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Wie die Helferbranche einen Vater entsorgt
Ich sehe in dem Fall mehrere unlösbar gewordene Probleme und viel zu viel Aufregung. Hätte ebenfalls zurücklehnen und nicht mehr ärgern geraten. Aber der Rat ist eigentlich überflüssig, was anderes bleibt jetzt sowieso nicht mehr übrig.
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Ich habe am Anfang meiner Trennung meiner EX recht viel zugestanden, ich wollte die Kinder betreuen, voller unterhalt bei 40/60 und ünerall eingesprungen usw.
Sie wollte immer mehr, ich habe ihr klar gesagt, bei jeder forderung von dir, steiche ich einen Vorteil.
Am Ende vom Lied, habe ich bis zum Selbstbehalt gezahlt und Umgang auf Null reduziert.
Meinen Kindern habe ich gesagt, ich bin Zuhause meine Tür steht immer für euch offen.
Resultat, Mutter völlig überfordert, Tochter kommt ins Heim.....6 Monate säter habe ich sie rausgeholt und nun lebt sie bei mir.

Einer Frau was zugestehen hat bei mir nicht funktioniert.
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Das kann funktioneren, aber nur mit ausdrücklichen Vereinbarungen, klaren Verträgen die auch sanktionierbar sind, wie bei Verträgen üblich.

Das ist im Familienrecht nicht möglich, nicht mal in Sicht. Hier herrscht Sexismus, Trickserei, wer zuerst zuschlägt gewinnt, Kompromisse sind für Deppen. Ein durch und durch "weibliches" Rechtsgebiet. Folge: Tschüssi.
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@VaterOhneKind
Austriake hat es sehr klar formuliert. Vor einigen Jahren hätte ich gesagt; enttäuschter Vater.

Ich möcht es Dir daher etwas genauer erklären.

Mein Anwalt hat mir vor 3 Jahren gesagt. Irgendwann sind alle Väter mürbe. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann und ich würde schon lange genug durchhalten. Damals hatte ich bereits 2 Jahre gekämpft. Mein zweiter Anwalt hat mir geraten, laß das Kind fallen. Die sind völlig Durchgeknallt und machen Dich kaputt. Damit meinte der Ex, Helferbranche, Jugendamt und Gericht.

Ein Psychologe sagte mir. Erst werden die Väter komplett entrechtet und dann versucht man die wieder einzufangen.

Ich habe weitere 3 Jahre durchgehalten, weil ich im Vergleich zu vielen anderen finanziell sehr gut aufgestellt bin, nicht besonders viel arbeiten muss, einen starken Charakter habe und eine gute Resonanz von meiner Tochter bekomme.


Das ist mobbing, mit dem Väter überzogen werden. Ich bin dem seit 5 Jahren ausgesetzt. Jedes mal, wenn das Kind stress macht, ist der Vater schuld. Wenn das Kind sich zum Vater orientiert, ist es überfixiert und manipuliert. Wenn es sich zur Mutter orientiert, bist Du ein schlechter Vater. Für einen schlechten Vater ist es einfacher zu gehen oder sich raus zu halten. Für mich ist es sehr schwer, weil das Kind sehr an mir hängt und die Mutter verbittert ist.

Du machst als Vater grundsätzlich immer alles falsch und darfst nicht mitentscheiden. Wenn Du mal was richtig machst, also im Sinne der Mami, dann wird applaudiert. Wie bei einem Trottel, der überraschender Weise mal etwas hin bekommen hat.
Gegenüber dem sozialen Umfeld, Schule, Kindergarten, Ärzte, etc bist Du persona "Non Grata" und musst Dich ständig rechtfertigen. Wenn Du es nicht tust, bist Du Kommunikationsunfähig. Wenn Du es tust und es ist anders als die Mami das will, dann bist Du uneinsichtig.

Das hört erst auf, wenn das Kind selbst mitreden kann. Also im Alter von 12-14.

Bis dahin musst Du Dich unauffällig verhalten, aus der Erziehung raushalten und zahlen. P_ hat es in diesem Artikel über das Wechselmodell ganz gut beschrieben (https://das-maennermagazin.com/blog/das-...uer-vaeter). Meine Ex wollte ein Wechselmodell mit eingebautem Unterhalt, bei dem der Vater die Klappe halten soll. Da der Vater aber nicht bereit ist sich zu unterwerfen, soll der jetzt ganz verschwinden.

