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Sohn will mich nicht sehen
#1
Hallo zusammen,
War hier vor ein paar Jahren recht aktiv, brauche mal wieder Euren Rat:

Bin seit einiger Zeit wieder aus dem Ausland zurückgekehrt, keine Rückstände, keine Schulden, derzeit geht es nicht ums Geld. 

Letzten Sommer war Sohnemann bei mir und wir haben uns etwas gefetzt wegen seines schlechten Zeugnisses. Es war für mich kein Problem, dass er schlechte Noten hatte, mein Problem war, dass alle schuld waren, nur er selber ist der Tollste (da wirkt die tolle Exen-Erziehung). 
Dazu kam, dass er sich total schlecht benommen hatte und praktisch zu nix Lust hatte, was über iPad-Zocken auf der Couch hinwegging. 
Da war er 11 1/2 Jahre, meines Erachtens noch nicht in der Pubertät, geistig eher 9 und unselbständig wie ein 7-jähriger (hat zu Hause keine Pflichten, keine Erfolgserlebnisse, nichts eigenes). 

Ich habe ihm mal ordentlich die Leviten gelesen, wir haben 2 Stunden richtig gestritten, uns aber danach m.E. wieder vertragen. 
Seitdem möchte er mich nicht mehr sehen.


Ich würde ja nur streiten mit ihm, er würde sich schon melden, wenn er wieder wollte, etc..


Mittlerweile wohne ich in der gleichen Stadt (er weiß es seit einem Monat), klagen auf Umgang möchte ich eigentlich nicht, da ich selbst kein Interesse an einem 14-tägigen Umgang mit ihm habe. 
Würde ihn gerne sehen, wenn es halt passt und auch Verantwortung übernehmen, wenn das gewünscht wird (wird es nicht). 

Was würdet Ihr mir raten, ich telefoniere mit ihm, er will mich aber nicht mal 2 Stunden sehen. 

Mit Exe zu reden macht keinen Sinn, sie würde nur sagen, dass man ihn nicht zwingen kann (da darf er dann plötzlich eine eigene Meinung haben Wink

Denke schon daran, es einfach sein zu lassen, aber irgendwie fühlt es sich falsch an, so leicht aufzugeben. 

Was meint Ihr?
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#2
Das typische Alter, in dem es sich bei Trennungskindern zerfasert. Auch oft bei Kindern in intakter Familie. Er geht jetzt den leichten Weg. Der liegt bei der Mutter, bei seinem elektronischen Spielzeug. Du hast nichts mehr, was ihn interessiert. Bringt nichts, da noch was zu machen, dazu müsste die Ex aktiv mitspielen, eine Elternebene bestehen. Und das haben Trennungväter nun mal selten...
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#3
Hi... ich denke es gibt da mehrere Dinge und probleme.
Du sagst, dass du mit ihm telefonierst. Würdest du es gerne oder telefoniert ihr tatsächlich?

Ich habe deine Vorgeschichte noch nicht gelesen aber, du warst n paar jahre im ausland. Nicht nur weg. Dann kommst du wieder und ihr streitet euch, weil du dich an seine lebenseinstellung störst..... was denkst du, wer du in diesem Augenblick bist? Der Vater?
Sorry, klar bist du der Vater aber du warst nicht präsent und nun nörgelt du an allem rum.....

ich würde Viel vorsichtiger vor gehen, sollst du noch mal die Gelegenheit bekommen
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#4
Versuche es mal mit nem Hund (kannst du vorübergehend -vermutlich-im Tierheim ausleihen) oder mit ner Spielekonsole (Switch, xBox, ... WiiU ...).

Oder lade ihn zu gemeinsamen Aktivitäten (Rad, Boot, Kajak, ...) ein.

Wenn das alles nicht verfängt, dann ist das Fenster vermutlich zu.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#5
(12-03-2018, 21:51)fragender schrieb: Du sagst, dass du mit ihm telefonierst. Würdest du es gerne oder telefoniert ihr tatsächlich?

Ja, wir telefonieren tatsächlich. Er ist oberflächlich und vordergründig nett zu mir. Aber sehen halt „im Moment“ nicht. Eigentlich hätten wir uns in den Weihnachtsferien sehen sollen..

(12-03-2018, 21:51)fragender schrieb: Ich habe deine Vorgeschichte noch nicht gelesen aber, du warst n paar jahre im ausland. Nicht nur weg. Dann kommst du wieder und ihr streitet euch, weil du dich an seine lebenseinstellung störst..... was denkst du, wer du in diesem Augenblick bist? Der Vater?
Sorry, klar bist du der Vater aber du warst nicht präsent und nun nörgelt du an allem rum.....

