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Grundeinkommen
#1
Vorweg, ich möchte keine Werbung machen, wodurch andere Vorteile ziehen könnten. Vielmehr möchte ich euch die Möglichkeit aufzeigen, mit nur einem Euro pro Monat Einsatz, ein Jahr lang ein Grundeinkommen von 1.000 Euro erhalten zu können. Da es sich um einen nicht gewinnorientierten eingetragenen Verein handelt, welcher hier ein Experiment wagt, vermutlich sogar steuerlich als Spende absetzbar. Ich hab noch nichts gewonnen, aber wer weiß?

https://www.mein-grundeinkommen.de/

Ich finde die Idee Klasse, die dahinter steht. Theoretisch kann man auch für seine Kinder teilnehmen, fragt sich nur ob deren Mütter (die Gerichte) bei einem Gewinn dies mit den Unterhaltspflichten aufrechnen mögen. Ich vermute mal nicht ... also besser auf eigenen Namen oder dem einer Vertrauensperson mitmachen?!

Viel Glück, wer mitmacht. 

P.S: Hartz IV soll abgeschafft werden, ein Grundeinkommen wird es dafür nicht geben, doch vielleicht ist es nur der Weg dahin, schließlich hat auch die Politik begriffen, das in einigen Jahren kaum noch jemand von seiner Rente mehr leben kann. Bleibt nur, die vielen armen Alten zu erschiessen, oder zumindest eine Mindestrente einzuführen. Schaun wir mal ... ich werde das wohl nie erleben, bei dem Psychostress der vielen Jahre ist meine statistische Lebenserwartung um mindestens 15 geschrumpft.
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#2
Das bedingungslose Grundeinkommen, das schon einige Zeit durch die Medienlandschaft geistert, ist so blöd nicht, wie es sich anhört. Jetzt ist auch der Robert Habeck von den B90/Grünen auf den Zug aufgesprungen.

Wenn man alle Aufwendungen für Arbeitslosenversicherung, Familie und Soziales im Bundeshaushalt zusammenaddiert, kommt man in etwa auf den gleichen Betrag, den das BGE kosten würde - und der Staat würde sich eine ungeahnte Personalreserve erschliessen. All die Beamten und angestellten Mitarbeiter in den Jobcentern, Jugendämtern, Sozialbehörden etc.pp. könnten sich sinnvolleren Aufgaben widmen.

Nur einen Schwachpunkt hat das Ganze: man kann einen sozialen Staat haben wollen. Und man kann ein Land mit offenen Grenzen haben wollen. Aber beides zusammen geht schief.
Es gibt nun mal Kulturkreise in Europa, in denen Arbeit als eine Sache für die Dummen betrachtet wird und das Durchschmarotzen auf Kosten anderer der Beweis für die eigene Cleverness ist. Je weiter südöstlich in Europa, desto ausgeprägter.

Ich bin mal gespannt, wie die Grünlinge den Spagat zwischen unlimitierter Zuwanderung und bedingungslosen Sozialleistungen schaffen wollen. Wahrscheinlich so ähnlich wie bei den erneuerbaren Energien - die höchsten Strompreise in Europa geschaffen, aber das blöde Volk will immer noch nicht elektrisch fahren. Stattdessen baut die böse Autoindustrie lieber SUV`s und Diesel......
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#3
Und wie lange soll dies gut gehen? Wozu dann überhaupt noch arbeiten?
Euch ist schon klar, dass diesen Laden hier effektiv nur noch ca. 16 Millionen Menschen finanzieren, die noch
produktiv Steuern zahlen.
Das kann nicht funktionieren.
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#4
Ich sehe die Verbindung zu uns nicht. Unterhaltspflichtige werden ganz sicher nicht in ein Grundeinkommen flüchten können.

Eine Grundsicherung hatten schon die Römer. Annonae et Alimentatio. So wie in allen Ländern aller Zeiten diente das dazu, den Plebs ruhigzustellen, damit keiner aufmuckt. Aber diesmal ist sicher alles ganz anders :-)
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#5
Ich kenne die Strukturen hinter Mein Grundeinkommen und rate von einer Teilnahme ab.
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#6
(16-11-2018, 15:55)p__ schrieb: Ich sehe die Verbindung zu uns nicht. Unterhaltspflichtige werden ganz sicher nicht in ein Grundeinkommen flüchten können.

Wenn es ein BGE gibt, wird es keine Unterhaltspflichten mehr geben. Nebenbei bemerkt, werden in 15 Jahren soviele Jobs weggefallen sein, dass es ohne GE garnicht mehr gehen wird.
https://www.reddit.com/r/Trennungsfragen/
https://t.me/GenderFukc
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#7
(17-11-2018, 01:05)Petrus schrieb:  Nebenbei bemerkt, werden in 15 Jahren soviele Jobs weggefallen sein, dass es ohne GE garnicht mehr gehen wird.