Mit Samstagen könnt ich den Umgangspfleger und die Ex sozusagen nochmal davon überzeugen mir das Kind zu geben. Ich muss aber auch die Klappe halten, zahlen und brav über das Stöckchen springen. Die Ex als Mutter huldigen und jedes mal eine Kerze für ihre Tolle Leistung anzünden.

Eine Sache hat P_ vergessen in seinem Bericht über das Wechselmodell. Väter sind großzügiger. D.h. mit dem Unterhalt ist es nicht getan. Während die Ex sich irgendwelche gebrauchten Klamotten von den Freundinnen schenken läßt und sich mit denen trifft, macht der Vater die teuren Geschenke und Ausflüge. Im Wechelmodell darf der Vater dann auch die Schulbücher etc. kaufen, weil die Ex ja die gebrauchten Klamotten besorgt.

Das Finanzielle ist aber für mich nicht das schlimmste.

Meine Erziehungsvorstellungen werden einfach nicht umgesetzt. Es ist für mich auch viel schwieriger Anschluss zu finden, weil halt meistens die Mamis die Betreuung inne haben. Ich werde überall von der Ex weggebissen und als Depp dargestellt, was man der auch glaubt. Ich bin ja bloss der unfähige und terroristische Vater, der das Sorgerecht und Umgangsrecht verloren hat.  Als Vater habe ich genetisch bedingt sowieso keine Ahnung.

Ich muss mich also im Weiteren unterwerfen und mobben lassen, für ein Erziehungsergebnis, auf das ich im Grunde wenig Einfluss habe. Wenn die Ex den Stecker zieht und in eine neue Stadt zieht oder mich weg haben will, bin ich sowieso raus. Am Ende steht dann mit 16 eine Tochter vor mir, die gelernt hat, dass der Vater nichts zu melden hat. Während ich meine letzten guten Jahre damit verschwendet habe das Kind groß zu bekommen. Kannst ja mal bei Gast1969 nachlesen, was Trennungs-Töchtern mit 18 vom Vater erwarten und welche Hoffnung ein Vater währenddessen hat.

Ich lehne die Wochenenden ja auch nicht ab. Ich biete diese aber auch nicht an! Ich weiß aber, dass es darum geht. Die Leidensfähigeit den Vater als Elternteil zu tollerieren ist bei Wochenendumgängen halt größer, weil die Ex dann am Wochenende ihren Hintern in die Sonne halten kann und der neue Stecher wenig Bock auf Kinder hat.

Ich werde jetzt, so wie ich das vor dem Kinderthema vor hatte, durch die Gegend jeten. Im Heimatland meiner Neuen Freundinn Zeit verbringen, was sehr schön ist. Den Winter in Südeuropa verbringen, wo ich stark verwurzelt bin und auch ein wenig Familie habe. Und ansonsten surfen gehen auf Bali und Zeit mit alten Freunden in Südamerika verbringen.

Ich darf meine Tochter sehen, das ist richtig, aber nur wenn ich mein Verhalten überdenke. Will ich das? Soll ich meiner Tochter Wertvorstellungen vermitteln, die ich falsch finde?

Meine Tochter ist noch klein. Aber die wird 7. Wir haben einen Punkt erreicht, wo sie sich von dem orwell`schen Erziehungsmodell der Mutter emanzipieren muss. Sie soll lernen sich diese Unterdrückung und Geiselnahme nicht gefallen zu lassen, was schwierig in ihrem Alter ist; aber nicht anders geht.

Die Entfernung sind nämlich keine 400m, wie Austriake schreibt, sondern 200m. Der weg zu mir ist fast wie, 1x über den Schulhof. Nur Spielstraßen. Der Schulbus hält 3 Häuser weiter. Die wird ihren Vater auch nicht mehr vergessen und früher oder später wird das sowieso kommen.

