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Metoo erreicht Dieter Wedel
#1
Schwere Vorwürfe gegen Dieter Wedel: Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen spricht von „medialer Hinrichtung“:
http://meedia.de/2018/01/05/sex-vorwuerf...nrichtung/
Und wieder ist es Gisela Friedrichsen, die vor dem Ende der Unschuldsvermutung und medialer Hinrichtung warnt.


Die Zeit-Autorinnen im MEEDIA-Interview haben den Rechtsstatt offenbar nicht verstanden:
Zitat:Es ist die Aufgabe der Presse, auch über einen Tatverdacht zu berichten, solange dies ausgewogen geschieht.
http://meedia.de/2018/01/05/zeit-autorin...ismus-tot/
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#2
Wenn es zu ihrem Vorteil ist, schlafen sich gewisse Frauen ohne mit der Wimper zu zucken nach oben bzw. durch die Besetzungscouch, und wenn es dann Jahre später in bzw. wieder zu ihrem Vorteil ist, wurden sie halt angeblich genötigt oder gar vergewaltigt. Solche Meldungen nehme ich mittlerweile gar nicht mehr wahr - so ähnlich als würde in China ein Sack Reis umfallen.
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#3
(07-01-2018, 23:43)Flo schrieb: Wenn es zu ihrem Vorteil ist, schlafen sich gewisse Frauen ohne mit der Wimper zu zucken nach oben bzw. durch die Besetzungscouch,

Eben!

Niemand hat sie dazu gezwungen!

Sie wollten die Karriere und haben den Preis dafür gezahlt; aber wie heute üblich, wollen sie die Karriere, OHNE den Preis dafür zahlen zu müssen.

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Simon II
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#4
Hollywood beschallt uns mit Filmstars, die das nicht deshalb sind, weil sie gute Schauspieler sind. Sondern, weil sie sich besonders bereitwillig prostituiert haben.
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#5
Evolutionsbedingt sind wir immer noch Weibchen und Männchen, die sich fortpflanzen wollen. Ob das den Feministinnen nun gefällt oder nicht. Das bedeutet, dass Männer ihren Samen weitergeben wollen und Frauen sich für Sex anbieten, um befruchtet zu werden. Gewiefte Frauen haben allerdings erkannt, dass sie auch außerhalb der Paarungszeit mit ihrem Döschen etwas erreichen können, wenn sie dieses nur fleißig anbieten und einsetzen. Frauen initiieren also etwas und wir Männer springen drauf an. Das ist eigentlich ein Geben und Nehmen. Opfer sind hier imho nicht die Frauen sondern wir Männer.
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#6
Gerhard Strate, der RA von Gustl Mollath hat im cicero dazu einen Beitrag veröffentlicht:
https://www.cicero.de/kultur/dieter-wede...ard-strate
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#7
Steeger beklagt "Rufmord" an Wedel

Zitat:"Das sind kleine Pipi-Schauspielerinnen, die sich wichtigmachen wollen, weil es gerade in ist, MeToo zu sagen", warf Steeger den Frauen vor: "Das ist Rufmord!"

Zitat:Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nun wegen eines Anfangsverdachts einer Sexualstraftat. Wegen einer relativ neuen Änderung des Strafgesetzbuches ist die ihm vorgeworfene Tat noch nicht verjährt.
https://www.n-tv.de/leute/Steeger-beklag...48937.html
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#8
08.03.2018
Der frühere Bundesrichter Thomas Fischer, selbst jahrelang Kolumnist bei Zeit Online, zieht eine vorläufige Bilanz, in der er dem Leitmedium "selbstgerechte und eifernde Berichterstattung" attestiert – mit weitreichenden Folgen für Wedel.
Fischer:
Zitat:"Wenn die Zeit meint, dass einer schuldig ist, kommt es aufs Vernichten nicht mehr an."
http://meedia.de/2018/03/08/dieter-wedel...itmediums/


Am 23.03.2018 entschied der Presserat:
Zitat:Beschwerden gegen ZEIT Online wegen der Berichterstattung über den Fall Dieter Wedel bewertet der Presserat als unbegründet.
http://www.presserat.de/fileadmin/user_u...rz2018.pdf


Am 25.03.2018 berichtet die sueddeutsche.de:
Zitat:Die Wochenzeitung "Die Zeit" beendet die Zusammenarbeit mit ihrem früheren Kolumnisten, dem Bundesrichter Thomas Fischer. Grund ist eine Kontroverse über die Berichterstattung im Fall Dieter Wedel.
http://www.sueddeutsche.de/medien/streit...-1.3921258
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#9
Ach, da wird irgendeine Tussy aus dem Hut gezaubert die dem Bundesrichter irgendwas belangloses Vorwirft wie ein Altherrenkompliment und dann ist der ganz schnell still.
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#10
... Don Alphonso bei der FAZ,
Thomas Fischer bei der Zeit. ...

