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"Frauen ohne Männer", Warum Männer keine Beziehungen mehr führen wollen
#51
Für mich persönlich ist es als Frau besonders schwierig, mich wie eine Frau zu fühlen ... in der aktuellen schwierigen Zeit. Ich weiss nicht, ob Ihr versteht, wie ich das meine ...

Genau betrachtet, lebe ich super gerne in den "alten Rollen" - nein, sorry, nicht wegen der Finanzen! Sondern, weil eine "Rollenumkehr" oder Angleichung der Geschlechter für MICH nicht sexy ist und sich auch nicht echt anfühlt.
Jetzt denkt so Mancher von Euch vielleicht, dass ich spinne...
Wobei im Alltag stehe ich voll im Leben! Stemme eine selbständige Tätigkeit, den Haushalt mit zwei Kids und bin gerne Frau für meinen Mann!

Das ist jetzt die gefühlte Sichtweise nur einer Frau... und ich bin GERNE Frau - das spürt auch mein Partner.

LG an @alle

Ergänzung: Manchmal muss ich fast schon ein schlechtes Gewissen haben, dass ich so denke - im meinem Umfeld sieht das so mancher Mensch vlt. anders ;-)
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#52
(18-10-2016, 08:25)Austriake schrieb: Frauensprech.

Übersetzt heißt das: "ich will, daß er die Rübe hinhält, aber kassieren will ich genauso wie er"

Hmm, prinzipiell könntest Du recht haben.

Da ich, wie schon geschrieben, seit langem keinen Kontakt mehr zu dieser Frau habe, weiß ich nicht, ob Deine pessimistische Interpretation berechtigt ist.

Simon II
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#53
(18-10-2016, 09:19)Umgangsvereitelung_wasnun schrieb: Ich weiss nicht, ob Ihr versteht, wie ich das meine ...

Nicht ganz. Durch so etwas wie "Men on strike" wird ja keine Frau an ihren eigenen Rollenerwartungen gehindert. Vielmehr ist das der Ausstieg von mehr Männern denn je an den Rollenerwartungen, die still oder offen an sie gestellt werden. Bis auf die schwindende Frauengruppe, die ihr Lebensglück in Heirat und Hausfrau sieht hat das erst einmal keine unmittelbaren Auswirkungen auf Frauen.

Feministinnen müssten das eigentlich freudig erregt beklatschen. Rückzug von der Ehe, die als patriarchalisches Herrschaftsinstrument dargestellt wird: Gut. Männer, die nicht mehr konkurrieren, also auch Frauen keinerlei Steine in ihren glorreichen Weg legen: Prima.
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#54
@ Umgangsvereitelung
Danke für deinen Kommentar.
Das ist was Esther Vilar im dritten Band "Das Ende der Dressur" sagt. Es geht ums weiblich (und männlich) sein wollen.
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#55
@Gualterius: das Buch lese ich aktuell auch - Der dressierte Mann ff.

@p_: durch manche Handlungen oder Signale wird sehr stark polarisiert. Weisst Du p_, Vieles könnte sehr einfach sein, wenn es nicht so extreme Erwartungen an den "Anderen" gäbe, sondern der Fokus auf sich selbst liegen würde.
Sehr viele Frau sind unzufrieden in ihrer "Rolle" und tun jedoch kaum etwas, um dies zu ändern. Dadurch kommt es zu der Haltung: ich schmücke mich mit dem "Erfolg und Ruhm" meines Partners - und wenn ich nur sein Geld ausgebe.
Doch JEDER kann nur zufrieden sein, wenn er/sie es in sich selbst ist.

@alle - ich drücke das jetzt vlt etwas übertrieben aus - jedoch ist es meine persönliche Erfahrung aus den letzten rd 25 Jahren meines Erwachsenen-Daseins.

LG
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#56
(18-10-2016, 09:54)Simon ii schrieb:
(18-10-2016, 08:25)Austriake schrieb: Frauensprech.

Übersetzt heißt das: "ich will, daß er die Rübe hinhält, aber kassieren will ich genauso wie er"

Hmm, prinzipiell könntest Du recht haben.

