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Umgangskosten und SGB II
Das ist überhaupt nicht nötig, weil fett und breit im Gesetz steht, wie mit Überzahlungen zu verfahren ist.
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Danke für den Hinweis. Ich halte das ja auch für bürokratischen Blödsinn und dann eine Aufrechnung mit 100% der lfd. Leistung sowieso.
Erwähnte ich eigentlich, das ich eine neue SB in der Leistungsabteilung habe?
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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Neue SB müssen immer mit Geduld, Gleichmut und liebevoller Strenge eingeritten werden.
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Zwischenzeitlich bin ich aus dem ganzen Papierberg etwas schlauer geworden. Es geht da zum Einen also nicht um eine Rückforderung oder Aufrechnung in Bezug auf die Heizkosten, sondern um eine Bedarfssenkung bei der KdU in der Zukunft. Insofern ist das aus dem §22 Abs. 3 SGBII nachvollziehbar.
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Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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Mit grossem Enthusiasmus und Fleiß habe ich nun meine Steuererklärung für 2015 gefertigt.
Mir fehlen zwar noch die Kindergeldidentifikationsnummern (von der Mutter habe ich dafür anscheinend wohl nur ein paar unlesbare Barcodenummern bekommen), aber den Alleinerziehendenentlastungsbetrag bekomme ich für letztes Jahr sowieso nicht.
JC hat mich schon Ende Januar aufgefordert, meine Steuererklärung einzureichen. Nach der Prognose der Steuersoftware dürfte der
Erstattungsbetrag wahrscheinlich erneut maximal für eine Mantaplatte reichen. Es ist wirklich kniffelig, wenn man so gar keine Werbungskosten hat.

Den nicht leistungsrelevanten Bagatellbetrag von weniger als 10 Euro für die Steuererstattung aus letztem Jahr hat das Jobcenter übrigens einfach so und kommentarlos einbehalten. Aktuell muß sich jetzt jemand vom Landkreis damit beschäftigen, den auf dem Sammelkonto der Kreiskasse wieder zu suchen.

In der Zwischenzeit habe ich gelernt, daß für vorläufige Bescheide das Monatsprinzip gilt, auch bei gerichtlichen Entscheidungen. Mir und den Kindern wurden im November per Bescheid wegen einer Heizkostenerstattung die Leistungen für den Monat Dezember komplett gestrichen. Da es dann Ende des Monats Dezember ausnahmsweise einmalige Einnahmen gab, darf ich die ausnahmsweise behalten (gehen in den Vermögensstamm über).
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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Ist es das was ihr wolltet?

http://www.tagesspiegel.de/politik/hartz...94242.html

Schön dabei ist, das wenn der Vater kein Hartz IV bezieht der Mutter, respektive dem Kind, das Geld abgezogen wird
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(24-06-2016, 20:11)Micha aus Bayern schrieb: Ist es das was ihr wolltet?

http://www.tagesspiegel.de/politik/hartz...94242.html

Ach, das ist doch gar nicht mehr aktuell...

http://www.tagesspiegel.de/politik/allei...86504.html

Für das, was das SPD geführte BMAS als nächstes dafür ausknobelt, kann ich nichts. Habe ich nicht gewählt.
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(24-06-2016, 20:11)Micha aus Bayern schrieb: Ist es das was ihr wolltet?

Wie @ST schon sagte: alter Kaffee und verlogene Frauentränen. 
Die Nahles ist ja schon wieder eingeknickt, bei der Wucht von djb, vamv und vafk (der das Lügengerücht 1:1 übernommen hat)

Aber grundsätzlich sollte es natürlich kein Geld für die "Alleinerziehung abwesender Kinder" geben. Ich bekomme auch keine "Prämie für fiktiv gezeugte Kinder". Und tote Rentner bekommen auch keine Sozialleistungen oder Rente. Alleinerziehung ist eh ein Auslaufmodell - die meisten (Trennungs-)Eltern sind Getrennterziehend zu unterschiedlichen Anteilen.

