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Schule beendet, keine Ausbildung?
Kleine Fakten zusammen Fassung: Nach dem Beschluss von der Pfändungsrichterin muss ich seid Okt. 14 288€ zahlen . Mutter, die vorher angeblich nicht leistungsfähig war, ist jetzt mit 192€ mit drin. Gesamtbedarf 480€. Hatte Vollstreckungsgegenklage eingereicht. Wie gesagt, Sohn setzt Titel ein, lässt mich pfänden und will noch mehr Geld mon. (763€) Die Richterin in der Hauptverhandlung will einen Vergleich. Warum? Weil Sie sieht, daß meine Frau nicht das große Einkommen hat. Verdient nun mal nicht jeder 2000€ im Monat, das hab ich der Richterin schon rüber gebracht. Es bleiben max.noch 100€  übrig, wenn meine vorrangige Frau vorher in Abzug gebracht wird. Und damit seine Klage zusammen bricht. Und darüber will ich einen Beschluss. Fakt! Angebot zum Vergleich waren übrigens 450€ Monatlich von mir! Abgelehnt von Ihm. Tut mir leid ,dann muss er lernen das Geld nicht auf Bäumen wächst.
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So Hallo erstmal,
für Euch jetzt die End Fakten nochmal.  Habe jetzt den Vergleich angenommen, den die Richterin vorgeschlagen hat. Ich zahle jetzt 256 € mon. bis zum Ende der Ausbildung. Diesmal steht ein Datum drin als Ende ,habe ich extra darauf bestanden. Er weißt alle halbe Jahre nach, das er zu Schule geht und nicht abgebrochen hat. Ist ein Vergleich mit dem ich leben muss und auch kann.  Wie gesagt gefordert waren 763€  Ich hab eins gelernt, die Jugentlichen von heute können sich viel erlauben ,immer sagen sie sind eingeschränkt und bekommen von den Fam. Gerichten jede Menge Mitleid und Nachsicht. Kein Wunder wenn sie dann im wahren Leben nicht wirklich klar kommen. Ich danke euch für eure Antworten und Hinweise.
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(21-12-2015, 14:56)Pappnase schrieb: Ich hab eins gelernt, die Jugentlichen von heute können sich viel erlauben ,immer sagen sie sind eingeschränkt und bekommen von den Fam. Gerichten jede Menge Mitleid und Nachsicht.
Ich empfinde den Lernfaktor bei Dir mit deutlich weniger Schmerz verbunden als den Lernfaktor, der bei Deinem Junior eingetreten sein sollte ...

... letzten Endes hat er am Ende des Tages durch Ablehnung der freiwilligen Zahlung mehr eingebüßt als Du verloren hast (für Dich wird es bei gegenseitiger Aufhebung der Kosten eine ziemlich neutrale Rechnung sein).

Gewonnen haben mal wieder die Anwälte.
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Ja ,gewonnen haben wieder nur die Anwälte. Der gen. Anwalt wollte ja auch weiter machen, wurde aber gebremst . Warum wohl??? Wenn ich alles zusammen rechne, sind es auf meiner Seite so 2200€ die mich die Sache kosten wird. Wichtig war mir erstmal, die Pfändung weg zu bekommen.  Mein Herr Gier Sohn zahlt ja die Sache nicht, machen andere. Aber eine Erfahrung hat er gemacht, es gibt nicht alles umsonst vom Zahl Vater.
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(21-12-2015, 16:48)Pappnase schrieb: Mein Herr Gier Sohn zahlt ja die Sache nicht, machen andere. Aber eine Erfahrung hat er gemacht, es gibt nicht alles umsonst vom Zahl Vater.
Mit den mathematischen Grundrechenarten kann man durchaus eine weitere Erfahrung ermitteln (auch wenn er zu Lasten der Allgemeinheit von den Kosten des Rechtsstreits befreit wurde):
Außergerichtliches Angebot waren 450, rausgekommen sind nunmehr ca. 200 EUR weniger.

D.h. bei einer dreijährigen Ausbildung hat ihn seine Gier ca. 7.000 EUR an väterlicher Unterstützung gekostet.
Auf Deiner Seite steht Netto ein "Mehr" von ca. 5.000 EUR.
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Massstab ist aber nicht die schwachsinnige Forderung der Herrn Sohns, sondern was vom Unterhaltsrecht zu erwarten ist. Ich hoffe, du hast dir vom Anwalt und Richter sehr genau und unemotional erklären lassen, wieso du einen Vergleich über 256 EUR eingehen sollst. Nachdem zu die Zeit deines Anwalts zu vergolden hast, kann er dir das auch ausführlich erklären und nicht nur in den dafür so beliebten fünf Minuten Pause.

In Vergleichen spielen immer Eigeninteressen der Akteure mit, nicht nur deine. Der Anwalt sahnt bei einem Vergleich ab, er kassiert die Einigungsgebühr nach Nr. 1000 RVG. Der Richter kann die Akten schliessen und muss sich keine nervigen Beschlussbegründungen mehr hintricksen.

Wenn einem der Richter sagt, es würden auch ohne Vergleich irgendwas um die 256 EUR rauskommen, dann antwortet man "Gut, dann beschliessen sie das. Dann ist es für mich im Ergebnis ja egal, ob Vergleich oder Beschluss".
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Ja, die Richterin! hat eine ordendliche Vergleich-Rechnung aufgemacht. Einkommen ermittelt, Bereinigt etc. Nebenjob bei der Mutter des Kindes mit angerechnet, aber auch auf beiden Seiten 10% Haushaltsersparniss gerechnet.Sein Gesamt Bedarf ist 480€ der nach Quotelung aufgeteilt wurde. Das schöne ist ja, daß Madam von nicht leistungfähig auf 224€ verdonnert wurde. Ich hätte jetzt, noch ein wenig an den Schrauben drehen können, was mit Gutachten verbunden gewesen wäre und noch mehr Kosten. Ich wollte jetzt die Sache auch beenden nach knapp 14 Mon. Briefen und Terminen bei Gericht. Wie gesagt, etwas zahlen hätte ich sowieso, ich wollte eben nicht  385€ Schulgeld extra zahlen. Die Suppe kann er jetzt alleine auslöffeln. Big Grin
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