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Kann Antrag aufs Sorgerecht erfolg haben??
#76
(31-10-2010, 20:18)p schrieb: Zumal bisher noch kein Argument zu hören war, das dagegen spricht, dass das Kind beim Vater lebt.
Unverheirateter Vater, vaterlandsloser Geselle dieser... das reicht doch in diesem Lande. Wink

Im Ernst. Ein Problem könnte die väterseitige Aussetzung des Umgangs werden. Das sollte argumentativ gut aufgearbeitet werden.

Profiler

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#77
(31-10-2010, 21:50)Profiler schrieb: Ein Problem könnte die väterseitige Aussetzung des Umgangs werden. Das sollte argumentativ gut aufgearbeitet werden.

Das hat ihm niemand vorgeworfen, wenn Brina86 nichts ausgelassen hat. Wenn doch, könnte dem mit dem Angebot einer Umgangsregelung begegnet werden.
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#78
Nee, das hat uns noch keiner Vorgeworfen, wobei das auch sehr leicht agumentativ zu beheben wäre.

Zum einen die Namensänderung, bei der das Kind von der Mutter zum nichtssagen bzw. zum Lügen gedrängt wurde.
Zum anderen gab es eine Zeit, in der das Verhalten der Kleinen sehr zu wünschen übrig lies, da die Mutter dem Kind wortwörtlich sagte "du musst auf deinen Papa nicht hören, der hat nix zu sagen"!!!
Dem Entsprechend hat sich das Kind auch ne Weile verhalten, da das ja auch gefährlich werden kann wenn das Kind sich nicht an Regeln hält, haben wir damals, aber auch nur ne Weile den Kontakt ausgesetzt damit das Kind versteht dass es so nicht funktioniert.

Ich denke mal, alles erklärbar. Und dagegen stehen fast 12 Jahre regelmäßiger Umgang!
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#79
(30-09-2010, 11:31)Brina86 schrieb: ...

Nunja jedenfalls hatten wir sie jetzt etwa drei Monate nicht mehr abgeholt. Die Kindesmutter hat auch keinen Wert darauf gelegt.

...
Wie ist DAS zu verstehen?
Umgangspause oder nicht?

Profiler

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#80
Ja, gut aufgepasst Wink

Drei Monate, normalerweise Umgang alle zwei Wochen, also sind etwa 6 mal ausgefallen.... so meinte ich ne Weile!
Ist ja nicht gerade die Welt. Kein Jahr oder so und auch keine Entfremdung!
Aber das war damals echt nicht mehr machbar.

Allerdings, wenn wir damals schon gewusst hätten, was wir heute wissen.... hätten wir das mit Sicherheit auch anders Regeln können.

Erst im Nachhinein kann ich die kleinen "Hilferufe" besser deuten.
Leider versteht man sowas oft erst zu spät....

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#81
Dieser Vater hat nach 9 Jahren Streit das Sorgerecht zugesprochen bekommen:

http://www.ksta.de/html/artikel/1288741296618.shtml
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#82
Eine einheitliche Linie bei der Entscheidungsfindung gebe es nicht, weil jeder Richter natürlich unabhängig sei.:

:-(
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#83
Immerhin ein Beschluss der Hoffnungen nicht komplett vernichtet, wenn auch die leuchtenden Farben nicht dominieren.

Interessant ist, dass hier gegensätzlich zu den üblichen Versagensgründen entschieden wurde.
Mutter kann Vater nicht riechen, somit sind Einigungen nicht oder kaum möglich und dennoch ein gemeinsaes Sorgerecht, zum Wohl des Kindes?
Kein Geschwafel über drohende Loyalitätskonflikte und verstärkte psychische Belastung für das Kind, in einem solchen Spannungsfeld?
Oha!
Hier hat jemand Mut bewiesen und es offenbar auf die sich sperrende Mutter abgesehen, was nur zu begrüßen ist.

Wie sich diese Geschichte wohl entwickelt?
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
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#84
In zwei Wochen haben wir den Gerichtstermin wegen dem Umgang!!!!

Kann mir jemand erkläen wie das in etwa ablaufen wird?
Das Kind wird mit Sicherheit angehört, da es zu dem Termin ebenfalls erscheinen muss.

Wird an dem tag dann auch eine Entscheidung getroffen?

Danke
Wünsche euch allen noch einen schönen Abend,
Gruß Brina
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#85
In der Regel, stellt erstmal der Antragsteller seinen Standpunkt dar.
Dann der Antragsgegner, dann wird das JA nach seiner Meinung gefragt.

Dann wird gezankt und der Richter versucht die Gemüter zu kühlen.

