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Kindesunterhalt
Update:
Mittlerweile habe ich die unbefristete EM Rente, ich glaube besser geht nicht, mit 52 Jharen bis zum ableben 1860€ Netto.

Meine Tochter hat damals dem JA mitgeteilt das sie von der Mutter körperlich und psychisch Misshandelt wurde. Das JA hat das auch in einem Bericht festgehalten und das wurde auch nicht angefochten.
Da meine Tochter bei einer Psychiaterin in Behandlung ist, wurde sie zur Vergangenheit noch mal befragt und es wurde ein Arztbrief an die Hausärtin gesendet, Kopie an die Mutter.
Jetzt hat die Mutter alles abgestritten und bezichtigt meine Tochter als Lügnerin, sie hätte ihre Tochter nie geschlagen.

Ich möchte dagegen vorgehen, am besten vor Gericht.

Kann mir jemand behilflich sein wie ich vorgehen könnte?

Danke und Gruß
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(29-01-2020, 11:00)Bitas schrieb: Ich möchte dagegen vorgehen, am besten vor Gericht.

Glückwunsch zur Rente. Da scheinst du ja zu Zeiten deiner Erwerbstätigkeit ganz gut verdient zu haben.

Was willst du denn gerichtlich erreichen? Das die Mutter aufhört abzustreiten, daß Sie eure Tochter geschlagen hat?
Ein Strafverfahren wg. Kindesmisshandlung?
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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Du kannst dagegen nicht vorgehen, das muss der Staat ahnden, beginnend mit einer Anzeige wegen Kindesmisshandlung. Die kannst du machen.

Die Mühe ist aber vergebens, dir ist doch bekannt welche Freibriefe gewalttätige Mütter haben. Ja, wenns ein Mann wäre... den kannst du noch 40 Jahre später fertigmachen, wenn du behauptest, er hätte eine Frau mal lüstern angesehen oder mit der Faust gewunken...
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Wie lange sind diese Vorfälle in etwa zurückliegend? Ist schon Verjährung (strafrechtlich) eingetreten?

Wenn nicht - Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen. Die ermitteln dann, unter Beiziehung der Akte beim Jugendamt. In dieser Akte sind hoffentlich Beweise enthalten. Und so gehen dann die Dinge ihren rechtsstaatlichen Gang......

Deine Tochter wird dann vor Gericht zur Zeugin der Staatsanwaltschaft. Einen glaubwürdigen Auftritt vorausgesetzt, sollte es dann klappen mit der Abstrafung der Ex.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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Ja ich möchte nicht das meine Tochter jetzt als Lügnerin, das auch noch schrliftlich, dagestellt wird.
Die Taten sind über ein Jahr her aber das abstreinten der Taten ist eine Woche alt.

Im Febuar 2019 hat die Mutter beim JA zugegeben das sie ihre Tochter einmal auf die Schulter geschalgen hat, mehrfach hat sie sie festgehlten und einige male sei es zu Handgreiflichkeiten gekommen....das steht im berichtigten JA Bericht.
Jetzt streitet sie alles ab und meine Tochter lügt nur.

Hammer ist auch das die Psychiaterin meiner Tochter einfach so den Arztbrief ändert ohne irgendwelche Rücksprache.
Die soll doch für meine Tochter da sein und nicht für die Mutter
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Moin.

Die Verjährungsfrist für Straftaten beträgt regelmäßig mindestens drei Jahre (§ 78 StGB). Innerhalb dieser Zeit kann die Staatsanwaltschaft bei Offizialdelikten ("im öffentlichen Interesse") immer ermitteln und Klage erheben. Dafür genügt eine Anzeige. Stellt der/die Geschädigte innerhalb von drei Monaten nach der Tat zusätzlich einen Strafantrag, muss die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eröffnen (§§ 77-77e StGB, § 158 StPO).

