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8 Tage Ehe - 800 Euro Unterhalt, monatlich
#1
Ein Rentner ehelichte eine Filippina. Nach 8 Tagen war sie weg. Auf dem Abschiedszettel: "Sorry Helmuth, bye, bye". Unterhaltsforderung: satte 800 Euro pro Monat, auszuzahlen auf den Philippinen, wo sie jetzt lebt. Natürlich war der Mann schuld, dem man vorhielt die Frau besitzen zu wollen, während sie "in bester Absicht" gehandelt hätte...
Am endet einigte man sich auf eine Einmalzahlung von 3000 Euro.

http://stimme.de/heilbronn/nachrichten/s...25,1464011
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#2
Tja, Dummheit kostet eben meistens Geld. Oder das Leben.
Wenn man das so liest, kann ich den Schlussworten des Richters durchaus folgen...
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#3
Wenn hier weiter gestritten wird, kann es richtig teuer werden.

warum die richter das nicht mal in die weibliche richtung: Frau Gierig, wenn hier weiter so gestritten, dann gibt es sehr wenig!
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#4
Zweimal Schwachsinn trifft sich. Der Schwachsinn des Unterhaltsrechts und der Schwachsinn dieses dummen Rentners. So ein Mensch sollte doch ein klein wenig Lebenserfahrung haben. Soll er sich doch ne lustige reiche Witwe anlachen, davon gibts unzählige in seinem Alter.
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#5
Deutschland ist halt ein Paradies für ausländische Frauen, nicht etwa weil die Menschen so freundlich sind, oder das Wetter so schön ist, oder die Berufschancen so toll sind.

Das Paradies erleben ausländische Frauen in Deutschland deswegen, weil es wohl sehr wenige Länder auf dieser Welt gibt, in denen der Staat prinzipiell (aus der Sicht der ausländischen Frau) gegen die eigenen Staatsbürger urteilt. Also mir würde zumindestens kein anderes Land auf der Erde einfallen, wo man als Ausländer 8 Tage hinfährt und dann die Chance besteht auf Kosten eines Einheimischen lebenslang alimentiert zu werden Smile

Aber das ist für den Rentner mit der 3.000 Einmalzahlung nochmal gut gegangen. Interessant dabei aber die Worte des Richters, der meinte, dass, wenn er nicht kuscht, es richtig teuer wird. Soll im Prinzip heissen, dass, wenn der Richter einen schlechten Tag gehabt hätte, die Sterne schlecht gestanden wären, oder dem Richter die Nase des Rentners nicht gepasst hätte die Frau auf Kosten des Rentners ihr restliches Leben angenehm verbringen hätte können, wahrscheinlich nach seinem Ableben auf den Phillipinen auf Kosten des Steuerzahlers über seine Rente hätte leben können.
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#6
das macht sehr schön die willkür des richters deutlich. er ist nicht dem recht sondern seiner eigenen meinung verpflichtet. normalerweise sollte der richter sofort vor die tür gesetzt werden. selbstherrliche entscheidungen sind diktatorisch und haben in einer demokratischen rechtssprechung nichts zu suchen.
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#7
Die Damen graben bevorzugt da, wo was zu holen ist. Seit sogar Heise einen Kontakthof aufgemacht hat, kann man erstaunt beobachten, dass in der IT-Welt mit ihrem riesigen Männerübergewicht mehr Frauen nach Männern suchen wie umgekehrt:
http://www.heisetreff.de/Kontakte/Bekann...~/rub-112/

Schon unter den ersten vier sehen zwei danach auch, wie wenn sie nur nach diesem roten Heftchen mit dem Adler drauf schielen, dazu noch einen Deppen der ein gutes Einkommen hat.
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#8
Detlef, Webworker

zum Glück haben wir in diesem Land das Richterrecht und nicht das U.S. amerikanische "Entwicklungsrecht", sonst wäre der Mann wohlmöglich nach einem entsprechendem Präzendenzfall nicht zu 3.000 sondern zu 300.000EUR verdonnert worden.
Der Richter hat nur angedeutet, dass er die Bandbreite seiner Möglichkeiten auch einseitig verschieben kann. Er hat nichts anderes als einen Vergleich erwirkt. Das RECHT wäre ein gefühltes ungerechteres gewesen.
Und wenn ein - 'tschuldigung - uneinsichtiger alter Bollerkopp von Rentner mir als Richter ans Knie fassen wollte, würde ich ihm auch die Grenzen nennen wollen und im weiteren Fall der Uneinsichtigkeit auch aufzeigen.
Das Urteil hat aber ganz sicher auch noch einen feinen Nebeneffekt: Von den 3.000 darf die Madame Ex-Ehefrau erstmal die eigenen Anwaltskosten begleichen. Wink
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#9
(18-02-2009, 14:52)Cocktail-Detlef schrieb: demokratischen rechtssprechung

Entweder Demokratie ODER Recht ... beides zusammen geht nicht.
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#10
Hast schon recht, vorsichtiger, selbstverständlich auch mit dem amerikanischen System, das könnte sich natürlich zum Supergau für den Rentner entwickeln.