Nicht an „allem“, sondern nur bei bestimmten Dingen. Ja, dachte eigentlich schon, dass ich sein Vater bin.. ?

(12-03-2018, 21:51)fragender schrieb: ich würde Viel vorsichtiger vor gehen, sollst du noch mal die Gelegenheit bekommen

Ja, so schaut es wohl hierzulande aus. Immer schön kusch kusch machen..

(12-03-2018, 22:05)CheGuevara schrieb: Oder lade ihn zu gemeinsamen Aktivitäten (Rad, Boot, Kajak, ...) ein.

Ja, als ich ihm vom Alpamare in der Schweiz erzählt habe, hat er kurz gezögert...

Ich merke, dass das nicht von ihm alleine ausgeht, sondern mal wieder Exilein und die Ex-Schwiegerhexe dahinter stecken. P hat recht, er geht den Weg des geringsten Widerstandes. 

Fragt sich nur, ob und wie ich damit umgehe. Werde mal mit Exe reden und wenn es noch so schwer fällt
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#6
Ich möchte jetzt nicht belehrend rüberkommen, aber lies doch mal selbst quer, was du schreibst. Du warst einige Jahre physisch nicht wirklich erreichbar für ihn, in seinen Augen hast du ihn schlichtweg im Stich gelassen. Dann habt Ihr euch beim letzten Treffen gestritten, die Leviten gelesen, und er hat sich logischerweise noch mehr zurückgezogen. Oder anders gesagt: Du hast ihm deutlich das Gefühl gegeben, dass du von ihm und seinen Leistungen nichts hältst. Und nun erwartest du, dass er wieder zu dir kommt? Denkst du, es macht Sinn sich weiterhin zu treffen, wenn du mit ihm bzw. mit seinem Verhalten so unzufrieden bist? Schafft euch doch erst mal schöne Erlebnisse, und zeig ihm, dass du ihn bedingungslos liebst.

Ich erklär's dir mal auf einfacherer Ebene: Ich habe einen goldigen Hund. Wenn ich ihn nachts zum Gschäfterlmachen in den Garten lasse und er nicht gleich wieder zurückkommt sondern seelenruhig 5 Minuten lang jeden Buschen abschnuppert, ich aber in der Unterhose friere, dann fluche ich für mich schon mal an der Türe, allerdings sobald er zurückkkommt, setze ich mein Lächeln auf und lobe ihn. Würde ein Hund nun merken, dass man verärgert ist, dann sieht er sein Zurückkommen als den Grund für den Ärger an und er wird nur noch unwillig zurückkommen. Und dein Sohn denkt sich bestimmt auch, dass erst seine Anwesenheit diesen Ärger bei dir auslöst. Das hat dann nichts damit zu tun, dass er deiner Meinung nach den Weg des gerinsten Widerstands geht.

Wie gesagt, es ist sicherlich für dich auch nicht leicht, allerdings zuerst musst schon du ihm das Gefühl geben, dass er sich bei dir wohlfühlen kann.
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#7
(12-03-2018, 22:30)Flo schrieb: Ich möchte jetzt nicht belehrend rüberkommen, aber lies doch mal selbst quer, was du schreibst. Du warst einige Jahre physisch nicht wirklich erreichbar für ihn, in seinen Augen hast du ihn schlichtweg im Stich gelassen. Dann habt Ihr euch beim letzten Treffen gestritten, die Leviten gelesen, und er hat sich logischerweise noch mehr zurückgezogen. Oder anders gesagt: Du hast ihm deutlich das Gefühl gegeben, dass du von ihm und seinen Leistungen nichts hältst. Und nun erwartest du, dass er wieder zu dir kommt? Denkst du, es macht Sinn sich weiterhin zu treffen, wenn du mit ihm bzw. mit seinem Verhalten so unzufrieden bist? Schafft euch doch erst mal schöne Erlebnisse, und zeig ihm, dass du ihn bedingungslos liebst.

