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Die TAZ: Rowohlt geht Väterrechtlern auf den Leim
#1
Der Rowohlt Verlag will mit einem Buch über Eltern-Kind-Entfremdung ein vermeintliches Tabu brechen. Nach Kritik an Desinformation rudert er zurück.

Der taz-Artikel berichtet, dass ein geplanter Rowohlt-Titel zur Eltern-Kind-Entfremdung wegen der Nutzung fachlich umstrittener Konzepte und der Nähe zu Väterrechts-Narrativen in die Kritik geraten ist. Der Verlag reagierte darauf mit Änderungen in der Vermarktung und einer Überprüfung des Inhalts sowie einer Verschiebung des Erscheinungstermins.

https://taz.de/Umstrittenes-Buch/!6143384/
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#2
Der Artikel ist ein Chaos voller Anführungszeichen. Es ist noch nicht mal klar, wer das Buch eigentlich verfasst hat. Thea Talbusch, ein Pseudonym. Und es ist ein Wunder, dass es das Buch überhaupt bis zu einem Verlag geschafft hat. Sowas wird doch schon aus ferner Weite abgelehnt, nicht erst kurz vor der Erscheinung. Wahrscheinlich kams nur so weit, weil in Geschichten darin es Mütteropfer waren, denen die Kinder entfremdet wurden. Auch die Verbindung zum Fall Block ist ja so eine Geschichte.

Der oder die Autoren sollten den Buchtext unverändert entweder freigeben oder es selbst verlegen, das ist ja heute schon die Mehrheit der Bücher. Vielleicht ist das auch nur Trick und die hatten das eh vor, weil es absehbar nicht zu einer Veröffentlichung durch Rowolt kommt. Erst noch etwas Aufmerksamkeit erzeugen, das tut dem Buch und dem Thema gut.
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#3
Die Nazikeule darf natürlich nicht fehlen .


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#4
Wie sehr den Verlagen der Kittel brennt, wie sehr wir nur noch ein Land von Schissern sind und dem Mainstream unterworfen, zeigt dieser Vorgang. Wäre das Buch nicht offensichtlich von einer Frau geschrieben worden und die Rede von einer entfremdeten Mutter, hätte das Buch in einem "renommierten" Verlag - und auch die werden regelmäßig überschätzt - als Manuskript direkt im Müll gelandet.

Bücher "von Vätern" oder überhaupt Bücher, die die familienrechtliche Katastrophe in diesem Land aufzeigen, müssen selbst verlegt werden. Die verlegt dir keiner. Die Madame Talbusch hat das Problem vieler Autoren. "Ich will zu einem großen Verlag. Nur der macht viel Werbung. Nur dann erreiche ich große Auflagen." Kann sie vergessen. Wer schon selbst nur mit anderem Namen sich traut aufzutreten, nicht in "der Szene" verhaftet ist und dort unbekannt, kann auch nur auf einen großen Verlag hoffen - und scheitern.

Der Verlag könnte Erfolg haben, in dem er sich trauen würde, das Buch als "Skandalbuch" exakt so raus zu bringen, wie es vor liegt. Aber im besten Deutschland aller Zeiten, fehlt zwar Mut, aber dafür jede Menge Opportunismus, im Zweifel noch, winkt man mit dem bunten Fähnchen, damit alle einen lieb haben. Rechts ist heute das neue Links. Der laden ist fertig. Alles Energieverschwendung.
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#5
Hab mir das mal genauer angesehen.

Das Buch wurde bei Rowohlt als lieferbar und "auf Lager" angezeigt, nach dem TAZ-Artikel nicht mehr. Im Buchhandel stehen verschiedene Daten, z.B. der 13.3.2026, dann 31.12.2026. Die TAZ hat das auch ergänzt und gleichzeitig alle Kommentare unter dem Artikel gelöscht, jetzt wieder "0 Kommentare".

Der Klappentext:

Unter Mitwirkung von: Kara Lichtenberg

Eine Mutter bricht ihr Schweigen: ein mitreißendes Buch, das aufrüttelt und bewegt.
Thea Talbusch hat ihre beiden Kinder seit vier Jahren nicht mehr gesehen. Damals waren sie 12 und 15 Jahre alt. Ein Zustand, der für die engagierte Mutter extrem schwer auszuhalten ist.

Nach der Trennung von ihrem Ex-Partner teilen sich die beiden zunächst das Sorgerecht. Was zuerst einvernehmlich wirkt, wird zunehmend zum Albtraum. Vom Vater systematisch manipuliert, wissen die Kinder schnell nicht mehr, was Realität ist und was Einbildung. Ursprünglich als schön empfundene Erfahrungen mit der Mutter werden nach dem Treffen mit dem Vater plötzlich als schrecklich erinnert. Wie schwer es als Elternteil ist, diese Entwicklung bis hin zum völligen Kontaktabbruch ohnmächtig mitzuerleben, beschreibt Thea Talbusch erstmalig ausführlich in ihrem Buch. Sie bringt den Mut auf, ihre Geschichte zu erzählen, damit andere Elternteile und Kinder, denen es genauso ergangen ist, eine Stimme bekommen. Und um die Gesellschaft aufzurütteln und zu zeigen: Es gibt nicht immer nur Schwarz oder Weiß, sondern ganz viel dazwischen. Zehntausende Kinder verlieren jedes Jahr den Kontakt zu einem Elternteil. Gerichte und Ämter kapitulieren oft vor den komplexen familiären Verhältnissen. Hier muss sich etwas ändern – Thea Talbusch zeigt, welche massiven psychischen Probleme dies für Betroffene mit sich bringt und wie wir dem begegnen können.