Tatsächlich will ich,
a) dass die Verbrauchsteile (also Regelsatzanteile Essen, Energie, etc) dorthin gezahlt werden, wo das Kind tatsächlich ist und BEIDE Haushalte die nicht teilbaren Regelsatzanteile (Miete-NK Kinderzimmer, Anschaffungen, Möbel, etc.) voll erhalten.
b) die volle Übernahme von Wohnkosten des Kindes bei beiden und evtl. Fahrtkosten (bei Bedürftigkeit) und
c) die Anwendung dieser Regelungen auch auf die normale Unterhaltsberechnung (Einbeziehung beider Elterneinkommen und Betreuungsanteile, Berechnung der Selbstbehalte nach SGBII+10%)

Vor c) hat die Frauenlobby am meisten Angst, dass grundgesetzliche Überlegungen ins Familienrecht kommen und ihre Ideologie von "überwiegenden Lebensmittelpunkt" (vulgo Kinderbesitz) ins Wanken kommt. An die Kinder denken die nicht.
# Familienrechtslogik: Wer arbeitet, verliert die Kinder. Wer alleinerziehend macht, kriegt alles. Wer Kindeswohl sagt, lügt #
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(24-06-2016, 20:11)Micha aus Bayern schrieb: Schön dabei ist, das wenn der Vater kein Hartz IV bezieht der Mutter, respektive dem Kind, das Geld abgezogen wird

Als Vater bekomme ich ja auch nicht Geld für die Tage, an denen mein Kind gar nicht bei mir ist. Warum wäre es im Umkehrschluss also so schlimm? Zumal es für Mutter nach aktuellem Stand der Dinge ja gar nicht soweit kommt. Der Vorschlag der Andrea aNahles war im Übrigen nicht darauf ausgerichtet Müttern etwas wegzunehmen sondern Väter und ihre Kinder zu diskriminieren und den Arbeitsaufwand für Jobcenter ganz einfach dadurch zu verringern, indem einfach kein Umgang mehr stattfindet, weil Mütter nun natürlich erst recht Probleme beim Vater-Kind-Umgang bereiten würden. Demzufolge also Vätern einen Fauxpas vorzuwerfen, wäre geradezu so, als wirft man Arbeitnehmern vor, dass ihnen die Buchhaltung aufgrund eines Gesetzes Steuern abzieht. Ist es das, was Ihr Arbeitnehmer wolltet? Die bisherige Regelung der Jobcenter war ja bereits völlig korrekt (und führt(e) schon zu genug Umgangsproblemen). Zumal die geplante - mittlerweile jedoch verworfene - Änderung eine noch größere Belastung der Jobcenter zum Regelfall gemacht hätte, da diese nun sogar prüfen hätten müssen, wie lange Kinder z.B. bei ihren Großeltern, Tanten und Onkeln, etc. sind. Da wären dann 9 von 10 Mütter zu potentiellen Betrügerinnen geworden. Ist es das, was die aNahles wollte?

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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(25-06-2016, 12:11)raid schrieb: Da wären dann 9 von 10 Mütter zu potentiellen Betrügerinnen geworden. Ist es das, was die aNahles wollte?
Ja, so spielt man die Leute (Vater und Mutter) gegeneinander aus. Es geht ja nicht darum das irgendwas geklärt ist, sondern mehr Rechtsbedarf entsteht
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Eine einfache Änderung würde die Jobcenter sofort und dauerhaft massiv in ihrem Bürokram entlasten: **Änderung des Bewilligungszeitraums von 6 auf 12 Monate** Komisch nur, dass es so ewig lange dauert, bis man sich zu diesem einfachen und effizienten Schritt entscheidet. Es könnte so einfach sein. Die Frage ist nur, was will man wirklich Wink

