16-02-2026, 14:12
(16-02-2026, 12:44)Sumpfhai schrieb: Die Frau am Telefon meinte zu meiner Mutter "Ihr Sohn hat ganz schlechte Karten. Er ist erwerbsunfähig und kann sich damit auch nicht um ein Kind kümmern und er leidet unter überforderung und aggressionsprobleme"
Man muss sich das Unterstützungssystem in diesem Land leider sehr dysfunktional vorstellen; es zieht oft genau jene Dynamiken an, die eine konstruktive Lösung verhindern. Als Vater hat man kaum eine Chance, sich gegen diesen Apparat zu behaupten, und ehe man sich versieht, verliert man den rechtlichen Zugriff auf das eigene Kind.
Es ist völlig unverständlich, warum eine Erwerbsunfähigkeit plötzlich als Hindernis für die Erziehung gewertet wird. Viele alleinerziehende Mütter sind ebenfalls auf staatliche Unterstützung angewiesen, ohne dass ihre Erziehungskompetenz infrage gestellt wird. Hier zeigt sich eine deutliche Doppelmoral in der Bewertung zwischen den Geschlechtern.
Zudem besteht die Gefahr, dass Kinder aus binationalen Beziehungen instrumentalisiert werden. Oft steht der wirtschaftliche Aspekt – die Versorgung des eigenen Familienclans im Ausland – über dem Kindeswohl. Es ist frustrierend zu sehen, dass Kinder deutscher Väter in solchen Konstellationen fast wie eine Handelsware behandelt werden, anstatt dem Vater zugesprochen zu werden, der für Stabilität sorgen könnte. Die Thain... wird ihr Kind ganz schnell zu ihrer Herkunftsfamilie in eine Hütte verfrachten, wenn ihr das Kind hier Probleme bereitet beim Geldranschaffen. Ihr Ziel wird sein selbst Geld zu erwirtschaften oder den nächsten aussaugen zu können, um ihren Clan zu versorgen. Da wird alles untergeordnet.
Bleib trotz dieser erdrückenden Übermacht gelassen und lass dich in deiner Einstellung nicht beugen. Nur durch diese innere Ruhe behältst du die Oberhand, auch wenn das System derzeit kaum Spielraum für Veränderungen lässt.

