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(09-06-2025, 20:48)Austriake schrieb: Trotzdem wächst die Bevölkerung Afrikas um eine Million Menschen. Wöchentlich. Und so lange das so ist, werden alle Bemühungen zur Rettung des Klimas ausgehen wie das Rennen zwischen Hase und Igel.
Nicht nur bezüglich des Klimas. Die Meere sind heute schon bezüglich nahezu aller Fischarten überfischt. Jährlich (!) sterben grob 50.000 Tierarten aus. Allein im letzten Jahr wurden 67.000 Quadratkilometer Regenwald vernichtet. Wir sind viel zu viele für die zur Verfügung stehenden Ressourcen.
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Bevor dieser interessante Thread abdriftet in Klimadebatten, Wald-und Windmühlenchaos und Überfischung, was sicher interessant, aber hier Of Topic ist, stellen sich ganz klar zwei Fragen:
1. Warum korreliert scheinbar ein Geburtenrückgang mit der Entwicklung eines Landes und
2. Ist das jeweilige Familienrecht ursächlich für die Verweigerung, Kinder zu bekommen.
Zwei Fragen, die ungerne bei den üblichen Verdächtigen Kritzelfritzen gestellt werden.
Was ich nicht vergessen habe: Im Jahre 2006 musste ich beim JA eine Urkunde unterzeichnen. Im Büro ein Typ. Während wir beieinander saßen, sagte er zu mir: "Verhalten Sie sich friedlich. Sie haben keine Chance. Ich habe die Brühe schon selbst auslöffeln müssen." Währenddessen rief seine Ex an und fragte irgendwas wegen des Kindes, welches er Buckdackelmäßig natürlich bejahte.
Er achtete darauf, dass der Mitarbeiter das Büro verließ um dann noch zu sagen: "Wir wissen längst, dass es die Männer sind, die ursächlich dafür sind, dass nur noch wenige Kinder geboren werden. Das darf man hier nur nicht sagen."
Im Anschluss bekam ich einen dynamischen Titel aufgedrückt. Auf die Frage hin, ob sie auch statische Titel machen, sagte er: "Wir machen hier so was nicht." (Klar, weiß ich heute, dass das Unfug ist, aber egal jetzt)
"Dess Brot ich ess, des Lied ich sing". Buckdackel machte ganze Arbeit. Ich habe im Anschluss trotzdem nur ein Minimum gezahlt ,-)
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Die meisten deutschen Studien sehen einen höheren Kinderwunsch bei Männern wie bei Frauen. Beispiel: https://www.dia-vorsorge.de/kinderwunsch...-groesser/ . "Eine Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels ergab, dass sogar 62% der Männer mindestens ein Kind wünschen, während es bei Frauen 58% sind.". Auch wenn man eine politische Agenda ein unvollständige Schlüsse davon abzieht, dürften da keine sehr einseitigen Wünsche rauskommen.
Der grosse Unterschied sind die reproduktiven Rechte, die dazu führen dass männliche Wünsche und Kontrolle keine Rolle spielen. Es sind Frauen, die mehrere unsichtbare Verhütungsmethoden haben, Männer haben nur eine und die hat eine hohe Schwelle, ist drastisch. Auch unbedachte Abenteuer dürfen sie mit einer einer "Pille danach" folgenlos machen. Abtreibung, reine Frauensache. Umgekehrt ist es für Frauen sehr einfach, sich schwängern zu lassen, im Gegensatz zu Männer die schwängern wollen. Alle Methoden für mehr Kinder konzentrieren sich logischerweise auf Frauen.
WÜRDEN Männer reproduktive Rechte haben, zum Beispiel die gelegentlich genannte Papierabtreibung, wäre die Geburtenrate freilich noch viel niedriger. Höher kann sie ja nicht sein, denn das ist nur eine weitere Methode gegen Kinder und nicht für Kinder, ausnahmsweise für Männer zugänglich. Direkte Methoden für Männer, Vater werden zu können gibts es nicht.
Zitat:"Verhalten Sie sich friedlich. Sie haben keine Chance. Ich habe die Brühe schon selbst auslöffeln müssen."
Gewalt kommt wegen Unterhalt nicht vor. Aber wegen drohenden Verlust der Kinder. Dass er selber als Jugendamtsmitarbeiter keinen Unterhalt prellen kann, ist klar. Wäre ja witzig, wenn ihn die Chefin ins Büro ruft und fragt, was es mit der eingetroffenen Lohnpfändung eines Jugendamtskollegen auf sich hat. Natürlich muss kein Mensch etwas auslöffeln. Man kann den Löffel einfach wegwerfen. Zum Beispiel dem Jugendamt ins Gesicht. Bei mir haben insgesamt elf Leute von Jugendamt und Städtkämmerei über einen langen Zeitraum hinweg versucht, an Unterhalt zu kommen, Schulden einzutreiben. Vor allem auch, weil ich absichtlich auf mehreren Ebenen provozierte, mir geht es darum möglichst viele Ressourcen des Gegners zu verbrennen.
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11-06-2025, 22:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-06-2025, 22:50 von Theo.)