Die mutmaßliche Kindesmisshandlung ist noch nicht verjährt. Anzeige gegen die mutmaßliche Täterin geht immer. Im Zweifel sagt einem die Staatsanwaltschaft sowieso, ob die Tat bereits verjährt ist oder nicht (Frist richtet sich nach dem Höchsstrafmaß für die vorgeworfene Tat - der Tatvorwurf ist also nicht unerheblich). Ob die Geschädigte jetzt noch Strafantrag stellen kann (wegen Minderjährigkeit usw.), ist fraglich. Normalerweise geht das jetzt nicht mehr, d.h. die Staatsanwaltschaft prüft erstmal das öffentliche Interesse und entscheidet dann über die Eröffnung eines Verfahrens.

Für die üble Nachrede auf Kosten deiner Tochter kannst Du neben der Anzeige auch Strafantrag gegen die mutmaßliche Täterin stellen. Üble Nachrede = etwas rufschädigendes über jemanden verbreiten, das man nicht beweisen kann. Es muss nicht falsch sein. Im Unterschied dazu: Verleumdung = bewusst etwas nachweislich Unwahres über einen Dritten erzählen.

Disclaimer: Mein Geschwafel ersetzt keine qualifizierte Rechtsberatung.

VM Cool
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Danke an alle!

Das heißt ich (für meine Tochter) kann zur Polizei gehen und Strafanzeige wegen Kindesmisshandlung stellen, der Staatsanwalt entscheidet dann ob er ermittelt oder nicht?
Und ich kann dazu einen Strafantrag wegen übler Nachrede stellen, weil die Mutter behauptet das die Tochter lügt?

Meine ältere Tochter hat ja gesehen das die jüngere geschlagen wurde, nur weiß ich nicht ob sie vor dem Richter/Staatsanwalt die Wahreit sagen würde, um die Mutter zu schützen.
Wenn die ältere alles abstreitet, werde ich den Kontakt zu ihr abrechen.....
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Ein Anwalt von der RSV Hotline, hat VM's Beitrag bestätigt.
Es wird jetzt geprüft ob meine RSV den Fall übernimmt.

Er hat auch gesagt das es besser sei alles detaliert Aufzuschreiben und es direkt zur Staatsanwaltschaft zu senden, entweder übernimmt das der Anwalt oder ich muss es selber machen.
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Wenn ich das richtig verstanden hab, hat die jetzt bei dir lebende Tochter die Schläge kassiert?!

Klar juckt es in den Fingern diesbezüglich Anzeige zu erstatten. Ginge mir womöglich auch nicht anders. Nur was hilft das im Nachhinein? Kann doch nur hilfreich sein, solltest du die ältere Tochter auch noch bei dir aufnehmen wollen. Wenn dem so sein sollte, ... ja, dann könnte eine Anzeige hilfreich sein. Betonung auf „könnte“. Denn was passiert nach einer Anzeige? Deine Töchter müssen ggf. vor Gericht, werden im Feuer des flammenden Loyalitätskonflikts geröstet. Gut kann das nicht sein.

Daher: Ich persönlich würde noch mindestens 4 Wochen drüber schlafen.
Du bist derzeit in einer Jackpotsituation, von der andere hier nur träumen. Eine Tochter ist bei dir, du hast die Unterhaltstitel zurück, kannst nun Luft schnappen und Energie tanken. Und diese Energie würde ich nicht in neue Rosenkriege investieren, vielmehr in die Betreuung deiner Tochter. Die hat viel durchmachen müssen, braucht dich jetzt mehr denn je.

Bist du erstmal (wieder) gefangen in Streitereien und musst du hierfür gar deinen Töchtern Gerichtsverfahren zumuten, so wäre es denen sicher nicht zuträglich.

