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Amendt / DIE WELT: Frauen schlagen mindestens so häufig zu wie Männer
#1
Amendt scheint einen guten Draht zu DIE WELT zu haben, da schreibt er öfters. Leider bringt dieses Springerblatt noch genügend anderen Müll. Artikel von heute: "Frauen schlagen mindestens so häufig zu wie Männer". Auszug:

"Solange das Feindbild vom allein gewalttätigen Mann noch Öffentlichkeit und Medien beherrscht, solange werden wir bei der Lösung des gesellschaftlichen Problems gewalttätiger Ehen, Partnerschaften und Familien nicht vorankommen. Feindbilder blockieren zumal die Sensibilisierung der Wahrnehmung. Wir brauchen eine informierte Öffentlichkeit und hoch qualifizierte Professionelle, die vor dem Hintergrund symmetrisch verteilter Gewalt Männern, Frauen und Kindern helfen, sich aus ihrer sprachlosen Destruktivität zu befreien, um sich im Gespräch wieder zu verständigen. Unterlassen wir das, so werden wir der Ausbreitung einer Kultur der sprachlosen Gewalt in Beziehungen und Familien Vorschub leisten."

http://anonym.to/?http://www.welt.de/deb...enner.html

Ausserdem kommt ein Hinweis auf seinen neues Buch, das nächstes Jahr erscheint: "Bitte nicht schlagen! Gewalt in Partnerschaften und Familien". Wird sicher eine Standardressource für Menschen, die die Gewalt-Dauerzuweisungen an Männer nicht unwidersprochen hinnehmen.
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#2
Moin Moin
Und leider ist mal wieder der Kommentarbereich geschlossen.
Bestätigung ist nicht politisch korrekt und somit nicht erwünscht.
Ist mir jetzt mehrfach passiert das ich auch direkt wieder gelöscht wurde. Meine IP ist schon auf der Blacklist Smile
Die WO ist ein Schmierenblatt der untersten Sorte,wo auch Frauen als Zensoren arbeiten, leider aus der H 4 Klasse.Unterbezahlt und unterbelichtet.

Grüße an alle aus NRW
Der Weg ist das Ziel
(und wer vom Weg abkommt lernt die Gegend kennen)
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#3
Der Kommentarbereich war exakt 50 Minuten offen. Man hat wohl grosse Angst vor Leserkommentaren, möchte aber den Anschein erwecken, dass man sie zulassen würde.
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#4
Ich danke Prof. Amendt, dass er noch immer seine Klappe nicht hält.
Er liegt meiner Meinung nach goldrichtig!

In einem kürzlich von mir verfassten (nicht publizierten) Kommentar führte ich - die Auswirkungen betreffend - aus:

Zitat:Wozu um eine Sorgerecht streiten, dass keinerlei Nährwert und Sicherheit für Kinder und deren Väter bietet?

Umgangsverweigerung geht so einfach, das hat sich in Deutschland mittlerweile herumgesprochen - Sorgerecht hin oder her.
Tatrichterinnen und Tatrichter werden unter einer skrupellosen Zusammenarbeit zwischen betreuendem Elternteil, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Jugendämtern, Kinderschutzbund sowie Sachverständigen und anderen verfahrensbeteiligten ideologisierten Protagonisten mit konkreten Tatvorwürfen, wie (sexualisierte) Gewalt - gegen die Partnerin und nicht selten gegen das Kind - aufgerieben und in Zweifel getrieben, wie denn der Umgang begehrende Elternteil zu bewerten wäre.
Zumeist stellen sich die vorgetragenen Gründe später als haltlos heraus, aber wer will schon in dem seltenen und doch denkbaren Fall, den Fehler begehen einen Täter oder eine Täterin entkommen zu lassen?
Denkbar und möglich, aber auch verhältnismäßig oft anzutreffen um so Umgangsausschlüsse und (zig-?) tausendfache Entfremdung verantworten zu können?
Da gehen die Tatrichter doch lieber auf Nummer sicher und geben langwierige Sachverständigengutachten in Auftrag, ordnen unterdessen vereinzelt begleitete Umgangskontakte an, die mit Leichtigkeit missachtet und umgangen werden. Und machen sich auf diese Weise selbst zu Aktivisten der Entfremdung zwischen dem Kind und der Hälfte dessen Identität - dem ausgegrenzten Elternteil.
Selbst wenn der Tatrichter/ die Tatrichterin überzeugt ist, dass ein Elternteil Umgangsverweigerung aus in ihm selbst liegenden Motiven heraus betreibt: Es folgt konkret nichts.
Und dann enden all die vielen Mühen um ein wenig Gerechtigkeit im großen und allgemeinen Achselzucken, aufseiten der Tatrichter. Die ganze Farce mündet in einer angeordneten Verabschiedung des zerstörten Elternteils von seinem Kind.