Demnächst dann Martenstein?

Alles was nicht "fortschrittlich" genug ist - fliegt.

Schräge Zeiten; aber die Systeme werden linientreu gemacht. Dafür gibt es demnächst sicher Geld von der GEZ, schließlich haben die keine Leser.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#11
Dass Fischer aus der ZEIT fliegt, finde ich gut.

1. Der hat Leser angelockt, Klicks und Aufmerksamkeit und damit das Leben der ZEIT verlängert. Er war eine Vitaminpille für die ZEIT. Nun kann das Blatt wieder in der höheren Geschwindigkeit absaufen. Mein Rat: Lasst Anne Helm Kolumnen schreiben. Oder tut die es schon? Es gibt schliesslich noch viel zu viel Leute, die die ZEIT abonniert haben. Wenn sich solche Blätter ins Knie schiessen, appluadiere ich doch gerne.

2. Fischer hat es als einer der ganz, ganz wenigen Juristen geschafft, Richter und den Bundesgerichtshof als normal, denkend und engagiert zu zeigen. Da war jemand, der tatsächlich ein wenig in die Tiefe des Rechts gedacht hat statt der üblichen Richteraura aus Arroganz und Unehrlichkeit. Schön, dass er weg ist, dann können wieder die absoluten Vollpfosten-Richter wie Dorothee Bär vom BVerfG das Bild stärker bestimmen.

Der Umgang mit Wedel und der Hinauswurf von Fischer ist doch herrlich entlarvend. Ich sehe mit Freude, wie sich das Auseinanderreissen einer Medienclique und den Bürgern beschleunigt. Nur weiter so.
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#12
(27-03-2018, 09:26)p__ schrieb: Der Umgang mit Wedel und der Hinauswurf von Fischer ist doch herrlich entlarvend.

Man muss den verlinkten Artikel von Thomas Fischer genau lesen.
Er zerlegt präzise und messerscharf alle Argumente der Zeit-Recherche im Fall Wedel wie es wohl kein anderer Publizist und Strafrechtler (!) kann.
Ich hoffe, er wird weiter auf meedia.de publizieren.

Die Zeit hat sich leider in den letzten Jahren - auch mit MeToo - sehr feministisch entwickelt.
Das war nicht immer so. Besonders Sabine Rückert (als stellvertretende Chefredakteurin) z.B. schrieb über den sexuellen Missbrauchswahn und feministische Beratungsstellen, die Vernichtung von Kachelmann durch Alice Schwarzer, Falschbeschuldigungen durch Frauen und gegen die Verschärfung des Sexualstrafrechts infolge Gina-Lisa Lohfink.

Ich denke eher, dass der Leser-Verlust durch die Kündigung von Thomas Fischer locker durch feminstische LeserInnen ausgeglichen wird ...
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#13
(27-03-2018, 12:29)Pistachio 00 schrieb: Ich denke eher, dass der Leser-Verlust durch die Kündigung von Thomas Fischer locker durch feminstische LeserInnen ausgeglichen wird ...

Nein, das ist keine zahlende Kundschaft. Die fordern und brüllen gerne, aber abonnieren nicht. Das hat sich schon allen Bereichen der Presselandschaft gezeigt, selbst bei Comics.
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#14
https://behmannsblog.de/2018/03/31/versu...s-fischer/
"für die ZEIT, der er mit seiner Kolumne „Fischer im Recht“ grandiose Klickzahlen bescherte"
Und weg sind die Klicks :-) Die Selbstamputation von solchen Zeitungen ist nur zu begrüssen. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein SPIEGEL-Titelbild, auf dem Fischer dieser dünnen Bart aufretuschiert wird, so dass er aussieht wie der gute Harvey Weinstein.  Leider, leider ist der einzige Artikel der etwas durchblickt von der TAZ: http://www.taz.de/!5494193/ "Thomas Fischer und die „Zeit“ gehen fortan getrennte Wege. Seine Kolumnen polarisierten, doch sein Weggang ist ein großer publizistischer Verlust.". Die Formulierung "Finanzieller Verlust" wäre allerdings ehrlicher gewesen.

Aber zurück zu Wedel. Mir ist noch nicht ganz klar, wieso derart anhaltend gerade auf ihm herumgeritten wird. Aber er passt wohl zu gut in das Schema: Alter Mann, Vorwürfe nicht beweis- oder widerlegbar, genau so wolkig dass in dem Nebel alles herbeigeschrieben werden kann, hat im Job etwas zu bestimmen und mit vielen Leuten zu tun. Sind es alte Abrechnungen mit dem Choleriker Wedel?

http://www.spiegel.de/kultur/tv/dieter-w...00482.html "Bavaria findet keine Belege für Missbrauch durch Dieter Wedel, Cholerische Anfälle ja, sexuelle Übergriffe nein"
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#15
Köstlich!