Da ich, wie schon geschrieben, seit langem keinen Kontakt mehr zu dieser Frau habe, weiß ich nicht, ob Deine pessimistische Interpretation berechtigt ist.

Simon II

Ersetze "pessimistische Interpretation" duch "Lebenserfahrung". Ich bin fast sechzig, ich habe genug gesehen und erlebt....
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#57
(18-10-2016, 14:43)Austriake schrieb: Ersetze "pessimistische Interpretation" duch "Lebenserfahrung". Ich bin fast sechzig, ich habe genug gesehen und erlebt....

Nö, werde ich nicht!

Shy

Ich kenne genügend anständige Frauen und würde auch diese Frau, so, wie ich sie damals kennengelernt habe, bis zum Beweis des Gegenteils dazu zählen.

Simon II
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#58
"Why some men are opting out of life and escaping into digital media" http://www.deseretnews.com/article/86566...media.html

Der beste Satz: "Increasingly, men are separating themselves from the traditional social expectations of manhood."

- sie trennen sich selbst von Rollenerwartungen
- es sind die traditionellen Rollenerwartungen an das Mannsein. Während 50 Jahre Genderquark uns vorspielen, jeder könne alles sein und vor allem müsse man althergebrachte Rollenwartungen vaporisieren, weiss plötzlich wieder Jeder ganz genau, wie die Rollenwartungen an Männer zu sein haben. Nämlich dann, wenn Männer tatsächlich davon aussteigen. Wir merken: Es sind gar keine althergebrachten Rollenerwartungen, sondern alte gesellschaftliche Deals, aus denen Männer vermehrt aussteigen. Weil es schlechte Deals geworden sind.
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#59
(20-10-2016, 10:15)p__ schrieb: Wir merken: Es sind gar keine althergebrachten Rollenerwartungen, sondern alte gesellschaftliche Deals, aus denen Männer vermehrt aussteigen. Weil es schlechte Deals geworden sind.

Perfekt auf den Punkt gebracht!

Simon II
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#60
Oben in #27 ist die konservative Newsseite Breitbart erwähnt, auf der Milo Yiannopoulos den stark rezipierten Artikel "The Sexodus" und noch so einiges veröffentlicht hat (über 20000 Kommentare). Yiannopoulos ist mittlerweile zu einiger Prominenz gelangt - eine Hassfigur für alle Feministen und "social justice warriors" (FAZ: "Zeremonienmeister des Hasses") und spielt bei Breitbart eine massgebliche Rolle. Breitbart ist wohl die grösste Nachrichtenseite, die sich gegen die Berufsbetroffenen stellt und auch andere Meinungen zulässt. Steve Bannon, der dieses Projekt seit vier Jahren leitet ist heute von Trump zu seinem Chefstrategen ernannt worden.

Die deutsche Presse tobt. "radikaler Provokateur" ist noch ein harmloser Ausdruck, Breitbart würde "brutalste Polemik" und "die wildesten Verschwörungstheorien" verbreiten.

Vor der Wahl: http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-...15212.html
Nach der Wahl: http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-...27005.html

Es sieht so aus, als wäre durch diese eine Wahl sehr viel schneller etwas nach ganz oben gekommen, das noch vor kurzem unmöglich war. Vielleicht ist der Höhepunkt des Genderquarks schon Vergangenheit. Vielleicht erinnert man sich auch wieder der alten gesellschaftlichen Deals. Die Chance dazu war bis jetzt undenkbar.
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#61
So sehr die Wahl auch polarisiert und so sehr man ihn auch verteufeln oder gutheißen kann. Eines ist ganz sicher. Ich danke Gott, dass nun nicht eine eine Frau die mächtigste Frau der Welt geworden ist. Und hierbei geht es mir wirklich nicht um Genderwahn oder Diskriminierung, sondern schlichtweg um das Zeichen welches damit gesetzt wurde.

Der Aufschrei der Feministinnen und der deutschen Politiker ist mir hier Beweis genug.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er einen besseren Job machen wird, wie nun viele prophezeien.

