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sehr fragliche ADHS Diagnose...
#20
(Vor 5 Stunden)202604ryan schrieb: Würdest Du der Medikation Deines Kindes gegen ADHS zustimmen, wenn Du Zweifel an der Darstellung der Mutter hast und den Eindruck gewinnst, dass der ärztliche Bericht stark von ihren Angaben beeinflusst wurde?

Basierend auf einem realen Fall, der natürlich als Einzelfall betrachtet werden kann, kam es in einem Gerichtsverfahren zu folgender Situation:
  • Ein Minderjähriger legte ärztliche Gutachten mit nicht eindeutigen Diagnosen vor (Werte am ganz unteren klinischen Grenzwert).
  • Renommierte Fachzentren der Region rieten von einer medikamentösen Behandlung ab und schlugen stattdessen unterstützende Therapien vor. Die Mutter bestand jedoch auf einer medikamentösen Behandlung und stellte einen gerichtlichen Antrag.
  • Der Vater sprach sich für die konservative Vorgehensweise der Ärzte aus, die Mutter für die interventionistische, also direkt für eine Medikation.
Nach einem langwierigen Verfahren mit vielen Verhandlungstagen (rechne dir mal die Kosten aus, wenn du einen Anwalt hättest) und angesichts der Uneinigkeit zwischen den Eltern sprach das Gericht schließlich die Gesundheitsfürsorge ausschließlich der Mutter zu.
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RE: sehr fragliche ADHS Diagnose... - von expat - 01-05-2026, 17:02
RE: sehr fragliche ADHS Diagnose... - von expat - 01-05-2026, 17:44
RE: sehr fragliche ADHS Diagnose... - von expat - 01-05-2026, 22:06
RE: sehr fragliche ADHS Diagnose... - von JohnDoe2000 - Vor 1 Stunde

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