06-09-2019, 22:40
So, war heute beim Anwalt. Mit gemischtem Ergebnis für mich. Versuch das hier mal Stichwortartig widerzugeben (vergess bestimmt die Hälfte, hab auch nicht alles verstanden):
- positiv wohl das das von mir befürchtete Aufleben der (ruhenden) Lohnpfändung -da ja über meine Tochter angeblich vom Jugendamt angedroht, wenn ich nicht bis xxxx reagiere- ist wohl nicht möglich, da ich die vereinbarten laufenden Ratenverpflichtungen einhalte und es dann missbräuchlich und erpresserisch wäre, eine Lohnpfändung deshalb wieder aufleben zu lassen um eine Reaktion zu erzwingen oder auch höhere Leistungen zu verlangen etc.
- ein Schreiben geht an Jugendamt, Ex und Tochter raus mit Aufforderung Offenlegung der Einkommensverhältnisse zwecks Neuberechnung der Unterhaltsansprüche ab Volljährigkeit. Ebenfalls wird meine Tochter darin nochmals aufgefordert, BAFÖG zu beantragen (da auch der Anwalt meint, das sie, aufgrund des zugrundeliegenden Einkommensjahres der Eltern bei BAFÖG-Beantragung -2017- und ich da kein Einkommen hatte, auf jeden Fall einen BAFÖG Anspruch hätte und ich möglicherweise daher gar keinen Unterhalt mehr zahlen müsste).
- Herausgabe bzw. Abänderung des bestehenden Titels wurde verlangt. Sollte dies nicht freiwillig passieren und es müsste geklagt werden etc., dann könnte mich das nochmal ne Stange Geld kosten............
- weiter oben hat -ich glaube- p__ ein Gerichtsurteil verlinkt, wonach eine ruhende Lohnpfändung bei der sich auf Zahlungen geeinigt wurde und diese Eingehalten werden, die Pfändung zurückgenommen werden müsste. Dies ist so wohl leider lt. meinem Anwalt so pauschal nicht richtig. Sondern dies wäre jeweils eine Einzelfallentscheidung, bei der unter anderem das Zahlungsverhalten in der Vergangenheit und etliche andere Parameter eine Rolle spielen würden. In der Praxis würde die Lohnpfändung wohl i.d.R. bestehen bleiben.
- im Übrigen existiert nur 1 Titel auf dem die Pfändung beruht -nämlich im Namen meiner Tochter- und somit würde mit Erreichen der Volljährigkeit die Forderungen aus dem Pfändungsbeschluß NAHTLOS auf meine Tochter übergehen und damit nahtlos fortbestehen. Der wird nicht erst zurückgenommen, dann auf JA und Kind aufgeteilt und evtl. wieder neu veranlasst. Meine Tochter braucht über eine Pfändung daher gar nicht entscheiden, das läuft einfach weiter. Eine Rücknahme der Pfändung wird meiner Tochter wohl ebenfalls nicht möglich sein, da das JA bzw. Unterhaltsvorschusskasse ja auch noch Geld bekommt und meine Tochter wohl auffordern wird die Pfändung aufrecht zu erhalten, damit das JA seine Forderungen erhält :-(
- dies wiederum verhindert wohl auch das finanzielle Eingreifen meiner Mutter, die ja (s.o) meine Rückstände beim JA übernehmen wollte, damit ich von dort keine Pfändung mehr zu erwarten habe und das Thema erledigt wäre. Das Problem ist ja jetzt, das sie natürlich die Forderungen des JA bedienen könnte, dann aber die Pfändung trotzdem nicht erledigt ist, da diese ja dann nach wie vor über meine Tochter immer noch automatisch weiter besteht.
Bin mal gespannt, wie das alles weitergehen wird..................
(wie gesagt: hab jetzt bestimmt die Hälfte vergessen und auch mindestens die Hälfte nicht verstanden)
- positiv wohl das das von mir befürchtete Aufleben der (ruhenden) Lohnpfändung -da ja über meine Tochter angeblich vom Jugendamt angedroht, wenn ich nicht bis xxxx reagiere- ist wohl nicht möglich, da ich die vereinbarten laufenden Ratenverpflichtungen einhalte und es dann missbräuchlich und erpresserisch wäre, eine Lohnpfändung deshalb wieder aufleben zu lassen um eine Reaktion zu erzwingen oder auch höhere Leistungen zu verlangen etc.
- ein Schreiben geht an Jugendamt, Ex und Tochter raus mit Aufforderung Offenlegung der Einkommensverhältnisse zwecks Neuberechnung der Unterhaltsansprüche ab Volljährigkeit. Ebenfalls wird meine Tochter darin nochmals aufgefordert, BAFÖG zu beantragen (da auch der Anwalt meint, das sie, aufgrund des zugrundeliegenden Einkommensjahres der Eltern bei BAFÖG-Beantragung -2017- und ich da kein Einkommen hatte, auf jeden Fall einen BAFÖG Anspruch hätte und ich möglicherweise daher gar keinen Unterhalt mehr zahlen müsste).
- Herausgabe bzw. Abänderung des bestehenden Titels wurde verlangt. Sollte dies nicht freiwillig passieren und es müsste geklagt werden etc., dann könnte mich das nochmal ne Stange Geld kosten............
- weiter oben hat -ich glaube- p__ ein Gerichtsurteil verlinkt, wonach eine ruhende Lohnpfändung bei der sich auf Zahlungen geeinigt wurde und diese Eingehalten werden, die Pfändung zurückgenommen werden müsste. Dies ist so wohl leider lt. meinem Anwalt so pauschal nicht richtig. Sondern dies wäre jeweils eine Einzelfallentscheidung, bei der unter anderem das Zahlungsverhalten in der Vergangenheit und etliche andere Parameter eine Rolle spielen würden. In der Praxis würde die Lohnpfändung wohl i.d.R. bestehen bleiben.
- im Übrigen existiert nur 1 Titel auf dem die Pfändung beruht -nämlich im Namen meiner Tochter- und somit würde mit Erreichen der Volljährigkeit die Forderungen aus dem Pfändungsbeschluß NAHTLOS auf meine Tochter übergehen und damit nahtlos fortbestehen. Der wird nicht erst zurückgenommen, dann auf JA und Kind aufgeteilt und evtl. wieder neu veranlasst. Meine Tochter braucht über eine Pfändung daher gar nicht entscheiden, das läuft einfach weiter. Eine Rücknahme der Pfändung wird meiner Tochter wohl ebenfalls nicht möglich sein, da das JA bzw. Unterhaltsvorschusskasse ja auch noch Geld bekommt und meine Tochter wohl auffordern wird die Pfändung aufrecht zu erhalten, damit das JA seine Forderungen erhält :-(
- dies wiederum verhindert wohl auch das finanzielle Eingreifen meiner Mutter, die ja (s.o) meine Rückstände beim JA übernehmen wollte, damit ich von dort keine Pfändung mehr zu erwarten habe und das Thema erledigt wäre. Das Problem ist ja jetzt, das sie natürlich die Forderungen des JA bedienen könnte, dann aber die Pfändung trotzdem nicht erledigt ist, da diese ja dann nach wie vor über meine Tochter immer noch automatisch weiter besteht.
Bin mal gespannt, wie das alles weitergehen wird..................
(wie gesagt: hab jetzt bestimmt die Hälfte vergessen und auch mindestens die Hälfte nicht verstanden)