BTT:

Der Feminismus hat sich schon lange selbst besiegt. Bis in den Männerköpfen jedoch ein Wandel stattfinden wird, dies dauert noch eine Weile. Auch hier sind uns die Amerikaner ein Jahrzehnt voraus. Den Männern hier wird es erst jetzt bewusst und diese treten langsam in den Streik. Natürlich wird uns auch hierfür die Schuld gegeben. Lassen wir sie weiter Kreischen.
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#62
Die Zeiten werden sicher spannend!

Ein Stephen Bannon an den Hebeln der Macht, das verspricht in der Tat interessant zu werden.

Mutti ist angezählt und kommt nicht mehr über die Runden, Frank-Walter bekommt keine. Termin bei Donald.

Mehr Dynamik war da die letzten 15 Jahre nicht im System! Bundestagswahl mit sechs Parteien im Parlament und keine Mehrheit für schwarz-rot.

Anarchie steht vor der Tür - da kennen wir uns aus, wir kennen Deutschland's Familienrichterinen!
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#63
(14-11-2016, 21:13)CheGuevara schrieb: Ein Stephen Bannon an den Hebeln der Macht, das verspricht in der Tat interessant zu werden.

Genau. Da ist ist in der Tag einiges an unerwarteter Dynamik in Sicht. Die FAZ dreht völlig hohl. In kurzem Abstand jetzt gleich der zweite Artikel. Bannon ist jetzt der "Bombenleger im Hintergrund", "ein Propagandist mit engen Beziehungen in die rassistische, antisemitische und antimuslimische „Alt-Right-Bewegung“

Beitbart recherchiert erstklassig, formuliert scharf, schert sich aber absichtlich nicht um politische Korrektheit und ist deshalb als Hass-Seite all der Etabliert-Korrekten geworden, die schon hyperventilieren wenn sie nur den Namen hören.

Mir ist, als rennt plötzlich völlig unerwartet eine grosse Gruppe mit noch grösserem Rammbock auf die mächtige Burg zu, in der es sich Feminismus & Co jahrzenhtelang sehr bequem gemacht haben. Ganz grosses Kino.
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#64
Da ist die Reaktion von Mutti, Steinmeier, Uschi & Co dann auf einmal noch unverständlicher.

Da rollt auf einmal ein neuer Zeitgeist über die Kontinente.

Mich wundert vor allem, dass man das erst jetzt so offen mitbekommt. Der Qualidäds-Jounalismus in der Republik hat da vieles unterdrückt - oder habe ich es nur nicht kapiert?
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(Donovan)
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#65
"Men on Strike" von Helen Smith gibts jetzt auf Deutsch, der Titel ist allerdings etwas verkorkst: "Männerstreik: Warum das starke Geschlecht auf Bindung und Kinder verzichtet". Mit 29,80 EUR auch richtig teuer. Ich wünschte, es wäre auch nicht der Manuscriptum-Verlag gewesen, der der auf Deutsch rausbringt, ich hoffe der Inhalt ist besser übersetzt wie die Überschrift. Ich fürchte, das ist nicht gelungen, schon die Kurzbeschreibung ist unnötig bombastisch, das wird dem Buch nicht gerecht.
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#66
Gaaanz typisch wieder: wer ist schuld am Männerstreik? Die Männer natürlich.....
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#67
...und weil es zum Thema passt, heute gefunden:

http://www.t-online.de/leben/familie/id_...hland.html

Wer will sich darüber wirklich wundern?
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#68
(10-01-2018, 14:08)Austriake schrieb: http://www.t-online.de/leben/familie/id_...hland.html

"Frauen bleiben bei ihren Kindern"

Na ja, wenn man es nicht mehr zuließe, dass Väter nach einer Trennung entsorgt und autom. zu Unterhaltszahlern degradiert werden, dann würden sie nach den Maßstäben dieser Studie ja auch weiterhin zusammen mit ihren Kindern als Familienväter leben (dürfen). Es ist nun einmal so: 1. Das Familienrecht in diesem Land ist kompletter Bullsh... und 2. Studien in diesem Land sind kompletter Bullsh...
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#69
Die Zahlen sind falsch! Journalisten und Destatis halt.

Die beziehen sich auf den Mikrozensus. Da darf nichts über Dritte erfragt werden (Vater) - laut MikrozensusGesetz.bzw. persönlicher Auskunft von Destatis.