(11-06-2025, 11:09)Nappo schrieb: 1. Warum korreliert scheinbar ein Geburtenrückgang mit der Entwicklung eines Landes und
2. Ist das jeweilige Familienrecht ursächlich für die Verweigerung, Kinder zu bekommen.
Ich denke:
zu 1) weil "entwickelter" immer auch bedeutet, dass das Individuum mehr Möglichkeiten der Lebensgestaltung hat.
zu 2) dagegen spricht, dass die Fertilitätsrate global mit jedem Jahr weiter fällt. Mehr als die Hälfte aller Länder liegt schon unterhalb der Erhaltungsschwelle von 2,1 Kinder pro Frau. Und jedes Jahr kommen mehr Länder dazu. Darunter sowohl "feministischer" geprägte Kulturen wie die abendländische als auch stärker "patriarchale" wie die Türkei, die meisten Golfstaaten, der Iran, Tunesien, Russland. Auch Indien und Bangladesch haben jüngst den Schwellenwert unterschritten.
Die einzige Maßnahme, die meines Wissens kurzzeitig wirklich zu einem deutlichen Anstieg der Fertilitätsrate geführt hat (von 1,9 auf 3,6), war die rigorose Antiabtreibungs- und Antiverhütungspolitik Ceaucescus Mitte der 60er Jahre. Konnte er aber nur aufgrund der Abgeschlossenheit des Landes verwirklichen.
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Die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe der Welt sind die Amisch der alten Ordnung. Sieben lebende Kinder pro Frau im Schnitt. Rein rechnerisch gibts in 215 Jahren nur noch Amisch in den USA.
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(11-06-2025, 22:45)p__ schrieb: Die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe der Welt sind die Amisch der alten Ordnung.
Bestätigt meine These: Je geringer die Wahlmöglichkeiten des Einzelnen bezüglich seines Lebensentwurfs sind, desto mehr Nachwuchs wird geboren.
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12-06-2025, 07:56
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12-06-2025, 07:59 von Nintendo.)
Isreal ist interessant: Die Zahl lag letzten Jahre immer übger 3 und 2024 immernoch bei 2,8.
Spannend wird auch sein, wie sich die Zahlen in der Ukraine entwickeln. Aktuell sogar unter 1, sollte der Krieg irgendwann mal enden, wo wird sich das einpendeln?
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Kein Sex bei jungen Männern in Deutschland, sagte eine Therapeutin im Interview bei DIE WELT: https://archive.ph/h1sQQ
Lustige Gründe:
"...die Probleme sind noch größer geworden – vor allem, was das Rollenverständnis und das Selbstbewusstsein der Männer betrifft. Ich sage es mal ketzerisch, um ein Grundproblem zu benennen: Der neue Mann ist die alte Frau. Was ich damit meine: Ich habe den Eindruck, viele junge Männer sind heute feministischer als Frauen, während Frauen zunehmend männliche Rollen in Beziehungen übernehmen."
Die Damen ergehen sich in ihren Wünschen und Willen, die Jungs sagen: "Ich will einfach mal nach Hause kommen und in Ruhe gelassen werden."
"Die „woken“ lieber, als dass sie vögeln. Manche sind in ihrem Verhalten feministischer als jede Frau – und dabei völlig verunsichert. Die Erwartung von Frauen ist natürlich enorm: Männer sollen Gefühle zeigen, gute Zuhörer und der beste Freund sein. Sie sollen einen sicheren, verantwortungsvollen Job haben, aber trotzdem Elternzeit nehmen und die Karriere der Frau unterstützen. Wenn es dann zum Sex kommt, will aber keine noch so moderne Frau fünfmal gefragt werden: „Könntest du dir jetzt vorstellen, dass ich dich da oder hier küsse?"
Dazu eine sehr schöne Beschreibung des Begriffs "pornogeschädigt". Dafür sind Hochzeits- und Verlobungsillusionen wieder grosse Mode :-)
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Ach, die die woken Jungs tun mir Leid ,-) Wollen alles "immer besser" machen und scheitern daran. Und dann auch noch am Markt vorbei, denn die holde Weiblichkeit steht viel mehr auf ihre kranken Dark-Romance-Fantasien als sie denken. Das sieht man am Absatz dieser Bücher und am mittlerweile immer offensichtlich werdendem Wunsch, sich mal einen Sandland-Jüngling abzugreifen. Ich höre an dieser Stelle auf...
Da tölpel ich von der X-Generation und mit dörflichem Slang ausgestattet gerne weiter so durch die Gegend und bekomme hier und da einen Heiratsantrag, von dem ich dann meiner Frau erzähle ,-)
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Im Bezug auf die Männer könnte man auch positive Effekte aus "Kein Sex" und der verfügbaren Pornografie ableiten.
Denn die Pornos führen ja ganz offensichtlich dazu, dass sie statt im Hormonstau hinter allen Damen herzuhecheln, einen biologischen Drang einfach umleiten. Das dürfte sehr viele Männer retten vor Beschuldigungen, Krankheiten, unerwünschten Vaterschaften, Qual in miesen Beziehungen in denen man nur mitspielt weil man ein Loch in der Nähe haben will.
Wenn Paare ausserdem ungleiche Wünsche haben, ist die Person klar im Vorteil, die es weniger und einfacher will. Das waren früher mehrheitlich die Damen und sie haben es auch fleissigst als Druck- und Ärgerrmittel genutzt. Denn der gemeinsame Nenner bei Sex ist nie die Obermenge der Partner, sondern nur die Schnittmenge. Will einer wenig, haben beide wenig, ausser einer zwingt den anderen dazu, was wohl die Partnerschaft schnell beendet.
