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Schweiz: Durchsetzung des Umgangsrechts - Petrus - 14-10-2010 Eins vorweg: In der Schweiz kann ein Vater bis heute das Umgangsrecht mit seinem Kind gegen den Willen der Mutter praktisch nicht durchsetzen. Mal angenommen, es liegen keine Vorwürfe in Sachen Gewalt oder Missbrauch vor, dann sieht es rechtlich so aus:
Was theoretisch sonst noch möglich ist, kann man hier nachlesen: http://www.gl.ch/xml_1/internet/de/application/d37/d275/d1157/d1162/f1164.cfm RE: Schweiz: Durchsetzung des Umgangsrechts - Petrus - 14-10-2010 Stimmt genau. Aber die "Richterskala" reicht ja bis zum EUGMR. Und wenn man nicht das Pech hat, einen Schweizer oder ÖReich Einzelrichter zu bekommen, hat man bei dieser Praxis wenigsten die Chance nach einigen Jahren bestätigt zu bekommen, dass man im Recht war. RE: Schweiz: Durchsetzung des Umgangsrechts - Ralf G. - 14-10-2010 das hat uns ja der in Strasbourg erfolgreiche Edgar Lück vorgelebt. 12 Jahre Streit um Umgang - die dann 19 jährige Tochter will von ihm nichts mehr wissen. Die alten Griechen nannten das einen Phyrrus-Sieg Sowas sollte wirklich nur jemand tun, der ein starkes Hinterland hat und sich zur Not auch einsperren lassen würde, um sich nicht zu beugen ich komme da fast ran ... seit 1999 streite ich mich mit einer Bekloppten, seit 2001 vor Gericht RE: Schweiz: Durchsetzung des Umgangsrechts - Petrus - 14-10-2010 Diesen Kollege http://www.trennung-scheidung-kinder.ch hats am Ende bitter erwischt - immer die Entscheidung vom EUGMR vor Augen, wurde am Ende sein Antrag als unbegründet von einer ÖReich Richterin verworfen. RE: Schweiz: Durchsetzung des Umgangsrechts - lordsofmidnight - 21-10-2010 Dabei kann es so einfach sein: Für die Kinder Nina und Noemi ist das Pendeln zwischen den Wohnungen ihrer Eltern in der Zwischenzeit völlig normal geworden. Ganz am Anfang – so die Mutter – habe es jedoch schon noch Verunsicherungen gegeben. «Aber jetzt läuft es wirklich problemlos.» Die meisten Kinder lieben ihre Eltern gleichermassen. Sie wünschen, dass Vater und Mutter immer beisammenbleiben – oder wieder zusammenfinden. Dass es den Kindern dauerhaft gut geht, hängt entscheidend davon ab, dass sie ständig Kontakt zu beiden Eltern haben. Wenn sich Mutter und Vater auch nach der Scheidung die Betreuung teilen, kommt bei den Kindern am wenigsten das Gefühl auf, einen Elternteil zu verlieren. Nina und Noemi Nussbaumer haben heute sogar mehr von ihrem Vater als zur Zeit, als die Eltern noch miteinander verheiratet waren. Harry Nussbaumer sagt klar: «Ich habe schon das Gefühl, dass ich für die Kinder wichtig bin. Ich denke, ich bin genauso wichtig wie die Mutter.» http://anonym.to/?http://www.beobachter.ch/familie/trennung-scheidung/artikel/sorgerecht-ein-scheiden-das-den-kindern-weniger-wehtut/ |