Ich erklär's dir mal auf einfacherer Ebene: Ich habe einen goldigen Hund. Wenn ich ihn nachts zum Gschäfterlmachen in den Garten lasse und er nicht gleich wieder zurückkommt sondern seelenruhig 5 Minuten lang jeden Buschen abschnuppert, ich aber in der Unterhose friere, dann fluche ich für mich schon mal an der Türe, allerdings sobald er zurückkkommt, setze ich mein Lächeln auf und lobe ihn. Würde ein Hund nun merken, dass man verärgert ist, dann sieht er sein Zurückkommen als den Grund für den Ärger an und er wird nur noch unwillig zurückkommen. Und dein Sohn denkt sich bestimmt auch, dass erst seine Anwesenheit diesen Ärger bei dir auslöst. Das hat dann nichts damit zu tun, dass er deiner Meinung nach den Weg des gerinsten Widerstands geht.

Wie gesagt, es ist sicherlich für dich auch nicht leicht, allerdings zuerst musst schon du ihm das Gefühl geben, dass er sich bei dir wohlfühlen kann.

Ja, Du hast teilweise sicher recht, Flo. Wir hatten sehr schöne Erlebnisse zusammen, Es gab viele Momente, wo er mich einfach in den Arm genommen hat  und mir gesagt hat, dass er mich lieb hat. 
 Dieser Streit um seine Einstellung und die Noten war sicherlich nicht  so herausragend negativ, dass sein Verhalten rechtfertigt. Ich denke er wird einfach von Mutter und Schwiegermutter darin bestärkt, dass er nun das Richtige tut.  Ich werde es weiter versuchen, ihn zu sehen
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#8
Ich stehe meinen (fast) 12 und 14 jähriges Töchtern nur noch beratend zur Seite.
Die beiden wissen das ich D bald verlasse, wie soll ich da noch erzieherisch eingreifen können?
Die große will sich jetzt ein IPhone 7 kaufen. Vor einiger Zeit hätte ich noch versucht das zu verhindern, jetzt sage ich ihr sachlich meine Meinung und gut is. Die machen letztendlich eh was sie wollen.
Nur respektlos dürfen sie mit mir nicht umgehen und sich in meiner Wohnung an meine Regeln halten.

Mein Tipp, genieße die Zeit mit deinem Sohn, erzieherisch hast du eh null Einfluss.
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#9
(12-03-2018, 22:21)Clint Eastwood schrieb:
(12-03-2018, 21:51)fragender schrieb: ich würde Viel vorsichtiger...

Ja, so schaut es wohl hierzulande aus. Immer schön kusch kusch machen..

--> NEIN. Du hast generell Kontakt. Wenn Dein Kind dies Ausweiten möchte, dann wird er schon kommen. Vielleicht wird das eine oder andere Thema kommen, wo ein "Vater" von interesse sein kann.

(12-03-2018, 22:05)CheGuevara schrieb: Oder lade ihn zu gemeinsamen Aktivitäten (Rad, Boot, Kajak, ...) ein.

...

Ich merke, dass das nicht von ihm alleine ausgeht, sondern mal wieder Exilein und die Ex-Schwiegerhexe dahinter stecken. ..

Ich kann Dir leider nur meine Erfahrung bezüglich manipulation mit auf den Weg geben. Einen Rat wie Du dich verhalten magst, kann (darf) ich Dir nicht geben, da mir die Erfahrung hierzu fehlt.
Ich hatte vor der totalen Entfremdung mal mein Kind auf ein Oktober-Fest eingeladen. Er meinte zu mir, dass er noch viel für die Schule machen müsste (hätte auf dem Gym ja sein können). Paar Srunden später kam ein Ätsch, ich geh mit Mutti dort hin und werde Spaß haben.... Hatten die wohl dann doch nicht, da alles so teuer war (wobei die nächste Brücke zum Geld geschlagen war). Aber was ich Dir damit aufzeichnen kann ist, dass Kinder ein launisches Volk sein können, vorallem wenn diese bearbeitet werden.
Es könnte jedoch auch sein, dass er den Weg generell zu Dir findet und mehr Zeit mit Dir verbringen möchte.

