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Beirat Jungenpolitik ernannt
#1
Zitat:BMFSFJ Pressemitteilung Nr. 85/2010
Veröffentlicht am 12.11.2010
Thema: Gleichstellung

Bundesfamilienministerin Schröder: "Politik der Chancengleichheit muss die
Bedürfnisse beider Geschlechter berücksichtigen"


Mitglieder für neuen Beirat Jungenpolitik ernannt


Die Bundesregierung beruft erstmals einen Beirat für Jungenpolitik. Die
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, stellt heute die Expertinnen und Experten für das Gremium vor. Hauptaufgabe des Beirats ist, die Politik zu beraten und Anregungen für geeignete politische Programme zu entwickeln.

"Eine moderne Gleichstellungspolitik muss die Unterschiede und Wechselwirkungen in den Lebensläufen von Frauen und Männern, von Mädchen und Jungen beachten", erklärt Bundesfamilienministerin Schröder. "Wir müssen deshalb die klassische Gleichstellungspolitik zu einer Politik der Chancengleichheit erweitern, die die Bedürfnisse beider Geschlechter berücksichtigt. Fakt ist: Jungs besuchen häufiger die Hauptschule und seltener das Gymnasium. Sie bleiben häufiger sitzen und verlassen häufiger die Schule ohne Schulabschluss. Deshalb werde ich einen Beirat für Jungenpolitik einsetzen, der sich mit der Frage der Chancengleichheit für
Jungs befasst. Ich freue mich sehr, heute die Mitglieder des neuen Beirats
Jungenpolitik vorstellen zu können. Sie werden ihre Kenntnisse und Kompetenzen einbringen, damit wir zukünftig auch Jungen optimal fördern können."

Der Beirat Jungenpolitik besteht aus Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen sowie Praktikern der Jungenarbeit. Als Experten in eigener Sache kommen sechs männliche Jugendliche hinzu. Der Beirat wird unter anderem die Lebenswelten der Jungen vor Ort erkunden und 2013 einen Abschlussbericht vorlegen.

In den Beirat berufen werden aus der Wissenschaft:

Prof. Dr. Michael Meuser - Vorsitzender der Fakultät Erziehungswissenschaft und Soziologie an der TU Dortmund
Dr. Marc Calmbach Direktor - Sozialforschung am Sinus Institut Heidelberg/ Berlin
Prof. Dr. Ahmed Toprak - FH Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften
Prof. Dr. Klaudia Schultheis - Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt,
Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik

Aus der Praxis:

Marc Melcher - Projektkoordinator Transferagentur "Sozialer Freiwilligendienst
für Jungen" beim Paritätischen Bildungswerk (Bundesverband)
Dr. Winfried Kösters - Freier Journalist, engagiert in der Jungenarbeit

Die sechs Jugendlichen, die dem Beirat als Experten in eigener Sache angehören, werden derzeit ausgewählt und anlässlich der konstituierenden Sitzung des Beirats im Februar 2011 vorgestellt.



Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de <mailto:poststelle@bmfsfj.bund.de>
Internet: http://www.bmfsfj.de <http://www.bmfsfj.de>
# Familienrechtslogik: Wer arbeitet, verliert die Kinder. Wer alleinerziehend macht, kriegt alles. Wer Kindeswohl sagt, lügt #
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#2
Ich würde meinen Sohn nie Klaudia nennen Big Grin
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#3
Bin mal gespannt, wann Schröder abgesäbelt wird. Das was sie da treibt geht ja wohl gar nicht! Tongue
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#4
Etwa doch ne Kabinettsumbildung?
Dabei hat die Merkelin das doch dementiert!

Dann macht die sowas doch auch nicht! Angel
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#5
Ich finde es jedenfalls pervers, wenn ein Frauenministerium sich um Jungenpolitik kümmert. Daß heißt ja dann soviel, daß Jungs bis zur Erledigung des Wehr-/Ersatzdienstes in den weiblichen Kompetenzbereich fallen, was im Klartext ja heißt, daß sie solange wie Frauen sind.

Man muß also für das Ministerium SFJ eine Gemeinsamkeit dieser Gruppen finden, sonst macht das keinen Sinn (Soziales und Finanzen sind schließlich auch verschiedene Ministerien)

Was sind also die Gemeinsamkeiten, was ist das verbindende Element?

Richtig: All diese sind zu schwach um sich selbst zu wehren

Also frei nach dem Motto: Frauen, Kinder und auch alte Menschen waren unter den Opfern.

Falsch: Der Mann kann sich selbst wehren!

