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Ich will dich nicht mehr sehen Papa
#1
Ein Vater der seit ca. 1 Jahr aufgrund etlicher Umgangsverweigerungen durch die Kindsmutter sein 10-jähriges Kind nicht mehr sehen durfte, schickt seinem Kind kurz vor Weihnachten ein Geschenk und bekommt daraufhin nachfolgende Antwort retour, siehe beigefügtes Bild.

Mir stockte der Atem beim Lesen.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#2
Hier das Bild bzw. der Brief.

http://fs1.directupload.net/images/141228/eb6ba2hm.jpg

[Bild: eb6ba2hm.jpg]

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#3
Entfremdete Kinder sind keine Novität, sondern altbekannte Kollateralschäden unseres Familienrechts, das missbrauchende Elternteile maximal ermächtigt.
Der Vater sollte das nicht als Ausdruck des Kindes sehen, sondern als Symptom einer Krankheit. Vielleicht auch nur ein Diktat der Missbraucherin, so ungewöhnlich fehlerfrei und aufreihend wie es ist stammt das aus deren Feder.
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#4
Niemand hier weiß, was das Kind weiß... Vielleicht ist es nur unheimlich verletzt, weil es meint verlassen worden zu sein.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#5
Liest sich wirklich so, wie von Erwachsenen getextet und mit kiddie fonttype ausgedruckt.
...und lag das Geschenk dem Brief mit bei? Wäre ja nur konsequent gewesen.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#6
Hierzu sagen die Experten doch: klarer Fall für Dreisprung.

Jugendamt kann das ja mal mit üblichen Schriftproben aus 4. Klasse des Schülers analysieren.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#7
das ist schlimm...ein kind schreibt sowas nur auf massiven druck hin. das habe ich vor 2 jahren 2 x beim FG in FS und OLG münchen vorab vom RA bekommen.

die richterin am FG in FS hat das gekonnt ignoriert und entsprechend kommentiert und das ABR mir zugesprochen, das OLG hat
die rattin der KM zerfetzt und meine damaliger RA meinte, daß die rattin beim OLG jetzt verbrannt ist und bei zukünftigen kindschaftssachen
wohl kein bein mehr auf den boden bringt.

ich würde an der stelle entweder antrag auf begleiteten umgang mit neutralem übergabepunkt stellen, bzw. sogar den umgangspfleger das kind abholen lassen, damit ein neutraler zeuge die übergabe protokolliert und ebenso wieder zurück. erst nach und nach, wenn sich das verhältnis papa/kind gefestigt hat - wird die meinung der KM nicht mehr das kind erreichen!

bb
netlover
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#8
Ich frage mich, ob bei 1 Jahr ohne Umgang nicht bereits ein Verfahren läuft?
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#9
Warum sollte so ein Verfahren bereits anhängig sein?
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#10
(28-12-2014, 23:54)wackelpudding schrieb: Niemand hier weiß, was das Kind weiß... Vielleicht ist es nur unheimlich verletzt, weil es meint verlassen worden zu sein.

Also dafür, dass das Kind "unheimlich verletzt" ist, gibt es keinen einzigen Hinweis im Text. Hingegen gibt es eine ganze Reihe von Hinweisen, dass das Kind diesen Text nicht selbst verfasst hat:

- sehr hohe Anzahl von Kontaktmöglichkeiten, die das Kind angeblich alle nicht mehr wahrnehmen möchte.

- keinerlei Hinweis, was eigentlich der Grund dafür sein könnte. (Wäre es wirklich so unheimlich verletzt, würde ein Kind davon viel eher schreiben, als von dem anderen, was noch kommt.)

- nicht kindgemässe Wortwahl (keinen Kontakt haben, die Meinung gesagt haben),

- Betonung, dass es die eigene Meinung gesagt hätte

- wiederum grundlose Voraussage, dass es bei der Ablehnung des Kindes in der Zukunft bleiben wird.
 
Das soll der Vater sehr gut aufbewahren, und am besten einer Aussagepsychologin mit Erfahrung in der Befragung von Kindern vorlegen. ....
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#11
Mir ist das alles zu spekulativ.

