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Wer denkt, dass man als entrechteter Trennungsvater ungerecht behandelt wird, der sollte mal das hier lesen:
http://anonym.to/?http://www.buergerstim...geklagten/
Zum Tode verurteilt durch von der Polizei erpresste Zeugenaussagen, die außer einer sämtlichts zurückgezogen wurden - die verbleibende Zeugenaussage kommt von einem weiteren Verdächtigen, der sich im Unterschied zum Verurteilten tatsächkich am Tatort befand.
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als in der USA DNA tests eingeführt werden sollten haben sich staatsanwälte mit händen und füßen dagegen gewehrt sie auch auf altfälle einzusetzen. denen war's lieber dass unschuldige im gefängnis schmoren, als ihre eigenen fehler einzugestehen.
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Heute haben sie Troy Davis hingerichtet:
Us-Häftling Troy Davis stirbt durch Giftspritze
Das ganze erinnert mich stark an den Fall Francis Newton - alle Beweise lösen sich in Luft auf. Einzig der verbohrte Staatsanwalt besteht auf seinen 'Indizien'. Das reicht am Ende für eine Hinrichtung.
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Eine hirarchisch aufgebaute Gesellschaft kann nur existieren, solange jemand da ist der unten ist und auf dem man rumhacken kann.
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Der eine oder andere Staatsanwalt muss wohl auch befuerchten, dass ein von ihm unschuldig Angeklagter und Verknackter sich nochmal bei ihm persoenlich bedanken wird.
Na ja dann wird die eine oder andere Wohnung frei...
Ich kann das durchaus nachvollziehen...dass jemand das persoenlich nimmt.
Al Bundy
"Kommt mit", sagte der Hahn, "etwas Besseres als den Tod finden wir ueberall."
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Dumm könnte auch sein, wenn sich herausstellt, dass es immer die gleichen Staatsanwälte sind, die an Fehlurteilen beteiligt sind.
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(22-09-2011, 12:29)Petrus schrieb: Dumm könnte auch sein, wenn sich herausstellt, dass es immer die gleichen Staatsanwälte sind, die an Fehlurteilen beteiligt sind.
Diese Staatsanwaelte sind dann nur mehr gefaehrdet.
Die Leute, die 20 Jahre hinter Gittern unschuldig geschmort haben, werden dann mit ner Menge krimineller Energie frisch und munter entlassen.
Im Grunde hat sich seit der Inquisition doch nicht viel veraendert.
Al Bundy
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(22-09-2011, 12:54)Al Bundy schrieb: Im Grunde hat sich seit der Inquisition doch nicht viel veraendert. Der heute übliche Strafprozess mit Anklage und Verteidigung basiert auf dem durch die Inquisition eingeführten Akkusationsprinzip. Wie man sieht, hat sich an den Strafen in einigen Ländern aber auch nicht viel geändert.
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Wieder einer, den es erwischt hat:
TOCHTER HATTE IHN WEGEN VERGEWALTIGUNG ANGEZEIGT
Saß Vater 7 ½ Jahre unschuldig im Knast?
Zitat:Er brüllte schon bei der Anklage 2004 im Gericht: „Das ist alles gelogen.“ Trotzdem kam Herbert B. (72) in den Knast.
...
Obwohl es kein Glaubwürdigkeits-Gutachten gab und Aussage gegen Aussage stand, wurde B. zu zehn Jahren Knast verurteilt.
Merke - brüllen hilft nicht; alles andere offensichtlich auch nicht. Und wozu ein Glaubwürdigkeitsgutachten, wenn es auch ohne geht.
Zitat:Unter Tränen berichtete das Mädchen im Gericht, wie ihr Vater sie zum Sex zwang.
Es ist schon erstaunlich, was Frauen alles zustande bringen.
Zitat:Im August 2011 kam der Rentner plötzlich frei – vorläufig!