Glückwunsch Deutschland, oder wie Frau Zypries (BMJ a.D.) zu Amtszeiten meinte: "Das deutsche Recht ist ein Exportschlager!"
Zynischer geht es wirklich nicht!
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
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#5
Das muss man sich mal reintun, zu später Stunde.
War es nicht der Männchenrat der EKD, der noch im vergangenen Jahr erbost, ob Amendt´s Forderungen, alle seine Aussagen in Abrede stellte?
Und nun?
Na, lest mal bitte selbst: Die allerallerallerneuesten Erkenntnisse zur häuslichen Gewalt, nun auch in der EKD angekommen!!!
Immerhin haben die Jungens den Mädels wieder mal etwas voraus: Sie sind im Kopf flexibler!
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
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#6
(11-11-2010, 10:52)Bluter schrieb: Glückwunsch Deutschland, oder wie Frau Zypries (BMJ a.D.) zu Amtszeiten meinte: "Das deutsche Recht ist ein Exportschlager!"
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!
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#7
Martin Rosowskis Brief an Amendt ist fast genau ein Jahr her: http://manndat.de/wp-content/uploads/201...it_EKD.pdf Darin: "Nach allen uns bis heute vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen kommen wir um die Feststellung nicht herum, dass physische Gewalt in Beziehungen überwiegend männlich ist. Zwar sind mehr Männer Opfer von Gewalt als Frauen – allerdings in der Regel als Opfer männlicher Gewalt. (...) Es widerspricht nach unserer Einschätzung ethische wie auch empirischen Erkenntnissen, dass sich die Situation der Opfer von häuslicher Gewalt grundsätzlich geändert hätte."

Derselbe Rosowski ein Jahr später: "„Männer als Opfer von Gewalt – sowohl von männlicher als auch von weiblicher – waren in der Vergangenheit nicht im Blick der Politik“, sagt auch Martin Rosowski, Leiter der Männerarbeit der EKD, die die Untersuchung in Auftrag gab.

Die Studie zeige aber, dass es sich dabei keineswegs um ein „marginales“ Problem handele. Deshalb müsse nun ein Netz an Angeboten aufgebaut werden, dass auch diesen Aspekt berücksichtige. (...) Der Studie zufolge sind Männer und Frauen nahezu gleich oft Täter: etwa 30 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer üben Gewalt aus. Männer werden häufiger Opfer von Gewalt. Laut Studie gaben 45 Prozent der befragten Männer an, Gewalt erlitten zu haben, im Vergleich zu 40 Prozent der Frauen. Am häufigsten findet Gewalt in der Familie statt.

Für die Untersuchung mit dem Titel „Männer – die ewigen Gewalttäter?“ wurden 1470 Männer und 970 Frauen im Auftrag der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) befragt."


Der eigentlich Witz ist jedoch, dass er Amendts jahrelanges (vergebliches!) trommeln für einen systemischen Ansatz bei familiärer Gewalt übernommen hat: "Wichtig seien auch therapeutische Maßnahmen, die die „Beziehungsdynamiken“ gewalttätiger Konflikte stärker in den Blick nehme."

Erstaunlich, er wollte offenbar nach der Amendt-Auseinandersetzung letztes Jahr selber wissen, was los ist, hat diese Studie gemacht und muss nun auf ganzer Linie zugeben, dass Amendt durchaus richtig liegt. Natürlich macht er das seiner Selbstachtung wegen nicht explizit, aber seine Aussagen kommen dem gleich.

Da soll mal einer sagen, dass offene Briefe und Auseinandersetzungen nichts helfen. Offenbar kann man bei manchen Leuten damit durchaus etwas anschieben.

Die Wahrheit lässt sich eine Weile verzerren, aber irgendwann kommt sie doch wieder zum Vorschein.
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#8
(11-11-2010, 23:44)beppo schrieb:
(11-11-2010, 10:52)Bluter schrieb: Glückwunsch Deutschland, oder wie Frau Zypries (BMJ a.D.) zu Amtszeiten meinte: "Das deutsche Recht ist ein Exportschlager!"
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!

ist das jetzt eher das "Deutsche" - oder die christlich-jüdische Tradition, die in der letzten Zeit von der Spitze der Nomenklatura so hochgelobt wird?