Ich möchte auch gar nicht wissen, wie viele Vater-Kind-Beziehungen in den letzten Monaten bereits deshalb zerbrochen sind, weil Mutti aufgrund der dreisten Propaganda befürchtete, dass sie weniger Geld bekommt, wenn sie das Kind nicht vorsorglich dem Vater entfremdet.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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Aaaaaach....ich bin gerade so unendlich müde....
Das Jobcenter hat 2 Jahre gebraucht, um mir endgültige Bescheide zu schicken (bekomme immer vorläufige Bewilligungen).
Innerhalb von 2 Werktagen bekomme ich 2 Bescheide für die Vergangenheit und einen Änderungsbescheid für den laufenden Bewilligungszeitraum. Insgesamt rund 50 Seiten DINA 4 zum Schmökern. Gibt es eigentlich keine Grenzen der Zumutbarkeit?
Fazit: Weil die nicht bis Drei zählen können (2 Tage Kinder am Wochenende innerhalb der 12-Stunden-Regel), darf ich jetzt ein
paar Hundert Euro zurückzahlen. JC hat drei Tage zugrunde gelegt. Dabei hatten wir das schon zigmal besprochen. Bei den Berechnugnsbögen mit 4-5 Seiten pro Monat blickt man auch nicht immer gleich durch. Und natürlich haben die sich auch mal wieder in den jetzt vorliegenden Bescheiden verrechnet und mir ein höheres Monatsnetto untergejubelt.
Weil ich als Hartz-IV-Empfänger ja 'eh zu blöde bin, hat man mir auch gleich die Bezüge für September d. J. gekürzt. Weil ich denen mitgeilt habe, das ich Mitte September zur Kur fahre. Als Änderungsgrund steht da "Anpassung der Besuchskontakte". Das eine leistungsrelevante Anpassung der Besuchskontakte während meiner Kur stattfinden muß, habe ich denen so nie geschrieben. Davon habe ich genaugenommen gar nichts geschrieben. Den Umgang werde ich 2 Wochen vorziehen. Wie oft habe ich denen schon verklickert, daß sie mit Ausnahme der Ferienumgangszeiten für einen Monat stets 4 Umgangstage zugrundelegen können.
Antwortschreiben ist heute raus, auf meine E-Mail kommt die prompte Antwort, das SB 2 Wochen in der Sonne liegt. Jetzt muß ich morgen Telefonterror machen. Ich habe ja sonst nichts zu tun.
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Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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Kafkaesk, grotesk. Auch Aufstocker zu sein ist ein Vollzeitjob. Zusätzlich zu dem Vollzeitjob, den man sowieso hat.
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(28-08-2017, 19:41)p__ schrieb: Aufstocker zu sein ist ein Vollzeitjob. Zusätzlich zu dem Vollzeitjob, den man sowieso hat.

Genau das ist der Punkt. Ich bin sowieso gerade an einem Punkt, wo ich etwas Ruhe gebrauchen könnte. Und die schaffen es dann stets doch, daß du dich stundenlang mit dir und sie sich (mit sich) selber beschäftigen können und dir dafür noch eine fette Rechnung unter den Weihnachtsbaum zu legen. Ein fantastisches Gespür für's Timing haben sie ja.
Ich werde mal nachfragen, wer eigentlich für die ganze Zeit aufkommt, die ich brauche, um deren Berechnungen wieder gerade zu stellen.
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Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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(28-08-2017, 19:56)Sixteen Tons schrieb: Genau das ist der Punkt. Ich bin sowieso gerade an einem Punkt, wo ich etwas Ruhe gebrauchen könnte. 

Kann ich gut nachvollziehen. Es ist mühsam immer erst auf alles hinweisen oder gar Widerspruch erheben zu müssen, vor allem, wenn man den Eindruck hat, dass geltendes Recht bewusst oder auch sehr oft aus Unwissenheit missachtet wird. Viele Väter sind verständlicherweise halt dann doch abgeschreckt, wenn sie zuerst bei der Kindsmutter, dann beim Jugendamt, im weiteren Verlauf dann beim Familiengericht und am Schluss dann sogar noch beim Jobcenter auf Widerstand stoßen. Und oft kommt wie in meinem Fall alles auf einmal zusammen. Trotzdem bin ich auf die Aufstockung angewiesen, weil ich durch den jahrelangen Kampf gegen meine Entsorgung als Vater unheimlich viel Energie eingebüßt habe und erst schrittchenweise wieder hoch komme. Ich Moment fühle ich mich wie ein Kriegsinvalide. Außerdem macht es wenig Sinn mehr zu verdienen und im Gegenzug noch mehr Unterhalt zahlen zu müssen, folglich man wieder in die Aufstockung bzw. unter's Existenzminimum fällt.
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