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Wie die Helferbranche einen Vater entsorgt - Druckversion

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RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Alles-durch - 25-11-2019

Ich habe nochmal eine Frage.

Ich soll also zum Jugendamt. Diese haben eine Elternvereinbarung angekündigt.

Das das Kind sehr an mir hängt und zu mir will, wissen alle. Das zweifelt auch keiner an. Alle bitten mich dem Kind mehr Zeit anzubieten - auch der Umgangspfleger

Seit einem Monat steht das Angebot auf Umgangsausweitung. Der Umgangspfleger macht es vom Terminausgang beim Jugendamt abhängig. Wobei ich da ja nur hin soll, um mir anzuhören was bei Mutter-Kind los ist. Ich kann ja auch wenig dazu sagen, weil das Kind von der Ex isoliert wird.

Das ist völlig verrückt.
Für mich klingt das nach, wir wollen zwar was von Dir, aber Du musst uns dafür eine Elternvereinbarung geben, dass Du die Ex respektvoll behandelst. Also bspw. nicht rum erzählst was das für ne sa..u ist. War bei mir ja alles anders - da hat die Helferbranche selbst Propaganda im sozialen Umfeld gemacht.

Das ist so als, als würde einen Handwerker bestellen und sag dem, dass der Geld mitbringen muss, wenn der meine Toilette reparieren möchte. Die haben doch nen Vogel.

Ich meine die stecken doch alle unter einer Decke und das ist zwischen Gugendamt / Umgangspfleger längst alles abgestimmt. Ich bin doch nicht blöd.

Wie gehe ich damit um?


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - p__ - 25-11-2019

So eine Elternvereinbarung ist eh Schwachsinn. Die Ex kann jederzeit behaupten, du hättest irgendwas angestellt. Und du kannst alles unterschreiben, ohne sich um die Folgen zu kümmern. Was soll denn passieren? Kontaktverbot zum Kind, wenn du bei der Lehrerin erwähnt hast dass duie fehlenden Hausaufgaben nicht in deiner, sondern in Mutters Zeit passierten?

Sie behaupten, du sollst mehr Zeit mit dem Kind verbringen, dann hau eine Umgangsregelung auf den Tisch. Mittwoch Übegabetag, eine Woche bei Mutter eine bei dir.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - kay - 25-11-2019

Wenn Du was erreichen moechtest, musst Du mit denen kooperieren und das Spiel zumindest zum grossen Teil mitspielen. Blind wuerde ich auch nichts unterschreiben aber manN bricht sich keinen Zacken aus der Krone wenn manN z. B. unterschreibt vor dem Kind nicht schlecht ueber den anderen Elternteil zu reden. Das sollte manN naemlich auch wirklich nicht tun. Der Elternkonflikt get das Kind nichts an. Und ja, komm mit einem konkreten Vorschlag Deinerseitz um den Umgang auszuweiten.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Vater Morgana - 25-11-2019

(25-11-2019, 14:00)kay schrieb: Der Elternkonflikt get das Kind nichts an.
Sorry, aber davon halte ich nichts. Ich staune immer wieder, was hier zum Kindeswohl erklärt wird. Kinder sind meist weniger abgestumpft als wir und haben sehr feine Antennen für geladene Luft. Das führt dann dazu, dass Du dem Kind ständig doppelte Botschaften sendest. Das Kind lernt dabei nur, selbst Theater zu spielen. Das ist völlig dysfunktional. Wenn ich sauer bin, möchte ich das authentisch zeigen können und auch dem Kind gegenüber meine Gefühle äußern können. Wie man auf die Idee kommt, dem Kind diesbezüglich etwas vorzumachen, übersteigt meine Vorstellungskraft - völlig dysfunktional. Aber hey, zum Wohle des Kindes bringen wir ihm bei, wie es "richtig" mit seinen Emotionen umzugehen hat, wenn es sich mal ungerecht behandelt fühlt: "Schnauze halten und mitspielen, auch wenn Du dabei drauf gehst." So halten sich dysfunktionale Verhaltensmuster über Generationen in der Familie; es sei denn, man wird sich derer bewusst und arbeitet gezielt daran, sie zu durchbrechen. Ich rede inzwischen offen und ehrlich mit meinen Kindern. Aber Offenheit und Ehrlichkeit sind ja heutzutage keine Werte mehr, sondern "Kindeswohlgefährdung". Dodgy

@Alles-durch: bis auf meine Ablehnung gegen eine "Elternvereinbarung", die dich zur Selbstzensur verpflichten würde, schließe ich mich meinen Vorrednern an. Eigene Umgangsregelung auf den Tisch legen, und zwar genau so, wie es deinen Vorstellungen bzgl. Umgang mit deiner Tochter entspricht.

VM Cool


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Alles-durch - 25-11-2019

Es gibt einen konkreten Vorschlag zur Umgangsausweitung!


Ich habe mit der Elternvereinbarung 3 Probleme, aber ggf. liege ich falsch.

Wir reden über Misshandlungen des Kindes durch die Mutter. Warum werden hier jetzt neue Themen auf gemacht, für die es überhaupt keine Veranlassung gibt.

Wenn es eine Veranlassung dafür geben sollte über andere Themen als die Misshandlungen zu reden, dann möchte ich darüber aufgeklärt werden, um was es hier genau geht. Aber nicht im Zusammenhang mit dem Gespräch über die Misshandlungen des Kindes.

Diese Vereinbarung hatte ich bereits angeboten. Statt diese zu Unterzeichnen wurden mir unter Zustimmung des Jugendamtes alle Informationen verwehrt, die Kommunikation zwischen den Eltern gekappt und mir wurde das Sorgerecht entzogen. Bevor wir über eine Elternvereinbarung reden, müssen wir erstmal über eine gemeinsame Erziehung reden. Da wurde ich nämlich entsorgt.


Ich will ja meiner Tochter gerne helfen. Aber Leute - das gibt es doch nicht bedingungslos!

Ich meine - liebe Leute - ich bin hier gerade drauf und dran eine kleine Ferienbude in Südeuropa zu kaufen, um dort zukünftig zu überwintern. Klar bin ich bereit darauf zu verzichten, um meiner Tochter einen festen / regelmäßige und erweiterten Umgang anzubieten - aber ich gehe doch jetzt nicht in Pfötchenstellung und laß mir die Bedingungen diktieren.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Vater Morgana - 25-11-2019

(25-11-2019, 15:32)Alles-durch schrieb: Ich will ja meiner Tochter gerne helfen. Aber Leute - das gibt es doch nicht bedingungslos!

Ich meine - liebe Leute - ich bin hier gerade drauf und dran eine kleine Ferienbude in Südeuropa zu kaufen, um dort zukünftig zu überwintern. Klar bin ich bereit darauf zu verzichten, um meiner Tochter einen festen / regelmäßige und erweiterten Umgang anzubieten - aber ich gehe doch jetzt nicht in Pfötchenstellung und laß mir die Bedingungen diktieren.

Hallelujah und AMEN!  Cool


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Bitas - 25-11-2019

@VM....100%tige Zustimmung
@Alles-durch....unsere Fälle ähneln sich immer mehr.....ich habe JA und CO gesagt was läuft und wenn die nicht nach meinen Regeln gespielt hätten, wäre meine Tochter immer noch im Heim. Heute habe ich der Familienhilfe vom JA gesagt, wenn sie noch einmal kontakt zu der Mutter hat, breche ich den kontakt zu ihr ab.....sie war völlig Handzarm und folgt meinen Anweisungen

Klartext mit dem Pack reden, was anderes verstehen die nicht.....wie jede andere Frau auch!


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - p__ - 25-11-2019

(25-11-2019, 15:32)Alles-durch schrieb: Wir reden über Misshandlungen des Kindes durch die Mutter. Warum werden hier jetzt neue Themen auf gemacht, für die es überhaupt keine Veranlassung gibt.

Weil die dir was davon in die Schuhe schieben wollen! Die werden sagen: Die Mutter reagierte zwar falsch aber stressbedingt. Weil du sie nicht entlastet, bist du dafür mitverantwortlich. Weil du Ärger machst, das Kind nicht nimmst wenn es die Gutsherrin fordert, nicht akzeptierst dass die Gutsherrin "Flexibilität" fordert, d.h. dich nicht komplett unterwirfst. Ein Kind würde ja nicht wie ein Uhrwerk gehen, da müsse man sich anpassen, blah schwafel blubb.

Also, was machst du? Du entlastest die Mutter. Hier mit der auf den Tisch gelegten Umgangregelung, muss sie nur unterzeichnen. Irgendeine Laberei kannst du auch unterschreiben, das Sorgerecht hast du eh schon verloren, es gibt nichts mehr zu verlieren. Solche blöden Verpflichtungen macht man gerne im Vorfeld eines Sorgerechtsentzugs, provoziert damit gezielt damit der Vater nicht unterschreiben und dann hat man schwuppdiwupp einen guten Grund für einen Sorgerechtsentzug. In diesem Modus ist die Gegenseite immer noch, obwohl sie dir das Sorgerecht bereits gestrichen haben.

Zitat:aber ich gehe doch jetzt nicht in Pfötchenstellung und laß mir die Bedingungen diktieren.

Ja, so hab ich das auch gemacht als klar war, dass mit dieser Ex sowieso nie normaler Umgang möglich ist. Bin weggezogen, habe meine Träume dort verwirklicht wo ich Lust drauf hatte. Die Priorität für das Thema Kind ging damit eben runter. Sag denen schriftlich-konkret, was du leisten kannst und was nicht. Nicht seitenweise, sondern in 2x3 Punkten. Es soll auch keiner sagen können, du hättest nicht versucht dich zu engagieren.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Alles-durch - 25-11-2019

Ok. Danke an alle!

Das Sorgerecht ist eh weg! Warum sollte ich eine Bühne für Mitverantwortung, Maulschellen oder Verhaltensregeln bieten?

Wenn die mit der Opfermasche der Ex anfangen, wozu auch die Elternvereinbarung gehört, will ich aufstehen und wortlos gehen. Ich habe denen schon gesagt, dass ich keine Bühne für die Opfermasche der Ex bieten werde.

Was haltet Ihr davon?

Was die Umgangsregelung betrifft liegt mein Angebot auf dem Tisch. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich bei dem ganzen Gezeter überhaupt noch dran festhalten will.

Sollen die doch die Umgangsausweitung versagen, dann brauche ich es wenigstens meiner Tochter nicht zu erklären und kann mich ruhigen Gewissens in die Sonne legen. Mit was anderem habe ich sowieso nicht gerechnet.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Bitas - 25-11-2019

Ich würde mir schriftlich geben lassen das es bei den JA Termin NICHT um die Elternvereinbarung geht.

Ich habe denen (4 gegen 1) ganz klar gesagt das ich nicht bereit bin über die Mutter zu reden und ich auch in Zukunft den Kontakt zur Mutter bei 0 halten werde, wem es nicht passt kann aufstehen und gehen....das war in meiner Wohnung.....alle sind sitzen geblieben und haben akzeptiert.

DU gibst die Spielregeln vor und die akzeptieren oder die sollen sich einen anderen Trottel suchen, mit dem sie spielen können.....lass dich auf nichts ein, null.

Ich habe meine kaputt gemachte Tochter 13 jetzt bei mir und weiß wie schwer das alles zu Händeln ist, da lass ich mir ganz sicher nicht noch von beklo.pten JA Tussis was erzählen und den Typen hätte ich schon längst zum Teufel geschickt.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - p__ - 25-11-2019

Geb denen ihre wertlosen Glasperlen und leite Opfergeschwätz an dir vorbei, wenn du damit ein erwünschtes Ziel erreichst - in diesem Fall die Umgangsregelung. Gib nichts und hör dir nichts an, wenn sie schon zu Anfang die Umgangsregelung als unmöglich wegwischen und es auch nicht nach tragbaren Kompromissen aussieht.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Alles-durch - 26-11-2019

Ich glaube, dass ich nochmal konkreter werden muss.

Als die Kleine noch im Kindergarten war, hat die Ex das Kind gerne zu den Großeltern verfrachtet. Mein Umgang ist alle 4-6 Wochen ausgefallen. Als Konsequnez habe ich mich umorientiert und bin viel auf Kurztrips gefahren.

Jetzt ist die Kleine in der Schule und die Verschickungen zu den Großeltern sind nicht mehr möglich. An meinen Reisen hat sich aber nichts geändert und von Schulferien will ich nichts wissen; wollte die Ex damals auch nicht.


Mein Wunschziel ist es, dass mich meine Tochter so oft besuchten kann, wie sie will, wenn ich in Deutschland bin. Wenn es irgendwann bei der Mutter nicht mehr geht, dann stelle ich mein Leben gerne wieder um und die kann bei mir einziehen.

@p_
Glaub Du wirklich, dass ich dieses Ziel erreiche, wenn ich anfange denen den kleinen Finger (Glasperlen) zu reichen ?

Die werden sich mit Glasperlen (dem kleinen Finger) und Opfergeschwätz auch nicht lange zufrieden geben. Das ist die Basis, um mich in deren Strukturen zu pressen. Soll ich denen wirklich die Gelegenheit geben, das erste kleine Fundament zu gießen.

Derzeit habe ich einen festen Wochentag und ich versuche diesen einzuhalten, was schon schwer genug ist. Ein zweiter fester Wochentag, wie ich ihn angeboten habe, würde mir ein anderes Leben abverlangen. Die machen es mir gerade verdammt einfach, mich aus dem Angebot wieder rauszudrehen.

@Bitas
Wie ist Deine Erfahrung?
Was war als Deine Kleine noch 6 oder 7 war?
Sollte ich dem Jugendamt nicht besser sagen: "Leute, wenn ihr noch es noch nicht verstanden habt, dann muss die Kleine halt noch ein wenig leiden. Aber wenn ihr irgendwann der Meinung seit, dass es genug ist, bin ich gerne bereit mein Leben umzustellen. Bis dahin - hasta la vista; baby


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Bitas - 26-11-2019

Zwischen meiner Tochter und der Mutter war es schon immer schwierig aber meine Tochter liebt ihre Mutter (Immer noch) und sie sucht auf ihre weise nach ehrlicher Zuneigung, wird aber immer wieder enttäuscht. Mit 10 Jahren war sie mal knapp 3 Monate bei mir zur Probe....sie wollte und konnte sich nicht entscheiden, dann habe ich sie zurück zur MUtter gebracht, weil dort auch die Schwester ist.....das war ein fehler von mir aber im nachhinein ist man immer schlauer.

Mach das genauso wie du es beschrieben hast, lass dich auf nichts ein was du nicht zu 100% möchtest....dann abwarten


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - p__ - 26-11-2019

(26-11-2019, 01:23)Alles-durch schrieb: Die werden sich mit Glasperlen (dem kleinen Finger) und Opfergeschwätz auch nicht lange zufrieden geben. Das ist die Basis, um mich in deren Strukturen zu pressen. Soll ich denen wirklich die Gelegenheit geben, das erste kleine Fundament zu gießen.

Das ist viel zu emotional gedacht. Glasperlen sind wertlos, in diesem Fall sind es Unterwerfungsgesten, wie sie die Helferindustrie und Exen haben wollen damit sie ihren eigenen Bockmist schöner anpinseln können. Du hast aber gar nichts zu verlieren und es gibt nichts mit dem man dich erpressen kann. Du kannst auch jederzeit abbrechen, hinwerfen, denen auf den Tisch kotzen.

Rational gedacht sind Ehrlichkeit oder Lüge, de facto brechbare Vereinigungen, Ehre, Lächeln nur Tricks, um ein Ziel zu erreichen. Nutze diese Tricks deinerseits, wende sie an und ordne alles dem Ziel unter.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Alles-durch - 26-11-2019

Update.
Ich brauche dringend Hilfe!!!
Ich glaube die Helferindustrie will mir gerade mein Leben versauen!


Das Jugendamt hat geschrieben. Einerserseits wollen die den Termin verschieben und andererseits haben die den Inhalt zum Termin erklärt.

Ich zitiere mal:
"Gerne bespreche ich mit Ihnen, wie ich einerseits Töchterchens Ängste und Wünsche einbeziehe und Sie als Eltern in die Verantwortung für Entscheidungen für Ihre Tochter bringen möchte.

Es würde für mich am Freitag also darum gehen, einerseits Ihnen eine Rückmeldung zu Ihrer Kinderschutzmeldung zu geben und andererseits aber auch weitere Schutzmaßnahmen für (Kindname) Wohl zu besprechen."

Wem es aufgefallen ist:
"Sie" ist groß geschrieben. Es geht also um mich als Vater - das ist ein Freudscher-Verschreiber.

Das klingt für mich nach.
"Schläge der Mutter waren ein Ausrutscher und nicht wirklich schlimm. Aber das was Du an Alarm machst und da jetzt auch noch die Schule mit rein ziehst, geht mal garnicht. Sorry, lieber Vater, aber ab jetzt nur noch Wochenenden. Von der Schule hältst Du Dich fern."

Das ist natürlich, wie immer, mit der Ex und allen Anderen abgestimmt. 

Mit dem Umgangspfleger wurde längst gesprochen. Der macht ja die Entscheidung über die Umgänge vom Gesprächsausgang beim Jugendamt abhängig.

Ausserdem arbeitet der ja dran meine Werktagsumgänge durch eine Hortpflicht klein zu machen. Dem geht auch das ganze hin und her mit der Schule auf den Keks. Zumal ja jetzt alle Verschiebungen über den organisiert werden sollen. Also wenn ich bspw. mal zu spät bin oder verhindert bin, soll alles über den laufen...und das kommt ja alle Naselang vor.


......eventuell hat die Lehrerin ja Maulschellen bekommen, geht mir so durch den Kopf. Ggf. hat die mir geschrieben, weil der Umgangspfleger und das Jugendamt der klar gemacht haben, dass der Vater nichts zu melden hat. 


Ich habe gerade das Gefühl, dass die hier ganz konkrete Forderungen statt Glasperlen haben wollen und wenn ich die nicht akzeptiere, werde ich aus der Schule entfernt. Das Helferteam hat keinen Bock mehr auf Alarm.  Der Vater muss funktionieren oder weg!

Die erst Forderung wird sein! Halte Dich an die Zeiten!!! Dann warte ich hier im kalten Deutschland, um 1x die Woche meine Tochter zu sehen. Ich erinnere nochmal daran, dass Ordnungsmittel ein tolles Mittel sind, um das durchzusetzten. 

Es gibt zwar keinen Umgangszwang, aber unzuverlässige Väter können durch Ordnungsgelder an die Leine genommen werden. Dann hat sich das Überwintern im Süden und die Kurztrips erledigt.


Nach dem Aufschlag würde ich am liebsten zurück schreiben:
"Den neuen Termin kann ich nicht wahrnehmen! Ich habe kein Sorgerecht und Informationen bekomme ich auch keine. Einer gemeinsame Elternverantwortung habt ihr die Basis entzogen.

Was die Schläge betrifft, kann es offensichtlich nicht sonderlich schlimm sein, ansonsten hätte der Umgangspfleger längst meine Angebote auf Umgangsausweitung angenommen. Ihr seit ja mit dem im Kontakt.

Sollte es für das Kind bei der Mutter irgendwann nicht mehr gehen, dann stehen die Türen bei dem Vater offen. Selbstverständlich werde ich die Elternverantwortung auch annehmen, wenn mir diese wieder übertragen wird. Das würde aber beim Sorgerecht anfangen.

Bis dahin, wüßte ich nicht, wie ich einen Beitrag leisten sollte."


Danach würde ich die Kommunikation einstellen und die auflaufen lassen! 

Was denkt ihr?


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - kay - 26-11-2019

Das ist doch alles Spekulation, warte doch erstmal ab und hoer Dir an was die zu sagen haben. Kannst ja immernoch jederzeit aufstehen und gehen, den den Stinkefingerzeigen, rumbruellen oder sonstwas machen. Versuch das mal entspannter zu sehen so einen daemlichen "Termin".


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Bitas - 27-11-2019

Wie Kay schon geschrieben hat, das kann alles heißen und sollte dich erst mal nicht aus der Ruhe bringrn.
Du wirst bei dem Termin ganz schnell merken was die von dir wollen.
Ich überlege mir immer ganz genau vorher was ich zulasse und was nicht, das sage ich denen einmal und dann handel ich dementsprechend.
Wie schon des öfteren geschrieben, du hast nichts zu verlieren, weil die dir bereits alles genommen haben.
Wenn die deine Spielregeln nicht akzeptieren wollen, dann ist das halt so.

Ich würde auf alle fälle noch shriftlich und nachweisbar schreiben, was deine Tochter dir über die Misshandlungen usw. erzählt hat....fals mal was gravierendes passiert, kann sich niemand mehr von dem Pack rausreden....Brief nachweislich an JA und Bürgermeister.....dann mal schauen und den Süden genießen.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Austriake - 27-11-2019

Ich denke, du interpretierst zu viel und analysierst zu wenig.

Für mich klingt aus dem Text des Jugendamtes die Unsicherheit durch; die wissen eigentlich nicht mehr, wie sie die Kuh vom Eis kriegen sollen.
Das ist deine Chance. Sag denen, wie es im Zukunft laufen wird. Punkt.

Wenn die nicht mitmachen wollen, auch gut. Tschüß. Melde mich ab in den Süden......


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Vater Morgana - 27-11-2019

(26-11-2019, 21:54)Alles-durch schrieb: Es gibt zwar keinen Umgangszwang, aber unzuverlässige Väter können durch Ordnungsgelder an die Leine genommen werden. Dann hat sich das Überwintern im Süden und die Kurztrips erledigt.
Bei diesem ganzen Theater um Kinder, Umgang, Exen, Unterhalt, etc. geht es ihnen immer darum, dich/den Vater psychologisch zu kontrollieren. Es geht nicht um inhaltliche Fragen (a.k.a. "Kindeswohl"), sondern um Kontrolle. Deine Angst vor Ordnungsgeldern für den "unzuverlässigen" (d.h. renitenten) Vater ist ein Ausdruck dieser psychologischen Kontrolle, der Du/wir unterworfen sind. Sie wirkt sich auf die innere Haltung aus und schwächt den Willen. Das oberste und wichtigste Mantra lautet daher: "Es geht ihnen um Kontrolle." Wenn das JA schreibt, dass es darum geht, euch "Eltern in die Verantwortung [zu] bringen", heißt das übersetzt, dass sie dich unter Kontrolle bringen wollen. Dein Gespür täuscht nicht. Nochmal: Es geht ihnen um Kontrolle.

Jegliche Einlassung inhaltlicher Natur deinerseits, die über deine vorher abgesteckten Grenzen hinausgeht, ist ein Einfallstor für ihre psychologischen Kontrollversuche. Jedes Angebot von Ihnen ist wie ein Tanzschritt zu einer stummen Melodie, von der Du nicht mal weißt, dass sie spielt. Sie tanzen um dich herum und beobachten jede Bewegung deines Geistes. In einem solchen Gespräch musst Du ganz ruhig und gelassen in deren Mitte sitzen und sie beim Tanzen beobachten - ohne jemals geistig auch nur kurz zu wackeln. Sie müssen das Gefühl bekommen, dass sie umsonst tanzen. Dein Standpunkt ist klar, Du verteidigst ihn nicht. Er steht unangreifbar vor dir und sie mühen sich daran ab. 

Deine Aufgabe in diesem Gespräch wäre unverkennbar spiritueller Natur. Und dazu gehört, wie Du dich im Vorhinein einschätzt; ob Du in der Verfassung dazu bist. Wenn nicht, ist eine schriftliche Stellungnahme unbedingt das Instrument deiner Wahl. Es gibt keine Notwendigkeit, sich auf die Tanzfläche zu begeben, wenn man nicht mal die Musik hören kann. Schriftlich "hören" wir Männer "die Musik" in der Regel klar und deutlich - und reagieren adäquat. Mein Eindruck ist jedenfalls, dass es bei diesem Gespräch nur um Bullshit geht und ich würde da nur mit einer Bullshit-sicheren Weste aufkreuzen und sie zum Diktat bitten.

VM Cool


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Alles-durch - 02-12-2019

Ich berichte mal was abgegangen ist.

Es hat ca. 90 Sekunden gedauert, da hatte ich zum ersten mal die Jacke wieder an. "Alles ganz harmlos, es gab einen Ausrutscher. Aber psychische Gewalt ist ja viel schlimmer. Wir haben auch über Samstage gesprochen"

Als ich die Jacke an hatte, hat die gemerkt, dass die ausführlicher berichten muss.

Ich habe der dann 3/4 Stunde alles aus der Nase gepopelt. Die Ex hat wiederholte Schläge zugegeben. Die muss ne Beratung machen bzw. nen Schein darüber bringen. Wo und wie lange ist der überlassen. Ich wurde aber aufgeklärt, dass die Erfahrung zeigt, dass es i.d.R. Wiederholungstäter sind. 

Es war aber alles halb so wild und bis vor kurzem waren Schläge ja auch gesetzlich erlaubt. Das Gesetz ist noch sehr jung und noch nicht überall angekommen und die war halt gestreßt und hat versprochen es nie wieder zu machen....... Die vom Jugendamt hat auch nicht richtig über das Ausmaß nachgefragt, weil ja die Mutter-Kind-Bindung stimmt, was auch jeder sehen würde. Von den Tritten und den Foto mit der Wunde wollte die daher nichts wissen.

Da die Ex das Kind über Monate in viel zu großen Schuhen rumrennen ließ, habe ich dann da auch nochmal nachgefragt. Die Ex hätte erklärt, die Schuhe würden passen. Das würde auf den Fotos nur so aussehen, weil ich absichtlich eine besonders ungünstige Perspektive gewählt hätte. 10 Fotos von alle Seiten - aber die Schuhe waren nur wegen der Perspektive zu groß - schon klar.

Ich habe dann gefragt, ob die das glaubt. Die meinte "Ja"

Ich bin dann aufgestanden und gegangen.

Ich muss mich nicht verdummen lassen.
Danach wäre sowieso nur noch das Thema Wochenendumgänge bzw. Samstage gekommen. Ist der ja nach 90 Sekunden schon rausgerutscht. Was im Übrigen auch der wahre Grund für die gestreßte Mami ist. Die Dame will Freizeit.

Ich habe jetzt mal den Bürgermeister angeschrieben. Wird zwar nichts bringen, aber die sollen sich mal alle Beschäftigen und sich diese Verdummung gegenseitig erklären.

Meine Hoffnung ist, dass die Helferindustrie das Interesse verliert der Ex zu helfen, weil die selbst unter Beschuss kommen. Ich mein offensichtlicher kann man einen Vater nicht verarsch...en und die Kindesrechte mit Füßen treten, um für die Mami alles unter den Teppich zu kehren. 

Schon beachtenswert, wie die eigenen Ansprüche immer kleiner werden, weil man gegen diese völlig bornierte und rotzfreche Mami-Lobby nicht ankommt.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Austriake - 02-12-2019

" "Alles ganz harmlos, es gab einen Ausrutscher." Die Ex hat wiederholte Schläge zugegeben. Ich wurde aber aufgeklärt, dass die Erfahrung zeigt, dass es i.d.R. Wiederholungstäter sind. "

Also kein einmaliger Ausrutscher. Die Dame vom Jugendamt lügt dich vorsätzlich und hemmungslos an. Mit so einer Person ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht möglich. Schon gar nicht, wenn es um so wichtige Dinge wie das Kindeswohl geht.

Ich an deiner Stelle würde mich jetzt hinsetzen und eine Dienstaufsichtsbeschwerde formulieren. Und den Text so gestalten, dass er anschliessend auch gleich für die Strafanzeige nach §257 StGB (Begünstigung. Der Taterfolg der Körperverletzung durch die Mutter wäre nicht eingetreten, wenn das die Dame vom Jugendamt nicht mit ihrem Verhalten dir gegenüber begünstigt hätte) taugt. Ab damit zum Staatsanwalt.
Zu verlieren hast du bei denen nichts mehr, dann mach ihnen zum Abschied nochmal richtig Stress.

Und deiner Tochter versprichst du, dass sie zu dir kommen kann wann immer sie will. Und dann lehn dich zurück und genieße das Theater, das dann kommt......


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - p__ - 02-12-2019

(02-12-2019, 15:02)Alles-durch schrieb: Das Gesetz ist noch sehr jung und noch nicht überall angekommen und die war halt gestreßt und hat versprochen es nie wieder zu machen

Da wäre mir die Luft weggeblieben, es nach solchen Sätzen weiter da auszuhalten ist schon eine Leistung von dir.
Nebenbei, zur Erinnerung: Die Kinder sind alle schon volljährig, die bei der Gesetzesänderung des §1631 BGB geboren wurden. Da steht seither: "Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig." und das trat am 2.11.2000 in Kraft, vor über 19 Jahren.

"Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hob 2005 hervor, das Gesetz habe innerhalb der fünf Jahre nach seinem Inkrafttreten zu einer Bewusstseinsveränderung in der Bevölkerung geführt." Aha.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - kay - 02-12-2019

Also das wuerde ich mir so auch nicht gefallen lassen, Dienstaufsichtsbeschwerde ist das mindeste wie Austriake schon richtig geschrieben hat. Da wuerde ich dann auch gleich reinschreiben dass Du Strafanzeige stellst wenn es doch wiedervorkommt dass die Exe das Kind misshandelt. Ach ja, fertige ein Gespraechstprotokoll an!


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Bitas - 02-12-2019

Du machst wirklich alle durch....
Fals du noch mal zum JA gehen solltest, nimm einen Zeugen mit!
Ich könnte kotzen wenn ich so was lese....ich denke die SB wird alles abstreiten und versuchen den Spieß umzudrehen.


RE: Aufgabe und Abbruch nach Sorgerechtsverlust - Alles-durch - 02-12-2019

Ich wohne in einer größeren Stadt und habe dem Oberbürgermeister einen offenen Brief geschrieben - so habe ich das zumindest bezeichnet. Inhaltlich ist das ein Gesprächsprotokoll. Ich habe dem auch die Fotos dran gehangen.

Die Dienstaufsichtsbeschwerde würden die meiner Meinung nach intern weg bügeln. Ebenso die Strafanzeige. Die habe ja mit der frei gestaltbaren Beratungspflicht vordergründig etwas unternommen und das Gespräch war unter 4 Augen. Das wird dann alles unter Missverständnis abgehackt.

Ich überlege den offenen Brief in den Presseverteiler zu geben. Ggf. sollte ich aber erstmal 1-2 Wochen abwarten, wie der Oberbürgermeister reagiert. Was denkt Ihr?