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103 tote Kinder in NRW-Jugendhilfe – Ursache unbekannt
#1
"Immer wieder sterben Minderjährige in einer Betreuung. Dazu kommen hunderte Suizidversuche. WDR-Recherchen zeigen: Die zuständigen Landesjugendämter gehen den Ursachen nicht systematisch nach."

https://www1.wdr.de/politik/politik-in-n...2-100.html

Einzelfälle, Einzelfälle. Hunderte. Und ausserdem "nicht genügend Personal". Alles klar...
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#2
wahnsinn....aber wir haben doch soooo viele fachkräfte ohne reisepässe? oder täusche ich mich da?
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#3
Die "Fachkräfte" vom Jugendamt, mal wieder tragishe Einzelfälle. Es wird Zeit das sich da was ändert. Nur wie? Wahlen? Nur wen?
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#4
Die Tochter eines Bekannten von mir hat sich dort auch mit 16 Jahren suizidiert.
Kind lebte zuvor bei der Mutter.
Nach dem dritten Versuch hat es geklappt.
Er hat die Akten der Staatsanwaltschaft gelesen. Seine Schlüsse:
Die Mutter, als mit betreuender Elternteil, hat auf eindeutige Vorzeichen nicht reagiert.
Personalmangel.

Aktuell habe ich selber Kontakte in die Jugendhilfe und kann sagen,
dass die Verhältnisse für das Personal dort schwierig sind.
Wie überall muss gespart werden. Also spart man am Personal
und Ü40-jährige werden nicht eingestellt, weil die zu teuer sind.
Die Berufsanfänger werden verheizt.

Und wenn man hört, was da drinnen tatsächlich los ist, weil die Youngsters überfordert sind,
dann müssten die Landesjugendämter einige dieser Einrichtungen dicht machen.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#5
Bei Gehaltsauskünften sind die gut.
Überall anders versagen die .
Egal wie langweilig dein Leben ist,
eine Ehe ist nicht die Lösung.
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#6
(Vor 4 Stunden)Sixteen Tons schrieb: Aktuell habe ich selber Kontakte in die Jugendhilfe und kann sagen,
dass die Verhältnisse für das Personal dort schwierig sind.

Ich habe einen Verwandten, der dort seit Jahrzehnten als Leiter einer Wohngruppe für Jugendliche arbeitet. Er hat einen speziellen Arbeitsvertrag und bekommt mehr Geld. Letztlich arbeiten dort immer Männer. Junge Frauen die da anfangen verlassen die Stelle zu 50% nach ein paar Wochen heulend, die anderen halten länger durch, ergreifen aber schnell jede Gelegenheit wegzukommen und tragen wenig Last. Er hatte schon sehr viele Ex-Kolleginnen.

Das System bricht zusammen, weil das alles nicht mehr finanzierbar ist und weil vielerorts das keiner mehr machen kann.

Hauptverantwortlich ist der deutsche Rechts- und insbesondere Familienrechtsscheiss, der das Land regelrecht zerstört hat. Das beweist der Kontrast mit Ländern, in denen das anders läuft, in denen es generell sehr viel weniger Inobhutnahmen gibt und weniger tote Kinder. Es wird immer Fälle geben, in denen das fast zwingend nötig ist, aber der Grossteil der anderen Fälle sind hausgemacht. Unbegleitete Minderjährige aus dem Ausland belasten das ganze System immens, die generelle Entwertung von Vätern und Familie belasten ebenso. Den zweiten Elternteil schon vor der Geburt zu entrechten kostet, familiäre Sicherheitsnetze sind durch Unterhaltssippenhaft und Rechtskonkurrenz voller externer Steuerung ersetzt, das Gegeneinander erzeugt.

Ich hatte z.B. von Geburt an kein Sorgerecht, da nicht verheiratet, Mutter weigerte sich ohne Begründung. Erziehung, Kindeswohl, nichts spielte eine Rolle - kein Sorgerecht bedeutet ausschliesslich volle Zahlungspflicht. Die Mutter war Psycho, aber nicht so sehr dass es die Staatsmacht störte. Wenn sie in solchen Fällen vollends ausflippt, kommt das Kind teuer in so eine Einrichtung und nicht zum abgetrennten Vater. Wäre auch nicht bei mir passiert, obwohl ich meine späteren Kinder von Anfang an hauptamtlich betreut habe. Hat der Vater vorher langjährig guten Kontakt zum Kind ohne Sorgrecht, hat er eine Chance, aber auch dann heisst es oft "Wohngruppe" statt Vater. Das sind alles Fälle, in denen der familienrechtliche Wahnwitz massiv Geld kostet anstatt sich auf die Fälle zu beschränken, die unvermeidbar sind, tote Eltern, massive Drogensucht beider Eltern plus Nichtvorhandensein von Verwandten etc.
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#7
Es ist erschütternd das alles zu lesen. In Dänemark fährt man generell eher den Ansatz “das Kind hat nun mal diese Eltern, also muss man auch mit denen eine Lösung finden”. 

Zumindest wurde es mir so erzählt. Die biologischen Eltern sind nun mal die einzigen, die ein genuines Interesse am Überleben und Gedeihen der Kinder haben. 

Und zu Frauen in Stressberufen: in der IT ist’s genauso. Die Damen starten mit viel Tamtam in ihre Laufbahn und dann geht ihnen schnell die Luft aus. In mehr als 25 Jahren und zig Firmen habe ich genau eine Programmierin kennen gelernt die das gut und gerne und langfristig gemacht hat. Ansonsten tragen Männer in den Projekten die Last.
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