Grund: „Die Tochter hatte zwei weitere Missbräuche angezeigt“, sagt Staatsanwältin Eva Raape (46). „In beiden Fällen stellten Gutachter fest, dass sie an einer Persönlichkeitsstörung leidet und gelogen hat. Damit ist es möglich, dass sie auch ihren Vater zu unrecht belastete.“
Aha - vielleicht wäre ein Glaubwürdigkeitsgutachten doch besser gewesen.
Zitat:Tanja B. (29) wiederholte gestern ihre Aussage nicht – sie schwieg!
Jedenfalls weiss Madame, wann es Zeit zu reden ist und wann man besser schweigt.
Siehe auch:
- Wieder wurde ein Medienmann in Deutschland verhaftet
- Falschbeschuldigungen wegen sexuellem Missbrauch durch Jugendamt
- Leben mit Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs
- Missbrauchsbeschuldigung aufgeflogen
- EGMR Bsw21508/02 zum Missbrauch mit dem Missbrauch
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Fehlurteil - Mann sitzt 32 Jahre lang unschuldig hinter Gittern (Spiegel, 7.7.2012)
Zitat: wegen angeblicher Vergewaltigung und Ermordung einer Dreijährigen 32 Jahre unschuldig im Gefängnis gesessen
...
Am Freitagabend konnte der 50-Jährige Andre Davis das Hochsicherheitsgefängnis in Tamms als freier Mann verlassen. Nachdem DNA-Tests bewiesen hatten, dass er nicht für das Verbrechen verantwortlich gewesen war,
...
32 Jahre mit so einem Urteil im Gefängnis ist eine sehr lange Zeit.
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Wir leben eben immer noch im Mittelalter + Laptop. Nur wegen Apple hat sich im Geiste deswegen nichts weiter getan.
In den USA besteht die Elite im Grunde aus Glaubenskriegern und Fundamentalisten.
In der BRD GmbH - als Satellitenstaat der USA - besteht die Elite aus Dünkel und Besitzstandswahrern.
Wer erwartet denn da "Rechtsspechung" ?
Gerätst Du in die Mühlen dieser Inzucht und hast nicht die richtigen gef.... , bist Du dran. Wo kommen wir denn sonst hin ? ;-)
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(07-07-2012, 19:04)Nappo schrieb: Wer erwartet denn da "Rechtsspechung" ? Immer nur die, die schon einmal betroffen waren - die anderen nehmen das wahr, wie man den Spielfilm im Fernsehen.
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Und wieder einer:
22 JAHRE LANG SASS GIUSEPPE GULOTTA (55) UNSCHULDIG IM KNAST. JETZT FORDERT ER 69 MIO. EURO SCHADENSERSAT (Bild, 27.01.2013)
Zitat:... über Nacht zum Mörder wurde, war er 18 Jahre alt. Ein konstruierter Verdacht – und ein durch Folter erzwungenes Teilgeständnis – sollten ihn 36 Jahre seines Lebens kosten, von denen er 22 in Haft verbrachte.
Zwei Drittel seines bisherigen Lebens als Preis für einen Justizirrtum.
Wieso eigentlich Justizirrtum. Wenn er es nicht war, gab es ausser seinem erzwungenen Geständnis auch keine harten Beweise (DNA, Blutspuren, Tatwaffe aus seinem Eigentum, ...) - das war kein Justizirrtum, sondern eine vorsätzlich falsche Verurteilung.
Immerhin - wenn er die 69 mio EURO bekommen würde, die ich ihm von Herzen gönne (Klaus Esser musste für 30 mio EURO nur 0,5 Jahre bei Mannesmann absitzen), könnte er damit zwar nicht sein verpasstes Leben erkaufen, aber immerhin noch ein wenig Spass haben und etwas Gutes tun, was ihm ein zufriedenes Lebensgefühl zurück gibt.
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WEGEN MORDES AN EINEM RABBI VERURTEILT - Dieser Mann (58) saß 22 Jahre unschuldig im Knast
Zitat:Mehr als zwei Jahrzehnte saß der New Yorker ... im Knast.
