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Abzocken nach Samenspende
#1
Meine Geschichte verläuft schon über einige Jahre, in denen ich u.a. auch hier mitlese und mir Anregungen hole, wie ich vorgehen kann, um das Naheliegenste zu erreichen, was mir verwehrt bleibt.

Gemeinsam mit meiner Frau sind wir eine kleine Familie mit zwei Kindern, sind glücklich und kommen mit unserem Alltag auf bescheidenem Niveau ganz gut zurecht. Schon bevor wir uns kennengelernt haben, war ich als Samenspender aktiv und bin es bis heute. Das hat nicht nur etwas mit dem finanziellen Aspekt zu tun, sondern auch mit meiner Überzeugung, dass es Kinder dort geben sollte, wo man sie sich wünscht.

Eine dieser so begünstigten Mütter, die bereits ein Kind hatte, wollte sich jedoch nicht an den vereinbarten Verzicht halten und statt Dankbarkeit legte sie es darauf an, die Behörden zu instrumentalisieren. Da Sie eigentlich wusste, dass es bei mir nichts zu holen gibt, kann ich ihr nur andere Gründe für dieses Vorgehen unterstellen.
Nach der Geburt des Kindes war ich noch einmal dort und hatte es auf dem Arm um es auf dieser Welt zu begrüßen. Weiteren Kontakt hat es danach nie gegeben. Allerdings habe ich mich von ihr überreden lassen, die Vaterschaft anzuerkennen. Ich dachte und denke bis heute, dass es für das Kind besser ist, zu wissen wer der biologische Vater anstatt sich später irgendetwas von der Mutter erzählen zu lassen und da ich nicht zu einem Vaterschaftstest verpflichtet werden wollte, konnte ich die Vaterschaft auch gleich anerkennen.
Schon während der Schwangerschaft hatte sie einen Lebensgefährten gefunden, mit dem sie dann auch zusammen lebte - ich gönnte es ihr und wünschte ihnen alles Gute.

Wenige Wochen danach kam zu meiner Überraschung, die Aufforderung der Mutter ich solle jetzt Unterhalt zahlen. Da sie zu dieser Zeit ALG2 bekam, hat sich auch noch das Jobcenter dafür stark gemacht, dass ich die Unterhaltskosten während der Schwangerschaft und den genehmigten Mehrbedarf zu tragen habe. Wären wir ein Paar gewesen, hätte niemand diese Forderung gestellt und das Jobcenter hätte wesentlich mehr Sozialleistungen zahlen müssen. So aber gab Sie vor mit den beiden Kindern allein zu leben und kassierte.
Kurz danach zogen sie in eine andere Stadt und mit Hilfe des Jugendamtes erwirkte Sie einen Unterhaltstitel, der fast die Hälfte meines Einkommens aus einem Minijob ausmacht. Da mein Einkommen unterhalb des Selbstbehalts liegt, konnte da selbstverständlich nie gezahlt werden. Es gab noch zwei kleine Steuerrückzahlungen, die sofort einbehalten wurden, obwohl auch mit diesen, mein Selbstbehalt nicht überschritten wäre. An mehr war nicht zu denken.

Über die Jahre gestalte sich daraus ein sehr intensiver Schriftwechsel mit Jugendämtern und Gerichten. Die formalen Mängel des Unterhaltstitels und meinen persönlichen Mangelfall nehme ich zum Anlass, diesen nicht anzuerkennen und wehre mich vor allem mit Zwangsvollstreckungsabwehrklage gegen die Durchsetzung. Das ist zwar nicht erfolgreich, führt aber immer neue Auswüchse des deutschen Rechts zu Tage. Prozesskostenhilfe bleibt mir regelmäßig verwehrt, da von vornherein keine Erfolgsaussichten bestehen würden. Anträge werden abgewiesen, weil mir natürlich keine anwaltliche Vertretung zur Verfügung steht. Gehe ich dagegen vor, scheint das aber wiederum niemanden zu stören und es entstehen weitere Beschlüsse, für die natürlich auch Gerichtskosten berechnet werden. Jede Handlung der Behörden und deren Vollstrecker führt von meiner Seite wiederum zu ein bis zwei Rechtsmitteln gegen genau diese, so dass wir mittlerweile bei über 50 gerichtlichen Beschlüssen über alle Instanzen sind.
Die Regelungen aus den jeweiligen Landeshaushaltsordnungen, wie mit solch uneinbringbaren "Ansprüchen" umzugehen ist, werden großzügig ignoriert und BGH-Entscheidungen, die bestimmte Details komplett anders regeln, bleiben unerklärt unberücksichtigt. Petitionen an die Parlamente werden zwar bearbeitet, doch die nachweislich falsche Darstellung der Behördenseite führt zu einem Abschluss des Verfahrens - ergebnislos.

