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Festnahme wegen Missbrauchsvorwurf
#51
Moin Aufstieg.  Cool

Was dir und deinem Sohn passiert, tut mir leid. Diesen kalten Wind kenne ich. Meine Ex wollte mir Körperverletzung gegen meinen Sohn anhängen, und wenn die schwarzen Stiefel erstmal durchs Treppenhaus angetrampelt kommen, ist das gar nicht so lustig. Mein Glück war, dass zumindest der Staatsanwalt offenbar besseres zu tun hatte, als meinen Schädel auf dem Marktplatz zu pfählen. Ich möchte ums Verrecken nicht in dem Sturm stecken, der nach dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs über einen Mann einbricht. Das ist schon beim zugucken wirkungsvoll genug! Horror! #youtoo Und was hier beschönigend als Übereifer seitens der Polizei betitelt wird, ist für mich Staatsterror Gestapo-Style. Wenn dir in dieser Situation auch noch die Horde der "besorgten Bürger" entgegenkeift, ist das die feminazistische Quadratur des Kreises. Zu mehr fehlen mir an dieser Stelle die Worte.  Sad

(11-07-2019, 18:53)Aufstieg schrieb: Hat jemand noch eine Idee, wie man die Ergänzungspflegschaft ablehnen kann? (juristisch gesehen, für den Widerspruch)

Ich habe nach der Strafanzeige meiner Ex auch geglaubt, dass es doch möglich sein sollte, mit den netten, psychologisch geschulten Staatsbediensteten vernünftig zu reden. Aber ich habe drei Sachen gelernt:

1. Das ist nicht möglich. Für den Staat taugst Du nur als unterwürfiger Lohnsklave zur Alimentierung deiner zerstörten Familie. Falls nicht, statuiert er an dir ein Exempel für alle anderen Väter/Männer, sobald er dazu einen Anlass findet. Deshalb:
2. Versuche mit aller Kraft, so wenig wie möglich mit dem Staatsapparat (Familienrecht) in Berührung zu kommen. Es wird dir dort niemand helfen. Niemand. Dreh dich um und geh deiner Wege. Wenn Du dich auf dieses Psycho-Spiel einlässt (vor allem mental), kannst Du nur verlieren.
3. Wenn Du nur verlieren kannst, dann verhalte dich gefälligst so, als hättest Du nichts mehr zu verlieren. Du hast Angst, dein Kind zu verlieren? Falsch. Du hast es schon verloren, oder im Zweifel gar nicht erst eins gehabt. Was verteidigst Du also?

Das Einzige, was wirklich von Bedeutung ist, ist deine Beziehung zu deinem Kind. Das ist die einzige Ebene, auf der Du wirklich etwas zu verlieren hast. Und dein Kind auch. Bei allem Ärger, den Du also momentan hast, klammere dich nicht an Recht und Gerechtigkeit, das sind nur Luftspiegelungen, die uns für den Gang durch die heiße, karge Wüste des deutschen Familienrechts fit genug halten sollen, bis wir über kurz oder lang auf H4-Niveau zusammenbrechen. Hoffnung ist das übelste aller Übel (und das Pfund, mit dem die Anwälte wuchern! Angry

Das ist jetzt auf den ersten Blick nicht die Antwort auf deine Frage. Aber das ist mein Fazit aus meiner eigenen Erfahrung mit Polizei, JA, Anwält*******en & anderem Gesindel. Die haben in meinem Leben nichts mehr verloren, solange das mit meiner Würde vereinbar ist. Solange sage ich mir: Lass sie zappeln! Die machen eh, was sie wollen. Aber sie schreiben dir nicht vor, was Du von dir selbst denkst! Du bist deinem Kind ein guter Vater? Ruhe, Kraft, Sanftmut, Konsequenz, Maß, Haltung. Dann ist alles gut. Der Rest ist Gezappel. Cool
 

VM
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#52
Dank Dir für deine Worte.
Wir haben im Moment folgendes Problem. Ich darf meinen Sohn laut Jugendamt nur in Begleitung der Grosselter sehen.
Bis das Verhör des Kindes stattgefunden hat. Nur scheint der Staatsanwalt kein gesteigertes Interesse an dem Fall mehr zu haben und es kann noch Monate dauern bis der Fall eingestellt ist.
Was würdet ihr machen? Im Prinzip ist es ja gut, wenn die Sache einschläft, nur jetzt Ewigkeiten das Kind nur in Begleitung geht ja auch nicht.
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#53
Wie verstehst Du Dich denn mit den Grosseltern? Wenn das Verhaeltnis gut ist, kannst Du das doch mit denen "intern" regeln....
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#54
Ja das wäre gar kein Problem. Auch die Mutter hat damit kein Problem. Ich befürchte nur, wenn das Kind noch verhört wird und denn aussagt es war in letzter Zeit alleine mit mir, daß das Jugendamt daraus etwas negatives drehen könnte.
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#55
(12-07-2019, 10:34)Aufstieg schrieb: Was würdet ihr machen? Im Prinzip ist es ja gut, wenn die Sache einschläft, nur jetzt Ewigkeiten das Kind nur in Begleitung geht ja auch nicht.

