Vor 10 Stunden
(Vor 10 Stunden)p__ schrieb: Über Ernährungsprinzipien kann man viel reden. Hier gehts aber um die besonderen Umstände der strittigen Trennungsvaterschaft, das heisst die Wrkung nach aussen spielt auch eine Rolle. Und da würde ich keinesfalls nach aussen kommunizieren, dass du das Kind vegan ernährst und die Mutter würde das missachten. Oder noch einen draufgesetzt, dem Kind mit anderer Ernährung nicht gut tun.
Richter und Helferindustrie werden vegane Ernährung bei Kleinkindern überwiegend negativ sehen. Das kann einem missfallen und man kann dagegen argumentieren, hilft aber nicht in Auseinandersetzungen. Damit kommt man bei einigen Leuten in die Nähe von Lichtnahrung, Eiswürfeldiät, Astro-Diät. So etwas ist prägendes Hintergrundwissen: https://www.aerzteblatt.de/news/kinderae...fdaad2fc52 . Wenn dann noch irgend jemand irgendein gesundheitliches Defizit am Kind sieht, bist du es, der unter Druck kommt.
Das Feld ist wie oben schon erwähnt eins, bei dem man nur verlieren kann. Vom Beweis der Strittigkeit über die Unkontrollierbarkeit beim anderen Elternteil bis hin zur grundsätzlichen Kritik, ob damit das Kindeswohl gefährdet wird. Deshalb würde ich das Thema wegsperren.
Ja da magst du leider recht haben.
Aber der Grund warum vegane Ernährung bei Kindern oft kritisch gesehen wird ist, weil Kinder oft wählerisch beim Thema Essen sind. Wenn sich Kinder nur von Nudeln, Pommes, Brot und vegane Nuggets ernähren, dann ist ein Mangel schon eine Garantie.
Mein Sohn hat von Anfang an alles mögliche bekommen und isst auch außergewöhnliche Dinge die andere Kinder eher nicht essen würden. Sollte er irgendwann mal einen Mangel oder ähnliches bekommen werde ich natürlich sofort handeln.
Aber du hast schon recht, besser ist es das Thema garnicht zu erwähnen.