Sch... drauf, ob die Mutter ne Strafe aufgebrummt bekommt oder nicht (eher nicht, wird mit erzieherischer Überforderung wieder glatt gezogen). Kümmere dich um deine Töchter. Meine Meinung, muss natürlich nicht deine werden. Ich wünsche dir viel Besonnenheit in deinen diesbezüglichen Entscheidungen.
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(30-01-2020, 02:02)IPAD3000 schrieb: Sch... drauf, ob die Mutter ne Strafe aufgebrummt bekommt oder nicht 
Sch... doch einfach auf Alles. Zerstörerisches Verhalten muss nicht bestraft werden. Wir müssen einfach lernen, mit der Gefahr zu leben - "survival of the fittest". Der fitte Vater buckelt. Ist halt so. Wer braucht schon Regeln, wenn er eine Zivilisation aufrecht erhalten möchte?! "Strafgesetz", "Moral", "Justiz"... Was heißt das schon? /s

Oh! Eine Gebärmutter ist in Gefahr?... Ruft die Kavallerie! /s

VM Cool
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Ja die Tochter die bei mir lebt wurde psychisch und körperlich Misshandelt und sie leidet sehr darunter das ihre Mutter das im nachhinein abstreitet, sogar bei der behandelnden Psychiarterin.
Es war nie so fest das es blaue Flecken oder dergleichen hinterlies aber Misshandlung ist Misshandlung und der psychische Schaden ist auf alle fälle vorhanden.
Die ältere Tochter hat auch mal eine gefangen, streitet aber alles ab, das sie auch noch zu mir kommt ist ausgeschlossen.

Ich will nur das die Mutter die Wahrheit akzeptiert, das sie eine gerechte Strafe bekommt, damit rechhne ich gar nicht.
Klar wäre so was Hart für die Kids aber das Leben ist kein Ponyhof und die Mutter darf mit ihren lügen nicht immer gewinnen.
Von Tochter A, die ältere, erwarte ich nur die Wahrheit, wenn sie dazu nicht stehen kann, mit fast 16 Jahren, soll sie mit der Mutter glücklich werden, ich brauch so eine Tochter nicht.
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Wer an die Wahrheit glaubt, rechnet nicht mit der Justiz ... Confused
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Das Risiko ist, dass es so ausgeht wie erwartet: Anzeige wird eingestellt oder es passiert faktisch nichts. Kann die Tochter damit umgehen, dass der Staat auch noch seinen Segen zum mütterlichen Freibrief dazugibt?
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Ihr habt Recht....ich hatte heute eine weiteres telefonat mit einem Anwalt, der ist sich sehr sicher das NICHTS passieren wird.
Gestern hat meine Tochter mit der Mutter telefoniert wegen diesem Thema, die Mutter hat sich nur wieder rausgeredet und gesagt das die Ärztin wohl einiges falsch Verstanden hat, sie ist und bleibt eine verlogene Schlange, hoffentlich verreckt sie qualvoll an Krebs oder dergleichen.
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Recht haben und Recht bekommen sind zwei grundverschiedene Dinge, ganz speziell im Familienrecht oder wenn es gegen Frauen geht. Es ist so gut wie sicher dass eine Anzeige KEINERLEI Konsequenzen fuer die "Dame" haette. Hast Du wirklich so viel Energie uebrig Dir die Nerverei anzutun? Ich wuede es lassen und mich auf das Jetzt und Heute konzentrieren. Ich bin mir sicher auch da gibt es genuegend Herausvorderungen die es zu bewaeltigen gibt.
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Ja, ich lass es, macht Leider wirklich keinen Sinn.
Ich schreibe nur der Ärztin einen Brief....wieso sie ohne Rücksprache den Arztbrief ändert, das hilf meiner Tochter ganz sicher nicht bei der Genesung.
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(30-01-2020, 14:53)Bitas schrieb: Ja, ich lass es, macht Leider wirklich keinen Sinn.

Halte ich auch für besser. Du kannst deiner Tochter mehr auf anderer Ebene helfen, das Geschehen zu verarbeiten. Nimm sie ernst, erkläre ihr was du versucht hast und was nicht, warum nicht. Es geht letztlich auch nicht darum, die Mutter zu erziehen oder sie zu einem Geständnis zu bringen, das ist unmöglich, sondern darum dass deine Tochter das Opfersein hinter sich lässt und zu einem geistig gesunden Menschen wird. Du selber hast ja schon genug Instabilitäten erlebt und viel hinter dir gelassen, Erfahrungen hast du...
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Mal wieder eine Geld Frage.