Das traditionelle deutsche (germanische) Recht wurde beginnend mit dem "Sachsenschlächter" beseitigt.

Im heutigen Recht geht es nur noch um Geld. Übrigens auch diesem von p zitierten Rosowski. Andere Werte zählen in dieser Gesellschaft nicht mehr.

Vielleicht auch ein Grund, dass deutsche Männer beziehungsmüde sind und überwiegend in den Zeugungsstreik treten und die Bevölkerungsentwicklung denen überlassen, die eben nicht in dieser christlich-jüdische Tradition leben (wollen).
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#9
Und weil es mir so eine große Freude bereitet zu diesem Thema meinen Mostrich beizumengen, ein paar Worte von Herrn Senf, himself:

Jochen Senf meint´s ernst

Zitat:Als Senf merkte, dass seine Zuhörer teilweise bedrückt waren, gewährte er noch einige Fragen seine Rolle als Max Palü betreffend. Viel Rotwein und ein Telefonbuch waren demnach unter anderem für die „Geburt“ des Kommissars verantwortlich. Das Publikum lachte. Aber Senf meinte es ganz ernst, seine Romane wie seine Mätzchen.
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
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#10
Hier ein Bericht über die Veranstaltung, auf der die Gewaltstudie vorgestellt wurde: http://geschlechterdemokratie.files.word...esucht.doc

Und noch einer, aus dem Manndat-Forum: http://manndat.de/forum/index.php?id=3522
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#11
Mein lieber @p,

es liegt mir fern deinen Strang mit Nonsens zu verunstalten, aber Ehre wem Ehre gebührt und am heutigen Abend teilen sich die Lorbeeren, die Damen Oe.streich und Kave.mann.

Und da die meinen Kommentar ohnehin nicht durchlassen werden, weil zu direkt auf die zwei Grazien gemünzt, kann ich den auch gleich hier abladen.

Kave.mann und Oe.streich´s verzweifelte Gegenoffensive ist so dermaßen lächerlich, dass es wirklich schwerfällt anzunehmen, dass die eine Tusse sich auch nur einen ihrer Titel irgendwie wirklich erarbeitet hat und mindestens die andere je einem Mann auf normalem Wege begegnet ist.

Zitat:Rückzugsgefecht

Wer mit „Aufklärungsarbeit“ erfolgreich dafür sorgt, dass beinahe ausschließlich Männer aus deren Wohnungen verwiesen werden, darf sich auch mit einem wunschgemäßen Ergebnis brüsten. Wenn dann noch Frauen ermuntert werden Anzeigen wegen (sexuellen) Missbrauch oder sexualisierte Gewalt zu erstatten, wenngleich der Tatbestand nicht erfüllt ist, jedoch das zu erwartende Ergebnis (Kind plus Unterhalt plus Rache, für irgendwas) dieses Mittel „rechtfertigt“, dann lässt sich leicht auf „aussagekräftige“ Polizeistatistiken verweisen. Seit wann allerdings, exakt, psychische Gewalt gegen ein bestimmtes Geschlecht weniger dramatisch wäre, als gegen ein anderes, das bitteschön möge Frau Kavemann gerne mal öffentlich erklären. Aber vielleicht gibt es auch keine Erklärung, sondern es handelt sich hier um eines der letzten öffentlichen Rückzugsgefechte von ewig Gestrigen? Ich meine: Weder Frau Oestreich, noch Frau Kavemann zählen zum Kreis neutraler Beobachterinnen oder Berichterstatterinnen – und legten auch zu keiner Zeit Wert auf eine solche Feststellung.
Hier haben sich zwei „Expertinnen“ in Sachen Misandrie verabredet und hängen ihren restfeuchten Träumen von anno tuck nach.
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
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#12
Stellt ihn doch ein. Bei der TAZ wird zwar zensiert, aber relativ zurückhaltend.
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#13
Abgegeben hatte ich meinen Text dort bevor ich meinen Beitrag hier verfasste - das ist Ehrensache! Nur mache ich mir nicht viel vor, wurden dort bereits mehrfach Kommentare - auch gänzlich ohne Bezug zum Artikelschmierfink - aufgrund mangelnden Verständnisses für die Meinungsfreiheit der anderen kassiert.
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
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