Ich bin auch Generation Golf (Icks und Bommer ist wie üblich übernommener US-amerikanischer Deppendreck, der überhaupt nicht in die Struktur in D passt) und wundere mich ebenfalls, wie offensiv einige Damen geworden sind, obwohl ich ganz bewusst überall versuche, mich unauffällig einzufügen und auch Schwachsinnssymbole wie edle Kleidung strikt vermeide. Geändert hat sich schon was, aber glücklicher ist keiner dabei. Früher empfand ich das viel leichter, lustiger, unbeschwerter, heute kann dass keiner mehr in der echten Welt.
Dass Damen auf böse, kaputte Typen abfahren, was solls. Nicht unser Problem. Viel Spass damit. Wichtig ist doch nur, dass wir uns weder mit den entstehenden Wracks abgeben noch dem Geheule zuhören wenn was schiefgeht. Kümmt euch selber um die Folgen eurer depperten Psyche, liebe Damen, das interessiert uns nicht. Und einiges andere auch nicht mehr. Viel Spass beim regieren wollen :-)
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Und wieder China bei "Kein Sex", die Nachrichten von dort kommen in immer kürzen Zeitabständen. Noch so ein Nadelstich von vielen Stichen, jetzt versuchen sie, mit dem Steuerrecht die Leute zu mehr Bums zu bringen, wird nicht die letzte Erhöhung sein:
https://www.thesun.co.uk/news/37821636/c...irth-rate/
CHINA hat die Preise für Kondome und andere Verhütungsmittel angesichts sinkender Geburtenraten im zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt erhöht.
Nachdem Peking die Steuerbefreiung für diese Produkte zum 1. Januar aufgehoben hatte, wurde eine zusätzliche Mehrwertsteuer von 13 Prozent auf Verhütungsmittel erhoben. Trotz der Steuererhöhung auf Verhütungsmittel sagen Einwohner Pekings und Experten, dass diese Maßnahme kaum Auswirkungen haben wird. Kinderbetreuungs- und Heiratsvermittlungsdienste sind von der Steuererhöhung ausgenommen.
Der Versuch, die sinkende Geburtenrate des Landes anzukurbeln, kommt zu einer Zeit, in der die Regierung zunehmend besorgt ist über die rapide alternde und schrumpfende Bevölkerung sowie die rekordtiefe Heiratsrate.
Junge Menschen in Peking haben laut AFP erklärt, dass die zusätzliche Steuer auf Verhütungsmittel nicht die eigentlichen Probleme angeht, die sie davon abhalten, Kinder zu bekommen. „Der immense Druck, unter dem junge Menschen in China heute stehen – von der Arbeitssuche bis zum Alltag – hat absolut nichts mit Kondomen zu tun“, erklärte eine Einwohnerin in den Dreißigern, die nur als Jessica genannt werden wollte, gegenüber dem Sender. „Die Reichen sind zu reich, und die Armen bleiben arm ... [und die Menschen] haben kein Vertrauen in ihre Zukunft, sodass sie möglicherweise keine Kinder haben wollen.“
Die 33-jährige Xu Wanting sagte, sie glaube nicht, dass die Steuer direkt zu einem Anstieg der Geburtenrate führen werde. „Diejenigen, die diese Produkte wirklich brauchen, werden sie weiterhin kaufen, denn es handelt sich um Produkte zur Familienplanung“, erklärte Xu gegenüber EuroNews. „[Kondome] dienen nicht nur der Empfängnisverhütung, sondern betreffen auch die reproduktive Gesundheit von Frauen.“
Die chinesische Bevölkerung ist in den letzten drei Jahren rapide zurückgegangen. Laut UNO besteht außerdem die Gefahr, dass die Bevölkerung bis zum Jahr 2100 von derzeit 1,4 Milliarden auf 633 Millionen zurückgeht. Xi Jinping und andere chinesische Führungskräfte haben versprochen, sich mit den demografischen Problemen des Landes auseinanderzusetzen.
Bei einem wichtigen Treffen zur Wirtschaftspolitik im Dezember gelobten die Politiker laut lokalen Medien, „eine positive Einstellung zu Ehe und Kinderkriegen zu fördern und sich um eine Stabilisierung der Geburtenzahlen im Jahr 2026 zu bemühen”.
Alfred Wu, außerordentlicher Professor an der Lee Kuan Yew School of Public Policy in Singapur, sagte, eine Verhütungssteuer sei im Vergleich zu den Kosten für die Kindererziehung unerheblich. „Junge Paare, die überlegen, ob sie Kinder bekommen sollen, rechnen nicht aus, ob sie sich die zusätzlichen Kosten für Verhütungsmittel leisten können – sie fragen sich, ob sie es sich überhaupt leisten können, in einem Umfeld wirtschaftlicher Unsicherheit ein Kind großzuziehen”, sagte er. Laut Wu sehen sich junge Paare in China mit „konkreten Hindernissen” konfrontiert, darunter ein schwacher Arbeitsmarkt, „unerschwingliche” Wohnkosten, eine stressige Arbeitskultur und Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz.