Das halte ich für ein Gerücht. Die Jobs werden sich nur ändern. Heute fehlt uns nur die Phantasie, wie diese aussehen könnten.
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#8
(17-11-2018, 02:38)bubble schrieb: Das halte ich für ein Gerücht. Die Jobs werden sich nur ändern. Heute fehlt uns nur die Phantasie, wie diese aussehen könnten.

KI und Robotik schreiten so schnell voran, dass praktisch jeder Job irgendwann überflüssig wird - selbst Innovationsjobs. Und nach meinem Verständnis sind in 10 bis 15 Jahren sind praktisch alle Jobs betroffen, die etwas mit Anwendung auswendig gelernter oder antrainierter Fertigkeiten zu tun haben: Fahrer, Lockführer, Piloten, Verkäufer, Fensterputzer, Kapitäne, Buchhalter, ...
Und weitere 15 Jahre in der Zukunft wird es generalisierte AI geben. Hardware, Methoden und Verständnis von AI sind dann einfach soweit. Da kann dann kein Mensch mehr mithalten und wir können zugucken, wie 'Skynet' unser Leben verwaltet.

Eine ziemliche Überraschung war die Entwicklung von Alphago durch Google und dann Alphago Zero, das dem Ganzen noch eins oben drauf gesetzt hat. Jetzt gibt es kein Logik-Spiel mehr, in dem ein Mensch gegen eine Maschine gewinnen könnte. Die Überraschung bestand darin, wie schnell das kam. Und so 'schnell und unerwartet' wird es auch andere Bereiche treffen. Da bleibt für Menschen einfach kein Job übrig.
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#9
Das höre ich schon seit ich im arbeitsfähigen Alter bin. Und immer in 10 bis 15 Jahren ist es soweit. Derweil herrscht in immer mehr Ländern Vollbeschäftigung. Egal auf welcher Entwicklungsstufe wie sie stehen. Von Bangladesch bis Japan.
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#10
Tatsächlich nimmt die vorhandene Arbeit ständig ab und die Anforderung in besser qualifizierte Tätigkeit umzusteigen nimmt zu. Das kann man alles schönrechnen, was auch gemacht wird (Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind). Langfristig hilft das nur bedingt, weil es dazu führt dass sich das Kapital ummer weiter bei denen konzentriert, die bereits zuviel davon haben - entsprechende Diskussion gingen bereits durch den Bundestag.
Es gab bei der Industrialisierung ähnliche Trends, bei denen ein Großteil (bis zu 90%) der landwirtschaftlichen Jobs weggefallen sind und durch Maschinen ersetzt wurde. Trotzdem brauchte man die Leute noch, weil ja irgendwer die Maschinen herstellen und warten musste.
Diesmal sieht es anders aus. Jobs werden durch Automaten ersetzt, die sich irgendwann selbst herstellen  -  Zeitraum 30 Jahre, wobei schon heute viele Jobs wegfallen, weil die Herstellung der Automaten immer einfacher und günstiger wird. Das im Laufe der Industrialisierung geschaffene Arbeitssklavensystem muss dann durch ein neues Wertesystem ersetzen, dass die Verteilung ermöglicht.
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#11
Eine Prognose, die schon seit 150 Jahren totz ständig neuer Automatisierungs- und Effizienzstufen nicht erfüllt wird, die Prophezeiung dass sich das Unterhaltsrecht in Luft auflösen lässt... keine Argumente, mit denen man die Leute leicht überzeugen wird.

Aber die Idee der Seite ist nett. Grundeinkommen als Lotteriebetrieb mit Einsätzen und Auszahlung. Ich hoffe, die waren juristisch gut beraten. Das riecht nach §284 - §287 StGB.
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#12
Naja - were hätte 1990 gedacht, dass in 2010 (fast) alle Menschen mit tragbaren hochleistungs-Computern rumlaufen, weltweit miteinander vernetzt sind und die Realität die Orwellschen Überwachungsszenarien in den Schatten stellt.
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#13
Nicht gestellte Prognosen, die dann eingetreten sind helfen der Argumentationskraft auch nicht auf die Sprünge.

Ich hätte natürlich nichts dagegen, wenn sich das Unterhaltsrecht verdünnisiert, wenn es hilft verzichte auch dafür auch auf Prognosen :-)
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#14
Wenn Ihr mal BGE-Fans auf das Glatteis bekommen wollt, fragt folgendes:

Nehmen wir an, Deutschland führt das BGE ein,- alle anderen Länder nicht. Dann wird ja massiv die Zuwanderung einsetzen, weil jeder will nach Deutschland. Den ganzen Tag kiffen und Kohle kriegen, herrlich. Und wer soll dann das BGE kriegen? Nur Deutsche? Ja das wäre aber total rassistisch. Smile
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