Nur: Du solltest vielleicht eher fragen: Und, alles klar in der Schule?
Und wenn Du ein Zeugniss siehst, was nicht so berauschend ist, dann frage Ihn eher, ob er ggf. Hilfe möchte. In seinem Fall will er bestimmt nicht (wieder) hören, dass der 4er in Mathe schrott ist.
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#10
Mein älterer Bruder hat sich mal mit Anfang 20 mit seinem Vater verkracht, weil der keine Zeit für ihn hatte. Allerdings kann angenommen werden, das es nicht nur die reine Vaterliebe war, die meinen Bruder bewegte. Es spielten wohl auch drängende finanzielle Aspekte für einen Besuch eine Rolle.
Mein Vater war jedenfalls nicht anwesend, als mein Bruder wie angekündigt eintrudelte (mein Vater hatte Bescheid gegeben, das er dann leider wegen eines anderen Termins nicht da sein würde). Mein Bruder nahm also den 20-Mark-Schein, den mein Vater ihm hingelegt hatte, legte danach jedoch keinen Wert auf weitere Kontakte. Später wollte sich mein Vater mal mit ihm auf einer Familienfeier aussprechen, das hat mein Bruder abgelehnt, mein Vater war aber auch an dem Abend voll wie ein Eimer. Obwohl meinem Bruder mehrmals von dem väterlichen Teil der Familie, auch nach dem Tod meines Vaters, die Hand zur Versöhnung gereicht wurde, hat mein Bruder jede Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen. Trotzdem legt er jedesmal wieder die Platte von damals auf, wenn irgendwelche Aktionen in der Familie stattfinden und er nicht eingeladen wurde. Diesbezgl. hat er sein ganz eigenes Bild und Erinnerungsvermögen, daß da unrüttelbar stehen soll.
Insofern würde ich da eben nach Intention entweder gar nichts machen oder eben schnellstmöglich versöhnliche Verhaltensweisen zeigen. Deshalb mußt du ihm ja nicht gleich den Hintern mit Zucker pudern.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#11
Um ein Zeugnis kritisieren, brauchts so wie für andere Erziehungmassnahmen die Elternebene, die Sicherheit der Beziehung zum Kind. Und die haben wir Trennungväter nach strittiger Trennung so gut wie nie. Unsere Beziehung zum Kind ist sehr zerbrechlich, das Kind kann uns ohne Nachteile streichen wenns mal unangenehmer wird. Im Gegenteil, es wird eher Zustimmung und stillen Applaus vom "anderen Teil" seiner Familie dafür erhalten.

Es bleibt die Rolle des Wochenendonkels mit Spass und Freizeit. Sieht aber nicht so aus, als würdest du da wieder hineinkommen. Eine entschuldigende Versöhnung kann man immer probieren, aber das wird nicht weit führen. Erstens lernt das Kind dadurch, dass es beliebigen Mist bauen kann und der Alte entschuldigt sich noch dafür (Schuld sind immer die anderen, das Nr. 1 Übelthema unserer Zeit), zweitens kann in Zukunft jede kleine Unanehmlichkeit der Lust auf Besuche die Luft ablassen. Am Gerät spielen und mit Freunden abhängen geht besser ohne Vater wie es jetzt gelernt hat und das hat offenbar Priorität bekommen. Die letzten Monate hat es nichts vermisst.

Das "unverzeihliche Ereignis" ist ein sehr häufiges Phänomen bei Trennungkindern, egal welchen Alters. Irgendwas wird plötzlich unendlich gross aufgebauscht und entwickelt sich im eigenen Kopf zu einem selbstgebauten Mount Everest, an dem alles langjährig abprallt. Das passiert immer, wenn die Grundstimmung sowieso negativ gegen den Vater ist und auch wieder eine schwache Beziehung, die nichts auffangen kann. Es braucht dann nur einen winzigen Kristallisationspunkt und eine Erschütterung und schon kippts um. Dagegen kann man nichts machen. Wenn überhaupt, dann nur sofort nach dem Ereignis. Nicht erst fast ein Jahr später.
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#12
Schau‘mer mal, wie der Bayer sagt..

Meine Strategie: erst einmal mit der Mutter reden, es geht nicht ohne sie, da er ersichtlich keinen eigenen Willen hat

Ich werde jetzt erst einmal in Deutschland bleiben, auch wenn es viele Sachen hier gibt, an die ich mich erst noch wieder gewöhnen muss. Also muss ich langfristig denken.

Werde euch auf dem Laufenden halten, danke für eure Kommentare und Ratschläge, ihr seid wie immer super!
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#13
Probiere es mit nem Haustier! Kids in dem Alter haben m.E. ein Interesse an Hund.

Hier im Tierheim kann man sich Hund "ausleihen". Für Dauerhaft macht es nur Sinn, wenn es sich "lohnt". Ansonsten geht Hund halt wieder zurück.
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#14
Also die Idee mit dem Hund ausleihen, ist einfach nur dämlich....ein Hund ist kein Spielzeug mannmannmann
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#15
Du musst den Hinweis nicht annehmen; Jungs in dem Alter lieben halt Hunde -

ich habe es ausprobiert, mache was Du willst.

