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Kind möchte Wohnort wechseln
#1
Hallo zusammen,

War lange nicht hier und hoffe es geht den Leuten gut!

Hatte ja damals im Jahr 23 berichtet, dass ich vor Gericht das Wechselmodell erstreiten konnte.

Das Wechselmodell lebt mein Sohn der mittlerweile 9 ist erfolgreich seit fast 3 Jahren. Auch die KM hatte vor einem Jahr in einem Gespräch geäußert, dass sie das zwar nicht gedacht hätte früher, aber sie findet es gut dass das Kind mittlerweile im Wechselmodell lebt.


Es ist nun so, Dass mein Sohn seit letztes Jahr Dezember immer wieder äußert dass er nur noch bei mir und meiner Frau leben möchte und alle 14 Tage am WE zur Mutter. Das sagt er fast jede Woche, in der er hier ist. 

Seit letztem Jahr hat die KM auch ein neues Partner der dort wohnt. Im gegensatz zu den ganzen Jahren davor, in denen die Mutter das Kind verwöhnt und helikoptert hat, versucht die Mutter nun das Gegenteil und macht auch mal oft ihr eigenes Ding und was ihr Spaß macht bzw ist strenger und konsequenter - an sich vollkommen okay und normal, und genau das was meine Frau und ich seit Jahren vorleben wenn er bei uns ist.. nur halt ein Problem, wenn es davor viele Jahre genau umgekehrt war im Haushalt der KM.

In einem Elterngespräch mit dem Lehrer wurde uns bzw eher der Mutter auch schon gesagt , dass er an einem Wechseltag (Montag, als er von mir zu ihrem Haushalt gewechselt ist) geweint hat weil er keine Lust hatte dort hin zu wechseln.

Ich weiß, dass Sohn und Mutter auch sehr sehr oft streiten - Der Sohn äußert sich auch sehr oft negativ gegenüber seiner Mutter, wenn er bei uns ist - scheint also schon etwas im argen zu liegen dort im Haushalt.

Hatten dann im Juni ein Gespräch mit der Mutter zusammen, um natürlich vernünftig wie ich bin, um die Mutter zu unterstützen, ihm zu erklären dass so etwas eine schwerwiegende Entscheidung ist und die nicht einfach so getroffen werden kann, und er das ab 14 miteintscheiden darf. Nach dem Gespräch war ein par Wochen ruhe seiten des Sohnes.

Seit 3-4 Wochen äußert er wieder vermehrt, dass er dort nicht mehr sein möchte und nur bei mir wohnen will.

Ich weiß echt nicht wie ich mich da weiterhin verhalten soll, wenn er diesen Wunsch nun seit fast einem jahr im Kopf hat. Soll ich standhaft bleiben, weil er noch nicht in einem Alter ist sowas zu entscheiden und die Tragweite zu erfassen? Oder soll ich den Wunsch ernst nehmen und ihn darin unterstützen?

Möchte natürlich auch nicht, dass dies nur ein Wunsch aus der Situation heraus ist, und er dann denkt er kann das genau umgekehrt (bei mir) so machen wenn ihm mal was nicht passt.

Jemand Tips oder Erfahrung?


Grüße
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#2
also....das leben ist hart! daß nicht alles nach wünschen gehen kann, ist normal.
wenn ihr das WM schon seit einiger zeit "lebt" - sollte es beibehalten werden.
ich habe leider den fehler gemacht, als unsre tochter zu mir zog und mit meiner
neuen partnerin nicht sooo klarkam, daß ich sie länger bei der mutter lies.

im nachhinein hat sich KM von tochter wieder auseinandergelebt...egal..

ich würde dir vorschlagen, das kind muß mentale disziplin lernen und nicht
emotionale disziplin, in dem immer nachgegeben wird, nur so bekommt es
eine road-of-life, sich an das halten, was ausgemacht war und nicht durch
heulen versuchen etwas zu ändern.

sprich doch mal mit km und kmf...mal sehen, ob da ein bisschen "fine-getuned"
werden kann.

bb
netlover
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#3
Moin Netlover,

Danke dir für die Antwort und den Einblick.