Gründe, keine Gründe, Angst, Loyalitätkonflikt, 'freier Wille' des Kindes, Mutter hat in die Feder diktiert...


Ich kenne 10-jährige, die sehr 'erwachsen' schreiben können, Mädelz sind sehr viel weiter als Jungs, einerseits gut wissen, was sie tun müssen, um sich in Abhängigkeit eines ET nicht zu gefährden, sich anderserseits auch gut behaupten können.

Hier sollte mE rasch interveniert werden, um sich selbst verstärkende Zustände zu durchbrechen.
Das Kind braucht Hilfestellung, um sich aus diesem Teufelskreis befreien zu können.

Vor allem aber sind die Eltern gefragt. SIE stehen in der Verantwortung.

An Stelle das Vater würde ich SOFORT zum berüchtigten Dreisprung ansetzen.

- Mutter anschreiben, Situation und Sorgen schildern(OHNE Vorwürfe!!! mit GfK nach Rosenberg Smile )
und um Hilfestellung bitten.
Dabei wird man recht schnell erkennen, wo die Mutter steht. Dokumentieren.
Blockt sie, dann

- Antrag beim JAmt auf Beratung zusammen mit der Mutter.
Geht auch das schief, dokumentieren, dann

- Antrag beim Gericht auf Regelung des Umgangs, Verfahrensbeistand zum Kind, Anordnung begleiteter Umgänge, ggf. Begutachtung der Familien.

Wenn es da ein Fehlverhalten irgendwo gibt, wird das recht schnell sichtbar.

Ich würde da nicht lange fackeln, um diesen verhängnisvollen Kreisluf durchbrechen zu können.

S.
 
Geht die Sonne auf im Westen, muss man seinen Kompass testen.
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#12
Der Schrift mag kindlich wirken. Die geschriebenen Worte tragen aber eindeutig die Handschrift der KM,  die das Kind als ihr Eigentum erachtet und es demzufolge durch Manipulation gegen den Vater benutzt. 

Kein Kind schreibt Worte an seinen Buchstaben bewusst groß, um eindeutige Botschaften an den Mann zu bringen.

@TO...

Wie kam es denn dazu, daß seit einem Jahr bereits Funkstille zwischen dem KV und seinem Kind herrscht?
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#13
Der Brief kann von sonstwem geschrieben worden sein. Ob es von einem Erwachsenen diktiert wurde, weiß ich nicht.
Mein Neffe ist zehn Jahre alt und verwendet für sein Alter gar ungewöhnliche Formulierungen. Wenn ich ihn bitte, dass er unter einem vorgegebenen Absender einen Brief an einen lästigen Menschen, der mit ihm Kontakt haben will, ihn anruft, ihm Briefe schreibt, und ihn jetzt wieder gebeten hat, ihn zu besuchen, verfassen soll, der dazu führt, dass hoffentlich keine Antwort mehr kommt, würde er genau so einen Brief selbst formulieren.
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#14
Der Kindesvater sollte diesen Brief auf jeden fall nicht so stehen lassen. Ich hätte so einen Brief ausgenutzt um das ABR zu bekommen. Sollte ihm der Brief diktiert worden sein von der KM könnte es den Verlust des Sorgerechts zu folge haben. Bei einem Einzelgespräch Kind, Richterin, Verfahrenspfleger kommt so was raus.

Meiner hat die KM auch nicht rosig da stehen lassen als er letztens befragt wurde. Und der Lütte hat gequatscht  Smile  wie gut ich jetzt allerdings da stehe ist noch fraglich denn er hat bei mir ja ein Darf Schein.  
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen!
Für Gerichte gilt! Kein Kind kein Geld !!!
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#15
(30-12-2014, 04:27)Dzombo schrieb: Wie kam es denn dazu, daß seit einem Jahr bereits Funkstille zwischen dem KV und seinem Kind herrscht?

Die Mutter hatte wohl schon die letzten Monate der Beziehung eine Internet-Liebschaft, zu der sie ziehen wollte. Der Vater vom Kind war ihr egal geworden. Infolgedessen plante sie generalstabsmäßig und eiskalt ohne Rücksicht auf ihr Kind die Trennung. Obendrein redete sie dem Kind regelmäßig ein, dass ihnen der böse Papa was antun wolle. Zumindest bestätigte dies so eine ehemalige Freundin der Mutter ggü. dem Vater. Sie sei förmlich paranoid geworden und ließ an ihm kein gutes Haar mehr.

