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Schockstarre nach Trennung
#1
Hallo ihr Lieben,

ich bin so langsam aus meiner Schockstarre (3 Monate ist es her) aufgewacht. Ich liebe euere trennungsfaq.com seit dieser Zeit habe ich euch auch entdeckt. Leider zu spät.

Zu deiner Frage @tony30 wie andere Elternteile das machen, wenn Sie ihren Job verlieren u.s.w, habe ich folgendes zu berichten:

Ich werde irgendwann mal ausführlicher berichten zu meinem Fall. Aber hier in aller kürze: Frau mit Kind, damals 2 Jahre geworden (genau am Geburtstag des Kindes), ausgezogen. Von einen auf den anderen Tag hat sie bestimmt wie die Regeln laufen. Zumindest hat sie es versucht. Ich war zuvor auch Hauptbezugsperson, da sozusagen 6 Monate Elternzeit hatte. Ich liebe mein Kind. Wir haben eine sehr innige Beziehung zueinander. Ich liebe sowieso Kinder und habe mehrere Patenschaften, die ich natürlich auch sehr ernst nehme. Ich bin absolut gegen alles eingestellt was mit Gewalt auch nur annähernd zu tun hat. Bis zur Trennung eben. Ab da könnte man manches Gesagt durchaus als psychische Gewalt nennen... Einfach weil ich mich so aufgeregt habe was da passiert ist. Von Uschi durfte ich mir mal die Nase einschlagen lassen. Ich nachts wach geworden mit blutiger Nase, weil ich einen Fahren gelassen habe. Kein Witz! Ausserdem habe ich eine leichte ADHS, damit ein paar Begleiterscheinungen, bis dato keine grosse Impulsivität und keine Affinität (ausser zu meinem Kind). Ich war in einem sehr gutem Job, aber ich strebte einen Wechsel an und studierte berufsbegleitend meinen Traum. Man kann mich sozusagen als Digital Native bezeichnen. Ein absoluter Freak was allgemeine Technologien, die Informatik und mit diesen kombinierte Anwenungsgebiete. Bei allem ging und geht es mir immer um unser Kind. Ich habe die ganze Leier durch: 2 x Gewaltschutzantrag, keiner wurde stattgegeben. Uschi hat mein Sparbuch zur hälfte abgeräumt, ich wurde bezichtigt und beschuldigt, kind längere Zeit nicht gesehen, erst begleitend über meine Eltern, nach nutzlosen helfersitzungen und unfähigem JA und riessen Aufwand habe ich mein Kind jede ungerade Woche am WE ab Freitag-Sonntag. In der geraden Woche am Montag nachmittag. Das war echt übel und ich bin wirklich erstarrt. Fettes GUnterhalt müsste ich erst abdrücken. Den sie sich auch erpressen wollte. Sie hat versucht bzw. der Neue meinem Kind einzureden, dass ich böse bin und ihr neuer jetzt Papa ist und ich nicht mehr. Mein Kind ist sehr stark, auch innerlich. Ich habe das alles von meinem Kind erzählt bekommen und mein Kind hat lautstark dagegen gekämpft. Bei mir kann sich mein Kind frei entfalten und Kind sein. Kein schlechtes Wort über die KM, nichts aufzwingen oder einreden etc. Es geht nur um uns beide und wir haben Spass. Natürlich gibt es Grenzen und Regelmässigkeiten. Das finde ich wichtig.

Mein Studium war mir wichtiger das fertig zu bekommen als mein Job. Also hab ich meinen Job hingeschmissen, zu Ende studiert und nebenbei gekämpft. Trennungsunterhalt sah ich für verwirkt an und habe einen Titel gegen Ex bekommen . Es kam zu einer Zwangsvollstreckung bei ihr. Letztendlich muss sie fette Raten zurück zahlen. Jetzt bekomme ich noch ca 8 Monate ALG. Die vom JC sind bei mir schwer in Ordnung. Mache dort Weiterbildungen. Ich bin jetzt geprüfter Datenschützer und werde mich in Sachen IT-Security festigen.

Was ich aber viel dringender bräuchte ist eine Kur bzw Reha und das werde ich auch machen, bevor ich wieder richtig durchstarte. Ich fühle mich 10 Jahre älter nach der ganzen Geschichte und ich bin es meinem Kind schuldig. Was meine ADHS betrifft damit bin ich vorher ganz gut klar gekommen. Ich schreibe hier die ganze Zeit von meinem Kind und nicht irgendwelchen Kosewörtern, weil man dann evtl auf das Geschlecht schliessen könnte.

Mich hat das alles sowas von mitgenommen. Aber viel wichtiger ist das mein Kind und ich sie uns öfters sehen wollen. Das möchte ich auch unbedingt mit meinem Job vereinbaren, somit richtet sich auch meine Jobsuche danach aus wieviel Maximum ich an Umgang noch erreichen kann. Seit drei Monaten hol ich mein Kind bei der KM bzw Kita ab und bei den Übergaben sehen wir uns. Von Woche zu Woche sagt man wohl ein bisschen mehr und weil ich unser Kind nicht wortlos übergeben möchte. Ich vermute auch, dass sie eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Ist meine Meinung und ich weiss noch nicht ob die Entfremdungsversuche nochmal aufflammen werden.

Ich schreibe euch vielleicht mal meine ganze Geschichte auf. Aber was ich 100 % machen werde ist euch zu dem anderen Beitrag zum Datenschutz irgendwo in diesem Forum den Stand der Dinge aktualisieren und recherchieren. Vielleicht als neuer Beitrag. Ich finde das Thema sehr wichtig, auch für die persönliche Entwicklung und Selbstentfaltung für das Kind wichtig. Ausserdem mache ich den Behörden etc , ausser JC (die sind cool) mit dem Datenschutz die Hölle heiss, weil da einiges schief gelaufen ist. Das macht irgendwie Spass.

ha ha

Es befriedigt mich aber nur mittelmässig... Mein Kind möchte mehr Papazeit und Papa haben und ich das ich mein Kind!!!

Ich geb zu ich hatte Reserven, einen sehr guten Anwalt und Ehevertrag. Konnte das Haus etc bis jetzt noch alles retten. Ich möchte mein Kind mindestens 30 % der Zeit, wenn nicht sogar mehr. Gucken wie mein Kind mich braucht.

Wo ich hier gerade sitze und euch schreibe, liegt mein Kind oben bei mir Bett. Ich bin so glücklich. Aber ich könnte heulen, wenn ich an das alles zurück denke und das habe ich damals auch gemacht. Als wenn jemand aus einem etwas herausschneidet. Nein, es ist viel schlimmer! Ich bin immer noch entsetzt über das Familienrecht und das dazugehörige System.

Wir müssen uns das nicht gefallen lassen und wir sollten dagegen ankämpfen wo man nur kann.

Aber, erstmal.... lege ich mich jetzt noch für 2 Std. zu meinem Kind. Ich bin sehr traurig über die Kinder, die nicht das Glück, mit beiden Elternteilen, dieses in Deutschland haben zu dürfen.

grootjes

ich bin dann mal weg

Na da ist es jetzt passiert und das Geschlecht ist oben gefallen. Ich fand das ganze kind-geschreibe eh anstrengender und zu unpersönlich.
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#2
Kleine Anmerkung: Ich sehe zu, dass ich meine Vorlagen bzgl. der Betroffenenrechte e DSGVO hochlade bzw. hier rein schreibe. Dazu wie ihr weiter vorgehen könnt, diese auch durchzusetzen. Oder wenn man vermutet, dass die Gegenpartei den Schriftwechsel zwischen mir und JA hat, weil die Gegenpartei plötzlich erkennbares aus den besagten Schriften verwendet. Das letztere läuft aber noch und ich hoffe die vom JA war so blöd und hat das nicht über den postalischen weg gemacht. Auf die Datenverarbeitungsanlagen der Behörden ist erst 02/20 vollends verlass, was die revisionsaicherheist betrifft. Dann ist vertuschen auch nicht mehr so leicht möglich.
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#3
Mehr Papa funktioniert immer!
wenn du in der Nähe wohnst, das ist die FAUSTREGEL! Je näher (Meter und keine Kilometer, desto besser)
Manche wollten hier Wechselmodell ohne in der Nähe vom Kind zu bekommen -> keine Chance

Ich liebe meine Kinder und sie waren am Anfang fast zu 40% bei mir, nur weil meine Wohnung 200m von der ehemaligen Wohhnung entfernt ist.
www.razvod.net Hilfe für Trennungsväter in russiisch
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#4
Das Ganze erscheint noch recht frisch. Zumindest aber innerhalb Deiner Psyche. Von dem "was damals abgelaufen ist" solltest Du Dich irgendwie und unter Anwendung der Möglichkeiten die auf dich am besten passen, alsbald trennen. Du wirst Dich im Kreis drehen. Schuldfragen stellen. Gerechtigkeitsfragen stellen und manchmal glauben, eine Antwort gefunden zu haben, die Du am nächsten Tag wieder in Frage stellst. Ergebnis: Die von Dir favorisierte Reha, bis hin zum Sessel des Therapeuten.

Wenn Du mit Dir selbst im Reinen bist, hake es ab. Das Leben ist ein Pokertisch. Nicht immer gerecht, schon gar nicht logisch und auf keinen Fall so, wie man es sich Anfangs vorstellte. Etwas Fatalismus und die Fähigkeit Dinge zu akzeptieren so wie sie sind, ist häufig hilfreich, da Du sie sowieso nicht beeinflussen kannst.

Deine Schilderung bezüglich der Kinder und der Ex ist klassisch. Ob die Ex gestört ist oder nur ein bisschen, interessiert im Familienrecht kein Schwein. Es dient nur dazu, dass Du sie für Dich einordnen kannst.

Im Zeichen der vergangenen Vorfälle siehst Du im Moment noch nicht das, was Du hast. Nicht nur einerseits den Umgang - den viele erst gar nicht haben - sondern auch die Zugewandheit Deines Kindes. Hier hast Du vieles richtig gemacht, sonst wäre auch das nicht so. Im Laufe der Zeit kannst Du immer versuchen, den Umgang auszuweiten. Das Kind wird älter und hat irgendwann ein Wörtchen mitzureden. Gehe nur nicht zu krampfhaft da dran. Steter Tropfen mit viel Geduld höhlt den Stein.

Führe Dir Dein angeführtes ADHS nicht zu sehr vor. Jeder ist wie er ist. Deine Stärken hast Du erkannt. Bastele nicht an den Schwächen.

Ich hoffe, tatsächlich von Deinen Datenschutzkenntnissen her im Forum lesen und partizipieren zu können. Ein sehr interessantes Thema mit sehr wenigen Experten. Damit kannst Du Dich einbringen und damit kannst Du auch anderen helfen. Das dient Dir selbst zur Ablenkung und dem eigenen Selbstbewusstsein.

Und ausserdem kann ich Dich zukünftig vielleicht mal die Ein oder Andere Sache in technischer Hinsicht fragen ;-)
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#5
Danke euch!

Ich konnte leider dieses WE nicht so schnell antworten... wir hatten mega Spaß

Ich finde es sehr schwer, wenn meine Tochter nach dem Grund für die wenigen Kontakte fragt...
Das einzige was ich ihr sage ist, dass ich sie auch sehr gerne öfters sehen möchte, aber sie nicht die Schuld daran trägt, dass es so ist wie es ist. Ich weiss nicht wie weit sie das versteht. Überfordern möchte ich unsere Kleine nicht und dass sie sich schuldig fühlt erst recht nicht.

Mit vielem habt ihr Recht. Ich muss es mir morgen nochmal in Ruhe durchlesen. Dafür habe ich gerade den Kopf nicht frei.
Ex wohnt aber nur allerhöchstens 1.2 km Fluglinie weit weg. @Nappo: Danke für
deine lieben Worte! Kannst dich sehr gerne bei mir melden, wenn du was hast!

LG
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#6
Du stehst ganz am Anfang von alle dem was ich durch habe.

Du solltest Dir 3 Dinge vor Augen halten:

1. Das Kind gehört in unserer Gesellschaft leider zur Mutter. Oder noch schlimmer Mutter und Kind werden als Symbiose betrachtet. Bei dieser Ideologie ist alles was gut für die Mutter ist, auch gut für das Kind. Deine Geschichte riecht nach rechtlichen Auseinandersetzungen. Du wirst ja bereits erpresst.
Stell Dir einfach vor Du stehst auf der Straße und zerrst gemeinsam mit Deiner Ex an dem Kind. Was glaubst Du zu wem die Leute halten - selbst wenn das Kind zu Dir will? hast es dann halt manipuliert...ein paar Tränen Deiner Ex und die Nummer kauft ihr jeder ab.

2. Du wirst in Bezug auf das Kind vom Jugendamt, Gericht, etc. maximal als gleichwertig zur Mutter behandelt. Das ist aber schon wie ein 6er im Lotto. Und selbst wenn Dir das passieren sollte, dann wird es immer jemanden geben, der Partei für die Mutter ergreift und von Pkt. 1 überzeugt ist. Du bist also von Anfang an Täter. Die Gegenseite wird extrem dreckig spielen.

3. Beweise spielen im Familienrecht keine Rolle. Der Richter hat einen Verfahrensbeistand und/oder Gutachter, mit dem er gemeinsame Sache macht. Die Verfahrensbeistand behauptet etwas (Zeuge) und der Richter erklärt es für Glaubwürdig. Das ist ein abgesprochenes spiel, was auch jeder weiß.
Das Familiengericht nebst JA weiß auch genau, was die für ein Ergebnis haben wollen. Da wird nichts dem Zufall überlassen. Die schnüffeln in Deinem Umfeld rum, wie die Inquisition. Nach dem Motto: "Der Vater ist ein totales Arschl.... Der will sich nur an der armen Mutter rächen und der das Kind weg nehmen. Ist Ihnen da schon mal was aufgefallen?".... und dann wird für die Mutter alles unter den Teppich gekehrt und gegen den Vater Propaganda gemacht.


Versuche die Bindung zum Kind möglichst stark zu erhalten. Lass Dich nicht in einen Krieg treiben, bei dem Du mehr Zeit mit den durchgedrehten Feministinnen und Schreiben vebringst, als mit Deinem Kind. Laß Dich keinesfalls von Deinem Kind wegtreiben. Die ersten 3,5 Jahre sind die wichtigsten für die Bindung des Kindes. Die 6 Monate Elternzeit hast Du alles richtig gemacht.

Meine Tochter war die ersten 3,5 Jahre bie mir und ist jetzt in der Schule. Trotz aller Entfremdungsversuche der Mutter, macht das Mädel ärger, findet die Mutter schei... und will zum Vater umziehen.... Die Mutter hat bei der Einschulung geheult, weil sie nicht Nummer 1 ist und das Kind ihr das deutlich zeigt, sobald ich präsent bin.

Je Älter das Kind, um so weniger läßt sich das Kind in Geiselhaft nehmen. Also eng dran bleiben. Mindestens bis das Kind 3,5 ist. Danach ist das Kind fest angebunden, was keiner mehr löschen kann.
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#7
Zitat:[font=Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif]Wir müssen uns das nicht gefallen lassen und wir sollten dagegen ankämpfen wo man nur kann.[/font]

Das ist sehr naiv. Du weisst nicht, wo der Hammer hängt in diesem Land.

 Aber du hast Einiges richtig gemacht. Die Exe musste für dich Unterhalt zahlen? Habe ich das richtig verstanden? Und dann ist bei ihr gepfändet worden? ... DANN kannst du dir mehr Umgang erkaufen. Bietest du ihr - was weiss ich - ein paar hundert Euro an, wenn du die Tochter fix 1.5 Tage von Freitagabend bis Sonntagmorgen und für einen Nachmittag unter der Woche sehen kannst. Nimm diese Zeitfenster und keine anderen. Und leg dich NICHT mehr zu ihr ins Bett.
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#8
Hallo!

Nein, natürlich zahle ich Kindesunterhalt! Bis jetzt noch wenig, aber dagegen kann ich nichts machen und das will ich auch nicht wirklich.
Sie muss aber wegen eines Titels, und dem was anschließend dazu gehörte, naja, ich habe mich auf eine Rate eingelassen. So hoch wie KU... eben

Mit dem, auf jemanden zugehen, hat sie es nicht so... deswegen komm ich mit dem Bonus nicht allzuviel weit bei ihr. Denke ich, vielleicht muss auch noch ein wenig gras drüberwachsen.

@Alles-durch: Das mit dem Alter kommt schon hin... Da bin ich froh!

@Othmar: Ja, das war auch sehr naiv. In der Nacht... nicht das noch der Staatsschutz wegen mir die Seite platt macht Smile Meine Kleine kommt zu mir ins Bett. An dem Morgen, wo ich das obige geschrieben habe, bin ich eigentlich zu mir zu ihr ins bett gegangen... ich weiss, dass das nicht weiter geht.

@alle:eure tipps sind goldwert! wie ihr so schön sagt: ausgedruckt!
höchstwahrscheinlich wird das eh eine medizinische Reha... halt die psychische Hilfe dabei.
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