Bin da genau deiner Meinung, und das ist auch was hier bei mir im Haushalt vorgelebt wird - ich weiß aber, dass es im KM haushalt jahrelang nicht so der Fall war, weswegen ich denke viele der Probleme dort rühren davon.

So ein Gespräch hat ja vor ein par Monaten stattgefunden, und ich glaube auch KM und ihr Partner haben versucht was zu ändern in diese Richtung damit es dem Kind dort besser gefällt. Allerdings äußert er wieder seit ein par Wochen, dass er dort nicht mehr wohnen will weswegen ich mir Gedanken darüber gemacht habe.

Ansonsten habe ich überlegt, mal gemeinsam zu einem Kinderpsychologen zu gehen um zu erörtern was die genauen und tieferen Beweggründe sind

Grüße
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#4
Die Haltung der Mutter ist etwas undurchsichtig. Sie hätte es in der Hand, die Wünsche des Kindes zu sehen, merkt aber offenbar gar nicht, was Streit und neuer Partner beim Kind anrichten. Steht sie denn selber noch hinter dem Wechselmodell angesichts der Streiterei mit dem Kind und ihrer Richtungsänderung hin zu einem neuen Partner?

Der beste Weg wäre, dass sie ihr neues Liebesglück geniesst und das Kind länger beim Vater lässt. Warum nicht? Will sie nicht unnterhaltspflichtig werden? Will sie nicht als Mutter ohne Kind dastehen? Meint sie, alles sei weiterhin supergut mit Kind und ihr?
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#5
Also wenn es ums Geld geht (und darum geht es ja bei Frauen sehr oft) und Du es Dir leisten kannst, verzichte auf Unterhalt damit Dein Sohn bei Dir leben kann. Geld ist nicht alles im Leben. Ich habe auch NIE einen Cent Unterhalt von meiner BL Exe gesehen und den letztendlich auch nicht versucht einzufordern.
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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#6
Guten Abend Freunde,

Sorry dass ich mich nicht mehr gemeldet habe - aber es ist einfach privat zu viel Los, so dass ich es einfach komplett aus den Augen verloren habe hier auch online Rückmeldung zu geben. Hoffe ihr nehmt mir das nicht übel.

Wollte allerdings mal Wasserstandsmeldung geben.

Wir haben alle (nochmals) gesprochen. Es ist darauf hinausgelaufen, dass ich (mal wieder) der KM versucht habe zu "helfen" und mit dem jüngsten geredet habe, um zu vermitteln dass dies in diesem Alter noch keine wirkliche "Option" ist.
Auch wenn ich das Wechselmodell damals gewonnen habe, bin ich natürlich immernoch sehr vorsichtig und weiß, dass ich versuchen muss mit der KM zusammenzuarbeiten und "Bindungstoleranz" zu fördern.

Trotzdem geht das ganze so weiter, dass er entgegen aller Gespräche und zureden sagt, er will wenn er alt genug ist mitzuentscheiden, bei mir(Uns) wohnen.

Da sind halt auch so Dinge dabei, dass er meinen Nachnamen auf alle Schulhefte und Arbeiten schreibt (Er hat den Nachnamen der KM eigentlich). Der Klassenlehrer hat das auch schon bemerkt, und darauf angesprochen dass er anscheinend gerne so wie ich heißen würde - er hat auch gesagt, er kann gerne meinen Nachnamen darauf schreiben wenn er das will. Ergebnis: Mutter schimpft mit ihm, fängt streit mit ihm an, dass er das nicht "darf"

Auch kam wieder die jährliche "Geburtstagsdiskussion" auf. Laut Gerichtsbeschluss ist er alle geraden Wochen bei mir.. Sein Geburtstag fällt auf die gerade wochen seit 2 Jahren, und auch die nächsten 3-4 Jahre. KM will unbedingt aus "Gerechtigkeit" dass er außerplanmäßig bei ihr die Geburtstagsnacht, also dort aufwachen, verbingt. Er hat aber absolout keine Lust darauf und sie akzeptiert das nicht, und verlangt von mir dass ich ihn dazu "zwinge" indem ich sage wir hätten das beide als Eltern so beschlossen. Pustekuchen, hab ich natürlich nicht gemacht.. ich habe gesagt, er darf die Besuchsreihenfolge an seinem Geburtstag selbst entscheiden - solange er nicht den Besuch bei einem von beidem komplett aus lässt. 
Ergebnis: Mutter fängt streit mit mir an, auch mit Sohn und sagt er wäre gar nicht alt genug sowas selbst zu entscheiden.