Ich sage ihr: Du kannst jederzeit Deinen Vater besuchen und frag nach dem "Warum", wenn man es Dir verbietet. Ohne "warum" ist ein Verbot falsch und Du musst Dich nicht dran halten. Ich nenne es Erziehung zu einem selbstbewußten Menschen. Der Umgangspfleger nennt es Manipulation.
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@Alles-durch (und alle anderen)

Bitte nicht missverstehen, ich kann deinen Standpunkt absolut nachvollziehen. Ich habe auch schon meine Erfahrungen mit Gerichten und JA hinter mir. Es ist wie in einem schlechten Film, was da teilweise abgeht. Wie man mit sowas umgehen soll, weiß ich bis heute nicht wirklich. Aber ich habe auch festgestellt, dass die kämpferische / aggressive Haltung auch die eigene Position sehr schwächen kann. Denn die Leute wollen nicht hören, dass sie ihre Arbeit schlecht machen (obwohl es natürlich oft so ist). Bei Angriffslust schalten sie auf Trotz um und man gerät in einen Machtkampf rein, den man denn nicht gewinnen kann. In deinen Posts ist mir sehr aufgefallen, dass sich da mittlerweile superviel Frust bei dir aufgestaut hat, was natürlich nachvollziehbar ist. Aber vielleicht hindert dich gerade dieser Frust jetzt auch daran, einmal innerlich etwas zurück zutreten und dir deine Situation einmal ganz in Ruhe anzuschauen.

Ich halte deine Situation in der Hinsicht für priveligiert, dass du noch Zugang zu deiner Tochter hast. Außerdem hat die Mutter kein Bock mehr auf das Kind und will lieber kinderfreie Wochenenden haben. Das ist doch super! Du könntest nun deine Vaterschaft weiter ausbauen. Natürlich nicht so, wie du es dir erhofft hast, aber immerhin. Es ist gemeinsame Zeit, in der du deiner Tochter Aufmerksamkeit und Liebe schenken und sie zu einem halbwegs vernünftigen Menschen erziehen kannst.

Zitat:Ich muss mich also im Weiteren unterwerfen und mobben lassen, für ein Erziehungsergebnis, auf das ich im Grunde wenig Einfluss habe.

Sieh es nicht als Unterwerfung. Blende diese ganzen Leute (Mutter, Jugendamt, usw.) aus und konzentrier dich doch einfach nur auf das Verhältnis zwischen dir und deiner Tochter! Es ist doch völlig egal, ob sich diese Leute nun als Gewinner wähnen, weil sie es dir nun mal so richtig "gezeigt" haben. Wichtig sind doch eigentlich nur die gemeinsamen Momente mit deinem Kind.

Zitat:Ich darf meine Tochter sehen, das ist richtig, aber nur wenn ich mein Verhalten überdenke. Will ich das? Soll ich meiner Tochter Wertvorstellungen vermitteln, die ich falsch finde?

Dann überdenke es doch, aber nur in der Hinsicht, dass dir dein Stolz nicht mehr weiter im Wege steht. Ich denke über dieses "Stolzsein" nun schon sehr lange nach, weil ich ja in einer sehr ähnlichen Situation wie du gerade stecke und dieses Denken "So behandelt man mich nicht! Ihr werdet mich nicht brechen! Ich bleibe ein aufrechter Mann! etc." selber an mir kenne. Mittlerweile sehe ich diesen Standpunkt allerdings auch kritisch. Stolz kann auch dazu führen, dass man seine Situation falsch beurteilt. Im Moment bist du so kämpferisch. Ich generiere gerade meinen Stolz daraus, wenn ich es schaffe, mich nicht mehr von den Umständen so sehr provozieren zu lassen. Ich bleibe damit fokussiert. Als ich z.B. das letzte Mal im Sommer meinen Jungen sehen konnte, ist mir sogar bei der Kindesmutter ein "Na, is alles klar bei dir?" herausgerutscht - also Smalltalk. Trotzdem mir diese Person seit über zwei Jahren meinen Jungen wegnimmt, mich schlecht macht, wo es nur geht. Am liebsten hätte ich diesem Menschen nach dieser beschissen Zeit etwas ganz anderes an den Kopf geknallt, aber ich bin über meinen Schatten gesprungen. Das hat mich irgendwie stolz gemacht, weil ich dann aus Liebe zu meinem Sohn handele (indem ich die Mutter trotz ihres Verhaltens noch [halbwegs] respektiere - zumindest als wichtige Bezugsperson für meinen Sohn) und nicht aus Hass auf die Mutter. Das ist ein sehr wichtiger Unterschied, daher finde ich, diese Frage sollte man sich öfter stellen:

Tue ich gerade etwas aus Hass oder Wut (Bin ich gerade gekränkt? Spiele ich ein Spielchen der Mutter (o.a. Parteien) mit? Ist mein Verhalten destruktiv?) oder aus Liebe (Handele ich gerade deeskalierend? Steht für mich das Kind im Vordergrund? etc.)

