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in den Fängen der Helfer, Missbrauchsvorwurf, wie weiter? (Teil I)
#26
Abend!


(28-10-2015, 11:16)p__ schrieb: Die Gutsherrinn ist eben auch abhängig von der Leistung des Knechts.

Ja.
Interessanterweise waren die einzigen 2 Tage, an denen ich während der letzten Monate 'zusätzlich' Kontakt zum Kind hatte, während der Phase des KiGa-Streikes letztes Frühjahr.
Is halt ein bisschen wenig.

(28-10-2015, 11:16)p__ schrieb: Was, wenn du Interesse, Geld, Vorhandensein deinerseits zurückfährst?

Bittsteller- und sonstige Mails laufen seit Wochen nicht mehr.
Geld lässt sich aktuell nicht weiter zurückfahren.
Und aus taktischen Gründen auf nur eine Stunde mit meinem Kind zu verzichten - dazu bin ich (momentan noch) nicht hart genug.


LG, Nick
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#27
(28-10-2015, 22:25)zeitgenosse schrieb: Das ist ausreichend, um die Beziehung zu halten.

- erinnert mich an die Diskussionen, die ich mit meinem Ex-Stiefsohn hatte, was seine Noten anging: 'Wieso, was hast Du denn, Vierer ist doch 'ausreichend'? ' :-)
- Jetzt steht er da, nach'm Abi, mit ner riesengrossen 3 vor'm Komma, und merkt, dass einige der Fächer, die er sich so gedacht hat, nicht gehen.

Die Worte 'ausreichend' und 'halten' reichen mir halt nicht, dem Kind auch nicht, die fragt halt keiner.



(28-10-2015, 22:25)zeitgenosse schrieb: WENN NUR VON DER GESCHICHTE GEREDET WIRD.

War heute beim Familienanwalt. Der meint: die hören das 10x die Woche.



(28-10-2015, 22:25)zeitgenosse schrieb: Es kann ja nicht sein, dass du bei seiner Entsorgung an vorderster Front mitgeholfen hast und es dabei bleibt.

Ich habe nur insofern an seiner Entsorgung an vorderster Front mitgeholfen, als dass ich mich als Exit-Strategie zur Verfügung gestellt habe. Später kam raus, dass deren 'Endphase' wohl auch recht heftig, auch gewalttätig war.
Später habe ich mich bei 'Umgang' etc ziemlich rausgehalten, im Gegenteil: mir taten die Mädels oft leid, ich hab die ein paar Mal zu ihrem Papa gefahren, als Mutti meinte, sie sollen die S-Bahn nehmen.
Wo ich mit denen Ärger hatte, waren in Bereichen, wo sie mir auf die Zehen gestiegen sind, oder wo Mutti meinte, ich soll das mal machen.
Sie haben noch Kontakt. Hatten sie ja die ganzen Jahre. Aber eben limitiert: Standardumgang.
Aber: Ja.


LG, Nick

(27-10-2015, 22:11)the notorious iglu schrieb: Dir scheint allerdings das nötige Mindset abzugehen.

Ja. Ich muss mich ändern, und zwar in eine Richtung, die mir gar nicht so gefällt.


(27-10-2015, 22:11)the notorious iglu schrieb: Der schwebende Missbrauchsvorwurf ist verspielt. Der sticht nicht mehr.

Meinte heute Herr Familienanwalt ebenfalls.

Die Sache mit 'Selbstanzeige wg sexuellen Missbrauchs' hatte ich ebenfalls angesprochen. - 'heroischer Quatsch' waren die Worte. (Sorry Austriake)

(27-10-2015, 22:11)the notorious iglu schrieb: Und Standardumgang inkl. Ferien usw. bekommt man in der Regel vor jedem Gericht.

Ich habe ja noch nicht einmal das.
Wie beschrieben, ging dem letzten Urlaub im August ein wochenlanges Gezerre voraus, bei mir in der Abteilung ist demnächst Urlaubsbesprechung, was soll ich denen sagen: 'Keine Ahnung, mal schaun, wie Mutti drauf ist?'

(27-10-2015, 22:11)the notorious iglu schrieb: Zu kämpfen ist keine Frage von richtig oder falsch sondern eine Frage der Entscheidung.

Ja, aber die Entscheidung muss basieren auf möglichst umfangreichen Infos.

Ich habe einen grossen Vorteil, war heute auch Thema bei Herrn Familienanwalt: Die Ex dürfte in diesem Winter mit dem Studium fertig werden (durch das ich sie gefüttert habe).
Da stehen viele Dinge an: Abschlussarbeit, Staatsexamen...


LG, Nick
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#28
(29-10-2015, 00:10)bio schrieb: Nick, hast Du diese Geschichte nicht schon mal erzählt? Unter welchem Pseudo?


Nö, bin neu hier.

Interessiere mich aber brennend für Infos über ähnlich gelagerte Fälle.

Links?


LG, Nick
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#29
Ja wenn der Familienanwalt das auch sagt, dass das keine Rolle spielt, dass die das 10 x die Woche hören, dass du Ferien zugesprochen bekomment würdest vom Gericht, dass es jetzt nur um das "mindset" gehen würde, und darum, die Eier aus dem Sack zu holen .....

Dann wünsche ich mal viel Erfolg und hoffe sehr für dich, dass du nicht - wie so viele andere - später ohne Kohle, ohne Umgang, ohne Nerven, ohne Job ... dastehst, weil die Exe sich an keines der Urteile, die du vielleicht für viel Geld erwirkt hast, halten wird ....