Er äußert auch sehr klar, dass es ihn stört wenn die KM wegen solchen Dingen, die sein Leben betreffen, streit anfängt und ihm verbieten will. Denke einfach, sie erreicht damit das Gegenteil und er wendet sich ab von ihr.


Alles in allem denke ich, da ist einfach etwas im argen. Eventuell kommt die KM nicht mehr ganz mit ihm zurecht, neben ihrer neuen Beziehung was sonst noch so in ihrem Leben passiert - sie will es nur nicht wirklich sich selbst eingestehen.

Ich selbst habe für mich beschlossen, ich werde keinen "Streit" in naher Zukunft anfangen. Ich warte noch 2-3 Jahre, bis er 12 ist und somit ein substanzieles Mitspracherecht besteht.

Wenn die Situation dann nach wie vor so ist wie jetzt, werde ich ihn unterstützen und auch gerne rechtlich dafür kämpfen, dass er sein Leben eher gestalten kann wie es ihm beliebt

Grüße

(01-10-2025, 22:07)kay schrieb: Also wenn es ums Geld geht (und darum geht es ja bei Frauen sehr oft) und Du es Dir leisten kannst, verzichte auf Unterhalt damit Dein Sohn bei Dir leben kann. Geld ist nicht alles im Leben. Ich habe auch NIE einen Cent Unterhalt von meiner BL Exe gesehen und den letztendlich auch nicht versucht einzufordern.

Das wird nichts bringen. Ihr geht es nicht vorrangig um geld, auch wenn es ein Faktor ist. Viel wichtiger ist ihr, dass ich in der damaligen gemeinsamen Zeit irgendwann das Interesse verloren habe, und sie nicht mehr so behandelt habe, wie sie es sich von einem Partner gewünscht hat.

Das nimmt sie mir bis heute übel und produziert es auf das Kind bzw um alle entscheidungen die mit ihm zusammen hängen - denke ich zumindest.

Denn alles was ich, oder andere Leute (Lehrer, Pädagogen usw) sagen, dass nicht ihrer Meinung entspricht dafür aber eher meiner Meinung, ist ohne zu überlegen "schlecht" aus ihrer Sicht
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#7
Zitat:Wenn die Situation dann nach wie vor so ist wie jetzt, werde ich ihn unterstützen und auch gerne rechtlich dafür kämpfen, dass er sein Leben eher gestalten kann wie es ihm beliebt

Hoffentlich. Der Rat zur Vorsicht bezieht sich nicht darauf, dass dieses Kind unbedingt im Wechselmodell erzogen werden sollte sondern darauf, dass im Streitfall trotz klarer Willensäusserung von 9-10 Jahre alten Kindern sie vom Richter nur gehört werden, aber nichts mitzuentscheiden haben. Und wie die verachtenswerte Richterschaft tickt, vor allem wenn es der Vater ist, bei dem das Kind leben will, das kannst du hier im Forum zur Genüge nachlesen. Anders gesagt, im offenen Streitfall hast du und das Kind ein leider deutliches Risiko, dass nicht gemäss eurem Willen entschieden wird.
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#8
(25-12-2025, 23:38)p__ schrieb:
Zitat:Wenn die Situation dann nach wie vor so ist wie jetzt, werde ich ihn unterstützen und auch gerne rechtlich dafür kämpfen, dass er sein Leben eher gestalten kann wie es ihm beliebt

Hoffentlich. Der Rat zur Vorsicht bezieht sich nicht darauf, dass dieses Kind unbedingt im Wechselmodell erzogen werden sollte sondern darauf, dass im Streitfall trotz klarer Willensäusserung von 9-10 Jahre alten Kindern sie vom Richter nur gehört werden, aber nichts mitzuentscheiden haben. Und wie die verachtenswerte Richterschaft tickt, vor allem wenn es der Vater ist, bei dem das Kind leben will, das kannst du hier im Forum zur Genüge nachlesen. Anders gesagt, im offenen Streitfall hast du und das Kind ein leider deutliches Risiko, dass nicht gemäss eurem Willen entschieden wird.