In einer Nacht- und Nebelaktion haute sie dann, nach einem kleinen Zwischenstopp im nächsten Frauenhaus, um dort vermutlich über ihr Martyrium zu berichten, zusammen mit ihrem Kind zum neuen Freund - 450 KM weiter weg - ab, während der Vater vom Kind nichts ahnend auf Nachtschicht war. Am nächsten Tag stellte die Kindesmutter dann eine Anzeige gegen den Vater mit dem Vorwurf, er habe sie bedroht und regelmäßig verprügelt sowie nach Lust und Laune nach der ein oder anderen Nachtschicht vergewaltigt. Ihr Kind, welches aufgrund der brutalen Hauruck-Aktion der Mutter und wegen dem spontanen Verlust des Vaters in einen hochgradig traumatisierten Zustand verfallen ist, hatte die Mutter nicht ohne Grund auf der Polizeiwache dabei. Die Beamten schrieben in ihrer "Stellungnahme", dass das Kind einen sehr verängstigten Eindruck machte und sich ständig hilfesuchend an ihre Mutter klammerte. Anschließend marschierte sie zum Rechtspfleger des jeweiligen Gerichts und schilderte dort ebenfalls die Ereignisse. Die Anzeige der Frau genügte dem Rechtspfleger als hinreichender Beweis, um ein Gewaltschutzverfahren in die Wege zu leiten. Der parteiische Richter beraumte keine mdl. Verhandlung an sondern setzte vermutlich total genervt und in WE-Laune nur noch seinen Servus drunter, infolge den Vater in der darauffolgenden Woche in einem gelben Umschlag ein Gewaltschutzbeschluss erreichte. Er dürfe sich Frau und Kind bis auf 200 Meter nicht mehr nähern, weiterhin keinen Kontakt aufnehmen weder tel. noch über andere Medien. Bei einem Verstoß, - eigene Anmerkung: wobei es hier genügt, wenn die Mutter die Polizei ruft und er in der Nähe ist -, werden sofort 26.000 Euro fällig ersatzweise Knast.

Kleingedruckt stand dann noch drunter , dass er binnen 2 Wochen dagegen Einspruch oder so ähnlich erheben könne.

Nachdem der Vater den Beschluss las, verfiel er fast in ein Koma - jedenfalls in einen noch traumatisierteren Zustand als zuvor wegen der Trennung -, weshalb er die nächsten 2 Wochen damit verbrachte an die Decke zu starren. Da er unentschuldigt von der Arbeit fernblieb, verlor er sogar seinen Job, weshalb er völlig mittellos war.

Wenige Tage nach dem Gewaltschutzbeschluss erreichten ihn auch bereits mehrere Schreiben von einem Anwalt der Mutter, vom Jobcenter und vom Jugendamt. Dem Jugendamt ging es natürlich nicht darum nachzufragen, ob er denn überhaupt Umgang mit seinem Kind hat sondern es ging um Unterhaltszahlungen. Die Mutter versäumte es selbstredend nicht schnellstmöglich eine Beistandschaft beim Jugendamt einrichten zu lassen und für sich und das Kind ALG2 plus Trennungsentschädigung zu beantragen.

Zwei weitere Woche später zog er einen grauen Briefumschlag aus seinem Briefkasten. Der Brief war von der Kripo. Wow dachte er sich, endlich finde ich Gehör und kann schildern, was tatsächlich geschehen ist, denn ich bin kein Gewalttäter. Der Gewaltschutzbeschluss war mittlerweile natürlich rechtsgültig geworden, sprich, die 2-wöchige Einspruchsfrist versäumte der Vater, weil er sich getraute 2 Wochen an die Decke zu starren.

Er war also offiziell ein gefährlicher Gewalttäter. Allerdings mittlerweile nicht mehr "nur" das.

Tatsächlich sollte er nun gehört werden, aber anders als gedacht.