Da kein Geld floss, gab es von der Kindsmutter dann auch  noch eine Strafanzeige wegen unterlassener Unterhaltsleistung. Die Behörden haben dabei sehr akribisch und monatelang gegen mich ermittelt. Da mein Mangelfall jedoch so offensichtlich ist, hat das Gericht die Anklage gar nicht erst zur Verhandlung zugelassen, wonach kein Unterhaltspflicht besteht, was umso bedauerlicher ist, da auch die vermeidbaren Ermittlungen und die Kosten meines Verteidigers dem Staat zur Last gefallen sind. Meine Gegenanzeige gegen die Kindsmutter wegen Betrugs wurde allerdings gar nicht weiter verfolgt... 

Mir ist es inzwischen eigentlich vollkommen gleichgültig, wie das alles weitergeht. Die angedrohte Beugehaft, um die eidesstattliche Erklärung zu erwirken, trete ich sicherlich auch an, ohne dass ich mich dadurch zu etwas zwingen lasse, was meiner Ansicht nach, einen absurden und unrechtmäßigen Pseudo-Anspruch akzeptieren würde. Was ich jedoch nicht verstehe, ist dieses sture festhalten an einem deutlich erkennbar aussichtslosen Unterfangen, bei dem das Kosten-Nutzen-Verhältnis wohl selbst dann nicht stimmen würde, wenn alle deutschen Richter zum Mindestlohn arbeiten würden. Mein Eindruck ist, es geht hier einfach nur um Schikane, um das überholte Verständnis aufrecht zu erhalten: Mütter kassieren, Väter zahlen, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf.
Den Glauben an den Rechtsstaat habe ich schon längst verloren, auch wenn es vielleicht durch die ein oder andere Konstruktion rechtsstaatlich sein mag. Gerecht ist es ganz sicher nicht.
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#2
Sorry, aber ich habe nicht das geringste Mitleid mit Dir!

Du betrügst die Kinder um die Kenntnis ihres Vaters und für ein derart gewissenloses Verhalten fehlt mir jegliches Verständnis!

Im Interesse der Kinder, die Du betrügst und betrogen hast, wäre es gut gewesen, eine solche KM wäre viel früher aufgetaucht. Vielleicht hättest Du dann mit diesem Treiben aufgehört.

Simon II
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#3
@Simon
Danke für Deinen Kommentar. Ich glaube das ist missverständlich, denn ich verstehe nicht, wie ich die Kinder betrügen würde?
Gerade dadurch dass ich die Vaterschaft anerkannt habe, ist sichergestellt dass mein Name in der Geburtsurkunde steht (anstatt "unbekannt") und das Kind weiß, wer ich bin, egal was die Mutter ihm erzählt.
Bei kinderlosen Paaren, entscheiden die Eltern - die der Samenspende zugestimmt haben - ob sie dem Kind von seiner Herkunft erzählen.
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#4
Samenspenden sind für mich moralisch komplett verwerflich. Sry, aber das ist dann wohl dein Berufsrisiko. Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie man einfach den eigenen Samen in eine Frau spritzen kann (oder auch in einen Plastikbecher) ohne anschileßend das eigene Kind großziehen bzw. im Leben begleiten zu wollen. Ich wollte meinen beiden Kindern sehr gern ein Vater sein, wurde aber 1x noch während der Schwangerschaft entsorgt und ein anderes mal trotz gemeinsamen Kind betrogen. Trotzdem habe ich mich umgehend auf meine Vaterschaft konzentriert und habe ihr verziehen, dass sie mit einem anderen Kontakt hatte, nur wollte ich körperlich nichts mehr mit ihr haben. Fokus rein auf's Kind, was sie aber nicht wollte, weil sie dann zu kurz käme. Also Trennung und volle Konzentration auf's Kind, was ihr aber dann auch nicht passte.
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#5
(26-03-2018, 12:54)Simon ii schrieb: Du betrügst die Kinder um die Kenntnis ihres Vaters und für ein derart gewissenloses Verhalten fehlt mir jegliches Verständnis!