Ja, das habe ich in der Tat schon zu genüge gelesen. Ich war damals ja schon sehr Glücklich wegen dem Wechselmodell.
Lese natürlich auch immer wieder von dem "breakpoint" vom Alter zwischen 12 bzw 14, wo die Kids ein deutlich höheres Mitspracherecht haben sollen, weswegen ich bis zu diesem Alter nun kein all zu großes Fass aufmachen will.

Gibt es Erfahrungswerte zu dem Alterspunkt 12/14, und ob hier der Wille vom Kind tatsächlich um einiges stärker ausschlaggebend ist?

Nun lass mal noch die 2-3 Jahre ins Land gehen und schauen, wie sich die Gedankengänge der KM entwickeln. Habe aber nicht all zu viel Hoffnung bei deren Sturrheit, weil es ihr wiegesagt in jeder Faser nur darum geht, gegen mich zu sein egal welcher Pädagoge oder welche Meinung für mich spricht.

Alles in allem hab ich kein Problem damit das noch mals rechtlich klären zu lassen, der Kontakt zum Anwalt vom Wechselmodell besteht noch. Finanziell wäre das natürlich wieder etwas, das man budgetieren muss, aber definitiv machbar und kein Beinbruch
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#9
Hey zusammen, Muss den Faden noch mal auskramen...

Gibt es Erfahrungeswerte bezüglich 10 Jährigen kids, inwiefern deren Meinung schon zählt in bezug auf Wohnort Wahl wenn es ums Jugendamt oder auch Gericht geht.

Hier kehrt einfach keine Ruhe ein. Es wird sogar immer schlimmer, seit gut einem halben Jahr hat es angefangen dass mein Sohn in der Schule an Wechseltagen weint weil er nicht zur Mutter will.

Letztens wurde er auch direkt bei mir abgeholt, da gab es 30 Min Drama und geschreie zwischen ihm/mutter, dass er nicht mit will.

Die Mutter erwartet natürlich von mir, dass ich da mitziehe und mein Sohn auch dazu "zwinge" mit zu ihr zu gehen und das alles als gemeinsame elterliche Entscheidung verkaufe - Das habe ich ja am Anfang das erste Jahr auch immer wieder gemacht, und mit der Mutter da gemeinsam an einem Strang gezogen...

aber mittlerweile nach 1 1/2 Jahren wo er nicht mehr da hin will, gehen meine Gedanken schon eher in die Richtung dass er das ernst meint und ich ihn bei seiner Meinung unterstützen sollte

Grüße
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#10
hat der sohn mal gesagt warum er nicht zur mutter will? in dem alter müsste er das doch erklären können.
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#11
Der Vorfall letztens war jetzt nur 1 mal und der Höhepunkt (beim abholen bei mir)

Aber seit Anfang des Jahres weint er oft in der Schule an den Wechseltagen , wir wurden schon des öfteren von Lehrern angesprochen
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#12
probleme beim zusammentreffen der eltern können loyalitätskonflikte sein, weil die eltern sich nicht grün sind.

wenn er in der schule auch weint ist das bedenklich. gibt es stress mit der mutter und/oder ihrem partner?
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#13
Soweit ich weiß gibt es dort kein stress - außer das übliche. Es wird sich halt öfter dort gestritten, der erziehungsstil passt wohl einfach nicht so gut. Aber nichts anderweitig gravierendes.

Er ist halt mit dem neuen partner nie so richtig warm geworden denke ich und kommt mit der neuen situation dort, dass er nicht mehr alleine mit mutter ist, zurecht.

Ist auch mittlerweile schon so, dass ich mit ihm
Diskutieren muss wenn der wechseltag ansteht - weil
Er einfach keine Lust hat hinzugehen
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#14
(Heute, 00:05)dalailamer schrieb: Gibt es Erfahrungeswerte bezüglich 10 Jährigen kids, inwiefern deren Meinung schon zählt in bezug auf Wohnort Wahl wenn es ums Jugendamt oder auch Gericht geht.

Leider hat sich die Situation zur Mitsprache des Kindes und zum Verhalten der Rechtspflege seither nicht geändert, die oben schon ausführlich geschildert wurde.

Am sinnvollsten ist, wenn das Kind der Mutter selbst sagt, dass es nicht will bzw. was es nicht will. Der Mutter muss klar werden, dass sich da gewaltige Widerstände aufgebaut haben. Nicht nur, damit sie selber etwas einsieht oder ändert, sondern auch damit das Kind lernt zu sagen was es will und dass die Mutter im Falle eines Gerichtsverfahrens weiss, dass hier keine Manipulation, sondern ein eindeutiger Kinderwille gegen sie stehen.
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#15
(Vor 5 Stunden)p__ schrieb:
(Heute, 00:05)dalailamer schrieb: Gibt es Erfahrungeswerte bezüglich 10 Jährigen kids, inwiefern deren Meinung schon zählt in bezug auf Wohnort Wahl wenn es ums Jugendamt oder auch Gericht geht.

Leider hat sich die Situation zur Mitsprache des Kindes und zum Verhalten der Rechtspflege seither nicht geändert, die oben schon ausführlich geschildert wurde.

Am sinnvollsten ist, wenn das Kind der Mutter selbst sagt, dass es nicht will bzw. was es nicht will. Der Mutter muss klar werden, dass sich da gewaltige Widerstände aufgebaut haben. Nicht nur, damit sie selber etwas einsieht oder ändert, sondern auch damit das Kind lernt zu sagen was es will und dass die Mutter im Falle eines Gerichtsverfahrens weiss, dass hier keine Manipulation, sondern ein eindeutiger Kinderwille gegen sie stehen.

An dem punkt sind wir schon, dass das kind das selbst äußert. Aber natürlich akzeptiert die mutter das nicht, sagt er ist noch zu jung sowas zu entscheiden. Ihr plan ist jetzt erst mal zum JA oder Psychologen zu gehen um zu verstehen wieso er nicht hin will - als wäre das etwas total umglaublichea und unnormales, wie eine krankheit an der man arbeiten muss. Dass er einfach eine wohnort, wenn auch aus simplen gründen wie zb wohlfühlfaktor, favorisiert, ist für sie nicht nachvollziehbar und nicht akzeptabel

Es wird auch wieder die standarttaktik der frauen aufgefahren: den spieß herumdrehen.

Sie hätte gerne, dass ich , genau wie sie dem Kind „verbiete“ mehr hier zu sein und strikte sage „nein das gibt es nicht“. Allerdings vermittle ich ihm, dass meine türe zu jeder zeit offen sind wenn er das bedürfniss hat - es allerdings vorher mit der mutter abklären muss, da wir derzeit eine feste regelung haben.

Aufgrund dessen legt sie mir aus, ich würde nicht mit ihr an einem strang ziehen und dem
Kind zu viel freiraum in dieser angelegenheit geben
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#16
gut ist auf jeden fall, dass es überhaupt einen dialog zwischen den eltern und dem kind gibt. da besteht ja schon die chance irgendwann eine lösung zu finden.

mir wurden auch in etwa dem gleichen alter ein stiefvater und stiefgeschwister vorgesetzt. wenn ich gekonnt hätte, wäre ich sofort ausgezogen. so musste ich mich halt arrangieren.

ich kann dein kind daher sehr gut verstehen.

vielleicht sind JA und psychologe ja eine möglichkeit, wie der junge seine bedürfnisse mitteilen kann. auf jedem fall kann er dann mal mit jemandem sprechen der nicht konfliktpartei ist.
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