Die Erhöhung der Verhütungsmittelsteuer erfolgte, nachdem Eltern 2.700 Dollar zusätzlich angeboten worden waren, um mehr Kinder zu bekommen.
Während das Land weiterhin mit den katastrophalen Auswirkungen seiner Ein-Kind-Politik zu kämpfen hat, werden 17,7 Millionen Einwohner der Stadt Shenzhen – Chinas drittgrößte Stadt – Geld erhalten, um eine Familie zu gründen. Im Rahmen dieses Programms erhalten Eltern 1.200 Dollar für die Geburt eines Kindes – und zusätzlich 1.700 Dollar bzw. 3.100 Dollar für das zweite und dritte Kind.
Die Bonzen und die Oberpotentaten haben wie in Russland die Hosen voll, dass die grossen Grossmachtwünsche und das Spiel um die Weltherrschaft behindert werden, wenn den Über-Führern die Soldaten und Arbeitsdrohnen zum verheizen wegschmelzen. Die Rezepte dagegen werden sich ähnlicher und sind eindeutig psychologisch beraten. Allerdings aus der Warte des persönlichen Elfenbeinturms, was ja auch im Artikel deutlich herauskommt. Von der anderen Seite handelt meine Geschichte: https://das-maennermagazin.com/blog/keinekinder
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In de USA läufts auch nicht, jedenfalls bei Männern: https://nypost.com/2026/01/06/lifestyle/...dont-date/
Witzig. Ein junger Mann fliegt wegen sexueller Belästigung von der Uni, wenn er eine Frau anspricht. Wird aus seinem Job entlassen. Natürlich zögern Männer zu Recht, Frauen anzusprechen. Und mehr als früher wissen sie, was sie bei einer Scheidung zu verlieren haben. Die Gesellschaft bestraft Männer dafür, dass sie Frauen ansprechen, dass sie heiraten, und gleichzeitig wird von Männern erwartet, dass sie mehr Frauen ansprechen und mehr Ehen eingehen.
Sex und Beziehung ist dann Sache von ein paar Alphas, weil sich die Damen von so einem durchaus anmachen lassen. Und Frauen bewegen sich durch Wechselharems, bis zu viel hängt und faltig wird.
Erfolg auf ganzer Linie. Keine Belästigung, Frauen endlich frei, Gesellschaft ist auch weg.
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(07-01-2026, 21:09)p__ schrieb: In de USA läufts auch nicht, jedenfalls bei Männern: https://nypost.com/2026/01/06/lifestyle/...dont-date/
Witzig. Ein junger Mann fliegt wegen sexueller Belästigung von der Uni, wenn er eine Frau anspricht. Wird aus seinem Job entlassen. Natürlich zögern Männer zu Recht, Frauen anzusprechen. Und mehr als früher wissen sie, was sie bei einer Scheidung zu verlieren haben. Die Gesellschaft bestraft Männer dafür, dass sie Frauen ansprechen, dass sie heiraten, und gleichzeitig wird von Männern erwartet, dass sie mehr Frauen ansprechen und mehr Ehen eingehen.
Sex und Beziehung ist dann Sache von ein paar Alphas, weil sich die Damen von so einem durchaus anmachen lassen. Und Frauen bewegen sich durch Wechselharems, bis zu viel hängt und faltig wird.
Erfolg auf ganzer Linie. Keine Belästigung, Frauen endlich frei, Gesellschaft ist auch weg.
So siehts aus!
Wie schon in anderem Thread geschrieben vergeht kein Tag ohne neues "aufklärungsvideo"
YT Suche: "why men don't approach anymore"
Das dort jemand von der Uni/Arbeit fliegt weil er eine Frau anspricht scheint kein Einzelfall zu sein.
Nur mal 2 zur Auswahl.Erfahrungsgemäss komnen solche dynamiken ja dann mit zeitlichem Versatz in Europa an ;-)
https://youtu.be/iujg9JKrHeY?si=YxJ9ulKgqJXA94CA
https://youtu.be/Nmnr67nXMfY?si=BWo1QuDY7LtlfhQ5
Frauen stellenauf den sozialen Medien Videos ins Netz wie sie Männer abblitzen lassen/blamen beim Ansprechversuch.
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Und gleich die US-Amerikaner, die auf der rechten Seite: https://www.aol.com/news/group-behind-pr...26778.html
Dort setzte man ja besonders lange auf den Trieb, auf heiraten, auf Abtreibung verbieten und dort ist der Absturz ebenso heftig. Man liess auch wirklich keinen Scheiss aus, um alles kaputtzumachen. Und jetzt, was wollen sie?
- großzügige Steuergutschriften ab drei Kinder.
- vor Online-Dating warnen, kein "gelegentliches dating", keine Online-pornografie, keine Puppen oder Roboter. Der Trieb soll ausschliesslich in Ehe und Zeugung geleitet werden, alles andere verbieten.
- Man will Kurse vor der Ehe: Das Department of Health and Human Services solle mit lokalen gemeinnützigen Organisationen, einschließlich Kirchen, zusammenarbeiten, um ein Ehe-"Bootcamp" für Paare bereitzustellen. Das Programm würde Themen wie Kommunikation, Geldmanagement, Treue und gemischte Familien abdecken und dann eine "kommunale Hochzeit" am Ende für die beteiligten Paare veranstalten.