Aber er hat die Vaterschaft doch anerkannt. Huh  Hast du das nicht gelesen?

Zitat:Allerdings habe ich mich von ihr überreden lassen, die Vaterschaft anzuerkennen. Ich dachte und denke bis heute, dass es für das Kind besser ist, zu wissen wer der biologische Vater anstatt sich später irgendetwas von der Mutter erzählen zu lassen und da ich nicht zu einem Vaterschaftstest verpflichtet werden wollte, konnte ich die Vaterschaft auch gleich anerkennen.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#6
Das war keine Samenspende, sondern bewusste und planvolle Zeugung eines bzw. mehrerer Kinder mit dem kleinen und rechtlich völlig irrelevanten Detail, dass der Schniedel im heissen Moment nicht direkt am Muttermund war. "Samenspende" bedeutet im Sprachgebrauch aber eine heterologe oder donogene Insemination, künstliche Befruchtung. Da kann die Mutter sich gar nicht an den Spender wenden. Erst sehr viel später das Kind.

Was jetzt passiert ist, war logisch, ist rechtlich nicht anzugreifen, war zu erwarten und praktisch zwangsläufig. Jeder Sozialleistungsbezug führt zum Rückgriff, die Folgen sind allgemein bekannt. Das dürfte dich kaum überrascht haben, es kam wie es kommen musste. Und exakt so lief es auch in deinem Fall.

Zitat:Was ich jedoch nicht verstehe, ist dieses sture festhalten an einem deutlich erkennbar aussichtslosen Unterfangen, bei dem das Kosten-Nutzen-Verhältnis wohl selbst dann nicht stimmen würde, wenn alle deutschen Richter zum Mindestlohn arbeiten würden. Mein Eindruck ist, es geht hier einfach nur um Schikane, um das überholte Verständnis aufrecht zu erhalten

Die Motivation ist das millionenfach angewendete Recht, das übergegangene Ansprüche eintreibt. Und die Motivation für dieses Recht ist es, Sozialleistungen des Staats zu sparen. Das sollte nicht überraschen, so ist das ausnahmslos überall auf der Welt, wo es Sozialleistungen gibt. Danach wird nach Schema F vorgegangen: Titel erzwingen, Vollstreckungsversuche, Strafanzeige, bei zweckloser Vollstreckung die Vermögensauskunft erzwingen.

Uneintreibbarkeit des Geldes blockiert natürlich nicht die Versuche, es trotzdem zu tun. Das wird auch nicht aufhören, Du könntest ja mal zu Geld kommen. Vielleicht mal eine Erbschaft. Vielleicht fährt dir mal jemand das Bein ab und du kassierst ein hohes Schmerzensgeld. Vielleicht, vielleicht.

Aber so wie ich deine Geschichte sehe, hast du dich schon sehr früh mittels der Taktik "arm bleiben" in eine kaum angreifbare Position gesetzt. Also ist es eigentlich egal, was du jetzt machst. Die Vermögensauskunft kannst du auch abgeben, spielt keine Rolle. In ein paar Jahren wird sie wahrscheinlich sowieso abgeschafft, von dir sind längst viel mehr Daten verfügbar wie du selbst vorzeigen kannst und die Behördenauskünfte werden ständig erweitert. Da erübrigen sich direkte Fragen an den Delinquenten. Liegt schon alles vor.
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#7
(26-03-2018, 13:21)RitterSport schrieb: Gerade dadurch dass ich die Vaterschaft anerkannt habe, ist sichergestellt dass mein Name in der Geburtsurkunde steht (anstatt "unbekannt") und das Kind weiß, wer ich bin, egal was die Mutter ihm erzählt.

Wenn ich Deinen Post (jetzt) richtig gelesen habe, hast Du bei diesem einen Kind die Vaterschaft anerkannt (was in Ordnung wäre und ich tatsächlich überlesen hatte) und bei anderen nicht?

Simon II
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#8
facepalm^10
a) Für die paar Kröten, die eine Samenspende einbringt ein 150.000,- plus Risiko eingehen.
b) Dem entstandenen Kind von vorn herein den Vater entziehen und das auch noch aktiv von deiner Seite aus.