Irgendwann zieht er dann seinen Kittel aus und geht mit dem Kind in sein Büro und plaudert mit ihm.

Dann kommt er zurück, schildert seine Eindrücke und wird versuchen, die Kontrahenten zu einem Kompromiss, in der Nähe seines Standpuktes zu bringen.

Dabei wird er denjenigen, der weiter von seinem Standpunkt weg ist, ein wenig erpressen und ihm klar machen, dass ein Urteil für diesen deutlich schlechter ausfallen könnte, als eine vernünftige Einigung.
Dann wird den Parteien Gelegenheit gegeben, sich draußen zu beraten.
Dabei werden auch die Anwälte versuchen, ihre Mandantin zu dem richterlichen Vorschlag zu überreden.
Zum einen, damit sie es hinter sich haben, zum anderen, weil sie es sich mit dem Richter nicht verscherzen wollen und zum dritten, weil sie an einem Vergleich mehr verdienen.

Bevor man sich aber auf einen faulen Kompromiss einlässt, muss man aber sicher sein, dass man ihn vollständig und in allen Konsequenzen verstanden hat.
Man muss auch drängen, dass für die Nichteinhaltung der Verabredung Konsequenzen festgelegt werden. Sonst nützt das Ganze nichts.
Man muss auch wissen, dass man bei einem Vergleich kein Widerrufsrecht hat.
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#86
Hallo!!!!!

Erstmal ein ganz dickes DANKE an euch!
Der Anstoß dafür einen Antrag auf einstweilige Anordnung am Gericht zu stellen kam ja aus dem Forum!

Der Termin war letzte Woche! Ist super gelaufen!

Aber erst einmal möchte ich euch auf den neuesten Stand bringen.
Mein Freund rief im Vorfeld mal bei JA an um zu fragen wie es seiner Tochter geht, da sagte man ihm dass er jetzt mit ihr telefonieren dürfte!

Wir konnten also, vor dem Umgangstermin bei Gericht, schon dreimal mit ihr telefonieren!

Jetzt zum Termin:

Zuerst einmal wurde die Kleine befragt, alleine vom Richter.
Da hat sie ganz klar gesagt, dass sie den Papa sehen will!

Mein Freund, sein Anwalt, die Mutter und deren Anwalt sind dann mit dem Richter in den Saal.

Da das JA nicht erschienen ist wurde die Betreuerin gebeten eine Aussage zu machen.
Naja, nach etwa 20 Minuten kam die Betreuerin wieder raus und sagte dann, dass der Umgang bereits geregelt wäre!

Weihnachten und Silverster wurden tatal fair geregelt!
Ab Januar einmal im Monat zur Mutter und einmal im Monat zum Vater!

Wir düren regelmäßig mit ihr telefonieren, ganau wie die Mutter!

Damit war ja schon alles erreicht was wir wollten, aber es sollte noch besser werden:

Dann erzählte mir mein Freund , dass die gesamte Argumentation des gegnerischen Anwalt GEGEN UMGANG wie ein Kartenhaus im Gerichtssaal zusammengefallen ist, da er von seiner eigenen Mandantin belogen wurde. Seine Argumentation bezog sich auf nicht vorhandene Tatsachen!

Der Anwalt war sauer! Er hat dann FÜR meinen Freund argumentiert, dann sagte er dass er unter diesen Voraussetzungen den Fall nie übernommen hätte und er die Mandantin im Sorgerechtstreit auch nicht weiter vertreten wird!

Die Kindesmutter hat dann noch ein paar Anfeindungen gegen meinen Freund losgelassen, aber es hat ihr einfach keiner mehr zugehört!

Und eine Terminierung für den Sorgerechtsstreit wird es zur Zeit nicht geben, solange die Kleine in Obhut ist. Erst wenn sie das Heim wieder verlassen könnte wird ein Termin gemacht. Dann wird entschieden wo das Kind hinkommt und das Sorgerecht eventuell neu aufgeteilt :-)

Alles in Allem hat uns der Termin mehr gebracht als wir je erhofft hatten!!
SmileTongueSmile
Brina


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#87
Schön, der Kontakt ist wieder hergestellt, das geht in die richtige Richtung. Wie üblich wurde die Mutter nicht von Recht, Vernunft oder Jugendamt gebremst, sondern ist über sich selbst gestolpert, indem sie es überrissen hat.

