05-05-2026, 18:18
Diagnosen über Forenmitglieder waren nicht gefragt und helfen keinem, Ferndiagnosen über das Kind auch nicht.
Der verlinkte Artikel ist interessant, sachlich, knapp, sollte man mal lesen, auch wenn er hier im individuellen Fall nichts hilft. Eine Wertung oder irgendein pro oder contra ist da gar nicht drin, sondern die lapidare Tatsache, dass diese Medikamente seit 2020 einen deutlichen Verschreibungsanstieg hatten und die Gründe nicht eindeutig sind: "Über die Gründe für die vermehrte Verwendung von ADHS-Medikamenten sind sich Fachleute uneinig.". ADHS scheint noch stärker ein Thema zu werden.
Es ist auch ein Thema, das oft zu Dissens zwischen getrennten Eltern führt. Und leider sind die Eltern selbst ein Risikofaktor: Kinder mit getrennten Eltern haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine ADHS-Diagnose zu erhalten und entsprechende Medikamente (wie Methylphenidat) verschrieben zu bekommen.
Auch über das Risiko von Fehldiagnosen wird offen debattiert. Man fürchtet, dass reaktive Störungen als neurobiologisches ADHS fehldiagnostiziert werden. Unterdiagnosen wird ebenso geben. Der Vorschlag oben nach einer ärztlichen Zweitmeinung könnte auch den elterlichen Dissens selbst lösen.
Der verlinkte Artikel ist interessant, sachlich, knapp, sollte man mal lesen, auch wenn er hier im individuellen Fall nichts hilft. Eine Wertung oder irgendein pro oder contra ist da gar nicht drin, sondern die lapidare Tatsache, dass diese Medikamente seit 2020 einen deutlichen Verschreibungsanstieg hatten und die Gründe nicht eindeutig sind: "Über die Gründe für die vermehrte Verwendung von ADHS-Medikamenten sind sich Fachleute uneinig.". ADHS scheint noch stärker ein Thema zu werden.
Es ist auch ein Thema, das oft zu Dissens zwischen getrennten Eltern führt. Und leider sind die Eltern selbst ein Risikofaktor: Kinder mit getrennten Eltern haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine ADHS-Diagnose zu erhalten und entsprechende Medikamente (wie Methylphenidat) verschrieben zu bekommen.
Auch über das Risiko von Fehldiagnosen wird offen debattiert. Man fürchtet, dass reaktive Störungen als neurobiologisches ADHS fehldiagnostiziert werden. Unterdiagnosen wird ebenso geben. Der Vorschlag oben nach einer ärztlichen Zweitmeinung könnte auch den elterlichen Dissens selbst lösen.