Sofort Termin für Vasektomie vereinbaren, damit du nicht noch mehr Schaden anrichtest.
Weiterer Beitrag [ZENSIERT]
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#9
Mir ist schon klar, dass es auf einer Seite wie dieser, viele Väter gibt, den es über die finanzielle Belastung hinaus, vor allem auch um das Kind und den Umgang mit ihm geht. Und dass Samenspenden von einigen als moralisch verwerflich eingestuft werden, ist mir auch nicht neu. Ich habe hier auch nicht geschrieben, weil ich mir Mitleid wünsche, weil eine der vielen Samenspenden, nicht bei den sonst sehr dankbaren Eltern angekommen ist, für die es der einzige (und oft letzte) Weg war, ihre Wunschfamilie zu gründen.

Aufgrund der Webseite und auch dieses Forums gehe ich immer noch davon aus, dass es - unabhängig von der Ausgangssituation - einen gemeinsamen Wunsch und Ziel gibt, sich mit einem offensichtlich ungerechten, politisch motivierten System auseinander zu setzen, das sich zwar den Schutz der Familie auf die Fahnen geschrieben hat, aber deren Zerstörung tatkräftig voran betreibt. Vieles von dem was p__ schrieb, ist vermutlich zutreffend, aber ist das sinnvoll, zielführend oder hilfreich? Ich habe da so meine Zweifel und verstehe nicht, wie ein Apparat mit gehörigem Aufwand diesen ganzen ZIrkus vorantreibt, wegen einer Forderung, die letztlich weit geringer war, als der ganze nachfolgende Aufwand.
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#10
(27-03-2018, 09:46)RitterSport schrieb: Ich habe da so meine Zweifel und verstehe nicht, wie ein Apparat mit gehörigem Aufwand diesen ganzen ZIrkus vorantreibt, wegen einer Forderung, die letztlich weit geringer war, als der ganze nachfolgende Aufwand.

Der Treppenwitz ist, daß das eigentlich niemand versteht, es ist staatsökonomischer Nonsens. Trotzdem ist es Realität. Das ist gelebte Existenzvernichtung an
den Leistungsträgern der Gesellschaft. Da wird der Schuldner schon fast auf den Kopf gestellt, damit vielleicht wenigstens ein paar Münzen aus der Hosentasche fallen und die Steine seines Vorgartens umgedreht, weil da ein Vermögen versteckt sein könnte. "Da muß doch irgendetwas sein, muß! Muß! Muß!".
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#11
(27-03-2018, 09:46)RitterSport schrieb: Ich habe da so meine Zweifel und verstehe nicht, wie ein Apparat mit gehörigem Aufwand diesen ganzen ZIrkus vorantreibt, wegen einer Forderung, die letztlich weit geringer war, als der ganze nachfolgende Aufwand.

Wie sollens die Behörden anders machen? Mit den Akten in einem unbeobachteten Moment den Kamin von Schloss Bellevue anheizen und alles vergessen? Der Weg der Schulden ist bereits sehr kurz und effizient. Das geht schnell und ist einfach. Schon nach dem ersten Vollstreckungsversuch wirst du mittels erwähnter Vermögensauskunft einmal durchleuchtet und schon ist Ruhe. Danach sind neue Vollstreckungsversuche für einige Zeit blockiert. Du lebst wie vorher unter der Pfändungsgrenze, für dich ändert sich nicht viel, dein SCHUFA-Score war sicher auch vorher schon unten. Du warst doch auch vorher nicht reich?

Moralisch habe ich dich nicht kritisiert. Einerseits halte ich gelebte Vaterschaft in Einheit mit tatsächlicher Abstammung für wichtig, das von vornherein zu ignorieren hat definitiv keine wünschenswerten Folgen für Kinder. Andererseits ist das genau das, was Staat und Mütter uns permament vormachen: Weg mit dem Vater, wenns gerade opportun für die Mutter erscheint. Man kann jemand schlecht vorwerfen, er würde unmoralisch handeln, wenn die Maxime dieses Handelns gleichzeitig das Prinzip in Staat und Gesellschaft ist.

Der richtige Weg wäre, Männer bei reproduktiven Rechten gleich zu berechtigen. Der jetzige Zustand erlaubt unethisches Handeln immer dann, wenn es gerade persönlichen Gewinn bringt, egal was mit den Kindern passiert.
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#12
Ja, ich halte Dein Verhalten für "unethisch" - deinen Abkömmlingen gegenüber!

