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Scheidungskinder als Familien-Nomaden
#1
"150.000 Kinder in Deutschland erleben jedes Jahr die Scheidung ihrer Eltern. Wenn Vater und Mutter nach der Trennung in verschiedenen Orten leben, müssen die Kleinen pendeln und von einer Familie zur anderen umschalten. Eine Herausforderung, die sie verändert - und vielen sogar gefällt."

Ein Satz im SPIEGEL-Artikel, den ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen kann, ist folgender:

Die Zeit, die Kinder mit dem "anderen" Elternteil, meist dem Vater, verbringen, sei viel intensiver als früher. "Normalerweise sind die Eltern so etwas wie die Tapete im Haus - sie sind einfach da", so Smart. "Durch die Trennung besteht dann die Chance, dass die Kinder quasi einen Vater gewinnen."
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch...58,00.html
Habe die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst.
Habe den Mut, Dinge zu ändern, die du ändern kannst,
und habe die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
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#2
das Modell lebten wir von ca 1992 bis 1999 allerdings ohne offizielle Zugbegleitung.

Es geht! Wenn die Mutter eine einigermaßen emotional Intelligente ist.
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#3
(15-03-2010, 15:18)Inschöniör schrieb: Der grösste Oxymoron aller Zeiten.
Das Wort musste ich erstmal nachschlagen. Die Erklärung steht hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Oxymoron
https://www.reddit.com/r/Trennungsfragen/
https://t.me/GenderFukc
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#4
(21-03-2010, 16:14)testosteron schrieb: Darüber nachgedacht ist mir dann aufgefallen, dass ich auch bei früheren längeren Auslandsaufenthalten nie Heimweh hatte.

Stimmt, geht mir auch so.
Ich habe unterwegs auch nie Deutschland vermisst.
Ich bin aber bislang nicht darauf gekommen, es damit in Verbindung zu bringen, dass ich ein Scheidungskind bin.
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#5
(15-03-2010, 15:05)Ralf G. schrieb: Es geht! Wenn die Mutter eine einigermaßen emotional Intelligente ist.

Leider geht das bei den wenigsten.
Ich wurde von der Mutter meines Sohnes (fast) immer zu Geburtstag und Weihnachten eingeladen.
Es saßen da eben am Kaffeetisch Mama, Papa und G...., der neue Freund.
Das war dann für meinen Jungen ein ganz normaler Umstand.
Wir waren tatsächlich eine richtig gute Runde und haben eine gute Zeit gehabt.
Zwistigkeiten wurden nur unter 4 Augen ausgetragen, die wir aber gut geregelt haben.

Es geht wirklich!
Und der "Neue" meiner Ex hat sich gut um meinen Sohn gekümmert.
Hat ihm viel beigebracht und dafür kann ich eigentlich nur dankbar sein.
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#6
Bei meiner Ältesten ist das auch so.

Die Mutter ist zwar mit ihr über 600Km weggezogen bevor sie 2 war, hat mir aber sonst nie Steine in den Weg gelegt.
Wohne auch bei denen, wenn ich sie besuche und ihr "Neuer" hat zwischen den 3 Kindern nie einen Unterschied gemacht.
Heute ist sie 17 und wir haben ein super Verhältnis.
Waren gerade eine Woche Ski laufen.

Die Mutter meiner 3 Jüngeren wohnt um die Ecke und macht mir nur Probleme.
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