Mit zu viel Ehrlichkeit, Moral und Rücksicht wird es nicht klappen! Das ist ein ganz schmutziger Krieg!

Gehe Deinen Weg und gehe ihn bewusst!
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#16
Update: Mit Exilen telefoniert - außer Vorwürfen ist nichts dabei rumgekommen.

Sie möchte das Kind nicht zwingen, es sei ja auch schwierig, dass ich unvermittelt wieder auftauche, sie hat sich die letzten 10 Jahre aufgeopfert, blablabla etc.. Verstehe ich ja auch alles, jetzt soll ich darauf warten, dass Sohn sich schon melden wird. Zwingen möchte ich ihn auch nicht (Gericht).

Ich gebe dem Ganzen noch bis zu den Sommerferien, dann gibt es auch keine Extras (Nachhilfe) und Geschenke mehr. Auf das Geldautomaten-Dasein habe ich wenig Lust ohne minimalen Kontakt zum Kind. Irgendwann kommt er dann mal in die Pubertät, dann wird es eh lustig..

Mir bleibt bis dahin weiter nichts übrig, als das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Finde es halt schade für das Kind, aber so sei es.
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#17
Kinder kann man mit Geschenken und Nachhilfe nicht kaufen, zumindest die Liebe nicht, da brauchst nicht bis zum Sommer warten.
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#18
(18-03-2018, 23:21)Bitas schrieb: Kinder kann man mit Geschenken und Nachhilfe nicht kaufen, zumindest die Liebe nicht..


Teilweise richtig: einer der Vorwürfe lautete, dass ich nur ein Buch zum Geburtstag geschenkt und auf der Karte erwähnt hatte, dass das „große“ Geschenk dann gemeinsam gekauft wird. „Gemeinsam“ hat halt bisher nicht stattgefunden.

Natürlich ist es ihm egal, wo das Geld für die Nachhilfe herkommt (250 Euro/Monat zusätzlich zum KU), allerdings ist die Schlussfolgerung eher anders herum: WENN ich de facto eh kein Kind mehr habe, DANN auch keine Extras und Geschenke mehr.

(14-03-2018, 21:43)CheGuevara schrieb: Mit zu viel Ehrlichkeit, Moral und Rücksicht wird es nicht klappen! Das ist ein ganz schmutziger Krieg!

Ja, aber da spiele ich nicht mit. Kein Krieg mehr.
Dazu ist mein Leben viel zu erfüllt und schön derzeit..




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#19
(19-03-2018, 13:51)Clint Eastwood schrieb: WENN ich de facto eh kein Kind mehr habe, DANN auch keine Extras und Geschenke mehr.

Völlige Zustimmung meinerseits!

Simon II
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#20
(13-03-2018, 16:50)fragender schrieb:
(12-03-2018, 22:21)Clint Eastwood schrieb:
(12-03-2018, 21:51)fragender schrieb: ich würde Viel vorsichtiger...

Ja, so schaut es wohl hierzulande aus. Immer schön kusch kusch machen..

--> NEIN. Du hast generell Kontakt. Wenn Dein Kind dies Ausweiten möchte, dann wird er schon kommen. Vielleicht wird das eine oder andere Thema kommen, wo ein "Vater" von interesse sein kann.

(12-03-2018, 22:05)CheGuevara schrieb: Oder lade ihn zu gemeinsamen Aktivitäten (Rad, Boot, Kajak, ...) ein.

...

Ich merke, dass das nicht von ihm alleine ausgeht, sondern mal wieder Exilein und die Ex-Schwiegerhexe dahinter stecken. ..

Nur: Du solltest vielleicht eher fragen: Und, alles klar in der Schule?
Und wenn Du ein Zeugniss siehst, was nicht so berauschend ist, dann frage Ihn eher, ob er ggf. Hilfe möchte. In seinem Fall will er bestimmt nicht (wieder) hören, dass der 4er in Mathe schrott ist.

Wie oben geschrieben- es ging dabei nicht um die Noten, sondern um seine Einstellung zu der ganzen Sache/zum Lernen/zum Leben, etc..
das war wohl zu viel für ihn, der in einer Blase lebt und täglich in Watte gepackt wird (ist ja ok, aber ab und zu muss man da auch mal raus).
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#21
(19-03-2018, 13:58)Clint Eastwood schrieb: ... täglich in Watte gepackt wird (ist ja ok, aber ab und zu muss man da auch mal raus).