Andererseits ist das System so verkommen, dass es erst durch sichtbare Perversion zum Einsturz gebracht werden kann.

In der logischen Konsequenz kannst du ja ein Geschäftsmodell daraus machen:


www.schwanger-in-vier-monaten.com

Bestelle dir die Damen ein, ungeschützter Verkehr und 30 EUR Gebühr je Begattung.

Wenn Dame trotz wöchentlicher Besamung nicht schwanger ist, musst Du ihr halt die "Tätigkeitsvergütung" zurückerstatten.

So schaffst Du es aber sicher, 5 Kinder im Monat zu zeugen - macht 60 Kinder im Jahr - 300 Kinder in fünf Jahren.

Solche Fälle braucht das Land! Es kann gar nicht pervers genug zugehen.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#13
(27-03-2018, 10:32)p__ schrieb: Wie sollens die Behörden anders machen? Mit den Akten in einem unbeobachteten Moment den Kamin von Schloss Bellevue anheizen und alles vergessen? 

Eigentlich eine schöne Vorstellung...

Aber im Ernst: die Haushaltsordnungen diverser Bundesländer schreiben vor, was in so einem Fall zu tun ist:
Sofern die Kosten der Einziehung in keinem Verhältnis zum erwartbaren Erfolg stehen ist die Forderung niederzuschlagen bzw. wenn die Einziehung für den Schuldner eine besondere Härte darstellen würde, ist die Forderung zu erlassen.
In der Realität legen die aber schon für sich selbst fest, was eine besondere Härte wäre und das im Zweifel auch erst, wenn diese tatsächlich eingetreten ist. Und was das Kosten-Nutzen-Verhältnis betrifft, gibt es da wahrscheinlich auch eine ganz eigene Interpretation davon.
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#14
Der erwartbare Erfolg ist ein Prognose und Prognosen sind bekanntlich schwierig, weil sie die Zukunft betreffen ;-)

Ich weiss ja nicht, wie alt du bist und in welchem Umfeld, aber du könntest ja wie schon erwähnt doch noch zu einem Batzen Geld kommen. Bettlägrig, mittellos im Endstadium mit einer tödlichen Krankheit, ja, da könnte auf Vollstreckung verzichtet werden, aber in diesem Zustand scheinst du nicht zu sein.

Vielleicht passt es jemand nicht, dass du als Spermaschleuder fungierst und verfolgt die Ansprüch besonders gewissenhaft, um dich unter pädagogischen Druck zu setzen.
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#15
(29-03-2018, 18:22)p__ schrieb: Der erwartbare Erfolg ist ein Prognose und Prognosen sind bekanntlich schwierig, weil sie die Zukunft betreffen ;-)

Deswegen geht es bei Progosen bekanntlich um Wahrscheinlichkeiten. Natürlich kann man jetzt auf den Jackpot hoffen, aber die Wahrscheinlichkeit dafür, dürfte bekannt sein. Stattdessen klammert man sich an ein Beschäftigungsprogramm für Beamte...

Da dieses Verhalten aber auch auftritt, wenn ein Kind auf dem traditionellen Weg mit Paarbezug gezeugt wird, glaube ich nicht, dass es an den Umständen der Zeugung liegt. Und falls doch, wäre es hilfreich wenn dieser "jemand" sich bei mir meldet und seine Bedenken konkret äußert.
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#16
Aus welchem Grund soll die Wahrscheinlichkeit Null sein, dass mal was zu pfänden da ist? Oben habe ich ein Beispiel genannt. Ist dein Leben so geordnet-quantifizierbar wie im Beispiel, dass das berechenbar ist?
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#17
.... ich möchte mich hier auch mal als Betroffener, welcher als unfreiwilliger Samenspender fungiert hat und durch Kryokonservierung 4 Kinder gezeugt wurden, einklinken, soweit ich informiert ist das Gesetz bereits verabschiedet, dass Samenspender nicht zu Unterhalt verpflichtet werden können. Rechtskräftig Juli 2018..... im übrigen fehlt mir jegliches verständnis zur Samenspende, da ja jeder Samenspender im Normalfall eine rechtsbindende Unterschrift leisten muss....

Beste Grüße
Richy

.......https://www.kinderwunschberaterin.de/samenspenderregistergesetz-kommt-2018-samenspender-kein-rechtlicher-vater/
(Un)(d) Schuldig im Sinne der Anklage
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