazu sagen, dass mich mein Sohn zuvor fast 1,5 Monate nicht sah. Was aber durchaus nicht selten ist, wenn der Umgang boykottiert wird. Der Richter bemerkte, dass der Umgang nicht eingeschränkt wird, weil mir 1. der Umgang zusteht und 2. mein Sohn stark beeinflusst ist. Der gegnerische Anwalt zitierte dann ein Urteil, worin es hieß, dass auch der manipulierte Wille eines Kindes relevant sei, wenn das Kind diesen Willen als seinen eigenen Willen übernommen hat. Schlussendlich wurde dann der Umgang sogar noch erweitert, weil Umgang direkt nach Schulschluss stattfindet. Aber Wahnsinn was da bei so einer Verhandlung abgeht. Selbst der Richter kam mir dieses Mal gegen den aggressiv vorgehenden gegnerischen Anwalt, welcher von dem Richter sogar ermahnt werden musste, machtlos vor.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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