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Männer gefragt! - Druckversion

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Männer gefragt! - Bluter - 30-01-2011

Ja, wer macht denn sowas, Männer fragen?

Ob Zufall oder nicht, es haben sich zeitgleich zwei Verlage mit den Wünschen und Bedürfnissen von Männern befasst und unterschiedliche Institute beauftragt.

Als da wären der FOCUS und die großartige Zeitschrift für die moderne Frau - FÜR SIE, allerdings noch nicht auf der eigenen Homepage, sondern vorab bei AD HOC NEWS !

Was fällt auf?
Die Überraschung!
FÜR SIE:
Zitat:Für ihr Lebensglück ist den meisten Männern eine Partnerin, die sie liebt, am wichtigsten (53 %), gefolgt davon, eine Familie zu haben (33 %). Erst an dritter Stelle folgt der Erfolg im Beruf mit gerade einmal 14 %. Wer sagt da noch, Männer seien Karriere versessen?

Wie bedeutend die Familie für Männer ist, zeigt sich auch klar an folgendem Ergebnis: Bei der Frage "Ein Jahr Elternzeit oder einen Dienstwagen - was würden Sie nehmen?" entschieden sich 68 % klar für Elternzeit, nur 32 % halten den Dienstwagen für attraktiver.
FOCUS:
Zitat:Die Hälfte der deutschen Männer kann sich gut vorstellen, für die Familie zuhause zu bleiben. Zwei Drittel gönnen laut FOCUS-Umfrage den Frauen auch ein höheres Gehalt.

Und nu?
Eine erste Kommentatorin reagiert beim FOCUS erwartungsgemäß "unbedarft" und erfolgreich domestiziert:
Zitat:Wenn man sich allerdings die Wirklichkeit anschaut, so klafft eine erhebliche Lücke zwischen Reden und tatsächlichem Handeln. Darum ist diese Umfrage nicht wirklich viel wert.
Ein Hauptproblem vieler deutscher Frauen scheint auch darin zu bestehen, dass die Glotze per scripted Reality und Romanfiguren den eigenen Verstand negativ beeinflusst.

Was ist denn Wirklichkeit und Tatsache?
Die Wirklichkeit sieht überwiegend so aus, dass sich viele Frauen (also die Opfer männlicher Nachstellungen) beruflich so orientieren, dass sich die bisher gelebte Rollenverteilung nahezu zwangsläufig einstellt.
Nun können sich aber nicht sämtliche Männer auf die besser bezahlten Karrierefrauen stürzen um ihnen gemeinsame Kinder abzupressen.


RE: Männer gefragt! - neuleben - 30-01-2011

Zitat:„Bis in die 70er-Jahre hinein sind Männer in der Literatur als weise und stark dargestellt worden. Heute sind sie vor allem Kinderschänder, Kriegsverbrecher oder Trottel.“ Schuld daran sei eine „vulgäre Form des Feminismus“. Männlichkeit sei systematisch entwertet worden.
WOW, ganz neue Erkenntnisse !


RE: Männer gefragt! - Shalom Aleichem - 30-01-2011

Wer ein Problem in der derzeitigen Rollenverteilung sieht und diese Realität verändern möchte, der sollte Einfluß auf Medien und Gesetzgebung üben, denn:

- Es ist in der Regel nicht die Mutter, welche die eklatanten Einschnitte in Ihrem Leben spürt, wenn sich der Nachwuchs einstellt. Es ist der Mann, der finanziell in die Rolle eines Kleinstsozialstaates auf Lebenszeit gedrängt wird und gleichzeitig psychisch abhängig vom Wohlwollen seiner "Wählerin" wird. Ich erbitte ein wenig mehr Respekt und Verständnis für diese Männer. Niemand löscht gerne seine Familie aus und tötet dann sich selbst - Hintergrund solcher Vorkommnisse sind gröbste gesellschaftliche und staatliche Versäumnisse.

- Ich möchte gerne Mamis Vorbild, Herrn Ulbrich zitieren: Niemand hat die Absicht ein Kind zu bekommen. Solange Männer kein Mitspracherecht in der Familienplanung haben, leben wir in einer Diktatur des Feminariats; freie Männer fordern: Mein Sperma gehört mir!

- Die gebildete Karrierefrau ist meiner Meinung nach nicht das Problem in der Debatte. Sie weiß wie es ist für jeden kleinen Erfolg im Job müsam und mit voller Hingabe eigenes Engagement einzubringen. In der Kindererziehung kann so aus dem Kind eine Art "Projekt" werden, wo jeder Schritt und seine Konsequenzen sorgfältig abgewogen werden.

Das Problem sind die Frauen, die nach der altbekannten "spieß mich auf" Masochistenmanier mit aller Gewalt den Weg der bedauenswerten, mißbrauchten armen Übermutter einschlägt um noch ein wenig Beachtung zu finden in dieser kalten, kalten Welt. Stichwort hier: Münchhausensyndrom samt Stellvertreter, hier bleibt nicht nur das Auge nicht trocken!