...
Die Polizisten haben ... zahlreiche Indizien gefälscht, ... Zwei gefährlichen Kriminellen seien Rauschgift und Prostituierte erlaubt worden, wenn sie gegen Ranta aussagten. Der Mann, der eigentlich ausgeraubt werden sollte, beteuerte, dass Ranta „hundertprozentig nicht” der Räuber gewesen sei. ... drei andere Zeugen erkannten ihn nicht.
...
ein damals 13 Jahre alter Junge ... sagte jetzt aus, Polizisten hätten ihm vorher gesagt, auf wen er deuten solle. Von Ranta gab es zwar ein Geständnis, das war nach Worten eines Richters aber unter „zweifelhaften Umständen” zustande gekommen.
Da wächst das Vertrauen in die Schutz- und Helfer Organisation ungemein.
Aber der Mann kann sich wirklich glücklich schätzen:
Zitat:... Rantas Ehefrau und seine Tochter waren im Gericht anwesend. Die Tochter war bei der Verurteilung ihres Vaters zwei Jahre alt.
Und einen guten Plan hat er auch schon: „Erst einmal nichts wie weg hier!”
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Zitat:Richterin Miriam Cyrulnik nach dem Urteilsspruch: „Mr. Ranta, zu sagen, Sie hätten eine Entschuldigung verdient, wäre sehr untertrieben. Ich sage dennoch heute, bitte verzeihen Sie.”
Wer hat die Entschuldigung zu erteilen?
Anständige Leute sagen nicht "Ich entschuldige mich", sondern "Ich bitte um Entschuldigung".
Hat einer diese widerliche Formulierung auf amerikanisch?
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(22-03-2013, 21:50)Das Nerdliche Orakel schrieb: Zitat:Richterin Miriam Cyrulnik nach dem Urteilsspruch: „Mr. Ranta, zu sagen, Sie hätten eine Entschuldigung verdient, wäre sehr untertrieben. Ich sage dennoch heute, bitte verzeihen Sie.”
Wer hat die Entschuldigung zu erteilen?
Anständige Leute sagen nicht "Ich entschuldige mich", sondern "Ich bitte um Entschuldigung".
Hat einer diese widerliche Formulierung auf amerikanisch?
Deutsche Richter würden sagen, dass die damalige Entscheidung richtig war, aber unter den heutigen Gesichtspunkten ein Freispruch die richtige Konsequenz ist. Und immerhin darf der freigesprochene, unschuldige Gefängnisinsasse in Deutschland mit 19,- € Haftentschädigung rechnen. Eigentlich sind es 25,- €, aber die Kosten für Essen und Bett wird da noch abgezogen.
USA: 69 mio EURO
BRD: 150.480 EUR
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Unabhängig davon, dass der Betrag in D natürlich lächerlich niedrig ist, müsste man doch eigentlich jeden Richter, der einen fälschlich in den Knast gesteckt hat persönlich belangen, denn schließlich hat er ja ganz offensichtlich gegen den höchsten Rechtsgrundsatz verstoßen, nämlich das In Dubio pro Reo.
Offensichtlich war die Schuld des Angeklagten ja nicht zweifelsfrei bewiesen, somit hat der Richter ja wohl ganz eindeutig selbst gegen das Gesetz verstoßen, was eigentlich auch Strafverfolgung und Schadensersatz zur Folge haben müsste.
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(23-03-2013, 20:00)Leutnant Dino schrieb: Deutsche Richter würden sagen, dass die damalige Entscheidung richtig war, aber unter den heutigen Gesichtspunkten ein Freispruch die richtige Konsequenz ist. Genau das. Es gibt haufenweise Gründe, sich rauszureden. Quod licet Iovi, non licet bovi.