Sehr geehrter Herr ...,
Sie werden hiermit geladen als Beschuldigter in der nachfolgenden Sache auszusagen.
(in etwa) Sie werden beschuldigt im Zeitraum [...] ihre Ex-Partnerin Frau ... vergewaltigt zu haben. Außerdem werden Sie wegen Nötigung, Missbrauch, etc. beschuldigt.

Nach kürzester Zeit war der Vater also dank seiner ehemaligen Partnerin zum Trennungsvater von jetzt auf gleich ohne Kontakt zum Kind, zum Unterhaltszahler und obendrein zum gefährlichen Gewalttäter sowie zu einem Vergewaltiger gemacht worden.

Welche Chance hatte er also noch?

Momentan kämpft er um begleitete Umgänge, damit er dann alle 14 Tage 450 KM einfach fahren darf, um sein Kind 2 Stunden sehen zu dürfen.

Zusätzlich hat er seit letzter Woche ein Verfahren wegen Unterhaltspflichtverletzung am Hals.

Ich hoffe, dass er das alles überstehen wird, ohne gegen den nächsten Baum zu fahren oder sich einen Strick zu nehmen.

Sein Hausarzt hat ihm geraten, wenigstens Sertralin und Mirtazapin zu nehmen, damit er nicht ständig an sein Kind denken muss.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#16
Warum ist der KV nicht hier angemeldet? Da muss man erst mal einen groben Schlachtplan entwickeln ihn da wieder raus zu helfen.
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen!
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#17
Wenn das alles stimmt, dann ist das hier eine Mutter, die es völlig überreisst. Das sind beste Voraussetzungen, damit sie selbst kräftig auf die Schnauze fällt. Im jetzigen Zustand aber wohl nicht mehr, der Vater hat zu viele Fehler gemacht. Vor einem Jahr hätte er Ratgeber gebraucht.
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#18
(30-12-2014, 12:11)p__ schrieb: [...]dann ist das hier eine Mutter, die es völlig überreisst.

Klar hat sie das. Aber was will man ihr anhängen, außer, dass sie ihn völlig legal mit einem Bombenteppich überzogen hat?

Obendrein die große Entfernung zwischen Vater und Kind, welche die Mutter hergestellt hat. Das lähmt ihn nebst seinem Trauma zusätzlich.

Vermutlich wäre alles gar nicht so schlimm gekommen, hätte der Richter damals zuerst eine mdl. Verhandlung angesetzt, als gleich einen Gewaltschutzbeschluss zu erlassen.

Momentan ist aber wenigstens finanztechnisch alles im grünen Bereich. Die 399 Euro ALG2 Regelleistung genügen ihm derzeit. Er lässt sich auf meinen Rat hin immer wieder, wenn nötig, krank schreiben und er weiß auch, was er zu einem potentiellen AG sagen muss, so dass er auf jeden Fall im Moment keine Arbeit findet. Später dann max. teilzeit, damit er genug Zeit hat, um die (begleiteten) Umgänge mit seinem Kind wahrnehmen zu können. Geld für die ersten Umgänge ist auch genug vorhanden, die weiteren Anträge sowie Fortzahlungsanträge sind für die nächsten Jahre auch geschrieben und werden nur noch ggf. aktualisiert.

Eigentlich kann er sich jetzt entspannt zurück lehnen, solange er mir immer brav alle paar Tage zeigt, was in seinem Briefkasten landet.

So hat er auf der einen Seite natürlich schon was verloren - z.B. die gesundheitsschädigende Schichtarbeit Smile andererseits aber ein Stückchen Lebensqualität dazu gewonnen.

Als nächstes sind dann psychologische Gespräche beim Fachmann geplant, damit er die temporäre Trennung von seinem Kind zumindest ein bisschen verarbeiten kann.

Wie die Zukunft wird, weiß ich nicht, die Basis steht aber.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#19
(30-12-2014, 14:01)raid schrieb: Aber was will man ihr anhängen

Nichts. Typisch für solche Mütter ist, dass sie das selbst für einen erledigen. Teilweise hat sie das ja bereits geschafft, nämlich beim Unterhalt.
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#20
Ist es völlig ausgeschlossen, gegen diese Gewaltgeschichte irgendetwas zu unternehmen?