Die Perversion zeigt sich am gelebten Wechselmodell: laut Allensbach wird Wechselmodell in 15 - 22 Prozent (je nach Folie) der Kinder gelebt. Laut statistischem Bundesamt gibt es das nicht - Null, Nada, Niente!

Die haben dafür kein Kästchen im Fragebogen.

Und sowas will die Politik beraten.
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(Donovan)
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#70
Na, wer hätte das gedacht :-) U.s Text spricht für sich, den kann man ruhig 1:1 zitieren:

"Die traditionelle Familie wird durch den modernen Feminismus zerstört" Zitat: Feminismus redet Frauen ein, Männer als Feinde zu sehen, ihre weiblichen Eigenschaften abzulegen und männliche Charakterzüge anzunehmen. Im Feminismus geht es darum, den Mann zu besiegen, anstatt ihn als einen komplementären Partner zu sehen. Ein Beitrag von André Barmettler.
https://www.google.de/amp/www.epochtimes...5.html/amp

An anderer Stelle habe ich gelesen, dass bei Frauen stetig der Testosteronspiegel steigt, weil sie gezwungen werden sich wie Männer zu verhalten. Infolge nimmt natürlich ihre Fruchtbarkeit ab.
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#71
Warum und wieso es so gekommen ist, wie es ist, sollte uns eigentlich wurscht sein. Am Ergebnis ändert das nichts.

Was wir tun können, ist jungen Männern (unseren Söhnen vor allem) den Weg zu weisen in die Zukunft. Sobald volljährig, Vasektomie und niemals nicht heiraten - das ist der Schlüssel zu einem selbstverwirklichten, erfüllten Leben als Mann im Westeuropa des 21. Jahrhunderts.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#72
Das Feld Familien, Kinder und Beziehungen sind einfach unwichtige Kollateralschäden bei der Durchsetzung des feministischen Machtanspruchs. Tote oder gestörte Kinder werden heruntergespielt, liegen am Rande des Aufmerksamkeitsfeldes, bekommen andere Gründe angedichtet, im Zentrum liegen: Absolute Macht über Leben und Tod der Kinder, was sich in die Themen Abtreibung, reproduktive Rechte, Sorgerecht, Gestaltung von "Gewaltschutz", Umgang mit Beschuldigungen, die gesamte Adoptionsgesetzgebung, Umgang mit dem Umgang etc. ergiesst.

Wenn Männer sich ausklinken, ist das ebenso ein uninteressanter Randbereich für diesen feministischen Machtanspruch. Das interessiert die gar nicht, sie hechten wie eh und je sowieso nur hinter Alphatieren her. Bei den Anderen interessieren nur die direkten Folgen, wenn sie ihrer Versorgerrolle entkommen wollen. Die werden dann eben wieder auf den Sklavenacker geschickt, Stichworte Unterhaltspflichtverletzung, Aufwertung nichtehelicher Beziehungen Richtung Verpflichtungen wie in einer Ehe, Angriff auf alle Ausweichstrategien von Männern, von PorNO bis zur Brandmarkung von Männern, die im Job Abstand von Frauen halten.

Solche Alternativen zu zeigen, das können wir in der Tat. Da hilft es schon, sie nur zu beschreiben, wie es Helen Smith getan hat. Einfach zeigen, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, sich selber den Ansprüchen von Dritten mit ihrer Femi-Agenda zu entziehen.

Also macht nur weiter, das hilft uns auch. Verschärft das Sexualstrafrecht nochmal. Macht ein "Nein heisst immer Nein, Ja heisst manchmal vielleicht" draus. Kriminalisiert die pösen Purschen, macht es kräftig publik. Verknackt Leute noch nach 50 Jahren. Dreht den Kreisesl des Wahnsinns. Das beschleunigt einen Prozess, der unvermeidlich ist und bringt ihn auch schneller an seinen eigenen Kollaps.
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#73
Ich glaube nicht mehr an den Kollaps.

Es wird so weitergehen, ein Ende dieses Wahnsinns erlebe ich nicht mehr.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#74
(12-02-2018, 14:27)Austriake schrieb: Es wird so weitergehen, ein Ende dieses Wahnsinns erlebe ich nicht mehr.