(24-03-2013, 00:12)beppo schrieb: Unabhängig davon, dass der Betrag in D natürlich lächerlich niedrig ist, müsste man doch eigentlich jeden Richter, der einen fälschlich in den Knast gesteckt hat persönlich belangen, denn schließlich hat er ja ganz offensichtlich gegen den höchsten Rechtsgrundsatz verstoßen, nämlich das In Dubio pro Reo. Das mit dem Zweifel ist nie etwas Absolutes. Man kann immer zweifeln. Wenn man auch bei sehr geringem Zweifel nicht verurteilen würde, dann würden niemand verurteilt.
Glaubst du noch an die Möglichkeit eines Rechtsstaat, der das erfüllt, was er verspricht? Ich nicht.
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Kaum aus dem Knast raus, erleidet er einen Herzinfarkt: http://de.nachrichten.yahoo.com/23-jahre...17633.html
"Ein mehr als zwei Jahrzehnte unschuldig inhaftierter New Yorker hat einen Tag nach seiner Freilassung einen Herzinfarkt erlitten. Der Nachrichtensender CNN zitierte den Anwalt von David Ranta mit den Worten, nach dem Infarkt am Freitag sei sein Mandant auf die Kardiologie-Intensivstation eines städtischen Krankenhauses gebracht worden. Sein Zustand habe sich bereits etwas stabilisiert."
Wenigstens nicht Herzversagen und umgefallen, wie bei Horst Arnold.
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Hat er die Entschädigung schon bekommen? Was ist, wenn er stirbt, bevor ausgezahlt ist? Können die Erben dann die Entschädigung anfordern?
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(24-03-2013, 11:56)p schrieb: Kaum aus dem Knast raus, erleidet er einen Herzinfarkt:
...
Wenigstens nicht Herzversagen und umgefallen, wie bei Horst Arnold. Die Lastwechselreaktion zwischen 'unschuldig eingesperrt im Gefängnisrhythmus leben' und 'in Freiheit ein selbst bestimmtes Leben führen', darf man nicht unterschätzen. Und Menschen, wie Horst Arnold, die nicht unter dem Druck der Staatsjuristen-Mafia einknicken, auf ihre Unschuld bestehen, und deshalb auch noch doppelt so lang sitzen, muss man allerhöchsten Respekt zollen.
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(24-03-2013, 01:05)Das Nerdliche Orakel schrieb: Glaubst du noch an die Möglichkeit eines Rechtsstaat, der das erfüllt, was er verspricht? Ich nicht.
Glauben im Sinne von verlangen natürlich.
Glauben im Sinne von damit rechnen natürlich nicht.
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Wieder hat es einen erwischt:
"Strohballen-Mord": Wie ein Verurteilter gegen die Justiz kämpft (Spon, 06.09.2013)
Ob schuldig oder unschuldig scheint nicht ganz klar zu sein. Jedenfalls hat er die Dinge in die Hand genommen, bevor er endgültig eingekistet war. Und jetzt kommuniziert er über Youtube: http://bit.ly/17DyeNM
Auffällig sind aber Umstände:
- L. behauptet, dass die Staatsanwaltschaft einseitig ermittelt hat und es nur darum ging, die Akte zu schliessen und einen Stempel drauf zu machen.
- Die Zeugen haben ausgesagt, dass "sie ... sich anders geäußert [hätten] als polizeilich protokolliert"
Die Tatsache, dass der Kollege nicht einfach das Weite gesucht hat, sondern um seine Rehabilitation kämpft, kann jeder selber bewerten. Es stellt sich aber die Frage, wie der Staat mit unschuldig Verurteilten umgeht, wenn die Hürden für eine Wiederaufnahme des Verfahrens (wäre das dritte) so hoch sind, dass berechtigte Zweifel nicht gewürdigt werden können.
Dabei fällt einem automatisch der Kachelmann Prozess ein - die Staatsanwaltschaft hat nicht etwa versucht ein angezeigtes Verbrechen zu klären, denn dann wäre es noch nicht einmal zum Verfahren gekommen, sondern man hat alle Mittel eingesetzt, um ein abgestempeltes Opfer, verurteilen zu lassen.
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