«Entfremdung hat nichts mit mangelnder Liebe zu tun, aber mit großem emotionalen Druck.» Thea Talbusch


«Was Thea zu sagen hat, muss hinaus in die Welt.» Dr. Stefan Rücker, Familienrechtsexperte und Psychologe.

Der Autor Meisner macht selbst viel Werbung für seinen Artikel und legt auch andernorts nach: https://de.linkedin.com/posts/matthias-m...00512-5LqE

Auch auf seinem Bluesky-Account brachte er mehrere Artikel, schon Wochen vor der Veröffentlichung des Artikels. Er macht auch Werbung für ältere Artikel, die er schon Monate vorher geschrieben hat, Beispiel: https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/...senschaft/ -  darunter eine Serie von Meisner, der Aktivist wendet sehr viel Energie auf.

Bei Instagram hat er auch einen Account und tritt dort in derselben Sache auf.

Es gibt auch Gegenwind, natürlich nur leise, denn willfährige Medien stehen dafür nicht zur Verfügung: https://efkir.de/aktuell/174-offener-bri...erlag.html Auszüge:

Die Kritik von Herrn Meisner deckt sich nicht mit den Erfahrungen, die uns alltäglich in unserer Selbsthilfearbeit geschildert werden. Sie ist realitätsfremd. Aus unserer Sicht handelt es sich bei dem Buch von Thea Thalbusch um ein wichtiges Buch. Sein Thema gehört in den öffentlichen Diskurs. (...)

Das Phänomen der Eltern-Kind-Entfremdung wird nur von Kreisen geleugnet, die von der bestehenden Lage wirtschaftlich profitieren oder eigenes, entfremdendes Verhalten schützen wollen. Die sichtbaren Aktivisten sind seit Jahren die gleichen, gut mit Medien vernetzt und verweisen als Referenz aufeinander. Die Finanzierung dieser Kreise und der von ihnen betriebenen Kampagnen ist intransparent. Sie versuchen, mit der veralteten und längst widerlegten PAS-Theorie Einfluss auf die Meinungsbildung zu nehmen, um den gesamten Problemkomplex als nicht existent zu beschreiben. Dabei verbreiten sie insbesondere das Narrativ, nach welchem gewalttätigen Elternteilen Kinder unter der Behauptung einer Eltern-Kind-Entfremdung systematisch zugeordnet und als Machtmittel gegenüber den anderen Elternteil genutzt werden. Diese Behauptung ist bis heute durch keine einzige letztinstanzliche Entscheidung belegt. Aktenzeichen werden nicht benannt, Quellensuchen enden in Zirkelbezügen auf Publikationen des immer gleichen, kleinen Personenkreises. (...)

Der von den Aktivisten inszenierte Geschlechterkampf ist nicht existent. Nach unserer Beobachtung steigt der Anteil betroffener Mütter kontinuierlich und macht in unserer Beratung inzwischen eine Quote von ca. 40% aus. Faktisch ist es für Mütter in Deutschland aufgrund der eher traditionellen Rollenverteilungen etwas schwerer, entfremdet zu werden, ist dies jedoch geschehen, sammeln sie exakt die gleichen Erfahrungen wie Väter. Sie leiden aber in der Regel noch stärker, da sie und ihre Kinder nicht als Opfer wahrgenommen werden, sondern ihnen aufgrund des geprägten Narrativs per se unterstellt wird, dass sie etwas zur Situation beigetragen haben und eine Entfremdung berechtigt ist.


Meisner scheint der neue Gesterkamp zu sein, der mittels TAZ seine jahrelangen Fehden gegen die angeblichen rechten Männerrechtler & Co getrieben hat. Viele dieser Artikel dienen auch der Referenzierung, sie bilden Zirkelschlüsse der Verweise und werden insbesondere bei Wikipedia eifrigst als Referenz angegeben. Guckt man bei Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Männerrechtsbewegung und was dort von TAZ und Gesterkamp kommt. Die alte Taktik der Schaffung selbstgebauter "Wahnheiten", die verstärkt und verankert werden sollen.

Das Buch von Rowolt dürfte ziemlichen Alarm ausgelöst haben, denn eine entfremdete Mutter passt natürlich überhaupt nicht in die kranken Verleugnungen der Aktivisten. Man sieht es sehr gut an den Reaktionen. Zuerst wird indirekt in Frage gestellt, ob das überhaupt eine Mutter ist und dann geht es nahtlos in die Hetze gegen Väterrechtler über, in diesen Kreisen ein Popanz.

Als Väter, oft mit ähnlichen Erfahrungen (auch ich habe die gemacht) können wir uns das sowieso nur ungemütlich von unten ansehen. Wir sind im Aus und bleiben dort.
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