Die Zeiten in denen wir Männer nach Herzenslust die Welt zerbomben durften, Massenmorde an ethnischen Gruppen zelebrierten und alle, die uns körperlich unterlegen waren bis zur Hosenfeuchte einschüchterten: Diese Zeiten sind vorbei!

Heutzutage muß selbst der rückständigste Mann Anträge auf Hartz IV ausfüllen und dabei bis auf die Anzahl seiner Körperhaare alles aufzählen was er hat. Mit Erzwingungshaft werden Unterhaltsforderungen abgepresst, wer sich über die heutigen Zustände beschwert wird beschimpft, verlacht und erniedrigt. Das EGO wird dabei in tausend Teile zertrümmert und wenn der Herr Glück hat bleibt ihm soviel Respekt vor sich selbst, daß er dann eines Tages doch noch einmal die Kurve kriegt - gesund im seelischen Sinne wird er leider eher nicht mehr!

Und wer schützt diesen Menschen, diesen..nennen wir ihn "Mann"? Na klar, das Ministerium für FSFJ, denn die sind ja auch für Gleichstellungsfragen zuständig obwohl dort nur Lobbyisten der FSFJ hineingelassen werden - man selbst wird in der dritten Person diskutiert wie ein Außerirdischer!!!

ICH BIN ASYLSUCHENDER IM EIGENEN LAND!

Dann schauen wir einmal was die lieben Herren und Herrin Doktor so schönes herausfinden mit ihrer Jungenpolitik
Hier schon einmal etwas von Herrn Prof. Dr. Meuser - seiner Meinung nach ist das bessere Abschneiden der Mädchen gottgegeben und die Jungs kommen damit nicht zurecht. Daß Männer später dennoch bessere Karrierechancen haben liegt ihm zufolge nicht etwa an den individuellen Fähigkeiten der Männer, sondern an Homosozialen Strukturen - also sind alle Kollegen schonmal schwul oder so:

Gravierende Veränderungen sind im Bildungsbereich zu verzeichnen. Die besseren
schulischen Leistungen der Mädchen sind in jüngster Zeit ein Dauerthema der
Presseberichterstattung. Jungen geraten in diesem Bereich ins Hintertreffen. Das erzeugt bei
vielen Verunsicherungen und Ressentiments. Auch wenn die männliche Herrschaft fraglich
geworden ist, bestimmt das Leitbild einer hegemonialen Männlichkeit weiterhin die
männliche Geschlechtsidentität. Schlechter als Mädchen abzuschneiden wird vor diesem
Hintergrund als Entwertung der eigenen Person erfahren. Vermutlich werden die jungen
Männer, die heute mit schlechteren Noten die Schule verlassen, in zehn bis 15 Jahren in ihrer
beruflichen Karriere weiter vorangekommen sein als ihre Mitschülerinnen. Aber das kann sich
ändern, sollte sich der Trend der letzten Jahre fortsetzen; und dann wäre eine zentrale Säule
männlicher Herrschaft – Beruf und Karriere – ernsthaft einsturzgefährdet.

http://www.genderkompetenz.info/veransta...r.pdf/view
Dr. Marc Klambach und der Lifestyle-Macho: So tickt der Mann (gesponsort vom innig geliebten Frauenministerium)!

http://www.sinus-institut.de/fileadmin/d...waerts.pdf
Prof. Dr. Ahmet Toprak ist für die Muselmanen zuständig
Zuletzt Herr Schultheis: Von männlichen Hormonschüben keine Ahnung, aber Klaudia weiß natürlich am besten, wo es hakt bei den kleinen Helden, den kleinen Kerlen :p

http://www.jungenarbeit-online.de/bilder/Schultheis.pdf
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#6
(12-11-2010, 23:29)Shalom Aleichem schrieb: Ich finde es jedenfalls pervers, wenn ein Frauenministerium sich um Jungenpolitik kümmert.

Es ist ja offiziell nicht das Frauenministerium! Dieser Frau Bundesministerin wird es allerdings sehr schwer fallen, den Mist der Vergangenheit auf den Misthaufen zu kehren! Ich gebe zu, selbst als Vater und Mann hätte ich Probleme, die eingeschworene Gemeinde von Müttern und lila Pudels überzeugen zu können. Big Grin

Man siehe sich einfach die Arbeit "im Kleinen" an, welche sich selbst redend in die Köpfe der "nicht zeugungsfähigen" deutschen Gemeinschaft einprägt.

http://www.pressemeldung-nrw.de/hemer-ne...s-2-41516/


Ich freue mich übrigens über die neuen Statistiken des Bundesamtes, dass Deutschland immer weniger Kinder "Zu Tage bringt"!
Big Grin
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