- heterosexuelle Ehen zwischen US-Bürgern, von denen einer Vollzeit arbeitet, sollen finanziell gefördert werden (die Gegenrichtung der deutschen Ankündigung, das Ehegattensplitting abzuschaffen).
- Frischvermählte, 30 Jahre alt und jünger, mit einem Anlagekonto versorgen, das ein Startkapital von 2.500 $ hat. Also Geld zahlen.
- staatliche Unterstützung für Alleinerziehende verringern, Alleinerziehung weniger attraktiv machen.
- Abtreibungen teuer machen.
Witzig ist das auch deshalb, weil sich die Konvervativen ja rühmen und fordern, der Staat solle sich möglichst wenig einmischen, die Regierung begrenzen. So schnell ändern sich Grundpfeiler, wenn es einem gerade in den Kram passt. Und die eigentlichen Probleme blendet man einfach aus, wenn sie nicht in den Kram passen.
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Bei "kein Sex" ist Deutschland Spitze. Die linken Kanallien der Werbebude Stroer, "Watson" stellen fest: Generation Schneeflöckchen hat so wenig Sex keine vorher. Aber viele andere wichtige Dinge: " Symptome von Angst, Depression und Erschöpfung deutlich mehr verbreitet als in älteren Generationen". Und Generation Schneeflöckchen " hat ein größeres Bewusstsein für Grenzen, Konsens, Macht und Grenzverletzungen. Das ist natürlich sehr wertvoll und wichtig, führt aber manchmal auch zu Verunsicherungen, die dann eher zur Zurückhaltung führen."
https://www.watson.de/leben/fragen-der-l...chtsamkeit
Watson stellt fest, trotzdem ist alles gut. Denn man bumst zwar nicht, bumst aber aber "achtsamer", ganz in Schneeflöckchen-Gefühlslogik. Und das Onlinezeug biete auch Plattformen für " Selbstausdruck, insbesondere in Bezug auf Identität und Konsens". Na dann, da wünsche ich ein achtsames Kuschelkissen, dass ganz lieb für innige Zärtlichkeit bereitliegt. Wenn nicht, verklagt es euch wegen Belästigung und ihr gehört doch zu den -schluchz, heul- Untugendhaften.
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Heute berichtet die Tagesschau: "Jugendliche lassen sich mit dem ersten Sex mehr Zeit als noch vor wenigen Jahren. Das zeigt eine neue Studie. Die meisten erleben ihr erstes Mal heute erst mit 19 Jahren - häufig in festen Beziehungen."
https://www.tagesschau.de/wissen/gesundh...e-100.html
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Ja die Männer Treiben den Durchschnitt hoch . Eine Schantall mit 50€ Rossmann make up
hat mit 15 Jahren schon einen bodycount den Mann nicht mehr an einer Hand abzählen kann .
Der 23 jährige den keiner haben wollte,
aber nach Abi und begehrenswerter Ausbildung mit nettem Einstiegsgehalt plötzlich interessant ist,
Kommt dann auch endlich mal zum Zug … ergo Durchschnittsalter 19 Jahre……
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"Wir können auch anders" nun in Japan. Weil da Schniedel und Loch nicht mehr zu produktiven Werken zusammenfinden, kommt jetzt die Alleinstehenden-Steuer. Erst einmal nur niedrig, aber das kann sich schnell ändern, da der Damm nun gebrochen ist.
https://www.rnd.de/panorama/neue-abgabe-...A667E.html
"Die neue Abgabe soll einen Teil dazu beitragen, den Bevölkerungstrend umzukehren."
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Die Wissenschaftler suchen. Warum leben so viele Japaner zölibatär? Dazu ein neuer Artikel des BBC: https://www.sciencefocus.com/the-human-b...having-sex
Festgestellt wird eine Sexflaute, die sind nach wie vor verstärkt. Und die Gründe:
- Später und seltenere Heirat. Was nun eine weitere Beobachtung ist und kein Grund.
- Nun kommt der Grund: Finanzielle Unsicherheit als Hindernis für die Ehe. Und zwar von den Damen. Japanische Frauen möchten nur finanziell abgesicherte Männer heiraten. Zu diesem Ergebnis kam eine US-Studie, die auf elf Jahren Umfragedaten von fast 9.000 japanischen Erwachsenen basiert. Die Studie ergab, dass weibliche Befragte im Jahr 2025 angaben, lieber unverheiratet zu bleiben, als bei ihren finanziellen Kriterien Kompromisse einzugehen. Männer mit geringem Einkommen haben mit weitaus höherer Wahrscheinlichkeit keinen Sex.
- Es gibt keinen gesellschaftlichen Druck mehr, um zu heiraten.
- In Japan ist ausserehelicher Sex risikoreicher als im Westen. Es gibt fast keine außerehelichen Geburten. Aufklärung nur in Pornos, Verhütung immer nur über Kondome, die unsicheren Methoden führen dazu, dass man es gleich lässt.
- Auch in der Ehe wird nachweislich weniger gepimpert. Dort zählt Sex als Fortpflanzung und anschliessend hat Sex keine Priorität mehr. Eine von der Meiji-Universität in Japan durchgeführte Studie ergab, dass die Befragten Sex, Spaß und Leidenschaft in kurzfristigen Beziehungen priorisierten – nicht jedoch in der Ehe.
