11-03-2012, 13:25
zunächst Danke an @bluter für das Abtrennen dieses threads. Auch danke an @p für die Beiträge in diesem thread, die ich nur doppelt unterstreichen kann. Bevor man also hier wertvolle Zeit vertippt, vor dem Senden-Button prüfen, ob das getippte konstruktiv und zielführend ist.
Gesucht sind weiterhin wirksamen Maßnahmen. Für mich wird immer mehr klar, dass es die Ideen/Aktionen mit dem ganz großen Wurf wohl nicht geben wird. Wir sind einfach viel zu wenige! Vergleichen wir einmal andere ehemals diskriminierte Gruppen (Homos, Ausländer, Frauen, Behinderte) nach Gruppengröße und deren langen Weg, ihre Situation zu verbessern.
Die Zahl der Betroffenen dieser Beispiele ist verglichen mit unserer Zahl tausendfach größer:
Homosexuelle 10% = 8 Mio.
Ausländer 9 % = 7 Mio
Frauen 51% = 42 Mio
Behinderte 12% = 10 Mio
vom Sorgeunrecht direkt betroffene = vielleicht ein paar hunderttausend???
Die genannten Gruppen haben alle Jahrzehnte gebraucht um ihre jeweilige Situation nennenswert zu verbessern, und das trotz der Kraft der Masse und z.T. sehr guter Lobbyarbeit.
Werden wir also endlich unserer Situation bewusst. Jeder Aufkleber am Auto, jeder Infostand und jeder Aktionstag ist gut. Aber habt ihr schon mal einen solchen Autoaufkleber zufällig irgendwo gesehen? Wohl eher nicht. Genauso ist es mit der Wirkung die von dort ausgehen könnte. Sie ist schlicht nicht messbar, da viel zu gering.
Man muss schon lange suchen, um Statements führender! Politiker zum Thema "SR für ledige Väter" zu finden. Hin- und wieder erwähnt irgendein Hinterbänkler mal dieses Thema. Wir (denn darauf haben wir wie Süchtige gewartet) nehmen es auf, und diskutieren es durch alle Winkel. Doch im großen gesellschaftlichen Alltag findet dieses Thema schlicht und einfach nicht statt.
Die jetzt geplanten Änderungen wären ohne eine Rüge/Einflussnahme des EUGMR sicher überhaupt kein Thema. Der deutsche Femoblock würde seine Machtstellung unbekümmert weiter ausbauen.
Dass wir nun einen (viel zu kleinen) Schritt weiter kommen, haben wir ausschließlich den Zwängen europäischen Rechts zu verdanken.
Um es klar zu sagen: ich bin überhaupt nicht deprimiert oder hoffnungslos bzgl. der Möglichkeiten die Situation zu verbessern. Ich möchte auch nicht kleineren Aktionen/Gruppen den Sinn absprechen. Aber wir dürfen von dort keine baldigen, nennenswerten Fortschritte erwarten. Das führt zu Frustration und Aggression, die hier (im Forum) schon hinreichend zu beobachten ist.
Wir sollten endlich nach besseren Ansätzen suchen. Wer Veränderungen von unten nach oben durchdrücken will, braucht Masse - sehr viel Masse, die haben wir nicht. Also muss der Druck von oben nach unten verlaufen. Europäisches Recht muss auf deutsches Recht Wirkung entfalten. Es ist ein Glück für uns, dass unsere Nachbarländer sehr viel humanere Regelungen hinsichtlich des Sorgerechts haben. Diese Situation sollten wir viel stärker berücksichtigen.
Gesucht sind weiterhin wirksamen Maßnahmen. Für mich wird immer mehr klar, dass es die Ideen/Aktionen mit dem ganz großen Wurf wohl nicht geben wird. Wir sind einfach viel zu wenige! Vergleichen wir einmal andere ehemals diskriminierte Gruppen (Homos, Ausländer, Frauen, Behinderte) nach Gruppengröße und deren langen Weg, ihre Situation zu verbessern.
Die Zahl der Betroffenen dieser Beispiele ist verglichen mit unserer Zahl tausendfach größer:
Homosexuelle 10% = 8 Mio.
Ausländer 9 % = 7 Mio
Frauen 51% = 42 Mio
Behinderte 12% = 10 Mio
vom Sorgeunrecht direkt betroffene = vielleicht ein paar hunderttausend???
Die genannten Gruppen haben alle Jahrzehnte gebraucht um ihre jeweilige Situation nennenswert zu verbessern, und das trotz der Kraft der Masse und z.T. sehr guter Lobbyarbeit.
Werden wir also endlich unserer Situation bewusst. Jeder Aufkleber am Auto, jeder Infostand und jeder Aktionstag ist gut. Aber habt ihr schon mal einen solchen Autoaufkleber zufällig irgendwo gesehen? Wohl eher nicht. Genauso ist es mit der Wirkung die von dort ausgehen könnte. Sie ist schlicht nicht messbar, da viel zu gering.
Man muss schon lange suchen, um Statements führender! Politiker zum Thema "SR für ledige Väter" zu finden. Hin- und wieder erwähnt irgendein Hinterbänkler mal dieses Thema. Wir (denn darauf haben wir wie Süchtige gewartet) nehmen es auf, und diskutieren es durch alle Winkel. Doch im großen gesellschaftlichen Alltag findet dieses Thema schlicht und einfach nicht statt.
Die jetzt geplanten Änderungen wären ohne eine Rüge/Einflussnahme des EUGMR sicher überhaupt kein Thema. Der deutsche Femoblock würde seine Machtstellung unbekümmert weiter ausbauen.
Dass wir nun einen (viel zu kleinen) Schritt weiter kommen, haben wir ausschließlich den Zwängen europäischen Rechts zu verdanken.
Um es klar zu sagen: ich bin überhaupt nicht deprimiert oder hoffnungslos bzgl. der Möglichkeiten die Situation zu verbessern. Ich möchte auch nicht kleineren Aktionen/Gruppen den Sinn absprechen. Aber wir dürfen von dort keine baldigen, nennenswerten Fortschritte erwarten. Das führt zu Frustration und Aggression, die hier (im Forum) schon hinreichend zu beobachten ist.
Wir sollten endlich nach besseren Ansätzen suchen. Wer Veränderungen von unten nach oben durchdrücken will, braucht Masse - sehr viel Masse, die haben wir nicht. Also muss der Druck von oben nach unten verlaufen. Europäisches Recht muss auf deutsches Recht Wirkung entfalten. Es ist ein Glück für uns, dass unsere Nachbarländer sehr viel humanere Regelungen hinsichtlich des Sorgerechts haben. Diese Situation sollten wir viel stärker berücksichtigen.