Natürlich kann auch die Entscheidung zur Aufgabe deiner Tochter eine Entscheidung aus Liebe sein. Das kannst nur du wissen..
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at Vater ohne Kind, ich finde das ist richtig, was du schreibst.
at Alles-durch : Dass der Umgangspfleger ein Anwalt ist, ändert natürlich die ganze Situation massiv. ... Da wirst du nichts mehr bewirken können. Stellt sich jetzt die Frage: Dein Angebot heisst Dienstag auf Mittwoch - die andere Seite will Samstag. Ich habe damals das ganze Wochenende die Kinder gehabt. Das Ergebnis war, dass mit 18 zuerst das älteste, und dann wiederum mit 18 das zweitälteste zu mir gezogen ist. Aber ist vielleicht bei dir so nicht denkbar. Und du hast ein Mädchen. Da wird es in der Pubertät dann richtig schwierig. Wer weiss, wo sie dann landet. Aber verstehen kann ich deine Entscheidung schon. Wenn nur nicht Gekränktheit dahinter steckt. Dann wäre es nicht gut.
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Der Umgangspfleger hat einen Umgangsausschluss angeordnet. Das ist erstmal Fakt.

Ich soll mich von der SB beim Jugendamt beraten lassen.
Das Jugendamt lehnt sich währenddessen zurück und meint, wenn ich Gesprächsbedarf habe, kann ich gerne darum bitten. 

Das habt ihr alle richtig als Machtspielchen erkannt. Die präsentieren mir damit aber gleichzeitig eine Rechtfertigung für den Ausstieg auf dem Silbertablett.


Eine Sache habe ich hier gelernt. Die lautet, dass man sich Grenzen setzen muss. Meine Grenze war vor 9 Monaten mit dem Sorgerechtsentzug erreicht. Ich wurde zur Persona non Grata erklärt, werde im sozialen Umfeld geächtet und werde ständig von Ex/Umgangspfleger schikaniert. Ich habe die Grenze also weit genug gesteckt, als dass ich mir nichts vorwerfen muss.

50% meines Lebens beschäftige ich mich mit diesem Schei....s und 10% mit meiner Tochter. Das wird nicht aufhören, wenn ich da wieder einsteige. Auch dort habe ich mir nichts vorzuwerfen. Ich habe genug für meine Tochter getan. 


Ich habe noch eine zweite Sache für mich gelernt. Für den Ausstieg sollte man einen guten Grund haben, ansonsten kommen die Gewissensbisse gegenüber dem Kind.

Es mag sein, dass ich meiner Tochter empfholen habe sich nichts gefallen und schon garnicht den Vater verbieten zu lassen. Erst recht, wenn das Kind von einer schlagenden Mutter betroffen ist. Die nennen es Manipulation; ich nenne es gute Erziehung. Ich habe nichts zu bereuen oder zurück zu nehmen oder Gewissensbisse zu haben.


Das Dritte was ich hier gelernt habe, ist dass für das Kind die Tür offen bleiben sollte. Auch dieses Angebot ist vorhanden und meine Tochter hat alle Möglichkeiten. Mit 7 Jahren ist sie auch so weit. Ich werde auch dem Umgangspfleger noch schreiben, dass die Türen offen sind.


Bei aller liebe, aber ich versaue mir nicht nochmal 5 Jahre mit diesem Thema. Ich habe genug getan und auch genug Opfer gebracht. 

Das Ausstiegsangebot ist dermaßen attraktiv, dass ich es vor mir selbst rechtfertigen kann. Die Türen bleiben aber für meine Tochter offen.

(20-12-2019, 16:56)VaterOhneKind schrieb: Natürlich kann auch die Entscheidung zur Aufgabe deiner Tochter eine Entscheidung aus Liebe sein. Das kannst nur du wissen..

Was meinst Du mit Aufgeben?
Meine Tochter wird mir bleiben. Auch wenn ggf. eine Zeitlang der Kontakt weniger ist. Die wird auch nicht grün und blau geschlagen oder vernachlässigt. Die hat halt ne bocklose Mutter.
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(20-12-2019, 23:48)Alles-durch schrieb: Der Umgangspfleger hat einen Umgangsausschluss angeordnet. Das ist erstmal Fakt.

Der ist kein Richter, der hat ueberhaupt nichts anzuordnen oder gibt es einen Gerichtsbeschluss dass der das darf?