- Die Arbeitskultur: Laut der Ueda-Metaanalyse arbeiten in Japan durchschnittlich rund 30 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen mehr als 50 Stunden pro Woche. "Stellen Sie sich vor, Sie kommen gegen 21 Uhr nach Hause und müssen dann noch zu einer Verabredung gehen! Das ist für die meisten Menschen eine anstrengende Erfahrung."
- Nach dem ganzen Sozialkram noch was ganz anderes: Fruchtbarkeitsprobleme und eine geringe Libido wegen viel Cortisol, dem Stresshormon sowie einen niedrigen Testosteronspiegel, was möglicherweise auf Schadstoffe in der Umwelt zurückzuführen ist.
Und schliesslich geben sie zu, dass das alles Stochern im Nebel ist. Ein Großteil der vorliegenden Belege ist nach wie vor umstritten, insbesondere weil ein Grossteil davon auf Umfragen und Fragebögen basiert. Interessant, dass das nicht richtig interessiert, obwohl bei der Geburtenrate massiv Probleme in Sicht sind.
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Gab’ auch mal einen Artikel, dass die japanischen Blumen gerne die Scheidung einreichen, wenn der gut betuchte Göttergatte Rentner wird.
Dann ist Zahltag und seinen Lebensabend darf der finanziell gerupfte und durch den jahrzehntelangen Arbeitsstress nicht mehr so fitte Mann dann alleine und mit wenig Geld verbringen.
Kein Wunder dass die jungen Männer dort inzwischen oft lieber MESA machen. Dann lieber alleine in der 1-Zimmerwohnung ein paar Games zocken als solchen Furien hinterher zu hecheln.
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(12-05-2026, 15:02)expat schrieb: Gab’ auch mal einen Artikel, dass die japanischen Blumen gerne die Scheidung einreichen, wenn der gut betuchte Göttergatte Rentner wird.
Zur Rente ist Sex eh nur noch eine ferne oder vergessene Erinnerung :-) Auch ohne die Heiratsfixiertheit in Ostasien bleibt die Erregung aus: https://ifstudies.org/blog/the-sex-reces...s-dropping
In dieser Erhebung ist auch eine auffallende Korrelation zur abgesoffenen Kurve "Junge Erwachsene treffen sich mit Freunden" zu sehen. Seit 2010 werden wir Einsiedler. Nicht nur bei Sex.
Auch in den USA sind die Männer unattraktiv für Frauen. Je liberaler, desto unattraktiver: https://littlethings.com/entertainment/k...ldfree-men :-) Und die Damen spielen Chef und verpassen damit alles: https://archive.ph/GqHtD
Vor einigen Monaten gewann das Thema durch Helen Andrews’ viralen Essay „The Great Feminization“ im Magazin „Compact“ an Bedeutung, in dem sie argumentierte, dass die Feminisierung unserer Institutionen zu vielen der sozialen Probleme beigetragen habe, mit denen wir heute konfrontiert sind. Dann, vor wenigen Wochen, kündigte Sheryl Sandberg eine grundlegende Neuausrichtung ihrer Organisation „Lean In“ an: eine neue, jüngere Geschäftsführerin, Personalabbau und eine verstärkte Konzentration auf den Kampf gegen die Trends der „Manosphere“ und der „Tradwife“, während gleichzeitig die „Girlboss“-Botschaft für die nächste Generation verstärkt werden soll. Der Zeitpunkt hätte nicht perfekter sein können.
Ich war mittendrin. Durch meine Artikel für Evie und meine Beiträge für das Institute for Family Studies habe ich den Krieg gegen die Mutterschaft ins Rampenlicht gerückt und meine eigene Geschichte sowie die Geschichten von Freundinnen geteilt, die zu lange gewartet haben, um eine Familie zu gründen, oder sich in unserer Anti-Mutterschafts-Ära unsichtbar fühlen. Viele von uns sind jetzt Ende 30 oder Anfang 40, ledig und kinderlos. Wir sind mit den „Girl-Power“-Hymnen der 90er Jahre aufgewachsen, die nahtlos in das „Girlboss“-Ethos der Mitte der 2000er bis in die 2010er Jahre übergingen. Eine enge Freundin versuchte mit 42, ihre Eizellen einfrieren zu lassen, und wurde im Grunde aus der Klinik ausgelacht. „Das hättest du schon vor Jahren machen sollen“, sagten sie ihr. Andere sind verheiratet, haben aber ihre besten fruchtbaren Jahre damit verbracht, nach Beförderungen, Abschlüssen, Garderoben und „Erlebnissen“ zu streben. Bei einem Kaffee oder Drink vertrauen sie mir ihre Reue an. Diese Frauen sind real. Sie gibt es in jedem sozialen Umfeld, das ich kenne. Und sie verdienen es, gehört zu werden.
