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Tochter wird 18 - Ideensammlung
Verwirkung ist ein schwieriges Pflaster. Es ist gut und richtig, diesen Versuch zu machen wenn man sowieso wegen anderen Dingen vor Gericht ist, aber die Kriterien sind reiner Gummi und ein nicht wohlgesonnener Richter kann den nach Belieben zerren und biegen.

In der Praxis gibts selten Fälle, in denen das Kind, vertreten von Mutter und Beistand am Ende zahlen muss. Oft wird auch trotz ungleichem Ausgang die Aufhebung der Kosten gegeneinander beschlossen, jeder zahlt dann seine eigenen Kosten: Die Mutter nix, der Vater den eigenen Anwalt. Sollte der Beistand das Verfahren komplett verlieren und das Gericht die Kosten dem unterlegenen Kind zuweisen, beträgt das Kostenrisiko in einem einfachen Fall und ohne riesige Streitwerte rund 800 EUR.

Das Kostenrisiko bei einer Vollstreckung ohne weiteres Verfahren sind die eventuell uneinholbaren Vollstreckungskosten. Bei einer Kontenpfändung ist das nicht viel.

Das Nichtbeachten der Nachhilfe wird einer Nachprüfung vermutlich Stand halten. Sollte die das privat, nicht im Rahmen eines angemeldeten Nebenjobs gemacht haben, kann das Gericht davon ausgehen, dass der Betrag die Relevanzgrenze nicht überschreitet. Es würde dir ohnehin nur die Hälfte davon beim Unterhalt abgezogen. Anders eigenes Vermögen. Da gibt es zwar ein Schonvermögen (Ersparnisse für den Führerschein etc.), aber bei Volljährigen und Indizien für höhere Beträge ist das zu prüfen. Hoffentlich war der Antrag im Punkt Vermögen nur auf die Volljährigkeit bezogen, da ist alles eindeutiger.
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Wer kann mir denn ca. sagen, was mich der Spass letzten Endes ungefähr kostet? Im Netz find ich nur widersprüchliche Rechner.

Bisher hab ich ca. 1300 EUR gezahlt an Anwalts- u- Gerichtskosten für einen Streitwert von 390 EUR (lfd Unterhalt) x 12, der Verfahrenswert wurde aber jetzt -wegen der Hinzunahme der Rückstände- auf rund 23000 EUR festgesetzt. Seh ich das richtig, das mich der "Spaß" jetzt nochmal zusätzlich rund 5000 EUR kostet und sollte ich Beschwerde einreichen ich nochmals mit rund 7000 EUR dabei bin???
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Geh vors OLG, hast doch eh nichts mehr zu verlieren.
Gegen die Kostenfestsetzung ist seperat sofortige Beschwerde einzulegen.
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