(20-12-2019, 23:48)Alles-durch schrieb: Das Dritte was ich hier gelernt habe, ist dass für das Kind die Tür offen bleiben sollte. Auch dieses Angebot ist vorhanden und meine Tochter hat alle Möglichkeiten. Mit 7 Jahren ist sie auch so weit. Ich werde auch dem Umgangspfleger noch schreiben, dass die Türen offen sind.

Was soll das denn noch bringen? Ich wuerde da jetzt ueberhaupt nichts mehr machen ausser "zufaellig" das Kind treffen und dann erstmal eine Auszeit nehmen um runterzukommen....

Keine Ahnung was "Suedeuropa" fuer Dich ist, falls es Suedspanien ist, gib Bescheid, dann treffen wir uns mal auf ein Bier. Oder Zwei.
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Ich würde dem Umgangspfleger nichts mehr schreiben. Du musst wegkommen von dem Zeug statt letzte Worte, neue Klärungen oder sonst was zu formulieren. Geh in Urlaub, gewinne Abstand. Du rechtfertigst und begründest zu viel. Das macht dich zum Entrüsteten, dem erst recht keiner mehr zuhört.

Mit der Tochter kann es so und so weitergehen. Das ist alles nicht mehr deine Verantwortung.
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(21-12-2019, 00:03)kay schrieb: Der ist kein Richter, der hat ueberhaupt nichts anzuordnen oder gibt es einen Gerichtsbeschluss dass der das darf?

Ja gibt es. "Schlecht reden über die Mutter".
Ich vermittle dem Kind damals 3 gem Gutachten nonverbal (also wie ich gucke), dass die Ex keine gute Mutter ist. Im neuen Beschluss stand dann drin, "es ist bekannt, dass der Vater schlecht über die Mutter redet....und wenn der Umganspfleger das rausfindet, dann soll er den Umgang aussetzen".

Und der Umgangspfleger begründet jetzt:
"So hat das Kind wiederholt geäußert, dass es nur positiv bei Ihnen aufgenommen wird, wenn es sich negativ gegen die Mutter positioniert." 

Die Aussage ist nicht näher spezifiziert. Liefert aber die juristische Begründung.
Wenn ich vor Gericht ziehe, kann das Jugendamt diesen Eindruck bestätigen und beweise braucht es ja keine.

Das ist so ein Wahnsinn. Es ist unglaublich!
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(21-12-2019, 00:24)Alles-durch schrieb:
(21-12-2019, 00:03)kay schrieb: Der ist kein Richter, der hat ueberhaupt nichts anzuordnen oder gibt es einen Gerichtsbeschluss dass der das darf?



Ja gibt es. "Schlecht reden über die Mutter".

Ich vermittle dem Kind damals 3 gem Gutachten nonverbal (also wie ich gucke), dass die Ex keine gute Mutter ist. Im neuen Beschluss stand dann drin, "es ist bekannt, dass der Vater schlecht über die Mutter redet....und wenn der Umganspfleger das rausfindet, dann soll er den Umgang aussetzen".

Das steht genauso im Urteil? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Da waere der genaue Wortlaut interessant.
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Wie p_ geschrieben hat

Weniger mit dem Volk Sprechen. Geh in den Urlaub. Mach dir einige schöne Tage.
Wenn Zurück bist vom Urlaub Triffst deine Tochter und konzentrierst dich auf das Kind.

Schmier der Mutter Honig um den Mund, zu viel Stress gehabt, irgend was in dieser Richtung. Sag Ihr das was Sie runter bringt.
Ziel ist geregelten Kontakt zum Kind.

Vom JA können die gar nichts machen.

Mach mal ein zwei Gänge runterschalten. Dir wird es besser gehen und hast wieder neue Kraft.
Kampf dem Kinderklau. Stoppt Väterkriminalisierung!
Wechselmodell per Gesetz!
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(20-12-2019, 23:48)Alles-durch schrieb: Was meinst Du mit Aufgeben?
Meine Tochter wird mir bleiben. Auch wenn ggf. eine Zeitlang der Kontakt weniger ist. Die wird auch nicht grün und blau geschlagen oder vernachlässigt. Die hat halt ne bocklose Mutter.
Sie hat eine bocklose Mutter und einen Vater, der sich zurück zieht. Ich Möchte nicht wissen, wie es um den Selbstwert der Kleinen bestellt ist, wenn sie älter wird. Eigentlich müsste es da doch irgendwie einen Weg geben, aber mir fällt auch keiner ein. Vor allem, weil du das jetzt schon fast 7 Jahre lang mitmachst. Vielleicht ist ja wirklich der beste Tipp, da erstmal Abstand zu gewinnen. Raus und mal durchatmen von all dem Stress..
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Zitat:Ich vermittle dem Kind damals 3 gem Gutachten nonverbal (also wie ich gucke), dass die Ex keine gute Mutter ist. Im neuen Beschluss stand dann drin, "es ist bekannt, dass der Vater schlecht über die Mutter redet....und wenn der Umganspfleger das rausfindet, dann soll er den Umgang aussetzen".

