28-10-2026, 12:30
(28-10-2026, 11:54)Nappo schrieb: Du musst als Erstes tief in deiner Murmel verankern, knochentrocken zu wissen mit wem du es zu tun hast und dir nichts vorgaukeln. Und als Zweites überlegen, ob ein geplanter Schritt der sich aktuell als der Beste scheinbar erweist, im zweiten Schritt nicht ein Rohrkrepierer werden könnte. Denn das was du aktuell formulierst sind keine Lösungen im klassischen Sinne, sondern auch zwei Motiven dienend: Bequemlichkeit und Vermeidungsverhalten. Das ist kein Vorwurf. Vor dem Hintergrund einer solchen Diagnose ein Verhalten von Opfern solcher Leute
Ich sag dir offen meine Motivation.
Das Haus zu halten (hier läuft noch eine Finanzierung) würde sehr schwer werden. Ich hätte nach Abzug aller Fixkosten 400-500€ zum Leben übrig. Hiervon müssten noch Lebensmittel besorgt werden.
Das ist das eine. Das andere ist - dass ich die Befürchtung habe, dass sie mir die Kinder Schritt für Schritt gänzlich vorenthält sobald ich sagen würde "Ich bleibe im Haus". Hier liegt mein Hauptaugenmerk drauf.
Ja, ich könnte auch auf das Wechselmodell 50/50 gehen was sie nicht möchte. Aber wie hoch ist die Chance realistisch gesehen? Es wurde klassisch gelebt. Ich habe das Geld verdient sie war in Elternzeit. Die Betreuung lag zu 70-80% bei ihr.
Selbst wenn ich das Wechselmodell zugesprochen bekommen würde. Was würde als nächstes passieren? Manipulation der Kinder so dass diese dann nicht mehr zu mir wollen!?
Meine größte Angst ist das Horrorszenario aus dem Leben der Kinder verdrängt zu werden.