Auch hoffe ich, dass du für diesen nicht unwahrscheinlichen Fall schon etwas Überzeugendes im Kopf haben wirst, was du dann später deinem Kind sagen kannst, wenn du dann noch überhaupt Kontakt zu ihr haben wirst.
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#30
(29-10-2015, 01:23)Nick schrieb: Ja, aber die Entscheidung muss basieren auf möglichst umfangreichen Infos.

Nö, du leierst das Verfahren an oder lässt es bleiben. Da sind wir wieder beim Mindset und bei den Entscheidungen. Das Wesentliche ist klar und geklärt.

Die Entscheidung wird dir niemand abnehmen, die musst du schon selbst treffen. Von mir kannst du mitnehmen, dass die Sache nicht so düster ist, wie du es selbst siehst und wie manche andere es hier sehen. Wie es hinterher ausgeht weiß vorher niemand. Da kann alles und nichts passieren. Unter normalen Umständen solltest du alllerdings vor Gericht schon bekommen was du willst. Wie die Mutter dann darauf reagiert, ist wiederum ein anderes Feld.

Entweder du machst dich frei von der Leine, die dir die KM umgelegt hat oder du tanzt weiter nach ihrer Pfeife. Das ist die grundlegende Entscheidung. Nicht mehr und nicht weniger. Weitere Informationen und Sichtweisen ändern hier gar nichts. Die helfen dir nur dabei, dich im Kreis zu drehen und dich nicht zu entscheiden. Setz dir selbst eine Frist, bis wann du dich entschieden haben willst!
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#31
(29-10-2015, 01:07)Nick schrieb: Geld lässt sich aktuell nicht weiter zurückfahren.

Wenn sie ihre Examen macht, Stress und Sorgen also höher sind, könnte das richtige Zeitpunkt sein, wieder Geld zu bieten.
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#32
Foristi,

eine kurze Frage zum Umgang mit Kind, wie weiter oben bereits einmal angefragt - Druck rausnehmen, aber wie?

Letzthin, auf der morgendlichen Fahrt zum KiGa, im Zusammenhang mit 'Arbeiten gehen, damit Geld für Miete da ist', meint Kind zu mir: 'Die Mama hat ganz wenig Geld, wieso gibst Du der Mama kein Geld?

Meine Nachfrage: 'Hat Dir das die Mama gesagt, dass ich ihr kein Geld gebe?' - wird bejaht.


Ich dachte, ich höre nicht recht. Die Schmierenkomödie nimmt ihren geradezu klassischen Verlauf.

Ich habe mich mehr oder weniger aus der Bredouille gewurschtelt mit: 'Ich gebe ihr schon Geld, aber sie meint, es ist nicht genug'.... 'Ich werde versuchen, Dir das zu erklären, wenn Du grösser bist'

Wie geht Ihr mit so etwas um? Was sagt man da?



LG,

Nick
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#33
Beim Spielen Sohn (7 Jahre alt): "...der soll endlich mit der Kohle rüberkommen"
Ich "Aber so sprichst Du doch sonst nicht. Wo hast Du denn sowas gehört?"
Sohn: "Das sagt Mama immer..."

Kaum eine Mutter ist wohl in der Lage, anzuerkennen, dass sie "genug" Unterhalt bekommt. Meine Ex hat auch ein Dauerthema daraus gemacht. Ich habe Sohnemann dann gesagt, dass das die Eltern zu klären haben und er dabei sowieso nichts beitragen kann. Danach war Ruhe.
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#34
"Mama sagt, du hast für diesen Monat noch nicht gezahlt."
"Mama hat gesagt, ich bin jetzt viel öfter bei dir als bei ihr."
"Mama hat gesagt, ich lebe ab jetzt bei dir." (nach der damaligen Umgangserweiterung)
"Mama hat gesagt, wenn du mich lieb hast, wirst du mich sofort zurückfahren, wenn ich das möchte."
"Mama hat mir aufgezählt, wer alles bei der Einschulung dabei sein soll. Du bist nicht dabei."
"Mama hat gesagt, niemand kann mich zwingen. Auch der Richter nicht."
"Mama hat gesagt, dass die Ferien bei dir jetzt sehr lange sind und ich sie dann nicht mehr sehen werde. Deshalb habe ich geweint."
"Mama hat gesagt, du hast ihr Auto kaputt gemacht."
"Mama hat gesagt, ich bin ein kleines Arschlo... und du ein großes."
"Mama hat gesagt, dass ich ab jetzt alles selbst bestimmen darf."
"Mama hat gesagt, dass du mit dem Richter das einfach ausgemacht hast, ohne mich zu fragen."
uvm.

Damit umgehen? Das ist sehr schwierig. So einer Frau gehört sofort das Sorgerecht entzogen. Aber in diesem Familienunrechtsstaat wartet man stattdessen lieber ab, bis die Kinder kaputt sind. Ich schaue mittlerweile meinen Sohn nur noch an und lache, wenn er mit irgendwelchen Geschichten von seiner Mutter daherkommt. Letztens habe ich zu ihm gesagt, dass ihm seine Mutter Flöhe in den Kopf setzt und ich davon nichts mehr hören möchte. Und er nicht für seine Mutter verantwortlich ist, sie sich an mich wenden soll, wenn sie was will. Leider bin ich auch kein Psychologe, um das alles kompensieren zu können.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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