Sehe ich anders:

Ich gebe diesem Müll noch max. 10 Jahre und dann haben wir in der BRD einen Bürgerkrieg, weil der Islam die Macht ergreifen will.

Wenn er das schafft, dann hat sich der Feminismusmüll erledigt - allerdings um den Preis, daß wir statt der Pest dann die Cholera haben.

Meine Hoffnung sind die umliegenden katholischen Länder (Polen, Ungarn, Österreich, Tschechien):

Sie werden hoffentlich einen islamischen Staat im Herzen Europas nicht zulassen und ihre Truppen hier einmarschieren lassen und uns von beidem erlösen: Von der Pest des Feminismus genauso wie von der Cholera des Islams!

Polen und Österreich haben schon mindestens zweimal in der Geschichte Europa vor dem Islam gerettet - hoffen wir auf ein weiteres mal!

Simon II

(ja, ich weiß auch, daß der Feminismus in Österreich dem in der BRD in nichts nachsteht - aber wartet mal ab, es könnte dort durchaus eine Wende geben)
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#75
Wenn die Kurven, die Smith nachweist sich nicht verändern kommt es zu einem Kollaps. Keiner mit Knall so wie bei einer Kapitulation, sondern einer durch gesellschaftliche Umbrüche, die wesentliche Erfolgsfunktionalitäten untergraben. Und vielleicht auch nicht im jetzigen Zentrum, sondern von einem unerwarteten Rand her. Wie schnell aus der Spinnerei einer winzigen Minderheit ein Wahn entstehen kann der eine gesellschaftliche Funktionalität mitverändert, sehen wir doch an dem Metoo-Quark in den USA, in geringerem Masse in D.

Letzte Woche gingen die Aktienmärkte stark runter, ausgehend von den USA. Zwei Dinge wurden als hauptverantwortlich genannt: Die Furcht, dass die Zinsen wieder steigen und damit andere Anlagen wie Aktien lohnender werden und die Tatsache, dass die Löhne in den USA unerwartet stark gestiegen sind. Das Handelsblatt schreibt:

"Trump versprach, dass die Löhne endlich wieder steigen werden. Das scheint sich nun vor allem wegen des angespannten Arbeitsmarkts zu bewahrheiten. Denn wenn Mitarbeiter rar sind, muss man sie besser bezahlen.

Was die amerikanischen Angestellten freuen dürfte, löste geradezu Panik an den Märkten aus. Investoren fürchten nicht nur, dass höhere Gehälter die Gewinne drücken könnten. Sie sorgen sich vor allem, dass höhere Löhne die Inflation steigen lassen und die US-Notenbank damit zu schnelleren Zinserhöhungen veranlassen. Wenn Geld wieder teurer wird, könnte das die Konjunktur bremsen.

Die Zahl der neuen Arbeitsplätze im Januar fiel laut den jüngsten US-Arbeitsmarktdaten etwas höher aus als erwartet. Hinzu kam ein Anstieg der Stundenlöhne, der so kräftig war wie seit neun Jahren nicht mehr. Diese Meldungen bestärkten die Konjunkturoptimisten, gleichzeitig die Warner an der Wall Street. „Es waren ziemlich robuste Arbeitsmarktdaten. Das deutet auf höhere Zinsen und höhere Inflation hin
"

Geht man der Sache wirklich nach, stehen ein paar interessante Wahrheiten dahinter, die schon in einem anderen Thread kommentiert wurden (und mit Trump nicht das Geringste zu tun haben). Es ist nämlich so, dass weniger neue Arbeitsplätze für den Anstieg verantwortlich sind, sondern dass die Zahl der engagierten Arbeitssuchenden seit Jahren stetig fällt, vor allem die der Männer. Der Pool an willigen Arbeitnehmern hat sich ausgedünnt. Und das vor allem bei qualifizierten Jobs. Das alte Treibmittel verliert an Schub: Männer, die gesellschaftlich begründet so motiviert sind, dass sie sehr viel daran setzen, beruflich etwas zu sein. das sind keine Phantasien, sondern dafür liegen statistische Daten auf dem Tisch. Fakt: Es sind mittlerweile die "Grasfresser", die die Wirtschaft und die Börse längst verändern, die Männer "on strike".
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