Tochter A (15) lebt bei der Mutter (ca. 1800€ Netto) und verdient ab September 450€ im Kindergarten, sie fängt eine Ausbildung zur Erzieherin an.
Tochter B (13) lebt (momentan) bei mir.
Es gibt aktuell gegenseitig keine Unterhaltszahlungen, keine Titel.
Tochter A hat aktuell einen Unterhaltsanspruch von 395€, ab September nur noch 45€:
450€ - 100€ Aufwendungen = 350€ + 45€ von mir = 395€.....ist das soweit richtig gerechnet?
Demnach ab September mein Unterhalt an Kind B, 45€ Monatlich?

Die Mutter müsste aktuell 395€ an Tochter B bezahlen.

Wenn das soweit stimmt, hätte ich ab September das erste mal seit 10 Jahren den Spieß umgedreht :-)
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Eigenes Einkommen von Minderjährigen Minus der 100 EUR wird nur zur Hälfte auf ihren Anspruch an dich angerechnet. Es bleiben also nur 175 EUR, die von ihrem Unterhaltsanspruch an abgezogen werden können. Du musst also 220 EUR für Tochter A zahlen und kannst 395 EUR für Tochter B kassieren. Theoretisch. Aber nochmal: Verschleiss dich nicht beim Unterhalt. Niedrige Priorität. Wie läufts denn mit Tochter B?
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Danke!
Mit Tochter B läuft es gut, wir sehen uns Regelmäßig, sie ist sehr respektvoll und höflich, in der Realschule ein 2er Schnitt.
Was meist du mit, Verschleiss dich nicht? Weil Tochter B auf mich Sauer werden könnte?
In 2 Jahren hat Tochter B, für 2 Jahre kein Einkommen und ist 18 Jahre, dann muss sie BAFÖG beantragen und eventuell die Eltern zur Kasse bitten.
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Jetzt habe ich doch tatsächlich A und B durcheinander gebracht :-), das oben steht für Tochter A.

Tochter B steht auf der Kippe.
Ich habe es jetzt 8 Monate, für meine Verhältnisse, auf die nette Art probiert und bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden.
Gestern habe ich die Familienhilfe und Tochter an einen Tisch gesetzt und Klartext geredet.
Ich habe eine Liste mit Regeln geschrieben, die ich täglich mehrfach Kontrollieren werde, bei Verstoß ist das Handy für 24h weg.
Ich habe ihr extra Geld gestrichen und den Ausgang bis 20h runtergeregelt, sie darf nicht bei Freunden schlafen und momentan auch niemanden Mitbringen.
Durch freundliches, respektvolles und an die Regeln haltendes Verhalten, werden die Verbote nach und nach wieder aufgeweicht, es liegt an ihr.
Ich habe klar gemacht da sie jederzeit wieder zurück ins Heim gehen kann, wenn ihr meine Regeln nicht gefallen, die Tür steht offen, die schonzeit ist vorbei.
Die Familienhilfe war etwas geschockt, obwohl sie mich seit 8 Monaten kennt....das ist die letzte Chance für Tochter B, wenn sie sich nicht Anpassen kann muss sie gehen, Punkt.....ist zwar Hart, auch für mich aber niemand kann mir auf dem Kopf rumtanzen und meine Reizschwelle ist halt nun mal sehr niedrig, das wusste meine Tochter bereits vor dem Einzug.
Wir haben auch gute Erfolge:
Sie Ritzt momentan nicht mehr.
Sie kann alleine Einschlafen.
Die Horrorgedanken sind weg.
In der neuen Schule läuft es gut.
Ihr Essverhalten ist normal.
Sie geht regelmäßig Reiten.
Sie raucht und trinkt (Alkohol) nicht, da war schon anders.