Also, nur weil er aus gesundheitlichen Gründen (er hatte einen Trennungsschock .... ) diese Frist versäumt hat, ist er nun für immer und ewig eine Gewalttäter? Ohne einen positiven Beweis, nur auf Grund von Behauptungen der Exe?

Wahnsinn, das wären dann aber wirklich Zeiten wie im Mittelalter bei der Hexenverfolgung.

Könnte man nicht versuchen, diesen Fall gross rauszubringen, zum Beispiel als Inserat in einer Zeitung, und einen Spendenaufruf für eine gute Rechtsberatung lancieren und/ oder vielleicht versuchen, einen Promianwalt auf diesen Fall aufmerksam zu machen?

Das würde dem Kollegen vielleicht wieder etwas Hoffnung geben.
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#21
Da sollte ein Anwalt prüfen, was über die "Wiedereinsetzung in den vorigen Stand" geht.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#22
Was will er denn erreichen? Ende des Kontaktverbotes?

Das Gewaltschutzgesetz ist insbesondere in Wohnungszuweisungsverfahren sehr effektiv (1261b BGB), ansonsten halte ich die übrigen Rechtsfolgen für überschaubar.

Wenn sich die Alte von sich aus bei entsorgtem Mann mit E-Mail, SMS oder Anruf meldet, ist das Kontaktverbot weg.

Es kommt darauf an, die laufende Situation und den Umgang zu stabilisieren.

1361b Sorry
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(Donovan)
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#23
Das "Überreissen" der Mutter wäre bei nicht widersprochenen Gewaltvorwürfen kein solches mehr, sondern eine Schutzreaktion. Dann wäre auch legitim, dass sie eine möglichst große Entfernung zwischen Vater und Kind gebracht hat. Wer wird da überhaupt noch an nicht begleteten Umgang denken wollen? Wenn es eine Vater-Kind-Perspektive geben soll, wäre die wahrscheinlicher, wenn die Gewaltvorwürfe aus der Welt wären...
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#24
(30-12-2014, 18:02)zeitgenosse schrieb: Ist es völlig ausgeschlossen, gegen diese Gewaltgeschichte irgendetwas zu unternehmen?

Mein erstes Gewaltschutzverfahren wurde noch nicht von einem Familienrichter sondern von einem Zivilrichter geführt/verhandelt, die weiteren dann jeweils vom selben Familienrichter, der anschließend und zwischendrin auch die Vermittlungsverfahren wegen Umgangsboykotten als Vorsitzender führte. Nur zweimal erlebte ich es, dass zuerst eine mdl. Verhandlung terminiert wurde, die anderen Male landete der fix und fertige Beschluss in meinem Briefkasten, gültig für 6 Monate, hätte ich nicht umgehend ähnlich wie bei einem Strafbefehl Einspruch eingelegt.

Das lustige war jedes Mal, dass der Beschluss schon gültig war, bevor er überhaupt in meinem Briefkasten landete, ich also überhaupt Kenntnis davon erlangte. Das führte manchmal zu lustigen Erlebnissen. Beispiel: ich fuhr frühmorgens los, um meinen Sohn abzuholen. Die Kindesmutter war aber nicht da, sondern lediglich ihr deppada und hinterfotzige Cousin, der mir immer hinter einem gekippten Fenster und mit einer Kamera bewaffnet die Botschaft der Irren überbringen sollte. Seine Worte: "raid, ich habe wirklich alles getan, aber du kennst sie ja. Nun, ich soll dir sagen, dass du den Kleinen erst wieder nach der nächsten Verhandlung sehen darfst."

Meine Antwort war dann, dass ich in einer Stunde wieder kommen werde, um meinen Sohn abzuholen. Lol, zu Hause angekommen, Briefkasten aufgemacht und den gelben Briefumschlag rausgefischt.

