Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Väternetzwerk - Wahrnehmung von Elternaufgaben und Beruf
#4
Wenn es Väterinitiativen und andere "Programme" für Frauen, alle Hautfarben ausser weiss, Gspinnerte ("Neurodivergent"), Herkünfte gibt, dann weil es gerade politisch opportun erscheint und damit Tugendhaftigkeit signalisiert wird. Ändert sich der politische Wind, lässt man sie sofort verhungern, wie man es anschaulich auch in den USA sieht. Einen Schirmherrn zu finden wäre kein Problem gewesen, wenn Väter eine politisch umworbene Gruppe wären, so wie es Mütter sind. Firmen wollen das alles nicht, sie wollen Geld verdienen, egal wie, das Spitzenpersonal will den nächsten Bonus kassieren, egal wie aber so hoch wie möglich, alles andere ist Show die dieses Ziel ein bisschen schöner anpinselt. Was nichts zu beiträgt, wird aussortiert, hängengelassen oder diesem Ziel untergeordnet.

Von den sieben Schritten zu einer Väterinitiative ist es bei Schritt 3 gestoppt. Sowas geht in dieser Reihienfolge:

- Interesse ermitteln
- Klare Ziele formulieren
- Verbündete suchen (Sponsor aus dem Management, Schirmherr, Initiativen mit Unterstützung einer Führungskraft)
- Niedrigschwellig starten
- Regelmässige Struktur schaffen
- Sichtbarkeit erhöhen
- Erfolge messbar machen und kommunizieren.

Der einzige Punkt, den ich in SebastiAn86s Beschriebung anders gemacht hätte, wäre der breite Ansatz. Wäre "Beim ersten Treffen nahmen sehr viele Menschen teil". Da wäre ich erst bei fünf bis zehn interessierten Vätern geblieben, die einen monatlichen Termin festlegen und erst die Unterstützung von Personalabteilung und Betriebsrat gewinnen. Also nicht breit und dann in der Luft, sondern erst klein und kräftig. Damit bleibt man beweglicher.
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Väternetzwerk - Wahrnehmung von Elternaufgaben und Beruf - von p__ - Gestern, 15:12

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste