Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Jungen werden zunehmend zu Bildungsverlierern
#1
Zitat:Überwiegend weibliches Kollegium in Kindergarten und Grundschule wirkt
sich negativ auf das Lernverhalten aus

Es ist bezeichnend, dass solche Meldungen von unserer Frauenministerin
nicht in ihrem Newsletter verteilt werden.

Jetzt ist es endlich offiziell und die Studie kann hier geladen werden.
http://www.aktionsrat-bildung.de/
Zitieren
#2
Die Studie findet sich in allen Blättern und kam wohl zur rechten Zeit.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wisse...97,00.html
Habe die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst.
Habe den Mut, Dinge zu ändern, die du ändern kannst,
und habe die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Zitieren
#3
Vielleicht gibt es ja doch irgendwann mal ne Stellenausschreibung:
"Bei gleicher Qualifikation werden männliche Bewerber vorrangig berücksichtigt"
Zitieren
#4
@beppo
und wovon träumst Du Nachts?

Lies mal Astrid v. Friesen oder andere Autorinnen mit kleinem i!

U.a.: Das Gemecker der [Unterschreitung des Mindestniveaus] ist verlogen!
Zitieren
#5
Die Studie ist ein Meilenstein und wird noch lange zitiert werden. Inhaltlich möchte ich nicht viel dazu sagen, die 188 Seiten sprechen für sich selbst.

Sehen wir uns mal das drumrum an. Bezeichnend ist die Tatsache, dass sich die Politiker überhaupt nicht um diese Fragestellungen im Zusammenhang mit Jungen gekümmert haben, obwohl es deren ureigenste Aufgabe gewesen wäre. Die Studie wurde von der Industrie unterstützt und von Universitäten durchgeführt, die Politik hat sich rausgehalten. Tja, man hat zwar teure und personenstarke Einrichtungen für so was in Bayern, z.B. das sattsam bekannte Deutsche Jugendinstitut in München, aber dort sitzen Figuren wie Heiliger oder rosa Pudel wie Rauschenbach - Leute, die für die Probleme mitverantwortlich sind. Ein streng feministischer und "durchgegenderter" Haufen.

Herausgeber der Studie ist die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., unterstützt vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V.. Es ist also die Industrie, die wissen will warum ihnen der qualifizierte Nachwuchs wegbricht bzw. mit Eisenkugeln am Bein in den Einstiegs- und Ausbildungsjobs ankommt. Politikern ist es hingegen egal, was das Bildungssystem anrichtet, denen ist offenbar nur die Durchsetzung ihrer Ideologien wichtig.

Was bedeutet das? Dass die Industrie wohl der momentan beste Verbündete ist, um voranzukommen. Vielleicht nicht nur bei Jungenbenachteiligung, sondern auch bei Väterdiskriminierung. Wenn wir uns selbst ansehen, sind wir ja nicht nur für den Staat, sondern vor allem für Wirtschaftsunternehmen ein Verlustgeschäft. Leute, die ins Ausland gehen oder mit ihrer guten Ausbildung weit unter ihren Möglichkeiten bleiben, das kann eigentlich Unternehmen nicht egal sein. Bei Jungen ist es ihnen nicht mehr egal, wie diese Studie zeigt.
Zitieren
#6
Gespannt darf man sein, ob die Politik jetzt was macht oder weiterhin ignoriert und blockiert. Lt. dem neuen Buch von Arne Hoffmann "Rettet unsere Söhne" macht die Bundesregierung für Jungs nur lumpige 40.000 Euro locker, das ist das lächerliche Programm "Neue Wege für Jungs". Allein der Girls-Day kostet mehrere Millionen Euro. Das Buch ist übrigens sehr empfehlenswert, und clever wie Hoffmann ist, zieht sich auch die Männerbenachteiligung wie ein roter Faden durch´s Buch. Damit sensibilisiert er auch Leute die sich das Buch nur gekauft haben weil sie etwas über leistungsauffällige Jungs lesen wollte und von Männerbenachteiligung noch was gehört haben.
Zitieren
#7
aus der Studie:

"Kita: viel zu wenige Männer – Vorbild Bremen, Schlusslicht Thüringen!" und gezeigt wird im Durchschnitt 3,2 % - da wurden also alle Hausmeister und Gärtner mit hinzu gezogen!

"Grundschule: Männer in der absoluten Minderheit – ein West-Ost-Gefälle!" - auch hier wurden offenbar die Hausmeister mit gezählt! an der Grundschule, die meine Stieftochter besuchte, gab es nur 1 Lehrer! In Brandenburg sind von 7 Sportlehrern 5 ohne Penis, aber im Mittel sind alle 50 Jahre alt

"Hochschullehrer: eine Domäne der Männer – Schlusslichter die Flächenstaaten, Vorreiter die Hauptstadt!" Na, warum wohl Wink Da kann man wohl nicht mehr einfach nur herrisch als Frau auftreten Tongue

"Förder- und Sonderschulen: Jungen bundesweit aussortiert – besonders im Saarland!" - nicht etwa weil sie so doof sind - nur weil sie eben Jungs sein wollen und nicht immer nur stille sitzen

"Schulbesuch ohne Abschluss: ein Jungenschicksal – in allen, besonders in den neuen Bundesländern!" - ein Riesen-Potenzial für Schläger! Wenn ich eine Extremistenorganisation anführen würde, würde ich mir hier die Stiefelträger suchen

"Der Weg auf das Gymnasium: versperrt für viele Jungen – in Berlin und den neuen Bundesländern außer Sachsen!" - dito

...
Zitieren
#8
Weil es zum Thema passt, möchte ich daher noch einmal an ein
Urteil von April 2008 erinnern.
Zitat:Männer dürfen allein auf Grund ihres Geschlechtes bei einer Bewerbung als Erzieher abgelehnt werden. Dies bestätigt ein Gerichtsurteil vom 20.3.2008 (Az. 2 Sa 51/08) des Landesarbeitsgerichtes Rheinland-Pfalz in Mainz.

Danke an MaNNdat.de
http://www.manndat.de/index.php?id=281&tx_ttnews[tt_news]=214&tx_ttnews[backPid]=4&cHash=2a4f37c005
Zitieren
#9
Die Presse hat die Studie sehr breit angenommen, das Echo ist riesig. Der kürzliche Amoklauf hat sicher mit dazu beigetragen, dass man für das Thema sensibler geworden ist. Trotzdem traurig, dass erst solche Ereignisse hermüssen, bis es jemand interessiert dass eine ganze Generation Jungen zu Verlierern gemacht worden ist.

Hier einige kleine Presseschau, die ersten Beiträge sind die interessantesten:

Sauber formulierte Radiosendung in bisher öffentlich nie gehörter Deutlichkeit: http://www.wdr.de/radio/wdr4/wort/zur_sache/

Interview mit Hollstein, es geht auch um den Amokläufer, ebenfalls Klartext, vor allem was Politikerinnen angeht: http://www.welt.de/vermischtes/article33...erden.html . DIE WELT hat mehrere Artikel dazu: http://www.welt.de/politik/article336343...iligt.html , Umfrage und Diskussion: http://debatte.welt.de/debatten/81/polit...kriminiert

Auf Bundeslandebene beginnen Politiker, auch was zu sagen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brande...28,2751150

In DER SPIEGEL kommt der Auftraggeber zu Wort, der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und sagt, was ich oben schon vermutet habe: "man könne es sich nicht leisten, so viele junge Männer auf dem Bildungsweg zu verlieren. Langfristig steuere Deutschland auf einen Arbeitskräftemangel zu, der durch die aktuelle wirtschaftliche Lage nur verzögert werde. Der von der vbw initiierte Aktionsrat Bildung fordert daher, dass das pädagogische Personal in seiner geschlechterspezifischen Kompetenz geschult werden müsse." http://www.spiegel.de/schulspiegel/wisse...97,00.html

Auch im FOCUS eine Verbindung mit dem Amoklauf: http://www.focus.de/schule/schule/bildun...79677.html

In Bayern, wo die Studie initiiert wurde, mehr Zurückhaltung: http://www.br-online.de/aktuell/bildung-...330865.xml

Auch kleinere Blätter machen längere Artikel draus: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home...,4289.html

Wer sonst nichts brachte, bringt nur die Pressemeldung, so wie hier: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/496018

Das Blatt des Geldes: http://www.ftd.de/forschung_bildung/bild...86358.html

Überall wird auch fleissig kommentiert. Ich würde sagen, das Thema ist unwiderruflich angekommen und wird sich die nächsten Jahre nicht mehr verdrängen lassen.
Zitieren
#10
Ein interessantes Interview mit dem Autor des Buches: "Die Schulkatastrophe":

"Schule als Höhle des Löwen: Kinder werden vorschriftsmäßig gekränkt und Lehrer gehindert, Lernhelfer zu sein. ...
In Deutschland haben etwa zwei Millionen Kinder Angst vor der Schule, das zeigen Studien. Es ist die Angst, aufgerufen, abgefragt, bloßgestellt, überfallartig abgeprüft zu werden und Misserfolg zu erleiden. Aber Kinder brauchen Mut statt Angst. ...

Lehrer, ausgenommen Grundschullehrer, lernen in ihrer Ausbildung nicht, wie man mit Kindern umgeht: wie man mit ihnen spricht, ihnen zuhört, sie verstehbar unterrichtet, wie man mit schwierigen Schülern zurechtkommt. Das ist ein Mangel, den Lehrer selbst beklagen. Sie fühlen sich in Konfliktsituationen allein gelassen. Weil sie zu wenig pädagogische Mittel kennen, neigen sie in hilflosen Situationen dazu, Macht auszuüben."
http://www.welt.de/wissenschaft/article3...elern.html

Da werden bei mir Erinnerungen wach...Mir scheint, es grenzt an ein Wunder, dass aus mir doch noch etwas geworden ist.
Habe die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst.
Habe den Mut, Dinge zu ändern, die du ändern kannst,
und habe die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Zitieren
#11
(14-03-2009, 13:40)p schrieb: Sauber formulierte Radiosendung in bisher öffentlich nie gehörter Deutlichkeit: http://www.wdr.de/radio/wdr4/wort/zur_sache/

Da der Link auf eine aktuelle Sendung zeigt, hier das Original aus meinem FemokratieBlog:

http://femokratieblog.wgvdl.com/wp-conte...-03-13.mp3
Zitieren
#12
(16-03-2009, 15:04)borni schrieb: Lehrer, ausgenommen Grundschullehrer, lernen in ihrer Ausbildung nicht, wie man mit Kindern umgeht:
Nachdem ich bei der Grundschule mal "ordentlich" nachgefragt hatte,
bestätigte man mir, dass sie sehr gerne bereit sind, mir Informationen
bzgl. meines Kindes zu übermitteln.

Es existieren LehrerInnen, die den Vater als wichtig empfindenExclamation

Die Tatsache allerdings, dass Rücksprache mit der Mutter stattfand, ob der
Fragesteller überhaupt das Sorgerecht hat, hat mich selbstredend wieder
in die Steinzeit zurück gebrachtSad
Zitieren
#13
Selbst in Spanien wird die deutsche Jungenmisere verbreitet:
http://www.hazteoir.org/chequeescolar/?p=1037
Habe die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst.
Habe den Mut, Dinge zu ändern, die du ändern kannst,
und habe die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Zitieren
#14
Hmm, Autorin ist eine Frau Hollstein. Vielleicht hat die was mit dem Männerforscher Hollstein zu tun?
Zitieren
#15
Mit der Jungenmisere in den Schulen setzen sich die Prof. Detlef Pech und Jürgen Budde auseinander. Sie kritisieren vor allem, dass bei der derzeitigen Diskussion die falschen Schlussfolgerungen gezogen werden.

Hierzu ein paar Auszüge aus dem Berliner Tagesspiegel:

„In der Tat würden mehr Jungen scheitern als Mädchen. Bedroht seien aber keineswegs alle Jungen, sondern solche aus schwachen sozialen Milieus, darunter viele mit Migrationshintergrund. Der Abstand zwischen einem deutschen Professorensohn und dem Sohn eines arabischen Hilfsarbeiters ist weit größer als zwischen Mädchen und Jungen insgesamt.

Als weiterer Faktor kommt das Geschlecht hinzu. Insofern muss durchaus gefragt werden, wie Jungen und Mädchen optimal zu fördern sind. Denn beide Geschlechter werden gemäß der gesellschaftlichen Normen und Stereotype geprägt, die zu Erfolgen oder Misserfolgen in Bildung und Beruf beitragen.
So wollen zumal Jungen aus bildungsferneren Schichten traditionelle Männerberufe im Handwerk und der Industrie ergreifen – angesichts des Wandels zur wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft eine riskante Strategie.

Würde eine Männerquote helfen, wie der Pädagoge Klaus Hurrelmann sie gefordert hat? Überwältigend hoch ist der Anteil von Lehrerinnen nur in der Grundschule (88 Prozent).
...aus der Iglu-Studie geht hervor, dass Jungen, die von Männern im Lesen unterrichtet wurden, nicht besser abschneiden als solche, die eine Lehrerin hatten. Der Abstand zwischen Jungen und Mädchen vergrößert sich erst in der Oberschule...

Negative Vorurteile Jungen gegenüber können dazu führen, dass Lehrkräfte ihnen schlechtere Noten geben. ... Rollenstereotype wirken sich auch nachteilig auf Mädchen aus. So erklärten in einer von Budde zitierten Studie ein Viertel der befragten Mathematiklehrkräfte und ein Drittel der Physiklehrer, sie hielten Jungen für begabter als Mädchen. Jungen gelten demnach als „genial“, Mädchen als „fleißig“.

Budde und Pech fordern deshalb Lehrer, die in der Lage sind, „geschlechtersensibel“ zu unterrichten. Sie sollen beiden Geschlechtern die Vielfalt der Möglichkeiten zeigen.
Nehmen Lehrer den kraftmeiernden türkischen Schüler nur als Pascha wahr, verkennen sie dessen Fürsorglichkeit als großer Bruder vieler kleiner Geschwister. Dessen Männlichkeitsnorm kann es durchaus zulassen, Windeln zu wechseln,
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wisse...04,2812998

Frauen unterrichten besser
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wisse...04,2813000

Schädliche Stereotype
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wisse...04,2807454
Habe die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst.
Habe den Mut, Dinge zu ändern, die du ändern kannst,
und habe die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Zitieren
#16
Einerseits schön, dass immer weitere Kreise nun endlich über Jungen sprechen, zwanzig Jahre zu spät aber, aber immerhin. Andererseits herrscht immer noch wildes Gegackere und zielloses Umhergeirre, wie dieser Artikel wieder einmal zeigt. Sachkunde muss erst noch hineinkommen in diese Diskussion.

Jedenfalls ist das Sprechen über Jungen es ein Megatrend geworden, die Artikel darüber kommen sehr dicht. Kurze Presseschau der letzten zwei Wochen:

"In der Schule haben Jungen eher in Mathematik und Naturwissenschaften Erfolg, Mädchen in Sprachen und sozialen Fächern. Eine Studie der OECD macht Erziehung und Vorurteile für die Unterschiede verantwortlich. Bildungsexperten fordern nun mehr Unterstützung für Jungen, deren Leseschwäche alarmierend ist."
http://www.welt.de/politik/bildung/artic...erern.html

"Zu verstärkten Anstrengungen, die deutlichen schulischen Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen in Deutschland abzubauen, hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, anlässlich der heute veröffentlichten PISA-Sonderauswertung "Equall prepared for life? How 15 year-old boys and girls perform in school" aufgerufen."
http://bildungsklick.de/pm/68395/philolo...er-jungen/

"Die Krise der Jungen bekämpfen"
http://www.teachersnews.net/artikel/nach...012028.php und http://www.ad-hoc-news.de/laschet-will-j...k/20233065


Das alles würde so wie in den letzten Jahrzehnten keine Sau interessieren, wenn die plakativen internationalen Vergleiche nicht so peinlich schlecht für Deutschland ausgefallen wären und die volkswirtschaftliche Leistung, die man von den erwachsenen gewordenen Jungen ohne viel Aufhebens wie eine von alleine sprudelnde Quelle nutzt und ausbeutet, nicht bedrohlich nach unten gehen würde.
Zitieren
#17
Die Jungenfalle
Auch -Zeit online- berichtet. Pech wurde auch dort zitiert.

http://www.zeit.de/online/2009/23/die-ju...e?page=all

Zitat:Ein ganzes Geschlecht kommt in der Schule zu kurz – das wäre ein Skandal.

Der Feminismus hat echt ganze Arbeit geleistet. Sad

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Zeit in der Grundschule ganz am Anfang der 70er. Da haben wir das meiste unter uns Kindern selbst geregelt.
Wir hatten genug zu essen (das Wichtigste überhaupt), die Eltern haben uns laufen lassen, die Lehrer haben einfach nur aufgepasst, dass der ganz normalen Entwicklungs- und Reinigungsprozess nicht aus dem Ruder läuft.

Ansonsten meine ich zu behaupten, dass wir Jungen und Mädels es von ganz alleine auf die Beine gstellt haben, miteinander umzugehen.
Da gab es halt Zicken und durchgeknallte Jungs. Die wurden allerdings auf ganz normalem Wege "bekehrt".

Doch heute traut man den Kindern doch gar nix mehr zu. Alles muß irgendwie ge-gender-mainstreamt werden. Für mich völlig absurd!

In der Grundschule habe ich Mädels wie Jungs verprügelt. Na und?

Heute mögen mich sowohl Männer als auch Frauen. Big Grin
Zitieren
#18
Das Thema ist im Familienausschuss des Deutschen Bundestages jedenfalls angekommen:

"Aus den Reihen der Union wurde hervorgehoben, dass es wichtig sei, bei den Fragen zur Bildung auch die Probleme der Jungen zu beachten, die in der Schule inzwischen häufiger als Mädchen zu den Verlierern gehörten."
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009...85/04.html
Habe die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst.
Habe den Mut, Dinge zu ändern, die du ändern kannst,
und habe die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Zitieren
#19
(21-06-2009, 13:29)borni schrieb: Das Thema ist im Familienausschuss des Deutschen Bundestages jedenfalls angekommen:
Ja, ja, was mich immer wieder nervt sind dann Sätze wie diese:
Zitat:Das hoben die Vorsitzende der Sachverständigenkommission für den Gleichstellungsbericht der Bundesregierung ... am Montag in einem öffentlichen Expertinnengespräch des Familienausschusses hervor.
Ich habe ja viel mit Menschen im Ausland zu tun, hätte aber wirklich Probleme, dieses Wort ins englische übersetzen zu können. Hat jemand Vorschläge?
Frau,Frau,Frau (abgeleitet von Mann, Mann, Mann...) Tongue
Wäre doch mal was für die Quasselecke, oder. Big Grin
Zitieren
#20
Auf den Artikel "Rettet unsere Söhne" wurde ja auch schon verwiesen, er bezieht sich auf das gleichnahmige Buch von Arne Hoffmann: http://www.pt-magazin.de/newsartikel/dat...ere-soehne Ein "Mittelstandsmagazin". Wie üblich: Es ist die Wirtschaft, nicht die Politik, der es nun langsam unwohl wird bei dem, was mit Jungen in diesem Land angestellt wird. Geld schmerzt immer am meisten.

Jetzt sind die Leserbriefe da:
http://www.pt-magazin.de/newsartikel/dat...zin-32009/

Unter den Verfassern einige bekannte Namen und viele heftige Reaktionen. Lesenswert! Da wurde ganz schön Staub aufgewirbelt. Wie üblich sind die zustimmenden Artikel unterlegt mit weiteren Fakten und Nachweisen, während die Kritiker(innen) fast nur faktenfrei hyperventilieren.
Zitieren
#21
Hehe, die leserbriefschreibenden Frauenbeauftragten und einige lila Pudel im Staatsdienst schreiben immer noch von der "Benachteiligung der Frau", dabei ging es darum gar nicht. Es ging um die Benachteiligung von Jungen, aber das haben die gar nicht gepeilt.
Zitieren
#22
Und die heute veröffentlichte OECD Studie legt noch eins oben drauf.

Deutschland gibt im Vergleich der OECD-Länder zu wenig Geld für Bildung aus. Und die Tendenz ist fallend
Nur die Türkei, die Slowakei, Spanien und Irland lassen sich im Vergleich der OECD-Staaten Bildung weniger kosten als Deutschland.


http://anonym.to/?http://www.zeit.de/ges...gsausgaben

Die armen armen Mädchen an unseren Schulen. Sad Also bitte, mehr Geld für gute Määdschnausbildung! Big Grin
Zitieren
#23
So wirklich ist das ja heute nicht an die Öffentlichkeit getragen worden. Warum nur? Dodgy

Daher möchte ich nochmal mit einem anderen Artikel drauf hinweisen.

Deutschland droht, den Anschluss zu verpassen. Während andere Industrieländer die Bildungsinvestitionen erhöhen, ziert sich die Bundesrepublik.
Deutschland muss in Sachen Bildung aufholen – denn das Land braucht langfristig mehr Hochqualifizierte....

...Frauen!

http://anonym.to/?http://www.focus.de/sc...33803.html
Sollte doch bei der derzeitigen niedrigen Geburtenrate möglich sein, oder? Dodgy
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Männer stellen zunehmend Intelligenz der Frauen vor Schönheit Blumentopferde 11 11.024 27-12-2017, 13:26
Letzter Beitrag: Simon ii

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste