Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
gestern PANORAMA: Kindesentführung: Kampf um ihr Kind
#1
Dieser Beitrag lief gestern auf ARD PANORAMA:
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2...ht119.html

Der Gerichtshof für Menschenrechte hat Frau Lipkowskys Antrag im Jan. 2011 abgelehnt:
http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.a...6DEA398649

Es wäre schön, wenn jemand, der des englischen besser mächtig ist, als ich, die von der ARD verschwiegenen Fakten aufzählen könnte !
Ich wurde hellhörig, als die Frau davon berichtete, dass nur ein längerer Aufenthalt im Frauenhaus in Australien daran schuld sein soll, dass der "Lebensmittelpunkt" vom Gericht in Australien festgelegt wurde.
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
Zitieren
#2
Zuerst mal heist die Dame:
Ms Daniela Lipkowsky und ist German
Ihr Kind heisst Miss India Dawn McCormack und ist Deutsch/Australierin

Dann geht es weiter:
Von 2004 bis Juni 2008 (drei Jahre nach Geburt der Tochert) lebte die Mutter einen Teil der Zeit in Deutschland und einen Teil mit dem Vater in Australien um im Februar, 2006 bis September 2006 um dann wieder in Juni bis September in D zu verbringen. Dann nochmals im Januar bis Juni 2007 in Deutschland.

Nach der Elterlichen Trennung im September 2007 lebte die Mutter in einem Frauenhaus in Australien. Und nu kommt es:
The father deposited the applicants’ passports with an Australian court and introduced custody proceedings with the Federal Magistrates Court of Australia.
Der Vater hat also die Pässe mit Hilfe eines Gerichtes eingezogen (zumindest interpretiere ich das so), was jedoch zumindest was die Mutter betrifft gegen mein Rechtsverständnis verstösst.
Mai 2008 erlaubte das Gericht der Mutter mit ihrer Tochter auszureisen - vom 25 Juni bis 15 Oktober 2008. Mama kam nicht zurück und Australien is pissed off. Die Mutter gibt dann Krankheitszertifikate ...

Dann die Geschichte in Deutschland:
- Vater argumentiert das die Tochter seit Februar 2006 in Australien lebt und die Deutschlandaufenthalte nur Besuche waren.
- Die Tochter hatte nach dem Urteil 2008 3Tageweise mit dem Vater verbracht und den Rest der Woche mit Mama
- Die Anschuldigung von Mamie er sei Drogensüchtig und Gewalttätig sind falsch (die Eltern machten sogar eine Paartherapie - meine Anmerkung, was darauf schliessen lässt, das der Überwiegende Aufenthalt des Kindes in Australien angelegt war)
- Mama sagt, deutsches Recht, deutsches Recht über alles, über alles in Australien... und ausserdem ist es somit IHRE Tochter.
- Sie war niemals nicht Wohnhaft in Australien, zumindest nicht im Sinne der Haager Convention
- Das Kind lebte seit Geburt bis 9 Oktober 2008 654 Tage in good old Germany Und nur 612 Tage Down Under in Australia
- Somit sei sie nur dreimal zu Besuch in Australien gewesen um zu versuchen wie eine Famile zu leben und aufgrund leerer Versprechungen des Vaters - was nicht funktioniert hat auch aufgrund seiner Drogenprobleme
- Papa hat sie vor der Tochter
- Sie blieb NACH DER TRENNUNG nur in Australien weil sie dazu gezwungen war
- Papa hat niemals "seine Sorgerechte mit dem Kind gelebt" - versteht man so hoffe ich
- Kind hat Angst vor Papa, Australien, den Kangurus und will auf garkeinen Fall zurück
- auch der Terrapeut des Kindes hat Angst vor Kangurus und das Kind solle auf garkeinen Fall Kontakt zu Papa haben solange es nicht selber will (und Mamie es beeinflussen kann, Anm. der Red.)
- Kind hatte einen Verfahrenspfleger der auch angehört wurde
- The Youth Office wurde auch gehört - hört sich so schön nach Jauchebüro an Big Grin - Jugendamt
- beide JA und Verfahrenspfleger haben berichtet das Kind habe Angst zurück nach Down Under zu müssen
- Eine Rückführung des Kindes ohne die Mutter wäre sehr schlecht für die Kindliche entwicklung (ich denke Mama drohen noch Konsequenzen in Down Under, sie kann also nicht zurück - dass finde ich übrigens auch blöd)

Gericht sagt:
Kangurus sind toll, Kind zurück zum Papa und Mama zahlt 20K€ oder 6Monate Knascht (wie wir Schwaben sagen)
-> egal wo das Kind länger war, es hatte seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Australien
-> Die Eltern haben laut Australischem Recht ein gem. Sorgerecht (egal was das Bundesverfassungsgericht hier in D meint)
-> Mama hat Papas Rechte verletzt als sie nicht mehr zurückgekehrt ist
-> Zu guter letzt konnte Mama nun auch nicht so richtig beweisen das der Papa psychologische oder physische Gewalt an der Tochter vollzieht oder hierzu ein Risiko besteht ...

Dann geht es mit der nächsten Instanz weiter, aber ich denke hier sind die Fakten klar ...
Der "moderne" Feminismus ist nicht männerfeindlich,
er ist frauenfeindlich, er lässt keinen Zweifel an der Theorie,
Frauen können einfach nicht logisch denken...
Zitieren
#3
Eine traurige Geschichte die mich tief bewegt.

So tief wie die von Katrin Reichert und Tina Rothkamm.
Wer?
Erstere tauchte mit den Kids mal für vier Jahre oder so ab und die andere befreite ihr drittes Kind aus den Klauen ihres dritten Vergewaltigers - oder so.
Beide verschwanden so schnell aus dem öffentlichen Interesse wie sie kamen.

Aber auch mit Lipkowsky wird etwas hängen bleiben, wenn sie auch Morgen bereits wieder von der Bildfläche verschwunden ist, bevor jemand auf die Idee kommt die Darstellung kritisch zu hinterfragen.
Besonders gut macht sich die arme und gänzlich neutrale India, mit ihrem ersten öffentlichen Auftritt.

Wieso eigentlich gelingt es mir derzeit mit keinem meiner zwei Browser einen Beitrag im Blog der ARD zu platzieren?

Rechnen im Öffentlich Rechtlichen:
Mann = Täter
Frau = Opferin
Kind/er bei Mutter = OpferInnen
Kind/er bei Vater = 0






Anscheindend lag der Grund für die verweigerte Annahme in der Länge des Beitrags, was schade ist, gäbe es doch ein paar Worte mehr anzubringen.
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
Zitieren
#4
Nach India nun Max!

Die Story kommt diesmal nicht so ganz dramatisch, wie im Fall Lipkowsky, aber die Rollen von Bösewicht und Heldin sind erneut und wie gehabt besetzt.

Zitat:Auf den ersten Blick sieht Max wie ein glücklicher Junge aus. Doch abends im Bett fürchtet sich der vierjährige manchmal vor einer Rückkehr nach Australien, wie uns seine Mutter erzählt.
Bitte?
Zitat:Wenn ich nach Australien zurückgehen würde mit dem Kind, auch dann hätte der Max seine Mutter verloren. Unter Umständen muss ich dort ins Gefängnis, weil wir annehmen, dass mein Mann mich angezeigt hat. Dann geht man dort für acht Monate ins Gefängnis oder länger.
Achso!

Bleibt die Hoffnung, dass Muddi den Bogen nicht überspannt, wenn sie hier einen neuen Bewerber ins Haus bittet.

Ich kannte mal eine solche Muddi, die ihrem Next erzählte, dass der Vater des Kindes kein Interesse hätte.
Mehr als ein geschlagenes Jahr später rief der Vater des Kindes, bei Anwesenheit aller an und wollte mal vorbeischauen, weil er gerade auf diesem Kontinent war.
Muddi überließ nun dem Next eine Entscheidung und der lehnte dankend ab, weil er ja "wusste" was für ein unzuverlässiger Typ das ist...

Jahre später ging dann auch die Beziehung mit dem Next in die Brüche und von einem Tag auf den anderen, nannte das Stiefkind den Ex-Stiefvater nur noch "...".
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
Zitieren
#5
Der Landtag von Baden-Württemberg will prüfen, ob Max' Rückholung nach Australien doch noch gestoppt werden kann.