Wir greifen nicht die „Girlbosses“ selbst an. Das wäre nicht nur grausam, sondern auch heuchlerisch. Viele von uns, die für Evie schreiben, mich eingeschlossen, sind ehrgeizige Fachkräfte mit Karrieren als Autorinnen, Redakteurinnen und Kreative, genießen aber eine gesunde Work-Life-Balance. Wir begrüßen die Entscheidungen von Frauen. Evie sucht aktiv nach jungen, motivierten Frauen, die Beiträge für das Magazin verfassen. Was wir stattdessen kritisieren, sind die toxischen „Girlboss“-Botschaften, nicht die ehrgeizigen Frauen. Wir kritisieren die Anti-Mutterschafts-, Anti-Familien- und Anti-Männer-Rhetorik, die Millennial- und Gen-Z-Frauen unser ganzes Leben lang eingetrichtert wurde und die offenbar die Arbeiterklasse am stärksten negativ beeinflusst. Hier geht es nicht darum, einzelne Frauen für ihre Erfolge zu beschämen, sondern darum, anzuerkennen, wie diese Botschaften den Geschlechterkampf angeheizt, den Wert, den wir der Familie beimessen, untergraben und unsere Kultur von der Wertschätzung der nächsten Generation hin zur Verehrung des Selbst, des Status, des Materiellen und der „wirtschaftlichen Gleichstellung“ verschoben haben – was unzählige Frauen wütend oder traurig und einsam zurückgelassen hat.
Die Gegenreaktion erfolgte schnell und war oft unehrlich. Journalisten stellten mich rasch als Teil eines Chors dar, der junge, ehrgeizige Frauen „anschreit“. Matt Yglesias schrieb einen Substack-Artikel, in dem er mich als Teil einer Gruppe darstellte, die Leistungsträgerinnen zurechtweist. Patrick T. Brown veröffentlichte seinen eigenen Substack-Artikel, in dem er sich als weißer Ritter positionierte, der „Girlboss“-Frauen verteidigt, wobei er auf die höheren Heiratsraten unter ihnen verwies und vorschlug, Kritiker sollten stattdessen die Rolle der Männer in der Geburtenkrise betrachten. Ich wandte mich an Patrick, um das zu klären. Er hatte meinen Standpunkt völlig missverstanden. Wir greifen keine Frauen an; wir kritisieren eine kulturelle Erzählung. Zu seiner Ehre muss man sagen, dass er mir zuhörte. In seinem Folgeartikel für The Free Press nur wenige Tage später nahm er mich aus seiner Kritik heraus. Das war großzügig und selten im heutigen Diskurs.
Seitdem hagelt es weiterhin Verteidigungsstimmen, von einem Artikel im Wall Street Journal bis hin zu einem Beitrag am vergangenen Freitag in The Dispatch. Das sind keine linksgerichteten Stimmen. Konservative Autoren und sogar beruflich erfolgreiche konservative Frauen haben sich zu Wort gemeldet. Einige wandten sich privat an mich und sagten, meine Worte kämen ihnen wie ein persönlicher Angriff vor. Sie haben hochkarätige Jobs, stellen die Familie in den Vordergrund und fühlten sich dafür verurteilt, dass sie sich „eingesetzt“ hatten. Ich verstand ihren Schmerz. Ich musste erklären, dass wir nicht gegen berufstätige Frauen vorgehen. Wie könnten wir auch? Wir sind selbst berufstätige Frauen. Unser Ziel war schon immer der jahrzehntelange Trommelschlag gegen Mutterschaft und Weiblichkeit, der uns einredete, dass die Karriere an erster Stelle stehen müsse, Babys unbegrenzt warten könnten und Mutterschaft eher eine Strafe als eine tiefe Berufung sei.
Die Ironie des Feminismus besteht darin, dass er versprach, sich für Frauen einzusetzen, aber seine eigene Form der Frauenfeindlichkeit praktizierte. Er behauptete, uns zu schätzen, bestand aber darauf, dass unser Wert an einem traditionellen männlichen Maßstab gemessen wurde: Unternehmenspositionen, Gehaltserhöhungen, politische Erfolge und die Rolle als Ernährerinnen. Um „erfolgreich“ zu sein oder Wert zu haben, mussten wir mehr wie Männer werden. Wenn das keine Frauenfeindlichkeit ist, weiß ich nicht, was es sonst sein soll. Uns wurde gesagt, Unabhängigkeit bedeute, genau die Dinge abzulehnen, die die Menschheit seit Jahrtausenden am Leben erhalten haben: Liebe, Ehe und Kinder.
Schauen Sie sich um. Wir leben in einer Zeit unvorstellbaren materiellen Überflusses, von Fortschritten, von denen unsere Vorfahren nur träumen konnten. Und doch fühlt sich unsere Gesellschaft orientierungslos an. Wir haben die Dinge, die uns wirklich tragen – wie tiefe Verbundenheit, Familie und Gemeinschaft –, gegen Geld, Macht, Status und Besitztümer eingetauscht. Die „Girlboss“-Debatte ist in Wirklichkeit nur ein Stellvertreter für eine viel größere Frage: Was sollte dem Menschen wichtig sein? Niemand hier will Frauen zurück an den Spülbecken drängen. Wir feiern Wahlfreiheit und Chancengleichheit. Was wir brauchen, ist eine kulturelle Neuordnung der Prioritäten. Wenn Liebe, Familie und das Wohlergehen der nächsten Generation an erster Stelle stehen, wird die wirtschaftliche „Gleichstellung“ der Geschlechter zweitrangig. Unterschiede in den Ergebnissen? Das ist in Ordnung. Wir haben Freiheit. Wir haben Wahlmöglichkeiten. Wir hören einfach auf, so zu tun, als seien Frauen Opfer, Männer der Feind und Mutterschaft eine Last, die es zu minimieren gilt, anstatt eine Ehre, die es zu würdigen gilt.