Nö, aufgrund eigener passiver wie aktiver Erfahrung bin ich völlig anderer Meinung!

Wer seine Kinder in Watte packt, behindert ihre Entwicklung und bereitet sie nicht auf das Leben außerhalb der Familie vor.

Simon II
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#22
Ich erkläre es noch mal anders.....meine Töchter bekommen sehr selten und unregelmäßig Geschenke von mir, Geld schon gar nicht.
Sie kommen trotzdem zu mir, also werden Sie mich wohl mögen!?

Du kommst nach 10 Jahren wieder und meinst den Oberschulleher spielen zu können, weil du ihn mit Geld fütterst.....Nene so funktioniert das nicht.
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#23
Zitat:Das "unverzeihliche Ereignis" ist ein sehr häufiges Phänomen bei Trennungkindern, egal welchen Alters. Irgendwas wird plötzlich unendlich gross aufgebauscht und entwickelt sich im eigenen Kopf zu einem selbstgebauten Mount Everest, an dem alles langjährig abprallt. Das passiert immer, wenn die Grundstimmung sowieso negativ gegen den Vater ist und auch wieder eine schwache Beziehung, die nichts auffangen kann. Es braucht dann nur einen winzigen Kristallisationspunkt und eine Erschütterung und schon kippts um. Dagegen kann man nichts machen. Wenn überhaupt, dann nur sofort nach dem Ereignis. Nicht erst fast ein Jahr später.

Habe mit einem meiner Kinder die genau gleiche Erfahrung gemacht.

at Clint

Ein paar Fragen zum Nachdenken, wenn ich darf:

Was ist die Idee von den 250 Euro zusätzlich für Nachhilfe? Was soll das? Das bringt doch genau das Gegenteil von dem, was du in deiner Standpauke deinem Sohn vorgehalten hast. Noch mehr Passivität, noch mehr den Pöpos in Watte gepackt. Jetzt soll es die Nachhilfe richten ... So ein Quatsch.

Glaubst du wirklich, dass es etwas bringt, Besuche von Geschenken abhängig zu machen?

Sage ihm beim nächsten Telefonat, dass du es ein bisschen übertrieben hättest beim letzten Besuch mit deine Standpauke. Er darf sich noch das "grössere" Geschenk wünschen. Weil, du hast davon gesprochen und es gilt, was du versprochen hast. Dies mit einem Besuch zu verknüpfen ist in meinen Augen unklug. Arbeite darauf hin, dass er nicht mit diesem Negativerlebnis abschliesst, sondern sich an die guten Zeiten erinnert, die er mit dir hatte.

Höre auf bei ihm zu ringen, dass er dich noch mal besuchen kommt. Lass ihn anrufen. Wenn er sich meldet ist gut, wenn nicht, lass gut sein.

Wie bist du auf die verrückte Idee gekommen, die Exe zu involvieren? Träumst du?

Alles nicht bös gemeint.
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#24
Hallo zusammen, Update: Habe mit dem Thema fürs Erste abgeschlossen.
Zahle jetzt „nur“ noch den Höchstsatz nach DD. Keine Extras mehr. Fokus auf mein Leben. Exilein wollte letztens noch 200 Euro für das Schullandheim. Habe ich abgelehnt. Shitstorm.

Sie meinte, dass ich ihm das dann auch erklären solle, dass er der Einzige ist, der nicht ins Schullandheim dürfe - ich meinte dann nur, dann soll er anrufen, dann erkläre ich ihm das auch gerne. Anruf kam natürlich nicht.

Aber das trifft mich nicht mehr, wenn man nichts mehr zu verlieren hat, dann lebt es sich gänzlich ungeniert.
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#25
Diskutiere nicht mit der Ex über sowas. Wenn eine unberechtigte Forderung kommt, antworte nicht. Schweigen. Kommt eine berechtigte Forderung, erfülle sie wortlos. Wirf die Altlast namens Ex ab.

Sie kriegt für dieses eines Kind monatlich fette 748 EUR von dir plus ihren Kindergeldanteil, macht 845 EUR.  Es ist schon eine bodenlose Frechheit, bei derartigen Beträgen (10.000 EUR im Jahr!) überhaupt noch einen Schullandheimaufenthalt mit 200 EUR extra geltend zu machen. Es sollte unter deiner Würde sein, darauf überhaupt zu antworten.
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