Ich möchte eigentich nur zu bedenken geben, dass eine grosse mögliche "Bandbreite" des "Strafmasses" nicht zwingend zu besseren Entscheidungen führt, es zu überdenken wäre, die Leitlinien, anhand deren Urteile gesprochen werden, etwas verbindlicher zu gestalten. - Ich hatte vor ein paar Monaten schonmal einen Ansatz einer Diskussion mit borni, es stellt sich aber im Endeffekt immer heraus, dass es zwar leicht ist über das Recht, bzw. über die Rechtssprechung zu lästern, aber Verbesserungsvorschläge nach deren Umsetzung natürlich zu neuen Problemen und Unausgewogenheiten führen würden.
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#11
Das kommt davon, wenn der Rentner vor der Eheschließung nicht das Trennungsfaq gelesen hat. Wink

Nach einer 8Tage-Ehe mit so einer Forderung konfrontiert zu werden, von einer Anwältin, die mit PKH vom deutschen Steuerzahler bezahlt wird, ist schon ein sehr dicker Hund. Es ist nur ein weiters Zeichen dafür, dass in Deutschland keine Bodenhaftung mehr vorhanden ist und das Rechtsempfinden verloren gegangen ist und sich vollkommen von "Werten" gelöst hat.

Von wegen Muslime lebten in einer Parallelgesellschaft, die Rechtsverdreher leben und handeln in einem Paralleluniversum!
(18-02-2009, 16:25)Max schrieb: Entweder Demokratie ODER Recht ... beides zusammen geht nicht.

Ich sehe leider nur zwei Alternativen:
Recht des Stärkeren oder - demokratisch - Recht des Mittelmaßes (wenn nicht Unterdurchschnittlichkeit durch das Mehrheitsprinzip).

Beides ist nicht optimal.

Für den Unterdrückten ist es in der Regel unerheblich, ob er von einer ererbten Macht (Monarchie), gewählten Macht (Demokratie) oder erputschten Macht (Diktatur) unterdrückt wird.

Was gerne vergessen wird: Auch Demokratie ist es Herrschaftssystem.

Mein Lieblingsspruch dazu ist:
Karlheinz Deschner schrieb:Demokratie ist die Kunst, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell über die Ohren zu ziehn.
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#12
Mus Lim, Dein Lieblingsspruch von Deschner kann an Realität kaum überboten werden Smile

Aber auch der ist real: In der Demokratie wird die Minderheit rücksichtslos von der Mehrheit überrollt. (keine Ahnung von wem das stammt)
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#13
(18-02-2009, 19:43)Webworker schrieb: Mus Lim, Dein Lieblingsspruch von Deschner kann an Realität kaum überboten werden Smile
Deshalb bringe ich ihn ja so gerne! Smile

Webworker schrieb:Aber auch der ist real: In der Demokratie wird die Minderheit rücksichtslos von der Mehrheit überrollt. (keine Ahnung von wem das stammt)

Nee, deer Spruch ist blöd und falsch.

Wer räumt gerade die Milliarden ab? Etwa die Mehrheit?
Nein, auch in einer Demokratie schuftet die Mehrheit für eine Minderheit.

Auch bei unserem Dauerthema …
Die Feministinnen sind nicht die Mehrheit, nicht einmal unter den Frauen, trotzdem tanzt die Bunte Republik Germanistan nach ihrer Pfeife.

Anderes Beispiel:
Ist die Mehrheit der europäischen Bürger etwa für die Europäische Bürokratie und Dirigismus?
Ich denke wohl eher nicht.
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#14
Hier stimmt nochwas anderes nicht. Die "Ehe" hat 1,5 Jahre bestanden! Die Lady ist lediglich 8 Tage nach Einzug in die Wohnung in D wieder verschwunden...
Aber die ganze Geschichte ist doch sowieso völlig ... ! Der Typ ist doch einfach dumm, oder? Borniert und geil auf Frischfleisch. Nach meiner unmaßgeblichen Meinung nicht diskussionswürdig...
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#15
(19-02-2009, 00:45)Pussy Galore schrieb: Wie können dann überhaupt Ansprüche entstehen?

Was zu beweisen war: Ansprüche können (in Deutschland) für Frauen immer hergeleitet werden.
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