Wenn Du in naher Zukunft der Bundesinnung der staatlich geprüften Querulanten beitreten möchtest, kannst Du dein Meisterstück mit einem unschuldigen Eilantrag auf irgendwas mit A, U, K und/oder W bei der örtlichen Familiengerichtsperson beginnen. Ich stehe selber kurz davor...  Cool

Großeltern sind ja dann ihre Eltern, nehme ich an. Wie geht's dir damit? Hättest Du einen anderen Begleitungswunsch (z.B. eigene Familienangehörige/r, Kumpel)?

VM
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#56
Ich bin unschuldig und natürlich hab ich ein Umgangsrecht, daher alleine mit Kind. Es sind meine Grosseltern. Der Witz ist ja alle halten die Anschuldigungen ja für Quatsch.
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#57
Echt krass, was man als Vater in diesem broken state erleben muss. Tut mir echt leid für dich, Aufstieg, und ich wünsche dir viel Kraft, diese miese Geschichte durchzustehen. Meiner Meinung nach war es so, dass ein Pädophiler dich beobachtet hat und dann seine eigenen schmutzigen Phantasien in die Situation hineingelegt hat. Und dann macht so ein schmieriger Kindervergewaltiger einen auf besorgten Bürger und kommt als white knight daher. Natürlich glauben ihm die Gehirnamputierten erst einmal .... Entscheidend ist, dass sich da einer "Sorgen" macht ... da wird das Denken eingestellt.
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#58
Deine Gedanken hatte ich auch schon. Sind die seine eigenen dreckigen Fantasien. Ich würde gar nicht auf solche Gedanken kommen.
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#59
Es wurde der Mutter und mir ja vom Jugendamt begleitete Umgänge angeordnet. (in Begleitung meiner Grosseltern)
Da es sich scheint mit dem Strafverfahren in die Länge zu ziehen (das JA wollte auf das Ergebnis des Strafverfahrens abwarten) , ist der Zustand für uns dauerhaft nicht tragbar. Die Mutter will mehr Umgänge (alleine!) und ich auch.
Nur das Jugendamt ist dagegen. Solch einen Fall hatten wir wohl auch noch nicht.

Was kann ich machen? Anwalt hat mit JA telefoniert, ohne Ergebnis. Soll ich da mal selber anrufen?
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#60
Ich denke mal, dass Du aktuell leider keine Handlungsmöglichkeiten hast. Die vom Jugendamt wollen auf Nummer sicher gehen. Wenn der Anwalt dort nichts erreicht hat, denke ich nicht, dass Du jetzt mehr erreichen kannst.

Letztendlich kannst Du wohl nur abwarten.
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#61
Solche Einschränkungen haben bei gemeinsamer Sorge der Eltern einen eindeutigen Richtervorbehalt. Du musst dich auf keinerlei Anweisungen des Jugendamts einlassen. Das Jugendamt kann gerichtliche Massnahmen in die Wege leiten um ihre Massnahmen zu erzwingen, das könnten sie nach §1666 BGB tun.

"Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden, so hat das Familiengericht die Maßnahmen zu treffen, die zur Abwendung der Gefahr erforderlich sind." Eine der gerichtlichen Massnahmen: "Verbote, Verbindung zum Kind aufzunehmen oder ein Zusammentreffen mit dem Kind herbeizuführen"

Die Frage ist also nicht, ob ihr Eltern euch jetzt an Forderungen des Jugendamts halten müsst, sondern wie das ein Richter sehen würde, wenn solche Massnahmen vor Gericht gefordert werden.

