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Rettet die Kerle von morgen
#1
Ein Dauerthema: http://www.menshealth.de/life/vaeter-und...l_alle.htm

Besonders gut das Interview mit dem Psychologen Bergmann. Das Problem beginne bereits in den Familien: "Dort haben wir dominante, überbehütende Mütter und zumeist abwesende Väter. Mama ist immer da. Eine Rückkehr in den Schoß der Mutter ist immer möglich. Zwar wünschen sich die Jungen mit 10 oder 12 eine Abnabelung, kehren aber letztlich doch immer wieder in die mütterliche Obhut zurück. Die Kinder wollen erwachsen werden, aber die Mama hockt den 12- oder 13-Jährigen wie eine Glucke auf der Schulter. Ich erlebe hier in der Therapie Mütter, die ihre Söhne bis vor meinen Schreibtisch begleiten, mit großen Augen über das Wohl ihrer Sprösslinge wachen, die wollen quasi mit auf die Couch. Die muss ich dann ganz schnell vor die Tür setzen."

Zur Abwesenheit des Vaters: "Das ist der nächste Schritt in der Tragödie. Die Väter sind nicht Teil des Ganzen. Sie kommen vielleicht sogar mal gemeinsam mit Mutter und Sohn zu mir in die Therapiestunde, aber da hören sie dann, wie die Mutter mit festem Blick zu mir sagt: „Mein Sohn kommt für mich an erster Stelle.“ Sprich: Der Vater ist abgemeldet. Da denke ich dann auch oft: Die Jungen haben es nicht leicht."


Was allerdings nirgendwo gesagt wird, ist die Begründung, warum die "Männer von morgen" überhaupt gerettet werden sollen. Vor allem wird nichts von Freiheit, Selbstverwirklichung gesagt, so wie das bei Frauen immer zur Sprache kommt. Die Begründungen liegen mehr zwischen den Zeilen: Männer sollen sich nicht ausklinken oder ausgeklinkt werden, weil sie den Vorstellungen von Frauen entsprechen sollen, Geld verdienen sollen, Kinder zeugen, Unterhalt und Steuern bezahlen, für Todesberufe zur Verfügung stehen. Es ist nicht der Mensch, der geschätzt wird, sondern die Ressource.
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#2
Zitat:aber die Mama hockt den 12- oder 13-Jährigen wie eine Glucke auf der Schulter

...mir hat mal mein darmaliger Seelenklempner mal gesagt, dass das mit ein Grund ist, warum ich seinerzeit meinen Weg so eingeschlagen habe und heute deshalb bis zur Kinnspitze in der Scheiße stecke.

Bei mir waren die Umstände nur etwas anders (Tod meines Vaters).

Das ist ja auch der Punkt, den die holde Weiblichkeit bis heute nicht einsehen will - Das die Natur es so vorgesehen hat, dass sowohl Mutter als auch Vater mitwirken müssen um eine vernünftige Entwicklung zu gewährleisten. Mütter konnten schon immer schwerer loslassen als die Väter und das ist eindeutig schlecht für die Enwicklung.
Gruß ali mente

Wikipedia:
Parasitismus (Schmarotzertum) im engeren Sinne bezeichnet den Nahrungserwerb aus einem anderen Organismus. Auch wenn Parasitenbefall den Wirt nicht lebensbedrohlich schädigt, wirkt er sich doch stets negativ auf dessen Wachstum, Wohlbefinden oder Lebensdauer aus.
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#3
(06-07-2009, 12:37)p schrieb: Was allerdings nirgendwo gesagt wird, ist die Begründung, warum die "Männer von morgen" überhaupt gerettet werden sollen. Vor allem wird nichts von Freiheit, Selbstverwirklichung gesagt, so wie das bei Frauen immer zur Sprache kommt. Die Begründungen liegen mehr zwischen den Zeilen: Männer sollen sich nicht ausklinken oder ausgeklinkt werden, weil sie den Vorstellungen von Frauen entsprechen sollen, Geld verdienen sollen, Kinder zeugen, Unterhalt und Steuern bezahlen, für Todesberufe zur Verfügung stehen. Es ist nicht der Mensch, der geschätzt wird, sondern die Ressource.

Ich weiß gar nicht, was Ihr wollt.
Männer waren Ressource, sind Ressource, sind es immer gewesen.
Wenn einigen Männern das nun bewusst wird, schön,
aber neu ist die Erkenntnis nicht.
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#4
(06-07-2009, 16:46)Mus Lim schrieb: Ich weiß gar nicht, was Ihr wollt.
Männer waren Ressource, sind Ressource, sind es immer gewesen.
Wenn einigen Männern das nun bewusst wird, schön,
aber neu ist die Erkenntnis nicht.

Neu ist, daß sie heute nicht mehr Ressourcen für andere Männer sein sollen - fürs Militär -, sondern für die Gynokratie und ihre Finanzierung.

Aber hier ein guter Satz:

Zitat:Was sagen Sie den Frauen?

Liebt eure Männer, sie haben ein Recht darauf. Stellt nicht immer nur das Kind an die erste Stelle.

Genau: Der Mann als Selbstzweck, so stimmt's. Nur dann ist die Welt im Sinne ihres Ingenieurs. Mann heißt Mensch und nicht Rippe.

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht!

Student:idea
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#5
(06-07-2009, 12:37)p schrieb: Was allerdings nirgendwo gesagt wird, ist die Begründung, warum die "Männer von morgen" überhaupt gerettet werden sollen. Vor allem wird nichts von Freiheit, Selbstverwirklichung gesagt, so wie das bei Frauen immer zur Sprache kommt. Die Begründungen liegen mehr zwischen den Zeilen: Männer sollen sich nicht ausklinken oder ausgeklinkt werden, weil sie den Vorstellungen von Frauen entsprechen sollen, Geld verdienen sollen, Kinder zeugen, Unterhalt und Steuern bezahlen, für Todesberufe zur Verfügung stehen. Es ist nicht der Mensch, der geschätzt wird, sondern die Ressource.

Und diese Ressource wird immer zweifelhafter, mit jedem Euro der den achso benachteiligten Mädels und Frauen hinterhergeworfen wird. Die künftige Jungengeneration wird wohl kaum in der Lage sein die Gesellschaft nach vorne zu bringen, und die Frauen beweisen jeden Tag aufs Neue, daß sie daran absolut kein Interesse haben.
Den Jungs von vornherein ihre Dynamik zu nehmen, und -sofern dies mißlungen ist- hart arbeitende Männer mit hohen Steuern und Abgaben zu bestrafen ist so ziemlich das dümmste was ein Staat machen kann.
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#6
dynamische maenner wirds immer geben. dank der globalisierung ist es heute kein problem innerhalb der EU zu arbeiten - dorthin koennen die maenner ja gehen. uberlasst den frauen doch das feld und alles wird gut. produktivitaetssteigerungen, neue junge innovative firmen, soziale gerechtigkeit ... gebt doch meiner ex mal einen job. die brennt regelrecht darauf mal gas zu geben.

ich persoenlich glaube ja nicht dran, aber vielleicht klappts ja doch Smile
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#7
Hallo p,

ich sehe es noch extremer. Die Gesellschaft derzeit in Mitteleuropa ist ja sogar der Meinung, daß die alleinerziehende Mutter für die Aufzucht von Kindern voll hinreichend ist. Nach Trennung werden dann vorhandene getrennt lebende Väter eher als Störfaktoren in dieser heutigen Gesellschaft gesehen, denn als notwendig für die gesunde seelische und körperliche Entwicklung der mitgezeugten Kinder.

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Würde sich Thilos Vater (nach meiner absoluten Grundüberzeugung sehr zu recht) darüber aufregen, daß sein in Pattaya einst glücklicher Nachwuchs nun unter einer in Hartz-4-Verhältnissen geisteskranken Mutter nur dauerhaften Schaden nehmen kann, so würde fast jeder germanistanische Familienrichter ihm dazu kalt sagen: "Für hinreichende Lebensmöglichkeiten und das Wohl von Kind und Mutter ist in Germanistan immer gesorgt." Damit ist dieses ganze Thema bei denen durch, bei den Fledermäusen mit ihren fetten Beamtenbezügen. Und ringsum schütteln die allermeisten Germanistanerinnen und Germanistaner zustimmend den Kopf, weil die Fledermaus das mal wieder so schön beamtenstadlich überzeugend für alle formuliert hat. Und dann muß es doch richtig sein. Es kommt ja auch von oben.

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Es lebe der Pantoffelheld in Germanistan, denn er kann einzig dort leben. Immer schön ja und amen sagen, mit geputzten Schuhen, beschürzt für den Trümmer daheim als Hobbykoch Leckerchen-Überraschungen anrichten, dabei den Abwasch zu machen bloß nicht vergessen, im Sitzen pink..., sich von Madame herumkommandieren lassen und brav kuschen, nach Lohnempfang der Frau des Hauses immer gleich die Kohle auf den Tisch legen, bei ihrem Shoppen immer schön gute Miene zum überteuerten Spiel machen, usw. Im Fernsehen überbieten sich biedere Spießer beim Wickeln von Babies, beim Zubereiten von Speisen, bei der Hausarbeit, in der Kreativität romantischer Stunden für die Dame von Welt ... grrr! Was sind das alles für Weicheier, für Speichellecker, für eierlose Paviane!

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Allerbeste Grüße in die Runde,
Goddiejens aus Belgistan
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