Die sogenannte „Mutterschaftsstrafe“ ist ein perfektes Beispiel dafür, wie verzerrt diese Debatte geworden ist. Daten zeigen durchweg, dass Frauen mehr verdienen als ihre männlichen Kollegen oder mit ihnen gleichauf liegen, bis Kinder auf die Welt kommen. Dann entsteht das Lohngefälle. Anstatt die Tatsache zu feiern, dass Frauen die nächste Generation großziehen – die wichtigste Arbeit, die ein Mensch leisten kann –, stellen wir dies als sexistischen Rückschlag für die Ambitionen von Frauen dar. Diese Darstellung ist das, was wirklich sexistisch ist. Mutterschaft, Fürsorge, Schöpfung: Das sind universelle Schätze. Die Liebe selbst ist universell. Wir haben uns so sehr in unseren von Menschen geschaffenen Konstrukten von Erfolg verloren, dass wir vergessen haben, warum wir hier sind.
Wir brauchen Frauen in der Arbeitswelt. Die Vorstellung, wir könnten die jahrzehntelange Teilhabe von Frauen irgendwie rückgängig machen, ist illusorisch. Unsere moderne Wirtschaft wird zunehmend weiblich; von Frauen dominierte Branchen wachsen am schnellsten, während viele traditionelle Männerbereiche zu kämpfen haben. Frauen gründen Unternehmen, sind innovativ, schreiben und führen. Wir brauchen diese Energie. Die Herausforderung besteht darin, eine Kultur aufzubauen, die ambitionierte Frauen unterstützt, ohne von ihnen zu verlangen, dass sie die Familie als Nebensache und Männer als Feinde betrachten. Wir können beides haben, Erfolg und die tragende Kraft der Liebe, wenn wir unsere Prioritäten richtig setzen.
Ich denke oft an Alexander den Großen. Die Geschichte besagt, dass er, als er im Sterben lag, seinen Dienern befahl, hinter seinem Trauerzug herzulaufen und seine Juwelen und sein Gold auf dem ganzen Weg zu seinem Grab zu verstreuen. Er wollte, dass die Welt sah, dass nichts davon ihm in die Ewigkeit folgen konnte. Irdische Besitztümer, Ego und Macht – sie bleiben zurück. Was bleibt bestehen? Die Liebe, die wir geben, die Familien, die wir gründen, und die Gemeinschaften, die wir stärken. Das ist die unbequeme Wahrheit, um die wir in dieser Debatte herumtanzen. Setzen wir die richtigen Prioritäten?
Ich weigere mich, so zu tun, als ginge es in dieser Diskussion darum, einzelne Frauen anzugreifen. Nach allem, was ich gelesen habe, und aus meiner Sicht geht es den meisten Autorinnen, die sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen, ebenfalls nicht darum. Wir führen eine schwierige, aber notwendige Diskussion über die Botschaften, die wir seit unserer Kindheit verinnerlicht haben, und über die Folgen, die diese für die Gesellschaft hatten – einschließlich der Folgen, die sich negativ auf Frauen auswirken. Wenn Frauen zu viel Angst davor haben, jemanden zu verärgern, um unbequeme Wahrheiten auszusprechen, werden wir zusehen müssen, wie unsere Gesellschaft zerfällt. Die Menschheit hat noch viel zu tun, um unsere Prioritäten neu auszurichten – hin zu Verbundenheit statt Konsum und Familie statt Ego. Ich hoffe, wir tun dies freiwillig, bevor eine mächtigere Kraft es uns aufzwingt.
Denn die Daten, die Geschichten und die Reue von Frauen Ende 30 und in den Vierzigern sind keine Lügen. Es sind Warnungen, und wir geben ihnen eine Stimme. Die „Girlboss“-Ära hat uns eine schöne Lüge verkauft: dass wir alles haben könnten, wenn wir uns selbst an die erste Stelle setzen. Viele von uns haben genau das getan, was uns gesagt wurde, und leben nun mit den Konsequenzen, persönlich und gesellschaftlich. Es ist an der Zeit, der nächsten Generation die ganze Wahrheit zu sagen. Ehrgeiz und Erfolg sind wunderbar. Aber Liebe, Verbundenheit und Familie sind es, die ein Leben wirklich lebenswert machen.
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Für Frauen ist ein statusunterlegener Mann in ihren fruchtbaren Jahren fast immer indiskutabel.
Darauf lässt sie sich erst als Milf ein um einen deutlich jüngeren Mann für Bunga Bunga abzugreifen. Der wiederum auf sie nach vollzogenem Akt keine Lust mehr hat.
Und Männer mit hohem Status bevorzugen jederzeit jung, fit und freundlich gegenüber so einem abgerittenen Karriere-Schlachtross.
Kein Wunder, dass es bei den Girlboss-Damen familiär selten rund läuft. Die schaffen es ja oft nicht einmal überhaupt ein Kind in die Welt zu setzen.
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In Deutschland sinds die nörgelenden Damen :-)
"Der häufigste Grund, warum sich Männer vom Sex zurückziehen, ist Kritik. Sie fühlen sich zu oft kritisiert."
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