Ich würde es drauf ankommen lassen. Aber jetzt nicht offen in Gegenposition gehen und entsprechend handeln, sondern still und leise.
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#62
Hallo P,

meinst du jetzt selber das Familiengericht anrufen?
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#63
Nochmal ganz langsam und deutlich:

1. Das Jugendamt hat euch absolut gar nix vorzuschreiben. Punkt.
2. Wenn euch das Jugendamt etwas vorschschreiben will, muss das Jugendamt ein Gerichtsverfahren beginnen. Nur ein Richter kann euch was vorschreiben. Das ist bis jetzt nicht passiert. Also ist der Status hier und heute siehe Punkt 1.
3. Wenn ihr euch nicht an die Anweisungen des Jugendamts haltet, muss das Jugendamt vor Gericht gehen, um euch zu zwingen. Siehe Punkt 2. Wie es vor Gericht dann ausgeht: Alles ist möglich.
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#64
Danke. Wie schaut es jetzt aus wir machen Punkt 1 und denn sagt das Jugendamt, sie müssen das Kind in Obhut nehmen weil es akut gefärdet ist?
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#65
Das ist eben der Punkt und das große Risiko bei der Sache.
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#66
Auch eine Inobhutname nach § 42 SGB VIII steht nicht über §1666 BGB! Verlangt ihr das Kind, muss das Jugendamt dem nachkommen oder es muss vor Gericht, siehe Punkt 2 oben, ein Richter muss entscheiden!

Ich halte aber eine Bestätigung der Wegnahme durch das Gericht für wenig wahrscheinlich. Diese starke Massnahme wäre unverhältnismässig, sie wäre Präjudizierung der Folgen einer Behautpung, sie nicht einmal begründbar ist. Es könnte aber in richterlicher Abwägung der Risiken zu einer Kontakteinschränkung kommen.

Merkst du was? Eine Kontakteinschränkung ist genau das, was du jetzt schon hast. Ein Gerichtsentscheid würde meiner Ansicht nach nichts weiter verschlechtern, sondern hätte sogar eher die Chance, etwas zu verbessern. Also keine Angst vor einem Bruch der jugendamtlichen Anweisungen mit nachfolgedem Verfahren nach §1666 BGB.
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#67
Ich verstehe die Problematik nicht so wirklich. Mutter und Vater sind sich einig, es soll mehr Umgang ohne ohne Aufpasser stattfinden. Das Jugendamt will das nicht. Nun gut, dem Jugendamt sagt ihr schoen ja, ja und gut aber macht hintenrum eben Euer Ding. Du glaubst doch nicht wirklich dass die unangekuendigt kontrollieren kommen? Und selbst wenn, dann siehe p.
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#68
Die Unterlagen sind jetzt alle bei der Staatsanwältin. Die muss jetzt entscheiden, ob das Verfahren eingestellt wird oder das Kind verhört wird.
Macht es Sinn, der Staatsanwältin eine Richtigstellung zu schicken, daß die Anschuldigungen Unsinn sind? Der Polizeibericht ist mehr als unvollständig und fehlerhaft.

Oder einfach nichts machen?
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#69
Instinktiv wuerde ich sagen schick eine eidesstattliche Erklaerung hin. ABER fuer genausolche Fragen hast Du doch jetzt den Anwalt.....
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#70
Mein Anwalt hat mit dem Staatsanwalt telefoniert. Er sagt das ist alles so unsinnig, daß kann nur eingestellt werden. Er sagte nichts schreiben.
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#71
Der Anwalt sollte es wissen..... Im Zweifellsfall wuerde ich auf ihn hoeren und dann eben nichts machen.
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#72
Dank Dir. Ich bin halt ein Typ der wichtige Sachen regeln will.
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#73
(19-07-2019, 11:29)p__ schrieb: Auch eine Inobhutname nach § 42 SGB VIII steht nicht über §1666 BGB! Verlangt ihr das Kind, muss das Jugendamt dem nachkommen oder es muss vor Gericht, siehe Punkt 2 oben, ein Richter muss entscheiden!

Ich halte aber eine Bestätigung der Wegnahme durch das Gericht für wenig wahrscheinlich. Diese starke Massnahme wäre unverhältnismässig, sie wäre Präjudizierung der Folgen einer Behautpung, sie nicht einmal begründbar ist. Es könnte aber in richterlicher Abwägung der Risiken zu einer Kontakteinschränkung kommen.

Merkst du was? Eine Kontakteinschränkung ist genau das, was du jetzt schon hast. Ein Gerichtsentscheid würde meiner Ansicht nach nichts weiter verschlechtern, sondern hätte sogar eher die Chance, etwas zu verbessern. Also keine Angst vor einem Bruch der jugendamtlichen Anweisungen mit nachfolgedem Verfahren nach §1666 BGB.

Was mir dazu noch einfällt, der Anwalt der KM hat dazu geraten sich an die Vorgaben des JA zu halten.

Als allgemeine Information. Es steht immer noch das Verhör des Kindes im Raum. Seit knapp 6 Wochen nichts mehr gehört vom Gericht oder Staatsanwalt.
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#74
Wenn ich beim Gericht eine Umgangsregelung erreichen will, wie lange dauert das und mit welchen Kosten ist dies verbunden?
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#75
Geringe Gerichtskosten, keine Anwaltskosten, Dauer 3-12 Wochen.
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