Ein anderes Mal wollte ich zusammen mit meiner damaligen Verlobten (spätere Ehefrau für 4 Wochen) meinen Sohn abholen und wir standen wieder vor verschlossener Tür. Anmerkung: Die Frau hat alles mitbekommen und heute sind sie befreundet Smile
Jedenfalls sind wir dann am Spielplatz vorbei gefahren und da standen meine Ex, ihr neuer Stecher, und mein Sohn spielte im Sandkasten. Wir hielten also an und gingen hin. Meine Ex erkannte mich, infolge sie meinen Sohn schnappte und weg lief. Ihr Neuer rannte auch, aber in eine andere Richtung. Ich vermute einfach, dass sie möglichst theatralisch die Situation meistern wollten. Mein Sohn rief Paaappaa.
Lange Rede kurzer Sinn: irgendwann kam die Polizei und wir mussten ohne meinen Sohn weiterziehen. Zu Hause dann angekommen und gelben Brief rausgefischt Smile

Bei den mdl. Verhandlungen ging es dem Richter immer um einen Vergleich, folglich er jede Seite abwechselnd bedrängte und mich sogar mal erpresste alla "nur wenn Sie zustimmen, geht heute noch der Beschluss raus, infolge sie ihren Sohn wieder früher sehen werden. Und wenn nicht..."

Ich blieb hart, weshalb er sich dann wieder der Gegenseite widmete. Auf keinen Fall wollte er Zeugen laden. Ich war stets alleine und die Mutter meines Sohnes hatte immer irgendeinen Anwalt dabei, der meist nur uninteressiert und fast schon apathisch neben ihr saß.

Man darf sich hier keine faire Verhandlung im Namen der Gerechtigkeit vorstellen. Gewaltschutzverfahren laufen immer dreckig und sehr oberflächig ab ähnlich wie Umgangsverfahren. Hier geht es in erster Linie nur darum Frauen die Möglichkeit zu bieten ihren Ex - den angeblichen Gewalttäter - schnell und effektiv zu entsorgen und von Haus und Hof sowie vom Kind zu vertreiben. Geprüft wird gar nichts. Meist wird seitens der Staatsanwaltschaft parallel dazu noch nicht einmal ermittelt, infolge es irgendwann zu einer Strafverhandlung kommen könnte.

Man sieht schnell, wem es wirklich um's Kind geht und wem nicht. Ein Richter will nur schnell wieder in die nächste Pause und den Fall abschließen, egal, ob es Kind und Papa nun gut geht oder nicht.

Deshalb verabscheue ich so viele "Mütter", die das Wohl ihres Kindes einem Richter oder auch dem Jugendamt überlassen, anstatt sich mit dem Kindsvater fair zu einigen. Solchen Frauen geht es nur darum den Weg für ihren Next freizumachen und den Vater vom Kind billigst und einfachst zu entsorgen.

Sry, jetzt bin ich etwas abgeschweift.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#25
Auf dem Sofa liegen und wichtige Fristen verstreichen lassen darf man natürlich nicht. Der Vater hatte da noch mehr Probleme mit Augen aufmachen, wenn er bereits ihre Affäre übersehen hat. Er sollte übrigens auch mal einen Vaterschaftstest machen. Bei Frauen dieser Art mehr als angebracht.

Gegen die Gewaltlüge muss man im mündlichen Termin angehen, aber sich keinesfalls provozieren lassen, Provokation ist die Strategie der Gegenseite. Bei der Vergewaltigungsanzeige gibt es nicht viele Möglichkeiten, aber was man kann, sollte man tun, damit die staatsexaminierten Sesselhocker das Verfahren schneller bearbeiten. Immer mit dem Hinweis, dass sich ungeklärte Schwebezustände stark auf das Kind auswirken.

Die eigentliche Hauptstossrichtung ist der Kontakt zum Kind. Jeder Art. Telefonisch, betreuter Umgang, alles was geht. Da muss man auch unnachgiebig sein, sofort vor Gericht ziehen, konsequent Ordnungsgelder beantragen wenn auch da blockiert wird. Das ist der Strohhalm, durch den man atmet, solange man im Sumpf der Anschuldigungen sitzen muss. Wenn die durch sind und man auftaucht, ist auch das meiste Pulver der Ex verschossen und weitere Aktionen können schnell Rohrkrepierer werden. Überreissende Exen fangen dann zum ersten Mal an, richtig zu stolpern. Ich kenne mehrere Väter mit solchen Exen, die schliesslich ihr Kind selbst betreuen durften, nachdem die Ex es immer wieder überrissen hat.
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