Ich war 9 Jahre Lehrausbilder beim Kranich und weiß das es mit klarem und konsequenten Weg so gut wie immer Erfolge gibt.
Sie ist momentan meine Auszubildende und nicht meine Tochter, das war für die Familienhilfe schwer zu verstehen :-)

Ich hoffe sehr das sie ihre letzte Chance nutzen kann aber wahrscheinlich kann sie ihr Verhalten, genauso wie ich, nicht immer Kontrollieren......dann müssen sich halt wieder Profis um sie kümmern, meine Kraft ist nur noch begrenzt.
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Guten Morgen,

ich möchte noch mal nach Haken.
Warum sollte Tochter B, wenn sie bei mir bleibt, auf Kindesunterhalt von ca. 175€ verzichten?

Die Mutter verdient bestimmt ca. 1800€ Netto, also kann sie locker 175€ aufbringen, selbst bei 1600€ Netto.
Wie von P vorgeschlagen beauftrage ich das JA als Beistand und mache denen Feuer untern Ars.., wenn die nicht Eintreiben.
Was spricht dagegen?
Von dem Geld kann meine Tochter monatlich 12 mal Reiten gehen.
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p__ schrieb:Eigenes Einkommen von Minderjährigen Minus der 100 EUR wird nur zur Hälfte auf ihren Anspruch an dich angerechnet. Es bleiben also nur 175 EUR, die von ihrem Unterhaltsanspruch an abgezogen werden können. Du musst also 220 EUR für Tochter A zahlen und kannst 395 EUR für Tochter B kassieren. Theoretisch. Aber nochmal: Verschleiss dich nicht beim Unterhalt. Niedrige Priorität. Wie läufts denn mit Tochter B?

Hallo,
ist das eigentlich immer so, dass Einkommen des Kindes nur zur Hälfte angerechnet wird?
(Das mit den 100€ habe ich verstanden)
Wie wird das begründet?
Ich frage, weil mein Ältester im Auslandsjahr Bafög-Leistungen (vermutl. inkl. 1000€ Reisekostenzuschuss) + Stipendium + Kindergeld + UHV bezieht. Ich vermute einfach, dass letzteres nicht rechtens ist, die konkreten Zahlen kenne ich aber (noch) nicht.

Grüße marcus
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(13-02-2020, 11:52)Marcus schrieb: ist das eigentlich immer so, dass Einkommen des Kindes nur zur Hälfte angerechnet wird?

Das ist bei Minderjährigen so, die im Haushalt des anderen Elternteils leben. Die Begründung liegt darin, dass dieser andere Elternteil ja weiterhin tolle Kinderbetreuung leistet, die dem Barunterhalt gleich steht. Das ist der Anteil, der nicht abgezogen wird.
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p__ schrieb:
Marcus schrieb:ist das eigentlich immer so, dass Einkommen des Kindes nur zur Hälfte angerechnet wird?

Das ist bei Minderjährigen so, die im Haushalt des anderen Elternteils leben. Die Begründung liegt darin, dass dieser andere Elternteil ja weiterhin tolle Kinderbetreuung leistet, die dem Barunterhalt gleich steht. Das ist der Anteil, der nicht abgezogen wird.
Hmmm… Schülerbafög bekommt man ja nur, wenn man nicht im elterlichen Haushalt wohnt. Dieser Logik folgend, müsste bei meinem Ältesten also sein volles Einkommen seine Bedürftigkeit nach §1602 mindern. Ja, ich weiß, Unterhaltsrecht ist ja nicht logisch.

Andererseits könnte man auch argumentieren, dass er mit die Hälfte des Geldes die fehlende Betreuung ersetzt (z.B. indem er sie einkauft) und mit der anderen Hälfte meine Unterhaltspflicht mindert, verstehe schon...

Na ich muss mich wohl mal um die konkreten Zahlen bemühen, ich überlege noch, ob mit Auskunftsklage oder über das Jugendamt / Beistandschaft.
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