Thomas Fischer:
Zitat:Jede Woche eine Titelseite mit einem gefühligen Bildchen und einer genau auf den so genannten Frauen-Geschmack abzielenden Lebens-Frage. Das ist „Bauknecht weiß, was Frauen wünschen“-Marketing in neuem Gewand.
https://behmannsblog.de/2018/03/31/versu...s-fischer/


Und auf den Punkt gebracht:
Hadmut Danisch:
Zitat:Irgendwie bekomme ich den Eindruck, DIE ZEIT und Fischer haben nur auf einen Anlass gewartet, um sich gegenseitig an den Hals zu gehen. Ein genderkritischer Fischer und eine genderbekloppte ZEIT, das konnte auch nicht gut gehen.
(...)
Musste Fischer etwa deshalb weg, weil es im gesamten deutschen Pressebereich keine einzige Frau gibt, die mit ihm mithalten könnte? Und weil die ganze ZEIT mit ihrer Feminismusstrategie einem einzelnen alten Mann einfach hoffnungslos unterlegen war und richtig blöd aussah?
http://www.danisch.de/blog/2018/04/02/de...-die-zeit/
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#16
(03-04-2018, 14:33)Pistachio 00 schrieb: Thomas Fischer:
Zitat:Jede Woche eine Titelseite mit einem gefühligen Bildchen und einer genau auf den so genannten Frauen-Geschmack abzielenden Lebens-Frage. Das ist „Bauknecht weiß, was Frauen wünschen“-Marketing in neuem Gewand.
https://behmannsblog.de/2018/03/31/versu...s-fischer/

Sehr gutes Interview!

In einem Punkt denke ich aber völlig anders als Fischer:

Zitat:Aus „Rache“ die Zeit nicht mehr zu lesen, wäre ja nun wirklich albern.

Nö, es ist albern und dumm, dieses Propagandablättchen zu lesen!

Merkwürdigerweise merkt er das ja eigentlich auch selbst an:

Zitat:Es ist außerdem spannend, wie sie sich weiter entwickeln wird. Sie setzt ja inzwischen voll auf die „weichen“ Themen: Jede Woche eine Titelseite mit einem gefühligen Bildchen und einer genau auf den so genannten Frauen-Geschmack abzielenden Lebens-Frage. Das ist „Bauknecht weiß, was Frauen wünschen“-Marketing in neuem Gewand. Bei den fleißigen Bienchen wird das wahrscheinlich auch geglaubt.

Warum ist er dann inkonsequent?

Simon II
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#17
Und der Nächste: Jetzt gehen sie an die heiligen Kühe: Aktuell, "Morgan Freeman"

http://www.tagesschau.de/ausland/morgan-...o-101.html
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#18
Nimm ein Blatt Papier, male darauf eine 6 und halte den Zettel einer Frau hin - und schon bist du einer der Darsteller der #meetoo - Show.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#19
Gisela Friedrichsen's neuer Artikel zum Fall:

https://www.welt.de/print/welt_kompakt/v...ungen.html

Zitat:Tempel wiederum war nur bereit, sich über den behaupteten Übergriff zu äußern, falls dieser verjährt sei.
(...)
Was sie der „Zeit“ erzählte, geschah unter der Maßgabe, dass es keine juristischen Konsequenzen für sie haben würde, auch keine strafrechtlichen. Doch es kam alles anders.
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#20
Thomas Fischer - wieder großartig - offenbart wie die ZEIT die Wedel-Zeugin für ihre Gier nach Auflagenzahlen auf 31.000 € sitzen lässt:

Zitat:Ergebnis: Frau Tempel weiß nun, wie es ist, wenn man sich der ZEIT „unter erheblichem persönlichen Risiko anvertraut“. Sie hat gekriegt, was sie unter allen Umständen verhindern wollte (ein öffentliches Strafverfahren) und sitzt auf einer Kostenrechnung von vorerst 31.000 €. Ihr Rechtsanwalt soll inzwischen Klage gegen die ZEIT erhoben haben. Es scheint fast, als gebe es im großen Wedel-Tribunal der ZEIT nur einen einzigen Gewinner: sie selbst.

https://meedia.de/2018/12/27/preisgekroe...-relotius/
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#21
Eine Ex-Freundin hat er übrigens wegen Erpressung angezeigt: https://www.hna.de/lokales/rotenburg-beb...50557.html

Derweil reiten die lila Pudel ungerührt weiter: http://www.fr.de/politik/gender/feminism...-a-1633803
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