Und der Umgangspfleger begründet jetzt:
"So hat das Kind wiederholt geäußert, dass es nur positiv bei Ihnen aufgenommen wird, wenn es sich negativ gegen die Mutter positioniert."

Die Aussage ist nicht näher spezifiziert. Liefert aber die juristische Begründung.
Wenn ich vor Gericht ziehe, kann das Jugendamt diesen Eindruck bestätigen und beweise braucht es ja keine.


Früher dachte ich immer, es wäre übertrieben, diese ruchlosen Machenschaften des  gynozentrischen Staats mit der Zeit der Hexenverfolgung in Beziehung zu setzen. Das, was du schreibst, belegt, dass wir wieder genau solche Zeiten haben, und uns als Mann haargenau dieser rechtlosen und machtlosen Lage bewusst sein sollten, um nicht unser Leben zu ruinieren. 

Deshalb hatte ich nie so ein grosses Problem damit, auf eine dieser Erpressungen einzugehen, also mich erpressen zu lassen. Denn meinen Stolz oder mein Ehrgefühl können diese niederträchtigen Narzissten gar nicht verletzen. Da fehlt bei diesem Halunkenpack ja jegliche Satisfaktionsfähigkeit. Also habe ich mit einem sarkastischen Grinsen auf dem Gesicht, die ein oder andere niederträchtige Erpressung mit mir machen lassen .... 

Übrigens wusstet ihr, dass von der "Hexenverfolgung" überwiegend Männer betroffen waren? Und man diese historische Epoche nur deshalb so gross rausgebracht hat, weil man es als ungeheuerlich erlebt hat, dass von dieser Verfolgung eben auch ein Teil! Frauen betroffen war? 

Ich meine auch, dass du dir keinerlei Gewissensbisse machen musst, wenn du jetzt aussteigst. Grenzen sind mehrfach überschritten worden. Natürlich könntest du dir überlegen, dass du nach einer kleinen Auszeit, auch sehr gut mit dem Samstag fahren könntest, du wolltest immer schon mal mit der Kleinen in den Zoo oder zu einem Fussballspiel oder auch einfach nur zu Hause abhängen und die Kleine beschäftigt sich selbst. Aber - wie gesagt - moralisch verpflichtet bist du dazu natürlich nicht.
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@ Alles-durch

Noch ein letzter Tipp: überprüfe deine eigene Einschätzung der Situation.

Ist es wirklich so, dass die Kindsmutter eine Wochenend-Betreuung für die Tochter braucht - oder ist das nur deine eigene, festgefahrene Überzeugung? Wenn du richtig liegst mit deiner Einschätzung, dann ist noch kein Ende des Theaters abzusehen - denn die Kindsmutter hat immer noch keinen Wochenend-Betreuer. Und die wird auch keine Ruhe geben, bis es so läuft wie sie es will.

Oder kann es gar sein, dass die Kindsmutter dich jetzt einfach raushaben will, weil sich ihre Zukunftspläne geändert haben? Hat sie endlich den Millionär mit dem Pferdeschwanz gefunden, mit dem sie eine neue kleine Familie basteln will?

Mir selbst hat es nie geschadet, zu wissen was der Gegner denn eigentlich wirklich will.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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Die Mutter meiner Kinder ist Tod....für mich!
Ich würde sie auch ohne mit der Wimper zu zucken, verrecken lassen.
Das heißt im umkehrschluss das es mir egal ist was sie macht.
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@Kay

Damals war die Kleine 5 und zur Zeit des Gutachtens 3. Das ist der Wortlaut im Beschluss. Hiermit wird der Umgangspfleger (ein Anwalt) legitimiert nach gut dünken den Umgang auszusetzen:

"Weiterhin soll der Umgangspfleger als neutrale Instanz prüfen, ob der Umgang dem Kindeswohl entspricht. Aus dem im Ursprungsverfahren eingeholten Sachverständigengutachten ist bekannt, dass hier die Gefahr besteht, dass der Vater illoyal auf das Kind einwirkt, indem er schlecht über die Mutter redet. Auch in diesen beiden Verfahren hat die Mutter geäußert, dass sie befürchtet, vor dem Kind schlecht gemacht zu werden und sich dies verbittet."

