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Demo in Berlin: Samstag, 18.08.2012
#18
Die durchschnittliche Verweildauer im VAfK beträgt 5,x Jahre, d.h. die Mitglieder bekommen gerade mal eine BuVo-Neuwahl mit und ziehen dann bereits weiter. Manche starten im Anschluss eigene Initiativen, andere haben ihre Angelegenheiten geordnet fertig und wieder andere geben auf. Die meisten kommen erst gar nicht.
Da der BuVo nicht von der Basis direkt gewählt wird, kann es schon sein, dass sich Teile dieser übergangen fühlt.
Der BuVo wiederum hat es nicht leicht die 3.000 höchst unterschiedlichen und temporären Einzelmeinungen in ein in sich geschlossenes Konzept zu pressen, dass es ihm ermöglicht sich gegenüber Dritten (aus der Politkaste) als verlässlicher Diskussions- und Verhandlungspartner zu präsentieren.
Was ich allerdings auch im BuVo vermisse ist die Toleranzgrenze gegenüber anderen Initiativen, Gruppen, Vereinen und Verbänden.
Ich hatte mir in der Vergangenheit bereits mehrfach gewünscht, dass der BuVo über Aktionen wie "400", "Kinderschuhe an die Bundesregierung" u.a. zumindest in den eigenen Reihen informiert und es seinen Mitgliedern somit freistellt und ermöglicht sich dort einzubringen.

Warum aber sollte ich das mir unerklärliche und unerklärte Verhalten eines BuVo dazu nehmen die gesamte Szene zu spalten?
Das will mir nicht in meinen Kopf, bringt uns einem gemeinsamen Minimalziel nicht einen Schritt näher.
Ich teile die Vermutung von @Ibykus nicht, dass der VAfK, mit seinen paar Mitgliedern, hier hätte "am ehesten" etwas beeinflussen können.
Vierzig Jahre Demonstrationen und Aktionen gegen Atomstrom haben nicht dazu geführt, dass die Meiler (nur in D!) abgeschaltet wurden (und noch immer anfahrbereit gehalten werden). Ohne die GAU von Tschernobyl und Fukushima, lieferten sie noch heute 80% Energie für Industrie und Haushalte.

Was viele von uns auch gerne übersehen ist, dass in der Bevölkerung die Vätergruppen nicht wahrgenommen werden. Wenn wir mal wieder eine Anzeige schalten bekommen wir Zulauf. Wenn wir auf dem Stadtfest unseren Stand aufbauen werden wir wie Alien bestaunt, begutachtet und bewertet. Von Neugier bis Ekel ist jede Empfindung dabei. Ich habe also für mich festgestellt, dass wir stärker an die Öffentlichkeit gehen müssen als bisher. Und warum nicht in der gesamten Breite? Warum nicht an einem Tag offener Türen? Wenn @sorglos nun darauf hinweist, dass der VAfK seinerzeit in den Ministerien abblitzte, wäre dies doch eine günstige Gelegenheit der zahlreichen anderen Gruppen, oder irre ich mich?
Zumindest die Ausrede "Mit euch reden wir doch schon" gilt schließlich nicht für die übrigen zig.

Was mich persönlich betrifft: Habe ich Zeit, Geld und Interesse, bin ich dabei. Egal, wer wo was veranstaltet. Bei mir scheitern Teilnahmen am ehesten aus Zeitgründen. Und in Loyalitätskonflikte lasse ich mich auch nicht treiben. Wink
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
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RE: Demo in Berlin: Samstag, 18.08.2012 - von Ibykus - 23-07-2012, 19:08
RE: Demo in Berlin: Samstag, 18.08.2012 - von Ibykus - 24-07-2012, 00:41
RE: Demo in Berlin: Samstag, 18.08.2012 - von Ibykus - 24-07-2012, 18:08
RE: Demo in Berlin: Samstag, 18.08.2012 - von Ibykus - 25-07-2012, 00:49
RE: Demo in Berlin: Samstag, 18.08.2012 - von blue - 25-07-2012, 08:19
RE: Demo in Berlin: Samstag, 18.08.2012 - von blue - 24-07-2012, 19:11
RE: Demo in Berlin: Samstag, 18.08.2012 - von Bluter - 24-07-2012, 07:17

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