Nun muss diese Inobhutnahme angegangen werden. Mit welcher Begründung weigert sich der Richter, darüber zu entscheiden, solange das Kind in Obhut von Fremden ist? Das Kind gehört zu den Eltern, in diesem Fall zum Vater und nicht in ein Heim. Warum wird das Heim weiterhin vorgezogen?
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#88
Achtung mal an alle hier. Wenn Sabine, eine Frau!, hier anfragt wegen dem Kind ihres Freundes bzw. Mannes und nach Rat fragt, dann ist es äußerst kontraproduktiv, wenn Leute wie Ralf G. permanent nur negativ eingestellt sind. Solche Einstellungen nützen niemandem etwas und schon gar nicht Sabine, die stelvertretend in Not für ihren Freund und dessen betroffener Tochter hier anfragt.

Wir Betroffenen brauchen uns nicht wundern über den Gegner. Während sich der Gegner mit unseren abträglichen Kommentaren immer besser rekrutieren, labern wir über Unsinniges und machen uns schon fast einen Jux draus.

Jendefalls konnte ich der Mutter meines Sohnes die Argumente dadurch nehmen, dass ich ruhig geblieben bin, gut überlegt habe und in Sachen Sorgerecht einen Schachmattzug vollzogen habe, der mir quasi ab 2011 durch geschicktes Verhandeln die Beziehung zu meinem Kind (Sohn) so gesichert hat, wie es seine Mutter sich nicht erträumt hat. Denn wir wissen ja alle irgendwie, dass der Umgang ideales Druckmittel ist, um die nichtbetreuenden Elternteile langfristig zu erpressen. Das habe zumindest ich nicht zugelassen und sehe meinen Sohn schon bald so regelmäßig, dass seine Mutter schon jetzt vor Wut platzt und sie kann nichts dagegen machen. Jedenfalls erreichte ich damit, dass nicht ich beim Jugendamt betteln gehe, sondern das Jugendamt bei mir vorsprach.

Sabine sollte also mit denen zusammenarbeiten, die sich bereits an sie gewendet haben, denn das kann der Schlüssel zum Erfolg sein und wenn ich Ssabine richtig verstanden habe, dann soll es wohl so kommen, dass die Tochter ihres Freundes/Mannes schon bald dauerhaft bei Ihnen ist und lebt, damit dem Kinde die Zukunft ohne Stress gesichert wird.

Im Übrigen könnt ihr alle euren Kindern auf Vaeteradio (Sitz in Halle an der Saale) Weihnachtsgrüße senden. Das wären dann sozusagen akustische Botschaften, die unsere Kinder hören, damit sie auch wissen, dass wir tatsächlich da sind.

Man muss sich ein bestimmtes Quantum Zeit gönnen wo MANN nichts tut, damit einem was einfällt!
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#89
Ich wünsche euch einen wunderschönen guten Abend!!!!!

Ich möchte euch allen nochmal für euere Hilfe danken, aber unser Fall ist abgeschlossen! Big Grin

Etwa eine Woche nach dem Gerichtstermin rief die Kindesmutter an und bat um ein Treffen.
Wir haben und drei Tage hintereinander Unterhalten.
Dann sind wir aufs JA und mein Freund und seine Exe haben das gemeinsame Sorgerecht unterschrieben!

Das Kind wird nach einer Therapie zu uns ziehen um einen Neuanfang zu machen. Alles auch schon mit dem JA geklärt!

HAPPY END
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#90
Super!

Gratuliere.
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#91
Hört sich gut an. Gratulation. Erzähl mal später, wie sich das Kind bei euch einlebt, wenn es dann kommen kann. Das wird alles nicht leicht, die Schäden am Kind dürften sich nicht so einfach wegtherapieren lassen.

Der Gerichtstermin war sicherlich ausschlaggebend. Irgendwann ist es doch in sie eingesickert, wie allein sie steht und wie rettungslos verrannt sie sich hat. Wenn sogar der eigene Anwalt kritisch wird...vielleicht hat er auch zur gemeinsamen Sorge geraten, schliesslich hätte es bei ihrem Verhalten auch passieren können, dass sie in einem späteren Verfahren die Sorge sogar komplett verliert. Ihre Einsicht kommt spät, hoffentlich war es nicht bereits zu spät für die Entwicklung des Kindes.
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#92
(14-12-2010, 20:56)Brina86 schrieb: Alles auch schon mit dem JA geklärt!
Achtet bitte auf euch! Die Bande ist zu allem fähig!

Ansonsten wünsche ich euch ein wirklich tolles Weihnachtsfest!


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#93
Danke für die lieben Worte,

werde mich dann in ein paar Monaten wieder melden!
Ihr wart uns eine große Hilfe und wir sind echt froh dass es so gekommen ist.

Wir wünschen euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2011!!!!

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