Im Gutachten steht nonverbal drin. Wie willst Du eine dreijährige auch manipulieren. Das geht garnicht. Wenn Du willst, kann ich Dir auch das zitieren.

Jetzt macht die Kleine Alarm, weil die öfter zum Vater will. Klar sage ich der, dass die sich das nicht gefallen lassen soll, wenn man ihr grundlos den Kontakt verbietet.

Wenn das ein Grund ist den Umgang zu untersagen, dann komme ich gerne nach Südspanien für eine gute Flasche Wein und mein Stolz bereinigt endlich dieses Sichtum in meinem Leben. Meine Tochter ist nämlich mit Sicherheit nicht unglücklich. Die muss halt nur eine unzufriedene Alleinerziehende ertragen. 


@Austriake
Der neue Stecher ist seit ca. 1 Jahr am start. Im Frühjahr war die Ex mit dem im Urlaub und die kleine bei den Großeltern. Völlig untypisches Reiseziel für die Ex und ich weiß, wie wichtig ihr das Verreisen ist.

Im Sommer waren Ex, Boyfriend, Kind und Großeltern zusammen im Urlaub.

Das klingt für mich nicht nach neuer Familie, sondern eher nach der Nummer: wir brauchen einen Babysitter.

Der Stecher klingt eher nach einem konservativen Nerd. Der ist kinderlos und mach wenig (keine) Aktivitäten mit meiner Tochter. Die kleine bschwert sich immer, dass die unerwüscht sei. Der Stecher wolle immer nur etwas allein mit der Mama machen wollen. 

Die Ex steht eigentlich eher auf den Typ "Latinlover" mit dem Pferdeschwanztypen kommt die politisch nicht klar. Der Nerd wird sich aber bestimmt brav die ganzen Opfergeschichten anhören. 

Persönlich würde ich sagen, dass die Ex Kind und Vater weg haben will. Aber in gesellschaftlichen Zwängen gefangen ist.

Den Vater hat die dermaßen plattgewalzt, dass die jetzt alleine mit dem Kind da steht. Da kennt die mich auch gut genug. Da sich daran nichts ändern läßt, soll der Vater aus ihrem Leben und dem Leben des Kindes verschwinden, wodurch die gleichzeitig die Abhängigkeit des Kindes erntet.

Die entgegengebrachte Abhängigkeit wird dann mit Liebe gleichgesetzt......aber ich bin kein Psychologe.
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(21-12-2019, 00:24)Alles-durch schrieb: Im neuen Beschluss stand dann drin, "es ist bekannt, dass der Vater schlecht über die Mutter redet....und wenn der Umganspfleger das rausfindet, dann soll er den Umgang aussetzen".

Das ist aber was komplett anderes als das was lt Dir dann wirklich im Beschluss steht:
Alles-durch schrieb:"Weiterhin soll der Umgangspfleger als neutrale Instanz prüfen, ob der Umgang dem Kindeswohl entspricht.


Ich hoffe Du merkst den Unterschied! Der hat ueberhaupt keine Befugnis irgendwas auszusetzen, der soll pruefen (und ev. entsprechend ans Gericht berichten). Solang keine Gefahr fuer das Kind besteht, kann nur der Richter den Umgang aussetzen.

Natuerlich solltest Du vermeiden dass es wieder vor Gericht geht und sich der Umgangspfleger dafuert einsetzt dass der Umgang ausgesetzt wird. Wie hier schon geschrieben, "abkuehlen" und auf andere Gedanken kommen ist erstmal angesagt. Danach siehst Du weiter.
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@Kay

Natürlich steht im Umgangsausschluss auch drin, dass der Umgang eine Kindeswohlgefährdung darstellt, weil ich das Kind angeblich in einen Loyalitätskonflikt bringe mit schlecht reden über die Mutter. Der pickt halt genau die Schiene, die schon auf gemacht ist.

Sind wir mal ehrlich. Der Umgangspfleger entscheidet gar nichts. Das macht was die Ex will. So einfach ist das!
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