Interessant. Das rot-grün regierte Baden-Württemberg will also etwas gegen die Haager Konventionen unternehmen!

Wie kann sich ein Land wie Australien nur erdreisten, zu denken, das ein Kind beim Vater gut aufgehoben sein könnte?
Hey ihr da unten in Down Under! Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt, wenn ihr euch gegen das deutsche Familienrecht wehrt.
Deutschland wird einfach die Haager Konventionen ändern. Ätsch! Tongue
Zitieren
#6
Die Gerechtigkeit hat wieder einmal gesiegt.

India darf bei ihrer Mutter in D bleiben und ich beglückwünsche Frau Lipkowsky zu ihrem Endsieg.
Zitat:Eine Beschwerde des Vaters beim Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe wurde wegen eines Fristfehlers verworfen.

Und die Siegerin darf jetzt die letzten Tritte, in die Eier des Losers vornehmen und braucht auch mit Hohn und Spott nicht geizen:
Zitat:Sie ärgert allerdings, dass es keine Gerichtsentscheidung gegeben hat, die ihr in der Sache Recht gibt
...
Ob es jemals wieder Kontakte zum Vater gibt, ist offen. Sie stehe dem nicht grundsätzlich im Wege, sagt die Mutter. Doch das Interesse an Austausch sei bisher recht einseitig verlaufen. Die Kleine habe unter anderem Bilder geschickt, der Vater aber nicht reagiert.

Süddeutsche

Zack, Tschüß und weg!
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
Zitieren
#7
Es gibt wohl fast textgleiche Berichte im Südkurier, überwiegend Anwaltswerbung für diese schmierige Tour, die wohl nur Muttis offensteht, die sich auch noch beschweren, dass ihr Rechtsbruch nicht geadelt wurde.
# Familienrechtslogik: Wer arbeitet, verliert die Kinder. Wer alleinerziehend macht, kriegt alles. Wer Kindeswohl sagt, lügt #
Zitieren
#8
Auch im Fall des kleinen Max zeichnet sich das deutsche Happy-End ab.

Dem Vater, der derzeit in D weilt und auf die Herausgabe seines Kindes wartet, wurde eine Mediation angeboten.
Allerdings wurde vorab schon mal nebenbei klargestellt, dass der Junge hier bleibt.
Da freut sich das lila Pudelchen, kläfft freudig und wedelt heftig mit seinem kupierten Stummelchen.

Zitat:Für Karl Zimmermann, Landtagsabgeordneter von Kirchheim, ist die geplante "Rückführung" des Jungen nach Australien ein Skandal. Seit Monaten versucht der CDU-Politiker, sie zu verhindern.
Für Sie vor Ort: Frau Maria Wetzel
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
Zitieren
#9
Dass ein Kind nicht das Land verlassen darf wenn die meiste Zeit dort war ok, aber wenn es die meiste Zeit in D war, dass es dann ins Ausland muss, vor allem wenn die Mutter dort weder Leben noch Arbeiten darf, das ist nicht ok.
Genauso waere es umgekehrt nicht ok, wenn das Kind bei Vater lange gewesen waere und die Mutter sagt dann ne es muss zurueck. Kanns ja wohl nicht sein. Da gehts doch nur drum dass der Herr das Kind will weil er kein Bock hat Unterhalt zu zahlen und die Frau nciht haben kann.
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Das soll Recht sein? Kampf ums Kind | Doku & Reportage | NDR Alberto 1 310 08-11-2019, 08:58
Letzter Beitrag: Austriake
  Franzjoerg Krieg zum FAS-Artikel „Kampf ums Kind“ Pistachio 00 1 698 09-06-2018, 21:53
Letzter Beitrag: CheGuevara
  ... gestern bei Domian Kindesentführung Pistachio 00 18 7.782 25-09-2016, 11:34
Letzter Beitrag: Pistachio 00
  Empörung bei Panorama - Philippinische Noch-Ehefrau soll abgeschoben werden Krösus 2 1.951 06-12-2014, 12:22
Letzter Beitrag: pudding

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste